Rainer Deyhle - Buddhismus im Alltag IV

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Buddhismus im Alltag bedeutet achtsames Tun im täglichen Leben. Rainer Deyhle ist der erste anerkannte deutsche Shaolin und Tempel Gründer in Deutschland. Er erläutert einfach und verständlich das Wesen des Chan (Zen) Buddhismus; beispielhaft und leicht nachvollziehbar die verschiedenen Wege der täglichen Praxis. Jeder kann den «Nutzen» des Chan Buddhismus in seinem Alltag erfahren und zu mehr Klarheit, Lebensfreude und innerer Ruhe finden.

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2. DER „INNERE ZIRKEL“

Wer in Krisenzeiten seine liebgewordenen Gewohnheiten nicht aufgeben mag, der sieht nicht das große Ganze. Und dieses große Ganze ist sehr einfach zu erklären, es ist das eigentliche Überleben. Das Weiterleben mit und nach der Krise, das persönliche Auskommen, die menschliche Existenz in ihrer banalen Bedürftigkeit.

Das große Ganze zu sehen ist nicht so schwer: Suchen Sie sich neue Perspektiven, ordnen Sie Ihr Leben, orientieren Sie sich an Notwendigkeiten, jetzt ist keine Zeit für Wünsche oder Träume. Besinnen Sie sich auf die Menschen und die Dinge, die Ihnen wirklich wichtig sind, und konzentrieren Sie sich auf diesen „inneren Zirkel“. Wir sind als Menschen ein Teil einer Gesellschaft, ja, aber zuerst muss der Fokus auf die Abläufe in der kleinsten Einheit liegen (unserer Familie), wir ordnen uns damit auch erst einmal selbst. Wenn wieder etwas Ruhe und Normalität eingekehrt ist, dann kann der Blick auch wieder nach außen schweifen, den „inneren Zirkel“ verlassen.

3. WIRKLICHE BEDÜRFNISSE

Was brauchen wir wirklich? Muss es ausgerechnet jetzt ein neues Telefon sein? Oder können derartige Anschaffungen auch noch warten?

Was noch vor kurzer Zeit so sehr wichtig für uns war, das ist jetzt kein Thema mehr. Ordnen Sie Ihre Gedanken, bestimmen Sie Ihre Werte und Bedürfnisse neu, stellen Sie Ihr Wertesystem in Frage. Brauchen wir immer noch „mehr“, oder ist eine Neubewertung sinnvoll und richtig? Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl, machen Sie eine Liste mit den Dingen, die jetzt, in der Krise, wichtig und nötig sind. Setzen Sie dann Prioritäten in die Liste ein. Was benötigen Sie wirklich?

4. CORRECTNESS

Anstand und Werte sind gerade in einer Krise die Art von Leitbild, die den wahren Menschen ausmachen, die von Menschlichkeit geprägt sind. Miteinander statt gegeneinander müssen wir handeln, das Gemeinsame Suchen. Auch wenn gerade der „innere Zirkel“ im Vordergrund stehen muss, kein Mensch ist eine Insel, zusammen erreichen wir mehr als jeder nur für sich.

Wir sind nicht alleine, Egoismus und Ellenbogeneinsatz zeigen von einem falschen Weltbild, es gibt mehr Dinge, die uns Menschen verbinden, als wir manchmal glauben. Was verbindet uns gerade in Zeiten einer Krise, wie können wir die Verbundenheit gegenüber unseren Mitmenschen ausdrücken?

Die Gemeinschaft bietet Sicherheit und Geborgenheit. Wie können wir diese Werte an unser Umfeld vermitteln?

5. SPIRITUELLE LEITBILDER

Haben Sie einen „Glauben“? Denken Sie, dass es in diesem Universum eine „höhere Instanz“ gibt, die den Menschen gerade in schweren Zeiten auch Hoffnung geben kann?

Gläubige Menschen sind meist gefestigt, haben ein eher geordnetes Leben.

Buddhismus ist keine Religion, sondern eine Philosophie und Weltanschauung. Daher kann man religiös sein, trotzdem aber auch der Lehre Buddhas folgen. Die zentrale Aussage Buddhas war es, dass jeder Mensch seine „Erleuchtung“ erfahren kann.

Vielleicht stellt die Philosophie Buddhas auch für Sie den einen oder anderen interessanten Gedanken „in den Raum“.

Leben und Sterben

Nicht den Tod fürchten wir, sondern die Vorstellung des Todes

– Seneca der Jüngere –

Um was geht es beim Chan-(Zen)-Buddhismus? Das ist eine berechtigte Frage!

Chan handelt von der Trennung von allem, von der Lösung von Anhaftungen, vom Verabschieden aus der eigenen Rolle, weg von der gefühlten Identität.

Und besonders geht es beim Chan-(Zen)-Buddhismus um die Natur des Lebens und des Todes, um die Angst vor dem Sterben an sich.

