Beth St. John - Lost Vampire

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Vampir George hat es satt. Das Morden, das Verstecken, den Blutdurst. Um zur Ruhe zu kommen, zieht er von der Millionenmetropole Los Angeles in die Kleinstadt Torch Creek.
Bereits am ersten Abend trifft er auf die faszinierende Gestaltwandlerin Ever, die seine Gefühle ganz schön durcheinander bringt. Sie fürchtet sich nicht vor dem düsteren und attraktiven Vampir, doch kann sie das Monster in seinem Inneren tatsächlich bezwingen?
Und als wären das nicht genug Probleme, steht plötzlich Georges dunkler Wegbegleiter Sam vor der Tür. Mit dem Weltuntergang im Gepäck…

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Im fahlen Schein des Lichtkegels konnte Ever endlich etwas mehr von ihrem mysteriösen Gegenüber erhaschen. Seine Augen schienen dunkel und leer, doch das mochte vom künstlichen Licht kommen. Die Gesichtskonturen des Fremden waren sehr männlich, die Nase wirkte aristokratisch und die Lippen sinnlich – er war der Inbegriff männlicher Schönheit. Ever starrte ihn geradezu bewundernd an. Er wirkte ein paar Jahre älter auf Ever als sie selbst war, vielleicht fünfundzwanzig, definitiv unter dreißig, und er überragte sie um gut einen Kopf. Der Wind hatte wieder eingesetzt, zerrte an seinem Mantel und zerzauste ihm wild die dunklen Haare. Verwegen sah er aus, und verführerisch. Sie glaubte Regen zu riechen.

„Welche Begriffe sind dir denn geläufig?“

„Das kommt auf die Situation an und das gegenüber. Wiedergänger. Bestie. Untoter. Monster. Nosferatu. Blutsauger. Kreatur der Nacht. Einer meiner persönlichen Favoriten.“ Ein grausames Grinsen spielte sich auf seinen Lippen ab. „Vampir, gelegentlich.“

„Oh“, sagte Ever und in jeder anderen Situation hätte sie ihren platten Tonfall vielleicht als beleidigend empfunden. Hinter den Moment der Stille setzte sie ein entwaffnendes Lächeln, das sie selbst überraschte. „Ich meine – wow. Unglaublich. Kein Scherz?“

„Das kommt etwas zu überrascht von einem Mädchen, das bis vor wenigen Minuten noch eine Katze war.“ Wenn der Fremde sich beleidigt fühlte, dann ließ er es nicht durchblicken. Sein Blick wanderte von oben bis unten über ihren Körper und sie fühlte sich auf sehr menschliche Weise unangenehm gemustert.

„Könntest du deine Augen bitte hier oben behalten? Vampir hin oder her!“ Mit einem Schritt zurück verschränkte sie die Arme vor dem Körper.

„Verzeih' mir, das war nicht meine Absicht“, entschuldigte er sich und ging einige Meter aus dem Lichtkegel zum Rand des Sunset Crater. „Ich versuche nur zu verstehen, was ich gerade gesehen habe.“

„Was meinst du?“ Ever war von frühster Kindheit an eingebläut worden, misstrauisch gegenüber Fremden zu sein – auch wenn sie derart attraktiv waren wie dieser Vampir. Schon immer war sie zur Verzweiflung ihrer Eltern viel zu neugierig gewesen und hatte eher auf ihren Bauch gehört als auf besseres Wissen. Als die Gestalt an den Vulkankrater trat, folgte sie ihm und ließ sich einen guten Meter von ihm entfernt nieder. Sie strich sich die langen Haare hinter die Ohren und versuchte den eisigen Wind zu ignorieren.

„Ich hatte während der Französischen Revolution Umgang mit einem Gestaltwandler in Versailles. Er war behäbig und träge – und immer betrunken. Er konnte sich nicht so schnell wandeln und auch nicht in einem kleine Katze, soweit ich mich erinnere. Ich habe also noch nie jemanden wie dich erlebt“, erklärte er mit sehr bedachten Worten und blickte hinab in den Krater. Die Verwunderung in seiner Stimme und seinem Gesicht konnte sie förmlich spüren.

„Wie ist dein Name?“, fragte Ever nach einem Augenblick. Jede seiner Antworten förderte drei neue Fragen in ihrem Kopf zu Tage. „Es fühlt sich seltsam an, so offen darüber zu reden, wenn ich nicht einmal weiß, wie du heißt.“

„Mein Name ist George. Ich komme aus Los Angeles und bin gerade dabei, nach Torch Creek zu ziehen. Ich wollte mir den Vulkan ansehen, als ich dich bemerkt habe.“ Er fuhr sich mit den Fingern durch die Haare, um sie gegen den Wind zu bändigen, doch es half wenig. Tatsächlich war der Vampir völlig fasziniert von Ever.

