John Milton - Das verlorene Paradies

Здесь есть возможность читать онлайн «John Milton - Das verlorene Paradies» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Das verlorene Paradies: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Das verlorene Paradies»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Paradise Lost (Das verlorene Paradies), das berühmte epische Gedicht des englischen Lyrikers und Denkers John Milton. In Blankversen wird die Geschichte des Höllensturzes der gefallenen Engel, die Versuchung Adams und Evas durch den Teufel, des Sündenfalls und der Vertreibung aus dem Garten Eden bildgewaltig beschrieben. Es spiegelt außerdem die politische Situation Englands Mitte des 17. Jahrhunderts wieder.

Das verlorene Paradies — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Das verlorene Paradies», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Indem er Dich zu seinem Schergen wählt,

Und das zu tun, was je sein Zorn befiehlt,

Den er Gerechtigkeit benennt, sein Zorn,

Der einst Euch Beide noch vertilgen wird!«

So sprach sie, und es wich die Höllenpest

Bei ihren Worten; Satan aber sagte:

»Dein seltsam Schrei'n, Dein sonderbares Wort

Tritt zwischen uns, daß meine schnelle Hand

Noch zögerte Dir durch die Tat zu sagen,

Was sie beginnt; bis Du mir erst gekündet,

Was für ein Wesen Deine Doppelform,

Warum Du mir den Namen Vater gibst,

Die wir uns doch zum ersten Mal begegnen,

Und diesem Schemen hier den Namen Sohn?

Dich kenn' ich nicht, und sah auch nie bisher

Verflucht're Wesen wohl als ihn und Dich.«

Die Pförtnerin der Hölle sprach darauf:

»Vergaßest Du mich denn, und schein' ich jetzt

So häßlich Deinen Augen? die ich doch

Im Himmel einst so hold erschien, als Dich

Im Rat der Seraphim, die sich mit Dir

Kühn gegen Gottes Macht verschworen hatten,

Ein wilder Schmerz so plötzlich überkam,

Dein Auge dunkel nur in Nächten schwamm,

Indes Dein Haupt die dicksten Flammen schoß,

Bis ich die linke Seit' eröffnete

Und ich, ganz gleich Dir an Gestalt und Mienen

An Glanze himmlisch schön, aus Deinem Haupt

An's Licht hervorsprang, daß die ganze Schar

Des Himmels sich entsetzte, schreckensvoll

Damals den Namen mir der Sünde gab,

Mich für ein unheilvolles Zeichen haltend.

Doch später mehr vertraut, gefiel ich ihnen,

Gewann durch Reiz die ärgsten Feinde selbst,

Vor Allen Dich, Du sahst Dich – ganz in mir,

Und triebst mit mir geheime Liebeslust,

Daß eine Bürde bald mein Leib empfing.

Indes ward Krieg im Himmel, und die Schlacht

Worin (wie konnt es anders sein?) der Sieg

Dem Allgewalt'gen wurde, trug Verlust

Und Flucht uns ein im weiten Himmelsraum.

Häuptlings hinunter stürzten sie vom Himmel

In diesen tiefen Schlund, und ich zugleich.

Damals kam dieser mächt'ge Schlüssel hier

In meine Hand mit dem Befehl, die Tore

Verschlossen stets zu halten. Niemand kann

Eingeh'n, wenn ich nicht öffne. Brütend saß

Ich hier allein; doch lange saß ich nicht

Als sich mein Leib von Dir befruchtet trug,

Bewegung fühlte, so wie grause Wehen.

Zuletzt brach dies verhasste Wesen sich,

Du siehst Dein eigen Kind, gewaltsam Bahn,

Daß ich durch Angst und Schmerz zerrissen

Verwandelt ward an meinen untern Gliedern.

Der Feind, den ich geboren, sprang heraus

Und schwang den Pfeil unseliger Zerstörung!

Tod! rief ich aus, und floh – es zitterte

Die Hölle bei dem schaudervollen Namen

Und seufzt aus allen ihren Höhlen, laut

Den Namen Tod im Echo widerhallend.

Ich floh, doch er verfolgt mich, (wie es schien

Von Wollust mehr, als wie von Wut entzündet)

Schnellfüßig überholt er seine Mutter

Und in erzwungner gräßlicher Umarmung

Erzeugt er diesen ungeheuren Schwarm,

Die unaufhörlich heulend mich umringen,

Wie Du gesehn, die stündlich stets empfangen

Und stündlich auch gebären, unaufhörlich

Mir Schmerz bereiten, denn wenn sie's gelüstet,

Kehrt diese Brut in meinen Leib zurück

Und nagt an meinem Eingeweid' als Speise;

Dann brechen sie von Neuem wieder vor,

Umstürmen mich mit innerlichen Schrecken,

So daß mir weder Rast noch Ruhe bleibt.

Mir gegenüber sitzt der grasse Tod,

Mein Sohn und Feind, der jene hetzt, und mich,

Die eigne Mutter längst verschlungen hätte,

Aus Mangel andrer Beute, wüsst' er nicht,

Daß er mit meinem Ende seines findet.

