Florian Graf - Die Flucht
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Deine Hände zittern. Leicht benommen dringt ein vorwurfsvolles Bellen an dein Ohr. Du schmeckst etwas Metallisches. Beim Aufschlag hast du dir auf die Zunge gebissen. Du spuckst Blut aus und schüttelst dich. Langsam wirst du wieder Herr deiner Sinne. Aus welcher Richtung kam das Bellen?
Du stehst vorsichtig auf, und erschrickst, als dein Gesicht Bekanntschaft mit einer feuchten Nase macht. Du stehst in einer mannshohen Grube und dein Hund war schlau genug nicht hineinzufallen.
Es kostet dich Mühe, in der Dunkelheit hinauszuklettern. Jetzt willst du nur noch zurück ins Licht. Mit geducktem Kopf eilst du unvernünftig schnell zurück zur Weggabelung. Doch dieses Mal geht alles gut.
Im schwachen Lampenschein blickst du an dir herunter. Dein linker Ärmel ist zerfetzt und eine Wunde klafft in deinem Arm. Wahrscheinlich bist du an einem abstehenden Nagel entlanggeschrammt. So genau willst du das gar nicht wissen. Aus den Fetzen des Ärmels bindest du die blutende Wunde ab. Das wird erst mal halten. Du tätschelst deinem Hundefreund den Kopf: "Okay, Großer. Ich hätte auf dich hören sollen."
Du gehst jetzt in die andere Richtung.

Du hast einfach das Gefühl, dass hier noch etwas Interessantes zu finden sein könnte. Du durchwühlst das Regal, so leise es eben geht. Aber da ist wirklich nichts, was irgendeinen Wert für dich hätte. Außer dem Bogen findest du auch keine weiteren Waffen.
Doch dann stocherst du in einem Haufen Gerümpel, der achtlos in die Ecke geworfen scheint. Dabei machst du einen Fund. Ein zerfleddertes Buch mit braunem Einband kommt ganz unten zum Vorschein. Du öffnest es vorsichtig und musst trotzdem husten, von all dem Staub, den du dabei aufwirbelst. Auf vergilbten Seiten finden sich viele Zahlen in Spalten und Reihen. Den kritzeligen Text kannst du nicht entziffern. Du beschließt, dass es sich um eine Art Warenliste handeln muss. Wurde das Buch hier vergessen oder entsorgt? Du weißt es nicht.
Du lässt den alten Schinken liegen und verlässt den Raum.

Die Klinke der dunklen Tür leistet keine Widerstand. Ein Schloss gibt es gar nicht. Selbst die Scharniere sind gut geölt und quietschen nicht. Das Schicksal meint es endlich einmal gut mit dir.
Eine Treppe, schon wieder. Doch das kommt dir nicht ungelegen. Du steigst die Stufen nach oben und hoffst, dass du von hier irgendwie zur Burgmauer gelangen kannst. Vielleicht kannst du von dort oben einen Fluchtweg erspähen?
Die Treppe endet abrupt. Du stehst in einem Flur, in dem die Holzdielen viel kunstfertiger wirken als im Erdgeschoss. Rote Banner aus Samt zieren die kühlen Wände und verleihen ihnen einen hochherrschaftlichen Charakter. Du kannst dein Verlangen, die schöne Oberfläche mit deinen dreckigen Fingern zu berühren, kaum zurückhalten. Doch du hast keine Zeit für weitere Bewunderungen, denn plötzlich nähern sich Stimmen!
Dir bleibt keine Zeit, lange zu überlegen. Jede Sekunde kann jemand um die nächste Ecke biegen. Das Schicksal hält doch immer neue Überraschungen für dich parat.
Du fackelst nicht lange und...
...betätigst die Klinke der nächstbesten Türe.

