John Milton - Das verlorene Paradies

Здесь есть возможность читать онлайн «John Milton - Das verlorene Paradies» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Das verlorene Paradies: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Das verlorene Paradies»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Paradise Lost (Das verlorene Paradies), das berühmte epische Gedicht des englischen Lyrikers und Denkers John Milton. In Blankversen wird die Geschichte des Höllensturzes der gefallenen Engel, die Versuchung Adams und Evas durch den Teufel, des Sündenfalls und der Vertreibung aus dem Garten Eden bildgewaltig beschrieben. Es spiegelt außerdem die politische Situation Englands Mitte des 17. Jahrhunderts wieder.

Das verlorene Paradies — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Das verlorene Paradies», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Von diesen ferne rollt ein stiller Strom,

Lethe die Quelle der Vergessenheit,

Sein Wasserlabyrinth. Wer daraus trinkt,

Vergißt im Nu sein Wesen, seinen Stand

Und Lust und Leid, Vergnügen so wie Qual.

Jenseits des Stromes liegt ein eisig Land,

Wild, dunkel und von ew'gem Sturm gepeitscht,

Mit Wirbelwind und grauser Hagelflut,

Die auf dem festen Lande nimmer schmilzt,

Nein, sich zu Bergen häuft, und nur wie Trümmer

Uralter Säulen scheint. Rings tiefer Schnee

Und Eis, ein Schlund so wie Serbona's Sumpf,

Der zwischen Damiat und Casius lag,

Wo ganze Heere drin versunken sind.

Die Luft brennt eisig dort, und arge Kälte

Bewirkt, was sonst nur Feuerglut vermag.

Dahin von Furien mit Harpyenfüßen

Geschleppt, gelangen die Verdammten all',

Und fühlen wechselweis den bittern Tausch

Der ärgsten Grade, durch den Wechsel nur

Fühlbarer noch; – von Flammenbetten stürzen

In's Eis sie nieder, daß die Ätherwärme

Erstirbt in ihnen; regungslos zu schmachten,

Und festgebannt und ringsum eingefroren,

Bis man zurück sie in die Flammen stürzt.

Sie schreiten über diesen Lethesund,

Nur ihre Qual vermehrend, hin und wider,

Bestreben sich im Fluge nach den Strom,

Um mit dem kleinsten Tropfen im Moment

All ihre Pein und Schmerzen zu vergessen.

Doch ob sie nah auch dem Gestade, streitet

Das Schicksal wider sie; Medusa wacht

Mit dem Gorgonenhaupte bei der Flut:

Das Wasser flieht von selbst vor jeglichem

Lebendigen Wesen, wie dereinst es floh

Den Mund des Tantalus. Bei solchen Streifen

Im wirren Zug verloren, sahen jetzt

Bestürzten Blickes die verwegnen Banden,

Von Schreck und Schauer bleich, ihr jammervolles

Geschick und fanden nirgends eine Rast,

Sie zogen durch manch dunkles, ödes Tal,

Durch manche Jammergegend, über viele

Eisalpen, Glutenfelsen, Klippen, Höhlen,

Moräste, Strudel, Grüfte, Todesschatten,

Des Todes Welt, die Gott im Fluch erschuf,

Die gut für Böses nur, wo Tod nur lebt

Und alles Leben stirbt, und die Natur

Verkehrtes nur erzeugt, bloß ungeheure,

Abscheuliche, ganz namenlose Dinge,

Wie niemals sie die Fabel wohl ersann,

Noch Furcht sie jemals dachte, nur Chimären,

Und scheußliche Gorgonen so wie Hydern.

Satan, der Gegner Gottes und der Menschen,

Erhebt indessen sich auf raschen Flügeln,

Entflammt von hochaufstrebenden Gedanken,

Und sucht einsamen Flugs der Hölle Pforte;

Bald kreuzt er nach der rechten Hand die Küste,

Bald nach der linken, jetzt mit flachen Schwingen

Die Tiefe streifend, schwingt er sich empor,

Hinauf zum hochgetürmten Flammenbogen,

Wie wenn zur See von ferne man entdeckt

Hoch an den Wolken hängend eine Flotte,

Die mit dem Wind der Nacht- und Tagesgleiche

Gesellig von Bengalen segelt, oder

Von Tidor und Ternate, von woher

Kaufleute teure Spezereien holen,

Durch Äthiopien zum Cape fahrend

Und nach dem Nordstern Nachts die Richtung lenkend:

Also erschien von fern des Satans Flug.

Endlich erblickt die Grenzen er der Hölle:

Hoch ragen bis an's fürchterliche Dach

Neunfache Pforten, deren drei von Erz,

Von Eisen drei, und drei von Demantfelsen.

Ein furchtbar Wesen saß auf jeder Seite

Der Pforten; eine schien ein reizend Weib

Bis an den Leib, doch endete sie häßlich

In vielen schuppgen weitgewundnen Ringen,

Als eine Schlange mit dem Todesstachel.

