Elke Loidolt - Die Obdachlose.

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Die Obdachlose.: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Liebe macht blind, und die Enttäuschung schafft die Leere die ohne Hoffnung, der die Verzweifelten entgehen, indem sie Schluss machen, oder weiter machen müssen, weil der Morgen auch ohne sie kommen würde, washalb sie noch eine Nacht bleiben wollen, auch wenn die Nächte kalt und gefährlich, und die Tage endlos sind.

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Vielleicht hat er mich doch irgendwie verschont. Nichts. Der Bauch war trocken. Meine Hände tasteten über das Lacken. Vielleicht fanden sich dort die Spermaspuren. Das Lacken war trocken. Nur zwischen den Beinen war ich nass. Das war das, was wieder herausgeronnen war. Entsetzen. Ich hatte meine fruchtbaren Tage. Für den Fall der Fälle hatte ich nicht einmal ein Kondom bei mir gehabt. Denn ich rechnete nicht mit damit. In dem kleinen Beutel hatte sich ein Kondom (noch von früheren Zeiten) befunden. Nun war auch dieser Beutel beim Schlafsack, den die Polizei weggeräumt hatte. Die Gedanken wurden immer entsetzlicher.

Ich erhob mich langsam und suchte die Toilette. Mit Toilettenpapier versuchte ich alles wieder herauszubekommen. Was natürlich Unsinn war. Es war schon Stunden her, seit das Zeug drin war. Und ich wusste noch aus meiner Ehe, wie fruchtbar ich während der empfängnisbereiten Tage war. Was tun? Ich werde mir in einer Apotheke einen Gummischlauch kaufen und spülen. Das verhindert vielleicht eine Schwangerschaft.

Also schlich ich zurück ins Zimmer, zog leise das Höschen an und die Jean und wollte zur Türe. Fast schon an der Türe hörte ich seine Stimme.

„Wo willst du denn hin?“.

„In eine Apotheke…“.

„Aha, in eine Apotheke … vergiss die Hausnummer nicht, wenn du wiederkommst.“

Dann drehte er sich um und schlief weiter. Ich war erleichtert. Die Flucht würde gelingen. Erst auf der kalten Straße bemerkte ich, dass ich keinen Pullover anhatte. Auch dieser befand sich unter den Sachen, die die Polizei weggeräumt hatte.

Noch schrecklicher war, dass auch die kleine Geldbörse im Beutel war. Meine Notreserve war weg. Ich hatte kein Geld. Wie sollte ich in der Apotheke den Spülschlauch bezahlen?

AUSWEGLOS.

Trotzdem ging ich frierend weiter. Irgendetwas würde mir schon einfallen. Ich steuerte die U-Bahnstation Praterstern an. Dort war es in den Gängen wenigstens warm. Oder betteln? Das war es! Auf der U-Bahnstation gab es Toiletten die man nur durch das Zahlen von 50 Cent betreten konnte. Eine obdachlose Freundin hatte mir Wochen zuvor erzählt, wie sie zum Frühstücksgeld kommt. Sie stellte sich nicht weit von der Männertoilette auf und suchte in der leeren Geldbörse nach den 50 Cent. Dabei hielt sie Ausschau nach einem Mann, von dem sie annahm, er würde ihr 50 Cent was geben. Den Mann sprach sie dann an:

„Könnten Sie mir bitte helfen, ich habe kein Kleingeld.“ Das funktionierte meistens.

Und das war für mich die Lösung. Das Unangenehme war, dass man, nachdem man die 50 Cent bekommen hatte, weggehen musste. Denn wenn der Spender die Toilette verließ, durfte er einen nicht mehr sehen. Denn wurde man gesehen, so war man der Bettelei überführt. Und wie mir die Freundin erzählt hatte, gab es Leute, die sich betrogen fühlten und die Polizei aufmerksam machten.

An diesem Morgen hatte ich Glück. Langsam kehrte mein Erinnerungsvermögen zurück. Ich könnte vielleicht auf die Polizeistation gehen, wo meine Sachen beschlagnahmt waren. Hatte mir nicht ein junger Polizist so etwas wie einen Zettel zugesteckt? Verstohlen und geheim, so als dürften es die anderen nicht sehen? Was hatte auf diesem Zettel gestanden? Ich begann hektisch zu suchen, so als sei dieser Zettel etwas Wichtiges. Wahrscheinlich nur eine Andresse eines Asyls. Wo war er nur? Ich wühlte in den Taschen meiner Jean und fand in der rechten Tasche den „Zettel“.

Die fünf EURO des POLIZISTEN.

Es war gar kein Zettel, es war ein 5 Euro-Schein. Der junge Polizist hatte mir einen 5 Euro-Schein zugesteckt. Warum? Ich fragte nicht lange und begann zu laufen. In der ersten Apotheke hatten sie das Verlangte nicht, ja sie begriffen nicht einmal, was ein Spülschlauch ist. Erst in der zweiten Apotheke begriff eine alte Apothekerin, was ich wollte und gab mir den Schlauch. Als ich mit dem fünf Euro-Schein bezahlen wollte, winkte sie ab.

„Kindchen lass, der ist gratis, wird heutzutage sowieso nicht mehr verwendet“.

So behielt ich den Geldschein. Ich würde ihn nicht einmal für ein Frühstück ausgeben, obwohl ich hungrig war und das letzte Mal etwas am Vortag, gegessen hatte. Von meiner Freundin, der Bettlerin, hatte ich erfahren, dass es in den Mülltonnen genug gute Sachen gibt. Sie hatte sich auf diese Weise durchgefüttert. Aber mir graute vor dem Gedanken, im Abfall zu wühlen. Ich hatte Medizin studiert und war eine saubere Hausfrau und Mutter gewesen. Und nun sollte ich… nein, das würde ich nicht machen.

Frühstück wollte ich nicht. Denn irgendwie gab mir der Geldschein so etwas wie eine letzte Sicherheit. Er beruhigte mich. Ich fühlte mich irgendwie nicht nackt, so lange ich den Schein in der Hosentasche spürte. Wenn ich Angst bekam, drückte ich den Schein und wurde ruhiger. Also ging ich auf die U-Bahnstation Praterstern zurück und würde dort einmal, ein einziges Mal, vor der Toilette betteln. Doch als ich durch die Halle ging, kam mir ein tollkühner Gedanke.

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