Holger Rudolph - Schock am Walpurgisfeuer

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13 Harzer Hobby-Hexen wollen in Rheinsberg die Walpurgisnacht feiern. Doch es kommt anders. Eine von ihnen findet in der Nähe des nächtlichen Lagerfeuers eine furchtbar zugerichtete weibliche Leiche. Am nächsten Tag wird klar, dass es sich um eine Naturschützerin handelt, die sich mit unkonventionellen Methoden für die Rückkehr der Wölfe einsetzte. Wenige Stunden später ist auch der regionale Wolfsexperte tot. Beide Leichen sind mit einer Vielzahl von Bissen übersät. Für Anna Klettner ist es der vierte Fall. Zum zweiten Mal ermittelt sie mit Praktikant Dennis Müller. Wer skurrile Typen und eine wendungsreiche Handlung mag, wird auf seine Kosten kommen.

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Und noch eines weiß Anna nun recht genau. Der Tod ist am Donnerstag, 30. April, zwischen 18 und 20 Uhr eingetreten. Also höchstens sechs Stunden, bevor sich die Hobby-Hexen an der abgelegenen Stelle trafen. Mehr als 50 Tierbisse und mindestens ebenso viele Hämatome könnten Beatrice Donner umgebracht haben. Es wäre aber auch möglich, dass es weitere Faktoren gab. Erst die gerichtsmedizinische Untersuchung wird letztlich Klarheit darüber bringen, woran sie starb. Es wird ein paar Tage dauern, bis das Ergebnis vorliegt.

Die Kriminalistin lächelt in sich hinein. Dennis fragt: „Was denken Sie denn nun schon wieder, Chefin?“

Sie sagt nichts, gibt ihm aber einen wohlwollenden Klaps etwas oberhalb vom Hintern.

Er grinst: „Chefin, habe ich jetzt einen Grund, die Gleichstellungsbeauftragte wegen, na Sie wissen schon, zu kontaktieren?“ Er meint es nicht ernst. Er mag sie.

Nun antwortet sie doch noch: „Ich musste lächeln, weil die Gerichtsmediziner im Fernsehen meistens schon nach ein paar Stunden alles wissen.“

Dennis grinst erneut: „Ach ja, das Leben ist nicht einfach.“

Anna hat Durst auf eine große Tasse mit frischem Kaffee. Warum nicht unterwegs kurz anhalten und Frühstück machen, zum Beispiel in der Marina Wolfsbruch? Sie will Dennis gerade einladen, da klingelt ihr Handy. Im Revier wartet eine Frau, die nur mit einem der Ermittler reden will.

Die Kommissarin guckt auf die Fahrerseite, von wo aus Dennis den Wagen durch die Unwägbarkeiten der nordbrandenburgischen Wildnis lenkt: „Eigentlich wollte ich dich zu einem guten Frühstück im Kleinzerlanger Nobel-Hotel einladen. Doch dort können wir zumindest heute Vormittag nicht einkehren. In der Wache sitzt eine Frau, die etwas Wichtiges beobachtet haben will. Ich bin gespannt.“

Als Anna und Dennis ihr zeitweiliges Büro betreten, sitzt am kleinen Gästetisch eine unscheinbare, sehr schlanke kleine Frau von vielleicht fünfzig Jahren und nippt Kaffee aus einer Tasse: „Guten Tag, ich bin Gerda Tagwerk.“

Die Kommissarin begrüßt die Zeugin mit einem freundlichen Händedruck: „Nun, was ist es, das sie uns so dringend mitteilen möchten?“

Die Angesprochene zittert jetzt etwas und verstammelt die ersten Wörter: „I-i-ich woh-o-ne in A-ha-damswalde. Die Frau Donner ist oft an meinem Haus vorbeigegangen. Sie bekam immer wieder mal Besuch von Frauen. Die meisten waren jünger als sie selbst. Manchmal blieben diese Frauen ein paar Tage bei ihr. Auch diese Woche hatte sie wieder Besuch. Seit Dienstag wurde sie täglich von einer sehr attraktiven dunkelhaarigen Frau besucht. Ich schätze mal, dass die so Mitte Dreißig sein muss. Immer am frühen Nachmittag kam sie im Taxi an meinem Haus vorbei. Dass das Taxi zu Beatrice Donner fuhr, kann ich deshalb so genau sagen, weil der Fahrer am Dienstag nicht sicher wusste, wo Frau Donner wohnt. Also klingelte er bei mir und fragte nach dem Weg. Dabei konnte ich die Frau im Auto ziemlich gut erkennen.“

Dennis hakt nach: „Wie lange war die Fremde denn jeweils bei Frau Donner?“

Gerda Tagwerk nickt: „Stimmt, es ist ganz sicher eine Fremde. Wenn diese Dame aus Rheinsberg wäre, hätte sie sich doch nicht mit dem Taxi bringen lassen und sie hätte gewusst, wo genau ihre Bekannte wohnt. Sie müssen mich verstehen, ich bin ganz bestimmt überhaupt nicht neugierig. Doch das alles kam mir sonderbar vor. Also habe ich natürlich darauf geachtet, wann der Taxifahrer sie wieder abholte. Das war jeweils gegen 16 Uhr.“

Nun braucht die Kommissarin von der fleißigen Beobachterin nur noch eine Angabe: „Sie haben doch bestimmt auch gesehen, welcher Taxibetrieb die Besucherin chauffierte!“

Gerda Tagwerk antwortet: „Sie müssen mir aber versprechen, dass Sie ganz bestimmt nicht glauben, dass ich neugierig sein könnte. Versprechen Sie das?“ Angestrengt versucht sie zu lächeln.

Anna schaut für den Bruchteil einer Sekunde nach unten. Die Gedanken sind frei. Sie blickt die Zeugin erwartungsvoll an: „Natürlich wissen wir, dass Sie eine aufmerksame Bürgerin, aber auf keinen Fall neugierig sind. Aber sagen Sie doch jetzt bitte, wer die Fremde gefahren hat!“

„Es war Ferdinand Fromm aus Rheinsberg. Der hat ja nur das eine Auto und macht alle seine Touren selbst. Ich kenne ihn noch aus unserer gemeinsamen Schulzeit. Beim letzten Klassentreffen vor zwei Jahren hatte er darüber geklagt, dass er sich keine Mitarbeiter mehr leisten kann. Er soll auch ein nicht besonders kleines Alkoholproblem haben. Aber das haben Sie bitte auf keinen Fall von mir.“

Die Kommissarin hat genug gehört: „Wir danken Ihnen für die Informationen. Sie können den Kaffee natürlich noch gern zu Ende trinken.“

Der frisch gebrühte Kaffee in den Tassen der beiden Kriminalisten ist heiß. So sehr, dass sie ihn nur in kleinen Schlucken trinken können.

„Da haben wir ja jetzt reichlich zu tun“, stellt Dennis fest. „Soll ich den Taxibetreiber befragen oder möchten Sie das tun?“

Anna antwortet schnell: „Nimm dir mal den Taxikutscher vor. Ich rufe derweil den Heiko Reimer von der Lokalzeitung an. Vielleicht weiß er mehr über Beatrice Donner und darüber, wer etwas gegen sie gehabt haben könnte.“

„Ist okay, Chefin. Ich bin schon unterwegs.“ Dennis ist in Eile. Die aufgerissene Haustür fällt hinter ihm hart ins Schloss.

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