Rings um den Leib bellt' unaufhörlich laut

Ein Rudel Höllenhunde mit dem Rachen

Des Cerberus und machte wilden Lärm;

Willkürlich konnten sie bei jeder Störung

Sich in den Bauch verbergen, wo sie immer

Fortheulend, wenn auch ungesehen, bellten.

Weit minder Scheußliche wie diese, plagten

Die Scilla, als im Meer sie badete, das von

Trinacriens Gestad Calabrien scheidet;

Nicht Ärgre folgen Nachts der Zauberin,

Wenn auf geheimen Ruf sie durch die Luft

Im Ritte fliegt, gelockt durch Kinderblut

In Lappland mit der Hexen Schar zu tanzen,

Indes der Mond vor ihren Sprüchen dunkelt.

Die andre Nachtgestalt, wenn man so nennt,

Was ohne Glieder und Gestalt sich zeigt,

Und wenn man Wesen nennt, was Schatten schien,

Ja oder Beides ganz vereint, erhob

Schwarz wie die Nacht sich, wie zehn Furien grimmig,

Und wie die Hölle furchtbar; in der Hand

Schwang sie das fürchterlichste Wurfgeschoß;

Was etwa einem Haupte gleichen konnte:

Trug etwas einer Königskrone gleich.

Jetzt nahte Satan, und von seinem Sitz

Schritt ihm das Ungeheuer schnell entgegen,

Mit grassem Schritt, von dem die Hölle bebte.

Der unverzagte Feind erstaunte nur

Was dieses sei, doch ferne blieb ihm Furcht,

Nur Gott und dessen Sohn, sonst scheut er kein

Erschaffnes Wesen; und verächtlich sprach er:

»Was bist Du, und woher, verfluchtes Bild,

Daß Du Dich wider mich erhebst und mir,

Wenn grimmig auch und gräulich, Deine Stirn,

Die missgeschaffne, vor den Weg der Pforte

Zu stellen wagst? Ich gehe doch hindurch,

Und ohne Dich zu bitten um Erlaubnis.

Zurück! Sonst magst Du Deine Tollheit fühlen,

Und aus Erfahrung lernen, Höllenbild,

Daß schlechtes Kämpfen ist mit Himmelsgeistern.«

Mit voller Wut erwidert das Gespenst:

»Bist Du nicht der Verräter jener Engel,

Der jüngst zuerst den Himmelsfrieden brach

Und Treue, welche nie zuvor gebrochen,

Und der mit stolzen Waffen sich empörend

Der Himmelssöhne dritten Teil bewog

Sich wider den Allmächt'gen zu verschwören,

Für welchen Frevel Du sowohl, wie sie,

Von Gott verstoßen wurden und verdammt,

Die Ewigkeit in Qual und Pein zu leben?

Und Du zählst selbst Dich zu den Himmelsgeistern,

Verdammter Du der Hölle, bietest Trotz,

Hier wo ich König bin, und Dir zum Ärger

Dein Herr und König! Falscher Flüchtling Du,

Zurück zur Qual und eile schnell beflügelt,

Damit ich nicht mit Geißeln von Skorpionen

Dich Zaudernden verfolgen muß, und wenn

Dich dieser Speer berührt, ergreift Dich Angst

Und ungewohntes Weh, wie nie Du fühltest.«

So sprach das Schreckensbild und ward dabei,

So sprechend und so drohend, an Gestalt

Noch zehn Mal gräulicher und häßlicher.

Von Zorn entflammt, stand Satan andrerseits,

Doch unerschrocken, wie ein Glutkomet,

Der längs dem ungeheuren Ophiuchus

Am Himmel flammt; und aus den grassen Haaren

Pest schüttelt so wie Krieg. Ein Jeder zielt

Mit Todesstreichen nach des Andern Haupt.

Sie sinnen nicht auf einen zweiten Schlag,

Verächtlich blicken sie einander an.

Wie wenn zwei schwarze Wolken mit des Himmels

Geschütz beladen, rasselnd rücken über

Das Kaspische Meer und Stirn an Stirn gekehrt,

Ein Weilchen schweben, bis die Winde blasen,

Worauf in mittler Luft die Schlacht beginnt:

So finster blickten sich die Streiter an,

Daß von dem Groll die Hölle dunkelte.

Gleichartig waren sie, denn Keinem sollte

Ein solcher Feind wohl jemals noch begegnen,

Gewalt'ge Taten wären jetzt gediehn,

Wovon die Höll' erklungen wäre, wenn

Die Schlangenzauberin an der Höllenpforte,

Die den verhängnisvollen Schlüssel trug,

Sich nicht erhoben hätte, mit gewalt'gem

Geschrei die beiden Drohenden zu trennen.

»O Vater!« schrie sie, »was beginnt Dein Arm

Jetzt gegen Deinen einz'gen Sohn? Und was

Heißt Dich o Sohn nach Deines Vaters Haupt

Den Pfeil des Todes richten? Weißt Du nicht

Für wen? Für ihn, der droben Deiner lacht,

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Das verlorene Paradies»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Das verlorene Paradies» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Das verlorene Paradies»

Обсуждение, отзывы о книге «Das verlorene Paradies» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x