Du reckst den Hals und linst aus deinem Versteck hervor. Aus sicherer Entfernung erspähst du zwei Männer, die mit großen Fässern hantieren. Ein Dritter scheint das Kommando über die Arbeiter zu haben. Er gestikuliert und brüllt, offensichtlich treibt er die Arbeiter an. Er ist mit einem Schwert bewaffnet und trägt die selbe Uniform, wie du sie schon bei dem Wächter im Tunnel gesehen hast. Seine ist jedoch in weitaus besserem Zustand. Wahrscheinlich ist er ein Offizier.
Die Männer sind abgelenkt, aber sie stehen leider direkt am Ausgang, der in den Hof hinaus zu führen scheint. Wie kommst du da nur unbemerkt vorbei?
Du entscheidest dich...
...vorbeizuschleichen.
...erst einmal weiter abzuwarten.

Du betrittst den Raum und lässt den knurrenden Hund dabei nicht aus den Augen. Die Zelle sieht aus wie deine. Allerdings gibt es hier keine Pritsche und es riecht ganz erbärmlich. Zum großen Teil bedeckt dreckiges altes Stroh den Boden. Dir fallen einige abgenagte Knochen auf.
Obwohl der große Hund weiter eine drohende Haltung einnimmt, tut dir er dir leid. Sein ergrautes Fell hat bessere Tage gesehen und er wirkt abgemagert. Du siehst nirgends einen Napf mit Wasser. Wahrscheinlich ist er so durstig wie du. Doch solange er in dir einen Feind sieht, kannst du ihm nicht helfen. Du musst sein Vertrauen gewinnen.
Das geht am besten indem du dem Hund...
...direkt in die Augen starrst. Von den Ziegen auf dem Bauernhof weißt du, dass sie Respekt bekommen, wenn man ihnen in die Augen starrt. Mit der Taktik lässt sich einem Tier Dominanz signalisieren! Du senkst deinen Kopf und blickst dem knurrenden Hund mit ernstem Gesicht tief in seine dunklen Augen. Es dauert nur einige Herzschläge und er bellt dich wütend an! Das war wohl keine gute Idee. Du entscheidest dich ihn auf eine andere Weise zu besänftigen, und zwar indem du... ...den Hund jetzt streichelst. ...beruhigend auf den Hund einredest.
...das Fell streichelst.
...ruhig zuredest.

Zwischen Brettern in einem Regal und den Stufen einer Leiter herrscht eigentlich kein großer Unterschied, denkst du dir. Eigentlich.
Schon beim ersten Brett merkst du, dass es gar nicht so leicht ist das Gleichgewicht zu halten und das am besten möglichst geräuscharm. Schwups, schon purzeln ein paar Becher scheppernd auf den Boden. Sie hatten den Fehler gemacht dort zu stehen, wo deinem Fuß auf dem Regalbrett nach Platz verlangte. Jedenfalls können unmöglich deine beeindruckenden Kletterkünste Schuld an dem kleinen Missgeschick tragen. Sei es drum, nach wie vor scheint niemand in dieser Welt ein Interesse an den seltsamen Geräuschen aus deiner kleinen Abstellkammer zu haben.
Oben angelangt, empfängt dich ein erstaunlich guter Rundumblick über den Burghof durch das kleine Gitterfenster. Allerdings ist nicht viel los. Wehmütig fällt dein Auge wieder auf das verschlossene Burgtor und die hohe Mauer. Auf den Zinnen stehen sich gelangweilte Wachposten die Füße in den Bauch. In einem Stall am anderen Ende des Hofs siehst du Pferdeköpfe. Ein Hengst wirft gerade schnaubend seinen Kopf in den Nacken.
Dir schießt Blut in den Kopf! Ist das???
Nein, leider nicht. Für einen Moment dachtest du deinen vierbeinigen Freund wieder erblickt zu haben, aber es ist nur ein müder alter Wachhund, der friedlich in der Nähe des Stalls schlummert.
Enttäuscht und um wenige Erkenntnisse reicher, kletterst du wieder hinab.
Jetzt bleibt dir nur noch...
...den Abstellraum zu verlassen.

Du willst gerade weitergehen, da bleibt dein Gefährte stehen und spitzt seine Ohren. Jetzt hörst du es auch! Jemand summt draußen die Melodie eines Kinderlieds. Dein Freund schnuppert an der Tür und sieht dich fragend an. Eben hast du dir noch vorgenommen allen Menschenseelen besser aus dem Weg zu gehen, doch deine Neugier ist geweckt.
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