John Milton - Das verlorene Paradies

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Paradise Lost (Das verlorene Paradies), das berühmte epische Gedicht des englischen Lyrikers und Denkers John Milton. In Blankversen wird die Geschichte des Höllensturzes der gefallenen Engel, die Versuchung Adams und Evas durch den Teufel, des Sündenfalls und der Vertreibung aus dem Garten Eden bildgewaltig beschrieben. Es spiegelt außerdem die politische Situation Englands Mitte des 17. Jahrhunderts wieder.

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Das ganze Streben grauenvoller Rache.

Doch welche Rache! Sind ja doch die Zinnen

Des Himmels mit Bewaffneten besetzt,

Die jeden Zugang unerreichbar machen.

Oft lagern Legionen an dem Rand

Des Abgrunds, mit den dunkeln Schwingen tief

Und weit in's Reich der Nacht hinein zu spähn,

Des Überfalles spottend. Könnten wir

Bahn brechen uns zum Himmel mit Gewalt,

Und folgte mit der schrecklichsten Empörung

Die Höll' uns auf den Fersen, um des Himmels

Licht zu vertilgen, würde dennoch unser

Gewalt'ger Feind unüberwindlich auf

Dem ewig unbefleckten Throne sitzen,

Und der äther'sche Stoff, der Flecken bar,

Vermöchte bald das Unheil auszustoßen,

Vom niedern Feuer glorreich sich zu läutern.

Zurückgeschlagen so, bleibt unsre Hoffnung

Verzweiflung nur; wir müssen den Allmächt'gen

Erbittern und zu höchster Wut ihn reizen,

Die uns vernichtet und dann unser Nichtsein

Als Heilung bringt; o schreckenvolle Heilung!

Wer würde wohl, wenn er auch voller Qual,

Dies geist'ge Sein verlieren, die Gedanken,

Die durch die Ewigkeiten wandern, nur,

Um zu vergehn, verloren und verschlungen

Vom weiten Schoß der unerschaffnen Nacht,

Bewegungslos und des Gefühls beraubt?

Wer weiß, wenn dies ein Gut auch selber wär',

Ob der ergrimmte Feind es geben kann,

Und ob er's jemals will? Ob er es kann,

Ist zweifelhaft; daß er's nicht will, gewiß.

Wird er, der Weise, seinen Zorn auf einmal

Entzügeln, um aus Unbedacht und Schwäche

Den Feinden ihr Begehren zu erfüllen?

Im Grimm sie zu vernichten, die sein Grimm

Endlosen Strafen aufbewahrt? Was zaudern!

So rufen Jene, die zum Kriege raten,

Wir sind zu ew'gen Leiden ja bestimmt,

Was wir auch immer tun, was können wir

Noch mehr erdulden und wohl Schlimm'res leiden?

Ist es das Ärgste, daß beratend wir

Also im Waffenschmuck hier niedersitzen?

Wie, wenn wir schnell entflöhn, verfolgt, getroffen

Vom Himmelsdonner und die Tiefe bäten,

Uns zu beschirmen? Dann erscheint die Hölle

Uns Zuflucht für die Wunden. Oder wenn

Gekettet auf dem Feuersee wir lägen?

Dies wär' ja ärger noch. Wie, wenn der Hauch,

Der dieses grimm'ge Feuer zündete,

Zu siebenfacher Wut er steigern wollte,

Um in die Flammen uns zu stürzen? Oder

Von oben die beruhigte Rache wieder

Die rote rechte Hand bewaffnete,

Uns neu zu quälen? Wie, wenn alle Räume

Geöffnet und der Hölle Firmament

In Feuerkatarakten sich ergösse

Und niederhängende Schrecken unsre Häupter

Mit grauenvollem Einsturz einst bedrohten,

Indessen wir vielleicht glorreichen Kampf

Beraten, und ein Feuerstrudel uns

Ergriff und an die Felsen heftete,

Ein Spiel und Raub der wilden Wirbelwinde,

Wenn wir in Ketten für die Ewigkeit

In jenen siedenden Ozean versänken,

Dort unter ew'gem Stöhnen, unerleichtert,

Mitleidlos, unerlöst, jahrtausendlang

Ganz hoffnungslos zu weilen? Ärger wär's!

Zum Krieg, zum offnen, zum verborgenen,

Mag ich mit meiner Stimme drum nicht raten.

Was täte List und Stärke wider Den,

Der Alles ja auf Einmal übersieht?

Von Himmelshöhn verlacht er all die eitlen

Empörungen, und macht all' unsre Pläne

Zunichte, weil er der Gewalt durch Allmacht

Zu widerstehn vermag. Im Elend leben,

Wie sollten wir's, ein Volk des Himmels, das

Gedrückt, verstoßen, Qual und Ketten trägt?

