B. Andersen - Toni Taubenheimer

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Toni Taubenheimer: краткое содержание, описание и аннотация

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Eines Tage schwebt Toni eine seltsame Feder vor die Füße. Sie hat keinen blassen Schimmer, von welchem Tier sie stammen könnte, vielleicht von einem Wolkenschwan? Ihr Lehrer ist nicht ganz so begeistert von ihren Träumereien, doch ihre Neugier treibt Toni in die weiten Arme eines Abenteuers, an das sie selbst in ihren kühnsten Träumen nicht geglaubt hätte.
Ein fantastisches Leseabenteuer für Kinder ab 11 Jahren.
Leseprobe:
"Toni war eine Träumerin. Und obendrein eine großartige Träumerin. Sie konnte träumen und träumen und darüber die ganze Welt vergessen. In ihrem Kopf entstanden (einfach so) windumtoste Schlösser, über deren steinernen Mauern riesenhafte Drachen mit ihren gewaltigen Flügeln schlugen. Oder der kleine Zaunkönig auf dem Schulhofstor sang ihr ein Lied vor, das sie plötzlich verstand, und jede klitzekleine Kleinigkeit konnte zum Keim für eine seltsame, neue Geschichte werden."

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Toni biss sich auf die Lippen. Noch mehr Unterricht? Noch mehr drinnen hocken, während draußen die Sonne lockte?

„Ich gebe mir ja Mühe“, versprach sie und lief dann auf ihr Zimmer. Den Saft ließ sie in der Sonne stehen.

Während Toni in ihrem Nachdenk-Zelt hockte und in ihr Tagebuch schrieb, rannte ein Fuchs wie ein roter Blitz durch den Wipfelwald. Im Maul trug er einen Ast, in dem sorgfältig ein Brief versteckt war. Er rannte im Dunkeln, denn das war seine liebste Tageszeit, und er wollte auch nicht von allzu vielen anderen Waldbewohnern gesehen werden. Der Wipfelwald war nicht allzuweit vom Haus Zwischen den Welten entfernt, aber die größte Schwierigkeit lag noch vor ihm. Er musste noch den Fluss überqueren. Rufin mochte das Wasser nicht, und auch der Brief musste trocken bleiben. Am Ufer angekommen wandte er sich nach rechts, denn dort lag der Brückenberg, durch den der Fluss hindurchfloss. Es gab noch eine andere Möglichkeit, den Fluss zu überqueren, die sicherer war. In der anderen Richtung wurde der Fluss irgendwann flacher, so dass er hindurchwaten könnte. Doch jener Weg war weit entfernt.

Rufin erklomm den mit lockerem Gestein bedeckten Abhang des Berges. Auf dieser Seite gab es eine besonders steile Stelle. Ein kalter Luftzug wehte ihm entgegen. Er fröstelte. Hier gab es nicht viele Sträucher oder Bäume und daher konnte er sich nur schwer verstecken. Der Fuchs wusste, dass er vorsichtig sein musste, denn man munkelte, dass der Herr der Nebel, überallhin und ganz sicher auch auf den Brückenberg seine Grauen Raben gesandt hatte, um Boten abzufangen.

Rufin schlich von Strauch zu Strauch und von Baum zu Baum und legte sich an jedem Versteck flach auf den Boden, um angespannt zu lauschen und die Nase in die Luft zu halten. Nach einer Weile kroch er, eng an den Boden geschmiegt, weiter zum nächsten Gebüsch. Obwohl seine Fuchsnase hervorragend funktionierte, nützte sie ihm in dieser Nacht nichts, denn die Grauen Raben konnte man nicht wittern. Sie waren kälter als Stein und verströmten keinen Geruch, doch das wusste der junge Fuchs noch nicht.

Er hatte schon fast den Bergkamm erreicht, als ihn die Vorsicht verließ. Er hat nicht einen Hauch Gefahr gewittert und auch nichts gesehen, was ihm verdächtig vorkam. Er hatte nur eine eisige Kälte gespürt, die er so schnell wie möglich hinter sich bringen wollte.

Rufin warf einen letzten Blick über den Abhang und beschloss, den letzten Abschnitt bis zum schützenden Wald zu rennen. Mit weit ausholenden Sprüngen lief der Fuchs über den steinigen Abhang, den hohlen Ast fest mit den Zähnen gepackt. Deutlich waren seine Umrisse im Mondlicht zu erkennen. Schon sah er den Waldrand näher kommen. Die Grauen Raben, die lautlos näherglitten, sah er nicht.

Mira holt Toni ab.

Eine Woche lang passierte nichts. Rein gar nichts. Toni wartete auf eine Nachricht von Tilia und sah täglich auf dem Schulweg (möglichst unauffällig) nach, ob vielleicht ein Zettel aus dem Türspalt lugte. Nichts.

Allmählich verblassten die Erinnerungen, und Toni begann sich zu fragen, ob sie sich den Besuch in der Anderen Welt nur eingebildet hätte.

Sie wollte Tilia so gerne wiedersehen, nicht nur, weil sie mehr von ihr erfahren wollte, sondern auch, weil sie sie, so kurz ihre Begegnung auch verlaufen war, irgendwie mochte. Dass dies auch umgekehrt genauso war und Tilia nur aus lauter Vorsicht zögerte, ihr eine Nachricht zu schreiben, wusste Toni nicht.

