Florian Graf - Die Flucht
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Du riskierst einen Blick nach draußen.
Du gehst besser weiter.

Du bibberst wie eine Katze, der man das Fell geschoren hat. Du schlüpfst in deine zerschlissenen Beinkleider, die das Feuer über Nacht getrocknet hat. Dein Wams ist etwas feucht, doch es hält dich allemal wärmer, als nackt herumzuspringen. Nachdem du deine Sachen beisammen hast, wendest du dich der klobigen Tür zu, die tiefer in den Fels zu führen scheint. Durch den Türspalt dringt kein Licht, und du kannst trotz angestrengtem Lauschen keine Geräusche hinter der Pforte ausmachen.
Wenig überraschend ist die Türe verschlossen, und du beschließt...
...mit Gewalt die Türe zu öffnen. Du nimmst gehörig Anlauf und lässt deinen schlanken Körper mit Wucht gegen die Türe krachen. Sie bleibt unbeeindruckt. Das gibt neue blaue Flecken, aber du hast längst aufgehört sie zu zählen. Vielleicht ist hier mehr Raffinesse gefragt? Du versuchst das Schloss zu knacken.
...höflich anzuklopfen. Du klopfst an die Tür und lauschst... doch du bekommst keine Antwort. Hast du etwas anderes erwartet? Du versuchst jetzt... ...mit Gewalt die Türe zu öffnen. Du nimmst gehörig Anlauf und lässt deinen schlanken Körper mit Wucht gegen die Türe krachen. Sie bleibt unbeeindruckt. Das gibt neue blaue Flecken, aber du hast längst aufgehört sie zu zählen. Vielleicht ist hier mehr Raffinesse gefragt? Du versuchst das Schloss zu knacken. ...das Schloss zu knacken.
...das Schloss zu knacken.

Mit aufgerissenen Augen blickst du dich um. Doch dir bietet sich kein passendes Versteck. Dir bleibt keine Zeit und so ziehst du deinen Hund neben die Tür, die jeden Moment aufspringen wird. Wenn sie sich weit genug öffnet, dann könntet ihr dahinter verborgen bleiben.
Dein spontaner Plan ist mehr als waghalsig, doch du kannst jetzt nicht lange fackeln...
...denn die Türe öffnet sich bereits. Dein Plan war sicher gut gemeint, aber wie das oft im Leben ist, kommt alles ganz anders. Ein Hüne von einem Mann betritt den Raum und muss sich dabei unter dem Türrahmen den Kopf einziehen. Der Koloss ist mit einer Rüstung aus Leder und Bärenfall bekleidet, die von einer absurden Anzahl metallener Nieten zusammengehalten wird. Doch dir bleibt wenig Zeit den furchteinflößenden Recken zu begutachten. Dein Hund schnellt aus der der Deckung hervor und beißt dem schwarzhaarigen Krieger in die Wade. "Verdammte Töle! Wer hat dich von der Kette gelassen", brüllt er und hat dich noch immer nicht bemerkt. Er greift nach seiner Waffe und stellt dabei fest, dass er sie im Nebenraum abgelegt haben muss. Als er Anstalten macht mit bloßen Fäusten auf das wütende Fellbündel einzuschlagen, schüttelst du endlich deine Schockstarre ab. Wütend wirfst du dich dem riesigen Kerl an die Gurgel, was einem kleinen Kunststück gleich kommt, ob seiner schieren Körpergröße. Du blickst in ein erstauntes Gesicht und kannst seinen fahlen Atem aus nächster Nähe spüren. Doch sein Erstaunen schlägt unmittelbar um in Zorn. "Jetzt hab ich aber genug!". Er schüttelt euch beide ab wie welkes Laub, und du krachst schmerzhaft auf den Boden. Deinem Hund entfährt ein Jaulen als er gegen den Tisch geschleudert wird. Aus den Augenwinkeln siehst du noch wie sich hinter dem Krieger ein weiterer Soldat einen Weg in deine Richtung bahnt. Du hast keine Chance. Jetzt könnt ihr nur noch fliehen. Ihr nehmt die Beine in die Hand und rennt.

