John Milton - Das verlorene Paradies

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Paradise Lost (Das verlorene Paradies), das berühmte epische Gedicht des englischen Lyrikers und Denkers John Milton. In Blankversen wird die Geschichte des Höllensturzes der gefallenen Engel, die Versuchung Adams und Evas durch den Teufel, des Sündenfalls und der Vertreibung aus dem Garten Eden bildgewaltig beschrieben. Es spiegelt außerdem die politische Situation Englands Mitte des 17. Jahrhunderts wieder.

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Geheimnisse, das dunkle ewige Meer,

Das grenzenlos und ohne Länge, Breite

Und Höh' und Zeit und Raum sich dehnt, wo Chaos

Und ewige Nacht, Urahnen der Natur

Gesetzlos herrschen, mitten in dem Lärmen

Des Kampfes durch Verwirrung sich erhalten;

Dort ringen Hitze, Kälte, Dürr' und Nässe

Gewaltig um die Herrschaft, führen

Der ungeborenen Atome Schar

Zur Schlacht, die schwärmend um das Banner sich

Nach den verschied'nen Reih'n und Horden sammeln,

Leicht oder schwer bewaffnet, scharf und sanft,

Schnell oder träge, zahllos wie der Sand

Von Barka oder von Syrene's Boden,

Der aufgewühlet von der Stürme Kampf

Der Winde leichtre Schwingen schwerer macht.

An wem die meisten der Atome hängen

Herrscht auf Momente dann; das Chaos sitzt

Schiedsrichterlich und wirrt durch die Entscheidung

Nur mehr den Kampf, der ihm die Herrschaft gibt.

Als zweiter an Gewalt, regiert der Zufall.

An diesem wilden Schlunde, – wo Natur

Erschaffen ward, und der vielleicht ihr Grab,

Wo weder See noch Strand, noch Luft und Feuer,

Ja alle nur in ihrem Keim verworren,

Und die gemischt sich stets bekämpfen müssen,

Bis dem allmächtigen Schöpfer einst gefällt,

Mehr Welten aus dem finstern Stoff zu bilden, –

An diesem wilden Schlunde stand der Feind,

Behutsam an dem Höllenrand, und schaute

Hinunter, seine Reise wohl erwägend,

Denn einen weiten Raum mußt' er durchkreuzen.

Auch traf sein Ohr ein laut erschütterndes

Getös, als wenn Bellona wütend stürmt,

(Wenn Großes man mit Kleinem darf vergleichen,)

Und alle Kriegsmaschinen gegen große

Hauptstädte, sie von Grund zu schleifen, pflanzt,

Als wenn der Bau des Himmels niederstürzte

Und die empörten Elemente rings

Die Erd' aus ihrer Axe reißen wollten.

Zuletzt erhebt er seine breiten Flügel

Zum Flug und spornt den Boden, keck getragen

Von Dampfeswolken; manche Meile fährt

Er wie in einem Feuerwagen auf,

Doch bald entschwindet dieser Sitz, er kommt

In unermessne Leere, flatternd wanken

Die Schwingen, und zehntausend Klaftern tief

Stürzt er hinunter, und er sänke noch,

Hätt' ihn durch Zufall nicht der Gegenstoß

Von einer feuerschwangern Donnerwolke

So viele Meilen just emporgeschleudert.

Als ihre Wut erschöpft in Sumpfeswüste,

Die weder See noch trocknes Land erschien,

Versank er fast in jener dichten Masse

Halb schreitend und halb fliegend, um zugleich

Die Ruder und die Segel zu gebrauchen.

Wie wenn ein Greif in schnellem Flügellauf

Hoch über Hügel und durch sumpfig Tal

Dem Arimaspen folgt, der seiner Hut

Heimlich vertrautes Gold entwendete:

So wild verfolgt der Satan seinen Weg

Durch Moor und über Berge, Schlucht und Heide,

Mit Haupt und Händen, Flügeln oder Füßen,

Er schwimmt und sinkt, er wadet oder fliegt,

Bis endlich an sein Ohr ein wild Getös

Gemischter Töne wie verworrner Stimmen

Mit Heftigkeit durch's hohle Dunkel dringt.

Dort eilt er hin, um ungeschreckt zu forschen,

Was für ein Geist des allertiefsten Schlundes

In diesem Lärme haust, um ihn zu fragen,

Wo er des Dunkels nächste Küste treffe,

Die an das Lichtmeer grenzt. Da plötzlich sieht

Er jenen Thron des Chaos und das Zelt,

Das dunkel über öder Tiefe gähnt.

Bei ihm saß auf dem Thron in schwarzem Kleid

Die Nacht, das älteste von allen Dingen,

Die Teilerin seines Reichs, und dabei standen

Orkus und Hades, und das Schreckensbild

Von Demogorgon. Zufall und Gerücht,

Aufruhr, Verwirrung standen um sie her,

Und Zwietracht mit den tausendfachen Zungen.