Mit ihrer Mutter hatte sie sich darauf geeinigt, noch die nächste Deutscharbeit abzuwarten, ehe sie sie zur Nachhilfe anmelden würde, und Toni hatte beschlossen, alles daran zu setzen, um dies zu verhindern.

Es war nicht leicht, sich auf den Unterricht zu konzentrieren, besonders auf Geschichte. Sie belohnte sich damit, dass sie sich jeden Abend erlaubte, reichlich zu träumen. Sie zog ihr Tagebuch heraus und las. Jede Klitzekleinigkeit hatte sie dort notiert und sogar Bilder gemalt, von Mira, der Schweinedame, von den bunten Häusern, den watschelnden Gänsen und natürlich von Tilia mit den grünen Haaren

An einem Sonntagmorgen, als alle noch im Bett lagen und schliefen, sogar Arthur, der ein Frühaufsteher war, träumte Toni von hohlen Bäumen und Vorhängen aus raschelnden Blättern. Linde Sommerluft drang in ihre Nase, und eine weiche Schweineschnauze kitzelte sie am Ohr: „Toni! Toni, bist du wach?“

Sie wollte die Stimme vertreiben, weil sie weiterträumen wollte, und wedelte unwirsch mit der Hand. Und traf einen weichen Körper. Sie riss die Augen auf. Mira! Wie war die denn hierhergekommen?

„Mira! Wie hast du mich gefunden? Wie bist du hereingekommen? Und wenn man dich hier sieht!?“

Mira lachte sie an. „Keine Angst, es ist noch ziemlich früh, und dich zu finden, war schweinebabyeierleicht. Jeden Tag läufst du an der Mauer vorbei und dann hierher, und wir Schweine, auch wenn ich nicht echt bin...“ (hier verzog sie ein wenig den rosigen Rüssel) „ …haben halt einen guten Riecher. Außerdem stand dein Fenster offen.“

„Ist was passiert?“ fragte Toni. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass Mira einfach so hier auftauchte. Dann hätte Tilia doch auch einen Zettel an die Tür klemmen können. Oder war ihr das zu riskant? Oder hatte sie selbst einen Zettel übersehen? Aber Mira in diese Welt zurückzuschicken, war doch ungleich gefährlicher, oder?

Mira ließ die Schweineohren hängen.

„Tilia hat gestern früh einen Zettel in die Tür geklemmt. Hast du den nicht gesehen?“

Familie Taubenheimer war den ganzen Tag unterwegs gewesen, weil Tante Lore geheiratet hatte. Toni erklärte Mira, dass sie gestern gar nicht an der blauen Mauer vorbeigelaufen war.

Mira nickte. „Achso. Na, jedenfalls hat Tilia hat einen Brief gekriegt. Von Rufin, also eigentlich von ihrer Großmutter, aber der Fuchs hat ihn gebracht. Jedenfalls steht dort drin, dass ihr Vater, ähm, also, dass es ihm nicht gut geht. Und dass sie ihre Mutter finden soll. Weil es Liebeskummer ist, was er hat. Und nur ihre Mutter ihm helfen kann. Aber die ist ganz Mensch, und Wyllheld ist ein Baumur. Jedenfalls kann Tilia nicht in deine Welt gehen, das wäre zu gefährlich.“

Offensichtlich höchst zufrieden, dass sie alles, was Tilia ihr aufgetragen hatte, behalten hatte, beendete Mira ihren Bericht.

Toni hatte ehrlich gesagt, nicht viel von alldem verstanden. Etwas ratlos saß sie in ihrem Bett.

„Bitte, was soll ich tun!? Tilias Mutter finden!?“ Mira nickte zufrieden.

Toni wollte die Schweinedame zwar nicht kränken, fand es aber doch irgendwie wichtig, genau zu verstehen, was sie da machen sollte.

„Hm, Mira“, sagte sie, „vielleicht sollte ich noch einmal mit Tilia sprechen, äh, damit ich keinen Fehler mache oder so.“

Mira wackelte mit ihrem rosa Kopf.

„Oh, das hatte ich vergessen, sie wartet schon im hohlen Baum auf dich. Hier ist der Schlüssel zu der Tür in der Mauer.“ Sie ruckelte mit dem Kopf, und Toni sah, dass ein alter, ziemlich großer rostiger Schlüssel an einem dicken Lederband um ihren Hals gewickelt war. Toni nahm ihn ab.

„Tilia fand es sicherer, wenn sie die Tür wieder verschließen kann.“

„Und was machen wir mit dir? Wenn dich jemand sieht?“

„Ich stelle mich einfach steif und stumm, dann denken die Leute, ich wäre dein Stofftier.“

Toni nickte zweifelnd, aber was blieb ihr anderes übrig?

Rasch zog sie sich an, nahm Mira unter den Arm und schlich sich die Treppe hinunter. Oh, Mann! Hoffentlich wurde Arthur nicht wach! Er würde sofort versuchen, mit Mira zu sprechen, und ihre Mutter würde dann vermuten, dass sie sich wieder Hirngespinste ausgedacht hatte.

Endlich war sie draußen und rannte fast Frau Badewasser um, die, ihr hellblau berocktes Hinterteil in die Luft gestreckt, mit einer Gartenschere ihre Buchsbaumhecke beschnitt. Mira quietschte vor Schreck.

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