Als dir der leere Krug zu Füßen des Wächters auffällt, wird dir klar, warum er so tief schlummert. Du riechst kurz an dem Tongefäß und verziehst unwillkürlich dein Gesicht. Das muss billiger Fusel der schlimmsten Sorte gewesen sein. Sei es drum. Du entspannst dich etwas und musterst den Betrunkenen aus nächster Nähe.
Sein wattiertes Lederwams ist fast so dreckig wie deine eigene Kleidung, aber du bist dir sicher, dass du noch nie im Leben so gestunken hast. Er schnarcht laut mit offenem Mund und sein Odem ist alles andere als angenehm. Seine entblößten Zähne offenbaren viele Lücken und ganz allgemein bietet er kein angenehmes Erscheinungsbild. Ob er hier unten schon lange Wache schiebt?
Dein Blick fällt auf einen Beutel, den er an seinen Gürtel geknotet hat, neben die Scheide seines Schwertes. Du wagst es nicht das Schwert zu stehlen. Das wäre einfach zu laut. Aber der kleine Beutel sieht auch ganz interessant aus.
Flink entknoten deine Hände ihn und schon hat er den Besitzer gewechselt. Du lächelst ob deines kleinen Erfolges und fast tut dir der armselige Wächter leid. Vorsichtig entfernst du dich. Ein paar Schritte weiter zwingt dich deine Neugier einen Blick hineinzuwerfen. Ein paar Kupfermünzen kommen zum Vorschein. Als Knecht hast du nie Geld besessen und du hast wenig Gefühl für den Wert deiner Beute.
Du lässt alles unter deiner Weste verschwinden...
...und schleichst weiter.

Du räusperst dich und spitzt die Lippen.
"Ja, ich bin es, die Kammerzofe", säuselst du, und kommst dir dabei ziemlich dumm vor. Deine Knabenstimme ist nie besonders dunkel gewesen, aber du klingst auch nicht wie ein Mädchen. Zu deiner eigenen Verblüffung scheint der Trick dennoch zu funktionieren.
Die Dame in der Wanne klingt erfreut.
"Ach, das ist schön dass du da bist. Das Wasser wird schon langsam kalt. Und ein neues Stück Seife wäre auch nicht schlecht. Husch, husch! Worauf wartest du?" Überfordert steht du immer noch mitten im Raum und würdest dich am liebsten in Luft auflösen.
"Ganz wie es ihnen beliebt", antwortest du jetzt trotzdem schon etwas selbstbewusster und bist nicht ohne Stolz auf deine Kunst eine Mädchenstimme zu imitieren.
"Sag mal, für wie dumm hältst du mich eigentlich", entfährt es der Wanne. Der freundliche Ton hat sich in Luft aufgelöst und vielmehr schwingt in der Stimme der Frau jetzt eine unübersehbare Drohung mit. Noch immer hat sie dir noch nicht das Gesicht zugewandt.
Jetzt heißt es eine schnelle Entscheidung zu treffen und du...
...gibst dich als der neue Stallbursche zu erkennen.
...versuchst die badende Dame von hinten zu überwältigen.

Du bist dir selbst nicht sicher woher du den Mut nimmst, doch du willst Ronja nicht belügen. Dein Gefühl sagt dir, dass du ihr vertrauen kannst.
"Ich bin nicht der neue Stallbursche. Ich bin gerade aus einer Gefängniszelle geflohen und nun suche ich den Weg hier raus. Kannst du mir helfen?"
Deine Ehrlichkeit entwaffnet Ronja spürbar und sie öffnet den Mund, aber weiß nicht was sie sagen soll. "Kannst du mir helfen", wiederholst du.
Sie fängt sich wieder und ihr kecker Gesichtsausdruck kehrt zurück, doch jetzt schwingt ein freundlicher Unterton in ihrer Stimme mit: "Das tut mir leid, Robin. Aber ich weiß nicht was ich für dich tun kann. Ich habe gehört, dass wir einen neuen Stallburschen bekommen sollen. Und ob du es willst oder nicht, dieser Stallbursche musst du sein. Manchmal werfen sie die Neuen erst mal in die Zelle, damit sie sich abreagieren können."
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