Iwan Gontscharow - Oblomow

Здесь есть возможность читать онлайн «Iwan Gontscharow - Oblomow» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Oblomow: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Oblomow»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Ilja Iljitsch Oblomow verkörpert mit Leib und Seele den Typus des faulen russischen Adligen und Müßiggängers. Durch seinen materiellen Stand in die Lage versetzt, Introvertiertheit und Untätigkeit zu pflegen, verbringt er seine Tage mit Nichtstun. Er liegt die meiste Zeit Mittagsschlaf haltend im Bett. Vorhaben, das väterliche Gut zu pflegen, schiebt er unablässig vor sich her, so dass dieses immer mehr verfällt. Als sein Freund Stolz, ein Deutschrusse, ihn mit der jungen Olga bekannt macht, holen ihr Intellekt und ihre Anziehung Oblomow kurzzeitig aus seiner Lethargie. Doch auch das ist nicht von Dauer. Gontscharows erfolgreichster Roman und bedeutendes Werk der russischen Literatur.

Oblomow — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Oblomow», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Nun gut, gut«, unterbrach ihn Oblomow; »sag' nur jetzt, was ich mit dem Dorfschulzen anfangen soll.«

»Nein, versprich erst, daß es auch Porter zum Mittagessen geben wird; dann werde ich es sagen.«

»Nun auch noch Porter! Du kannst doch gar nicht genug bekommen!«

»Na, dann adieu!« sagte Tarantjew und setzte den Hut wieder auf.

»Ach, du mein Gott! Da schreibt mir der Dorfschulze, die Einnahme werde um zweitausend Rubel geringer ausfallen, und da verlangt der noch obendrein Porter! Na, gut, kaufe Porter!«

»Gib mir noch Geld!« sagte Tarantjew.

»Du bekommst ja noch von dem Zehnrubelschein etwas heraus.«

»Und für die Droschke nach der Wyborger Seite?« antwortete Tarantjew.

Oblomow nahm noch einen Rubel heraus und reichte ihn ihm ärgerlich hin.

»Dein Dorfschulze ist ein Gauner – das ist es, was ich dir sagen will«, begann Tarantjew, während er den Rubel in die Tasche steckte; »und du glaubst ihm, du alte Schlafmütze. Sieh nur, was er für ein Lied anstimmt: Dürre, Mißernte, Zahlungsrückstände; und Bauern sind davongelaufen. Er lügt; all das ist erlogen! Ich habe gehört, daß in unserer Gegend auf dem Gute Schumilowskoje von der vorjährigen Ernte alle Schulden bezahlt sind, und bei dir ist auf einmal Dürre und Mißernte. Schumilowskoje liegt nur fünfzig Werst von deinem Gute entfernt: warum ist denn da das Getreide nicht verbrannt? Ferner hat er sich das mit den Zahlungsrückständen ausgedacht! Warum hat er nicht aufgepaßt? Warum ist er so nachlässig gewesen? Gibt es etwa in unserer Gegend keine Arbeit und keinen Absatz? O dieser Betrüger! Ich würde ihn mir gehörig vornehmen! Und die Bauern sind deswegen fortgegangen, weil er selbst wahrscheinlich von ihnen Bestechungen angenommen und sie dann hat laufen lassen; aber sich bei dem Bezirkshauptmann zu beklagen, das ist ihm gar nicht eingefallen.«

»Das ist nicht möglich«, sagte Oblomow; »er teilt mir ja sogar die Antwort des Bezirkshauptmanns in seinem Briefe mit, in so natürlich klingender Weise . . .«