Eh' dies als Ärg'res – ist mein Rat, dieweil

Ein unvermeidlich Schicksal uns bewältigt,

Der Wille des Besiegers und sein Rat.

Und leiden, so wie handeln können wir;

Gerecht ist das Gesetz, das es befiehlt.

Wenn klug wir waren, rieten wir dazu

Schon damals, als wir mit dem mächt'gen Feind

Es wagten, wo der Sieg so ungewiß.

Ha! lachen muß ich, zittern solche, die

Kühn auf die Waffen trotzten, wenn sie fehlen,

Und Jenes fürchten, was doch, wie sie wussten,

Erfolgen mußte: Schande, Ketten, Elend

Und Pein, wozu der Sieger sie verdammt.

Dies ist nun unser Los, und wenn wir's dulden,

Wird unser höchster Feind vielleicht dereinst

Ablassen von dem Zorn, und so entfernt

Von ihm beleid'gen wir ihn nicht, und er

Begnügt mit der erteilten Strafe sich.

Dann wird sich mindern auch des Feuers Wut,

Sobald sein Atem nicht die Flammen facht

Das rein're Wesen überwindet dann

Den grassen Dampf; vielleicht auch würden wir,

Daran gewöhnt, ihn nicht mehr fühlen, oder

Verändert und mit diesem Ort vertraut,

Die Schmerzen nicht der grimm'gen Hitze fühlen;

Der Schrecken wird uns mild, das Dunkel hell.

Wer weiß, welch eine Hoffnung die beständ'ge

Flucht künft'ger Tage mit sich bringen kann,

Welch einen Wechsel, wert, darauf zu warten,

Da unser jetzig Los zwar glücklich nicht,

Nur schlimm ist; schlimm jedoch das schlimmste nicht,

Wenn wir uns selbst nicht größres Weh erzeugen.«

Also riet Belial, gehüllt die Worte

In der Vernunft erborgtes Kleid, zur Ruh',

Zu freudevoller Trägheit, doch nicht Frieden,

Und nach ihm redete der Mammon so:

»Entweder streiten wir, wenn Krieg das Beste,

Damit den Himmelskönig wir entthronen

Und wiederum verlornes Recht gewinnen.

Ihn zu entthronen können dann wir hoffen,

Sobald das ew'ge Schicksal sich in Zufall

Verwandelt und das Chaos Richter wird.

Das Erstere zu erhoffen, ist zu eitel

So wie das Letztre. Welchen Platz im Himmel

Vermögen zu erringen wir, wenn nicht

Den höchsten Herrn des Himmels wir bezwingen?

Wenn er besänftigt uns auch Gnade böte,

Sobald Gehorsam wir und Treu verhießen,

Mit welcher Stirne beugten wir uns ihm,

Um des Befehls zu lauschen, seinen Thron

Mit Hymnen hoch zu feiern, seiner Gottheit

Gezwung'nes Halleluja singend, während

Als Herr er auf dem Thron beneidet herrschte,

Und sein Altar ambrosisch duftete

Von Blumen, die wir sklavisch opferten?

Dies wär' im Himmel unser Tagsgeschäft

Und unsre Lust; welch eine Ewigkeit,

Wenn, den wir hassen, wir verehren müßten.

Drum laßt uns nicht den frühern prächtigen

Vasallenstand auf's Neue jetzt erstreben,

Da wir unmöglich durch Gewalt ihn zwingen,

Und ihn verschmähn, wenn selbst ihn Gnade reicht.

In uns allein sei unsre Seligkeit,

Für uns allein zu leben, sei es auch

In dieser Wüste hier, damit wir frei

Und unabhängig statt des leichtern Jochs

Des Sklavenpomps die schwere Freiheit wählen.

Im schönsten Licht wird unsre Größe glänzen,

Wenn Großes wir aus Kleinem, Nützliches

Aus Schädlichem und Heil aus Unheil schaffen,

Und wo es sei, wenn unter Übeln wir

Zunehmen und durch Leiden und durch Mühen

Vergnügen aus der Marter ziehen können?

Und graut es uns vor dieser tiefen Welt

Der Finsternis? Wie oft erwählt der Höchste

In dichten dunkeln Wolken seinen Sitz,

Ganz unbeschadet seines Glorienscheins,

Wann er den Thron mit aller Majestät

Der Finsternis umzieht, mit Donnerbrüllen,

So daß an Wut der Himmel gleicht der Hölle!

Wie unser Dunkel er nachahmen kann,

So werden wir's wohl auch mit seinem Licht!

Auch diese Wüste hat verborgnen Glanz

An Gold und Edelstein, uns fehlt es nicht

An Kunst und an Geschick, vortreffliche

Gebäude zu vollenden, und vermag

Der Himmel mehr? Was unsre Pein jetzt ist,

Wird mit der Zeit zu unserm Element;

Mild wird das Feuer, das uns jetzo quält,

Nach seinem Wesen ändert sich das unsre,

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