D
ie Dauer eines Asthma-Anfalls kann variieren zwischen wenigen Sekunden bis zu mehreren Stunden und auch über 1-2 Tage. Auslöser können Allergien, Infektionen der oberen Atemwege, Überanstrengung, psychische Belastung, Kälte, Medikamente oder verunreinigte Luft sein.
Z
ur
Diagnostik
:
Was die
Diagnostik
angeht, so hat hier die
wissenschaftliche Schul-Medizin
eindeutiges und absolutes Primat
. Empfohlen wird weitgehendes Vorgehen entsprechend den aktuellen
„Leitlinien zur Diagnostik von Patienten mit Asthma“
(herausgegeben von der Dt. Atemwegs-Liga und der Dt. Gesellschaft für Pneumologie & Beatmungsmedizin e.V. * Anschrift s. Glossar). Und dazu - insbesondere für all jene ‚Felder‘, die von der Schulmedizin nicht oder nur in geringem Ausmaß beachtet werden (z.B. Herde, Freie Radikale, Säure-Basen-Haushalt usw.) - komplementär kompetente und aussagefähige Untersuchungs-Option der
seriösen biolog.-naturheilkundlichen Medizin
.
Fazit: Die Diagnostik beim Asthma bronchiale sollte in jedem Falle eine „ganzheitliche“ sein!
D
ann folgt die
Therapie
. G
rundbedingung - conditio sine qua non! - war, ist und wird bleiben:
Unerlässlich ist die konsequente und ständige wie bestmögliche Mitarbeit & Einhaltung der Therapie („Compliance“) und auch die Bereitschaft zu „Eigenleistungen“ des Asthmatikers (Sport/Bewegung/ Atemübungen, Genussmittel, psychische Stabilisierung & Selbst-Management, Biorhythmus …).
W
as die
Behandlung des Asthma’s - als Krankheit! -
angeht, so hat auch in diesem Punkt die
Schulmedizin absolutes Primat
!
Wichtigste Maßnahme aus Sicht der wissenschaftlichen (Schul-)Medizin bei einer Asthma-Erkrankung ist es, den/die möglichen Auslöser (Staub, Haustiere bei Allergie, Zigarettenrauch u.a.) soweit als nur möglich zu (ver-)meiden.
Daneben unterscheidet man
Anfallsbehandlung
und
Intervall-Therapie
bei häufigen Attacken.
Man wendet dafür in der wissenschaftlichen (Schul-)Medizin u.a. Bronchial-Sprays an und verabreicht Beta-Sympathomimetika, Glucocorticoide, Methyl-Xanthine, Leukotrien-Antagonisten, Mastzell-Stabilisatoren. In schweren Fällen kann eine intravenöse Behandlung notwendig werden. Und auch eine (Dauer-)Behandlung mit Corticoiden. Daneben und dazu vielmals außerdem physikalische Therapiemaßnahmen und auch Inhalations-Therapien, u.a. mit Sauerstoff.
Etliche der in der Asthma-Behandlung verwendeten Arzneimittel haben aber das Manko, dass sie einerseits Nebenwirkungen mit sich bringen und dass sie nicht selten ausgeprägte Wechselwirkungen mit sonstigen und erforderlichen Medikamenten haben und außerdem bestehen bezüglich der - und vielmals ebenfalls erforderlichen Einnahme sonstiger Medikamente - Kontraindikationen.
D
ie
biolog.-naturheilkundliche Medizin
ist, was die Krankheit Asthma angeht, sicherlich eine bewährte & effektive Behandlungsoption, allerdings mehrheitlich
additiv & komplementär zur Schulmedizin
(in leichten Fällen ggfls. auch als alleinige Maßnahme möglich).
Aber hier gilt unbedingt zu wissen und zu bedenken: S
oll die Therapie bei Asthma insbes. langfristig & nachhaltig wirkungsvoll sein, dann darf das Augenmerk nicht einzig auf die Beherrschung der Asthma-induzierten Beschwerden gerichtet sein & bleiben, dann muss in jedem Falle die Krankheit
‚Asthma bronchiale‘
als
Gesamt-Organismus-Schädigung
auf allen 3 Ebenen
- mit Dysregulation bzw. Schieflage i.S.v. von Herden, Störfeldern, energetischen Blockaden über Säure-Basen-Haushalt, Freie (Sauerstoff-) Radikale, Inneres Milieu, gesamtes Hormon-Verbund-System (insbes. die „hormonelle Stress-Achse“) usw. - gesehen und entsprechend gegenregulativ behandelt werden. Das wiederum ist die
Domäne der biolog.-naturheilkundlichen Medizin!
Postulat: Mit einem individuellen
(quasi: „personalisierten“)
multi-modalen ganzheitlichen Behandlungskonzept „Asthma bronchiale“ in der Intervall- und Langzeit-Therapie
(letztere nur bei Patienten mit häufigen Asthma-Anfällen)
- mit einer synergistischen Symbiose von wissenschaftlicher Medizin mit kompetenter und seriöser biologisch-naturheilkundlicher Medizin - kann einmal die Lebensqualität der Kranken deutlich gesteigert werden, ferner kommt es zu einem Rückgang der Anfall-Häufigkeit und -dauer sowie -schwere; und nicht zuletzt können vielmals die synthetisch-chemischen Wirkstoffe reduziert werden und dadurch auch deren Nebenwirkungen.
Definition + Charakteristika
N
ach
der
Definition
des ICR (International Consensus Report) handelt es sich beim
Asthma bronchiale
(kurz genannt „Asthma“ * vom griech. „Atemnot“) um eine
chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege mit anfallsweise auftretender Atemnot auf dem Boden einer variablen bzw. reversiblen Atemwegs-Obstruktion und zwar infolge eines dauerhaft bestehenden hyperreagiblen Bronchial-Systems.
Charakteristisch
für Asthma sind vorübergehende oder dauerhafte Symptome wie
Luftnot, Engegefühl
in der Brust, pfeifende Atmung, erhöhte Produktion
von
zähem Bronchialsekret
(Schleim) und
Husten
. Gleichzeitig besteht eine wechselnd starke
Einschränkung des bronchialen Luftstroms
(Airflow) und eine wechselnd ausgeprägte
Hyperreagibilität
(Überreaktion)
der Atem-Wege
auf endogene und exogene Stimuli (Reize/Noxen).
Bei der Entstehung und der Manifestation des Asthmas spielen ein meist
eosinophiler Entzündungsprozess
und seine Einflüsse auf die Atemwegs-Struktur eine
Schlüsselrolle.
Daher setzt auch eine effektive Asthmatherapie bei einer Begrenzung der auslösenden Faktoren (Trigger) einerseits und einer Eingrenzung des Entzündungsprozesses andererseits an.
Im Kindes- & jüngeren Jugendlichen-Alter ist Asthma die häufigste chronische, entzündliche Lungen-Erkrankung.Etwa
10-12% aller Kinder
& jüngere Jugendliche
in Deutschland sind davon betroffen, wobei
Jungen doppelt so häufig erkranken wie Mädchen
. Dieser Geschlechter-Unterschied ist bei älteren Kindern deutlich geringer, im
Erwachsenenalter überwiegt dann der Anteil erkrankter Frauen
. Bei 30% der kindlich Erkrankten tauchen bereits Symptome bis zum ersten Lebensjahr auf, 70% der Betroffenen entwickeln die Krankheit bis zum fünften Lebensjahr.
Je später das erstmalige Auftauchen von Asthma bronchiale ist, desto wahrscheinlicher bedingt eine allergische Komponente das Krankheitsgeschehen
.
I
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