»Ach, du! Du verstehst eben gar nichts. Alle Gauner schreiben in natürlich klingender Weise; das kannst du mir schon glauben! Da sitzt zum Beispiel«, fuhr er, auf Alexejew weisend, fort, »eine ehrliche Seele, ein dummes Schaf; wird der in natürlich klingender Weise schreiben? Niemals. Aber sein Verwandter, obwohl er ein gemeiner Kerl und eine Kanaille ist, der kann so schreiben. Auch du kannst nicht in natürlich klingender Weise schreiben! Also ist dein Dorfschulze schon allein deswegen eine Kanaille, weil er in geschickter, natürlich klingender Weise geschrieben hat. Sieh nur, wie er die einzelnen Worte ausgewählt hat: ›nach dem Orte ihrer Ansässigkeit zurückzuschaffen‹.«

»Was soll ich denn mit ihm anfangen?« fragte Oblomow.

»Setze ihn sofort ab!«

»Aber wen soll ich einsetzen? Woher kenne ich die Bauern? Ein anderer wird vielleicht noch schlechter sein. Ich bin seit zwölf Jahren nicht dort gewesen.«

»Fahre selbst nach dem Gute hin: ohne das geht es nicht. Bleib den Sommer über dort und zieh zum Herbst geradeswegs in die neue Wohnung! Ich werde schon dafür sorgen, daß sie fertig und bereit ist.«

»In eine neue Wohnung ziehen, selbst nach dem Gute fahren! Was du einem immer für schreckliche Mittel vorschlägst!« sagte Oblomow unzufrieden. »Nein, ich möchte doch die Extreme vermeiden und einen Mittelweg einschlagen . . .«

»Na, Bruder Ilja Iljitsch, du wirst vollständig zugrunde gehen. Ich hätte an deiner Stelle schon längst auf das Gut Hypotheken aufgenommen und mir für das Geld ein anderes gekauft, oder auch ein Haus, hier, an einer hübschen Stelle: das wäre mehr wert als dein Gut. Dann aber würde ich auch auf das Haus Hypotheken aufnehmen und mir ein anderes kaufen . . . Gib mir dein Gut; dann sollten die Leute schon etwas von mir zu hören bekommen!«

»Hör' auf zu prahlen und denke ein Mittel aus, wie die Sache in Ordnung kommen kann, ohne daß ich aus der Wohnung ausziehen und auf das Gut zu fahren brauche . . .« bemerkte Oblomow.

»Wirst du dich denn jemals vom Flecke rühren?« sagte Tarantjew. »Sieh dich mal selbst an: wozu bist du denn zu gebrauchen? Was hat das Vaterland von dir für Nutzen? Er kann nicht einmal auf das Gut fahren!«

»Jetzt ist es mir noch zu früh«, antwortete Ilja Iljitsch. »Laß mich vorher mit dem Plane für die Reformen fertig werden, die ich auf dem Gute einzuführen beabsichtige. Aber weißt du was, Michei Andrejewitsch?« sagte Oblomow plötzlich: »Fahr du hin! Die Sache ist dir bekannt; die Gegend kennst du ebenfalls, und ich würde gern alle Kosten tragen.«

»Bin ich etwa dein Verwalter?« erwiderte Tarantjew hochmütig. »Ich bin es auch gar nicht mehr gewohnt, mit Bauern umzugehen . . .«

»Was soll ich dann nur tun?« sagte Oblomow melancholisch. »Ich weiß es wirklich nicht.«

»Na, schreib an den Bezirkshauptmann; frage ihn, ob der Dorfschulze mit ihm über die davongelaufenen Bauern gesprochen hat«, riet Tarantjew, »und bitte ihn, einmal nach deinem Gute mit heranzufahren. Ferner schreibe an den Gouverneur, er möchte dem Bezirkshauptmann aufgeben, über die Führung des Dorfschulzen zu berichten. Schreibe so: ›Wollen Eurer Exzellenz mir eine väterliche Teilnahme erweisen und mit barmherzigem Auge auf das unvermeidliche schreckliche Unglück hinblicken, das mir infolge der frechen Handlungsweise des Dorfschulzen droht, und auf den vollständigen Ruin, dem ich mit meiner Frau und mit meinen ohne jede Pflege und ohne einen Bissen Brot zurückbleibenden unmündigen zwölf Kindern unfehlbar verfallen muß.‹«

Oblomow lachte.