„Ich bin Ever. Ever Crest. Freut mich dich kennenzulernen. Ich bin eine Gestaltwandlerin“, ergänzte sie überflüssigerweise und setzte mit einem Lächeln hinterher: „Soweit ich weiß.“

George wandte seinen Blick wieder in ihre Richtung. Sie glaubte ihn nicken zu sehen, doch dann schwieg er für einen Moment. Da sich bei der Stille etwas in ihrem Inneren verknotete, setzte sie hinterher: „Dieser Ort zieht wohl Wesen wie dich und mich an?“

Sie hörte einen tiefen Laut der Zustimmung neben sich. „Mhm. Er hat mich derart abgelenkt, dass ich die Zeit aus den Augen verloren hatte und mich für den Tag in einer Höhle verstecken musste. Es ist atemberaubend, welche Kraft aus dem Krater strömt.“

„Aber nicht genug, um mich zu übersehen?“, fragte sie und betrachtete ihn aus dem Augenwinkel. Sie schaltete die Taschenlampe aus, um ihren Augen die Chance zu geben, sich an die Dunkelheit zu gewöhnen.

„Es fällt mir leicht, andere Lebewesen aufzuspüren. Eine übernatürliche Aura macht es umso deutlicher“, erklärte der Vampir.

Also bin ich wirklich so offensichtlich… ging Ever durch den Kopf. Sie fühlte sich nackt auf einer völlig neuen Ebene und dieses schockierende Gefühl spiegelte sich immer stärker in ihrem Gesichtsausdruck wider.

„Gedankenlesen kann ich leider nicht“, ergänzte George nach einer Weile und riss sie aus ihren Überlegungen. Als sie zu ihm herübersah, lächelte er freundlich und hatte sich leicht zu ihr gewandt. Jetzt, da sie darauf achtete, waren die scharf zulaufenden Eckzähne unverkennbar.

„Sorry. Mir geht gerade viel durch den Kopf.“ Sie griff sich eine Locke aus ihren Haaren und begann, sie um einen Finger zu wickeln. „Du bist der erste Übernatürliche, den ich so richtig treffe. Und dann auch noch ein Vampir.“

George zog eine Augenbraue nach oben.

„Ich meine, dir ist sicher auch aufgefallen, dass ihr gerade ziemlich präsent seid? So in Büchern und Filmen und dergleichen? Du weißt schon?“, brachte sie in ihrer Erklärungsnot hervor.

Er stieß ein verächtliches Schnauben aus. „Das ist mir aufgefallen. Ich lebe aber leider eher weniger in dunklen Gruften und es ist in der Realität überraschend kompliziert, Menschen klarzumachen, dass nur Termine nach Sonnenuntergang möglich sind.“

„Das glaub' ich.“ Ever grinste. „Da ist es in Torch Creek schwer genug auch nur einen offenen Laden zu finden.“

Im Gesicht des Vampirs zeichnete sich eine Mischung aus Verwunderung und Verwirrung ab, die sie nicht ganz deuten konnte. Dann ging ihr der eigene Satz durch den Kopf und nahm eine andere Wendung. „Mist!“

„Alles in Ordnung?“ Jetzt wirkte George voll und ganz verwirrt.

„Ich…“, setzte sie an und fischte nach klaren Gedanken. „Ohne die magische Begegnung abbrechen zu wollen: Ich muss mich dringend auf den Weg nach Hause machen. Fast eine Stunde Fahrt und morgen früh Unterricht.“

„Das verstehe ich.“ Er nickte und stand in einem Sekundenbruchteil direkt vor ihr. Der Vampir schien sich ebenfalls zum Gehen aufmachen zu wollen.

„Wow“, entfuhr es Ever. „Ganz so eilig hatte ich es nicht, dich loszuwerden, um ganz ehrlich zu sein.“

„Oh Verzeihung, die Macht der Gewohnheit.“ Er reichte ihr die Hand und sie ließ sich von ihm auf die Füße ziehen. Seine Finger fühlten sich kalt an und eisern. Doch das mochte vom schneidenden Wind kommen.

„Genaugenommen wollte ich dich bitten, mich ein Stück mitzunehmen. Ich kam gestern zu Fuß von Torch Creek hierher, aber ich denke, mit dir reise ich komfortabler. Wenn das nicht zu viel verlangt ist?“

Er hielt seine Hand noch um die ihre geschlossen und ließ sie dann sehr langsam los, so als könne er sie zerbrechen.

„Kein Problem. Spring' auf und wir fliegen los.“ Ever klopfte sich frech auf die Schulter und grinste.

„Ich weiß nicht genau, was für ein Bild von Vampiren sie momentan im Fernsehen zeigen, aber Leichtgläubigkeit gehört definitiv nicht zu meinen Eigenarten“, sagte er mit fester Stimme und kam ihr hinterher.

„Gut.“ Sie warf sich den Rucksack über eine Schulter und nickte ertappt, aber auch belustigt. „Mein Pickup steht unten an der Straße.“

Kapitel 2

24. März. Torch Creek Highschool. Nachmittag.

Mit dem letzten Klingeln der Schulglocke ging der übliche Tumult im kleinen Klassenzimmer der Torch Creek High los. Obwohl es nur noch einige Wochen bis zu den Abschlussprüfungen waren, übertönte die Lautstärke der Schüler sie fast. Der Geschichtslehrer versuchte sich noch für einen kurzen Moment Gehör zu verschaffen, doch gab dann auf. Der bevorstehende Sommer machte den sonst schon unruhigen Haufen Siebzehn- und Achtzehnjähriger besonders nervös. Neben den Vorbereitungen für die letzten Klausuren lagen etliche Pläne für den wichtigsten Event – den Abschlussball – in der Luft. Nicht zu vergessen die Frage, wer mit wem dort erschien.

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