Wenn der Mensch in der Gegenwart lebt, im „Jetzt“ und im „Heute“, dann bleibt aber kein Platz für Ängste, da es nach Buddha ja auch keinen Tod gibt.

Nach dem Lehrer aller Lehrer gibt es nur die Verwandlung von einem Seins-Zustand zum nächsten, alle Ängste werden somit banal. Was immer die Zukunft bringen mag, es steht sowieso schon geschrieben; warum also sich darüber aufregen, oder gar davor fürchten?

Nach Buddha wird sich nur die Form unserer Existenz verändern, zuerst in die Körperlosigkeit gehen, so wie sich das menschliche Dasein ebenfalls jede Stunde verändert.

Die Körperzellen, die uns im letzten Jahr gebildet haben, die sind schon lange abgestorben, wir haben uns vollständig neu gebildet, immer wieder neu regeneriert. Vergleichbar mit den Fingernägeln, die ständig wachsen, die wir dann schneiden, und die wir, ohne weiter darüber nachzudenken einfach wegwerfen. Gerade waren sie ein Teil von uns, jetzt sind sie abgetrennt.

Der Mensch in seiner Unwissenheit macht sich aber ständig Gedanken um den Tod; über die Jahrhunderte und die verschiedenen Kulturen waren unsere Vorfahren regelrecht besessen vom Sterben. Die alten Ägypter (und andere Völker) balsamierten die Leichname mühevoll ein, das Leben nach dem Tod wurde eine „Wissenschaft“.

Unaufhörlich drehte sich das Leben um das Sterben, um diesen weit entfernten, ungewissen Moment. Wenn man darüber nachdenkt wirkt so manches äußerst makaber.

Beim Chan-(Zen)-Buddhismus geht es um die wahre Natur unseres Ichs, nicht um Illusionen. Unsere hergebrachte Art zu denken wird dabei völlig über den Haufen geworfen, Sorgen, Nöte, Ängste darüber, wie wir sterben werden, ob wir leiden müssen, ob unser „Ich“ einfach verschwinden wird, diese Gedanken werden schnell unwichtig.

Wenn wir in die Philosophie des Chan-(Zen)-Buddhismus eintauchen, dann werden wir nicht mehr durch unsere Gedanken und Fantasien geplagt.

Wir wissen um die Fakten: Geburt, Krankheit, Alter und Tod sind unausweichlich für die körperliche Existenz. Aber gibt es noch etwas darüber hinaus? Nach der Lehre Buddhas kommen wir von einer anderen Welt, unsere Persönlichkeit entstammt von dort, und dorthin werden wir zurückkehren.

Das ewige, substanzlose Anhaften an die momentane Existenz bringt nur Leiden mit sich. Wir sollten uns stattdessen um die grundlegende Überwindung von Leiden unserer Mitmenschen sorgen, hier unsere „Energie“ einbringen.

Das Leiden anderer Menschen zu sehen schmerzt uns immer wieder, wir sind hilflos zum Zusehen gezwungen, wir können nicht alle Lebewesen „retten“.

Haben Sie sich schon einmal mit der Lehre Buddhas näher beschäftigt? Das Gesetz von Ursache und Wirkung im ständigen Wandel, die Energie ändert sich, sie geht niemals verloren.

Kann es sein, dass wir zeitlos sind, niemals „enden“ werden? Nach der Weltanschauung Buddhas ist das so. Wenn wir unsere „Buddha-Natur“ erfassen, dann vergeht das Leiden, selbst körperliche Schmerzen werden überwunden.

Leben und Tod im Kreislauf des Seins ist ein Wechsel von Energie, eine Form geht in eine andere über. Nach Buddha „existieren“ wir nicht, und können daher auch nicht sterben.

Der Weg ist das Ziel!

Rache

Wer nach Rache strebt, hält seine eigenen Wunden offen

– Simone de Beauvoir –

Rache ist süß, und wird am besten kalt serviert, soweit die klugen Sprüche.

Aber was ist Rache, und warum bringen Rachehandlungen das Gefühl, dass Unrecht damit vergolten werden kann?

Meist geht Rache einher mit Gewalt; in vielen Rechtssystemen fördert das Gesetz den Rachegedanken als Form der Wiedergutmachung.

Auge um Auge, Zahn um Zahn, so steht es in der Bibel. Jesus Christus hat gesagt, dass man auch die andere Wange hinhalten sollte.

Wahrscheinlich jeder von uns hat sich schon einmal „gerächt“, auf die eine oder andere Art. Und in den meisten Fällen, was hat es dann gebracht? Ich behaupte: NICHTS

Ein Unrecht mit einer anderen Tat ausgleichen zu wollen, dass hat meist keinen tieferen Sinn, befriedigt nur Gefühle. Der Gedanke der Sühne aus dem Strafrecht, der hat sicher seine Berechtigung. Aber wo sind die Grenzen?

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