Er weiß, daß ich für ihn ein bittrer Bissen

Und Gift ihm werde, sei es wann es will,

Denn so sprach das Verhängnis über uns. Darum

Warn' ich o Vater Dich vor seinem Pfeil,

Und hoffe nicht, daß Du in diesen Waffen,

Wie wohl sie himmlisch, unverwundbar sei'st,

Denn Niemand widersteht der Todesspitze –

Als der allein, der rings das All beherrscht.«

Sie endet, und der schlaue Feind, belehrt,

Ward milder nun und sprach mit glattem Wort:

»O Tochter, Deinen Vater nennst Du mich

Und zeigst mir meinen Sohn, das teure Pfand

Des trauten Umgangs, den mit Dir ich pflog,

Der süßen Wonne, jetzo grausen Wechsels,

Der ungeahnt und unversehns uns traf,

So wisse, daß ich nicht als Feind gekommen,

Nein, nur um ihn und Dich, samt jenem Heer

Der Himmelsgeister aus dem finstern Haus

Der Qualen und der Schmerzen zu befrei'n,

Denn all' die Geister griffen zur Verfechtung

Des Rechtes zu den Waffen, da sie fielen.

Für sie betrat ich diesen rauen Grund,

Und für sie Alle duld' ich die Gefahr,

Und wag' allein die bodenlose Tiefe,

Das ungemessne Leere zu beschreiten

Und suche den vorhergesagten Ort,

Der uns durch manche Zeichen als erschaffen

Dort schon verkündet ward, ein Platz der Wonne

In dem Bezirk des Himmels, einem neuen

Geschlecht von Wesen eingeräumt, die uns

Vielleicht ersetzen, wenn auch jene weiter

Vom Himmel fern, damit sich übervölkert

Dereinst kein neuer Aufruhr bilden möge.

Ob dies der Zweck, ob ein geheim'rer sei,

Erforsch' ich jetzt, und wenn ich es erspäht,

Kehr' ich zurück und bring' Euch an den Ort,

Wo Du so wie der Tod gemächlich wohnst

Und in der weichen, balsamreichen Luft

Still, ungesehen auf und nieder fliegst.

Dort werdet unermeßlich ihr gesättigt,

Und alle Dinge werden Euer Raub.«

Er schwieg, und Beide schienen hoch entzückt;

Der Tod auch grinste furchtbar schauerlich,

Daß er den Hunger einmal stillen würde,

Er pries den Schlund, dem diese gute Stunde

Beschieden sei, nicht minder freute sich

Boshaft die Mutter, die zum Vater sprach:

»Den Schlüssel trag' ich zu dem Höllengrund

Aus Pflicht und auf Befehl des Himmelsfürsten,

Der mir verbot, die diamantnen Tore

Je zu eröffnen, gegen die Gewalt

Steht rüstig mit dem Pfeile schon der Tod

Furchtlos vor jeder Macht der Lebenden,

Doch brauch' ich ihm gehorsam wohl zu sein,

Der mich voll Hass in diesen Tartarus

Herunter stieß, verhassten Dienst zu tun,

Die ich vom Himmel stamme, dorten wohnte,

Und hier in ew'ger Qual und Angst verweile

Vom Grausen meiner eignen Brut umringt,

Die heulend mir am Eingeweide nagt?

Du bist mein Vater, gabst mir ja das Sein,

Wem soll ich sonst gehorchen, wenn nicht Dir?

Wem folgen? Du wirst in die neue Welt

Des Heiles und des Lichtes bald mich führen,

Zu Göttern, die nach Wunsch in Freuden leben,

Wo ich zu Deiner Rechten üppig herrsche,

Endlos, wie Deiner Tochter es geziemt.«

Drauf nahm sie den verhängnisvollen Schlüssel,

Das Werkzeug unsers Jammers, von der Seite,

Und ihren Schweif bis zu der Pforte rollend

Zog sie das ungeheure Gatter auf,

Das außer ihr die ganze Macht des Styx

Nicht heben konnte. Darauf drehte sie

Den Schlüssel in dem innern Schloss herum

Und schob die Riegel von massivem Eisen

Und festen Felsen ohne Mühe weg.

Die Höllentore flogen plötzlich auf

Mit ungestümem Prallen und Geräusch;

In ihren Angeln kracht ein dumpfer Donner,

Daß tief der Hölle Grund erzitterte,

Sie öffnet, doch vermag sie nicht zu schließen.

Weit offen stand das Tor, daß mit den Bannern

Mit ausgedehnten Flügeln wohl ein Heer

Durchziehen konnte, samt den Pferd' und Wagen:

So weit geöffnet waren sie und spieen

Gleich einem Ofen Rauch und Flammenglut.

Vor ihre Augen traten nun der Tiefe

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Das verlorene Paradies»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Das verlorene Paradies» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Das verlorene Paradies»

Обсуждение, отзывы о книге «Das verlorene Paradies» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x