»Wo soll ich denn so viele Kinder hernehmen, wenn man von mir verlangt, daß ich sie aufzeige?« sagte er.

»Unsinn! Schreib nur: ›mit meinen zwölf Kindern‹; das wird durch das eine Ohr hinein- und durch das andere hinausgehen, und kein Mensch wird Nachforschungen anstellen; dafür wird es natürlich klingen. Der Gouverneur wird den Brief seinem Sekretär übergeben; an den schreibst du gleichzeitig, selbstverständlich mit einer Einlage; der wird dann das Erforderliche veranlassen. Und bitte doch auch deine Nachbarn; wen hast du denn da?«

»Dobrynin wohnt da in der Nähe«, antwortete Oblomow. »Ich bin hier häufig mit ihm zusammengetroffen; er ist jetzt dort.«

»Schreib auch an den; bitte ihn recht schön; etwa so: ›Erweisen Sie mir damit einen sehr wertvollen Dienst, und verpflichten Sie mich als Christ, als Freund und als Nachbar zu Dank!‹ Und lege dem Brief irgendein Geschenk aus Petersburg bei, zum Beispiel Zigarren. So mußt du das machen; aber du verstehst eben nichts. Du bist ein verlorener Mensch! Ich würde dem Dorfschulzen schon die Flötentöne beibringen, wenn ich sein Herr wäre; ich würde es ihm gehörig geben! Wann geht denn die Post dorthin ab?«

»Übermorgen«, antwortete Oblomow.

»Dann setz dich hin und schreib gleich!«

»Sie geht ja doch erst übermorgen; also warum soll ich denn gleich schreiben?« versetzte Oblomow. »Das kann ich ja auch noch morgen tun. Aber höre mal, Michei Andrejewitsch«, fügte er hinzu, »setze deinen ›Wohltaten‹ die Krone auf: ich werde meinetwegen zum Mittagessen noch einen Fisch oder ein Geflügel hinzufügen.«

»Was soll ich denn noch tun?« fragte Tarantjew.

»Setz dich hin und schreib. Drei Briefe herunterzuschreiben, das dauert ja bei dir nicht lange. Du bringst das in einer so natürlich klingenden Weise heraus . . .« fügte er hinzu, wobei er sich Mühe gab, ein Lächeln zu unterdrücken. »Und Iwan Alexejewitsch hier könnte es abschreiben.«

»Puh, was sind das für Einfälle!« antwortete Tarantjew. »Ich soll deine Briefe schreiben! Ich schreibe seit vorgestern nicht einmal auf dem Büro; sowie ich mich zum Schreiben hinsetze, kommt mir eine Träne ins linke Auge, ich habe mich offenbar erkältet. Und auch der Kopf ist mir geschwollen und tut mir weh, wenn ich mich bücke. Du Faulpelz, du Faulpelz! Du gehst zugrunde, Bruder Ilja Iljitsch; um nichts und wieder nichts gehst du zugrunde!«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Oblomow»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Oblomow» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Iwan Alexandrowitsch Gontscharow - Oblomow
Iwan Alexandrowitsch Gontscharow
Iwan Turgenew - Der Fatalist
Iwan Turgenew
Iwan Turgenew - Assja
Iwan Turgenew
Iwan Gontscharow - Die Schlucht
Iwan Gontscharow
Iwan Turgenew - Ein Ende
Iwan Turgenew
Iwan Turgenew - Ein Briefwechsel
Iwan Turgenew
Iwan Turgenew - Drei Portraits
Iwan Turgenew
Iwan Turgenew - Väter und Söhne
Iwan Turgenew
Отзывы о книге «Oblomow»

Обсуждение, отзывы о книге «Oblomow» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.