Zu ihnen wandt' sich Satan kecklich so:

»Ihr Mächt' und Geister dieses tiefen Schlundes,

Chaos und alte Nacht, ich komme nicht,

Als Späher, in der Absicht, eures Reichs

Geheimnis zu ergründen und zu stören,

Nein, nur gezwungen wandl' ich durch die dunkle

Und wüste Gegend, da mich just mein Weg

Zum Licht hierher führt, wo ihr herrschend thront.

Allein und ohne Führer, halb verloren

Such' ich den Pfad dahin, wo euer Reich

An's Licht des Himmels grenzt. Ja gibt es einen

Noch andern Raum, der Euch entrückt, und jüngst

Vom Himmelskönig in Besitz genommen,

So geht mein Weg durch diese Tiefe hin;

Zeigt mir den Weg und wenn ihr dieses tut,

Wird euch kein schlechter Lohn dafür, denn wieder

Einnehmen will ich das verlorne Reich,

Wenn ich die Anmaßung des Herrn vertilgt,

Und in ursprünglich Dunkel wieder führen,

Und was der Reise Ziel, auf's Neu' das Banner

Der alten Nacht noch einmal dort errichten.

Euch sei der Vorteil, mein die Rache nur.«

Also sprach Satan, und Erwiderung gab

Ihm der Anarch betreten und nur stammelnd:

»Wohl weiß ich Fremdling wer Du bist, der Engel

Gewalt'ges Haupt, der jüngst dem Himmelskönig

Sich widersetzt und dann vernichtet ward.

Ich sah und hört es, denn solch zahlreich Heer

Wie Deines, floh nicht schweigend durch die Tiefen,

Mit Sturz auf Sturz, Zerrüttung auf Zerrüttung,

Verwirrung, die sich ärger noch verwirrt,

Da aus den Himmelspforten Millionen

Siegreicher Horden euch verfolgten. Hier

Auf meinen Grenzen halt' ich meinen Sitz,

Ob mir's gelingt, das Wenige, was mir blieb,

Zu schirmen, das durch Euern innern Zwist

Stets angegriffen ward, wodurch das Zepter

Der alten Nacht noch mehr geschwächt. Zuerst

Verlor die Höll' ich, euern Kerker, der

Sich unten weit und breit erstreckt und jüngst

Noch Erd' und Himmel, eine neue Welt,

Die über meinem Reiche hängt, geschmiedet

An goldne Ketten, an des Himmels Seite,

Wo eure Legionen niederstürzten: –

Geht dort Dein Gang hin, hast Du nicht mehr weit,

Und näher die Gefahr. Beeile Dich;

Verwüstung, Raub und Sturz sind mein Gewinn.«

Er schwieg; und Satan stand nicht Antwort ihm,

Sprang aufwärts, hocherfreut, daß auf einmal

Sein Meer ein Ufer finden sollte, frisch

Und mit erneuter Kraft und Munterkeit

Gleich einer Feuerpyramide nach dem Raum

Und schlägt sich durch der Elemente Kampf,

Die ihn umringten, seinen Weg hindurch;

Gefährlicher und enger war die Bahn,

Als wie die Argo sie bestanden einst,

Da sie durch Felsen fuhr im Bosporus, –

Und wie Ulysses die Charybdis mied

Und auch vorbei der Scilla steuerte:

So mühsam setzt er seine Reise fort

Mit harter Schwierigkeit, doch als er endlich

Hindurch gedrungen, welch ein eigner Wechsel

Erschien auf einmal nach des Menschen Fall:

Denn Tod und Sünde folgten seiner Spur

Mit aller Macht, so war's des Himmels Wille,

Und bahnten hinter ihm bequemen Weg

Durch jenen finstern Schlund, des’ wilder Golf

Geduldig eine Brücke schlagen ließ

Von wunderbarer Länge, die sich stracks

Bis zu dem Außenring der Erde dehnt.

Auf dieser wandeln die gefallnen Geister

Gemächlich hin und her, um bald die Menschen

Zu locken, bald zu strafen, wenn nicht Gott

Und Engel sie besonders gnädig schirmen.

Jedoch zuletzt erscheint der heil'ge Strom

Des Lichts, und flutet von den Himmelsmauern

Bis in den Busen jener dunkeln Nacht

Mit Dämmerschein; und hier beginnt zuerst

Die fernste Grenze der Natur, – es weicht

Zurück das Chaos, wie ein Feind geschlagen

Aus seinen Schanzen wird; auch das Getöse

Ist minder feindlich hier und minder laut,

Daß Satan mit geringern Mühen auch

Behaglich auf den stillen Wellen schwebt

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