John Milton - Das verlorene Paradies

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Paradise Lost (Das verlorene Paradies), das berühmte epische Gedicht des englischen Lyrikers und Denkers John Milton. In Blankversen wird die Geschichte des Höllensturzes der gefallenen Engel, die Versuchung Adams und Evas durch den Teufel, des Sündenfalls und der Vertreibung aus dem Garten Eden bildgewaltig beschrieben. Es spiegelt außerdem die politische Situation Englands Mitte des 17. Jahrhunderts wieder.

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Verschlossen waren, blieben doch ihm treu,

Nach dem Verlust der ew'gen Glorie selbst:

So streckt sich, wann des Himmels Glutenstrahl

Waldeichen oder Bergesfichten trifft,

Ihr stolzer Wuchs mit dem versengten Wipfel

Und laubentblößt auf öder Haid' empor.

Jetzt regt er sich zu sprechen, rasch umgeben

Die Doppelreihen ihn und schließen dann

Im Halbkreis ihn mit seinen Großen ein.

Aufmerkend schweigen sie. Drei Mal beginnt,

Und drei Mal bricht er, seinem Stolz zum Trotz,

In Tränen aus, sowie sie Engel weinen;

Zuletzt, gemischt mit Seufzen, fand er Worte:

»O Myriaden von Unsterblichen,

Ihr Mächte, die nur den Allmächtigen

Als Gleichen haben – und mit ihm war selbst

Der Kampf nicht ohne Ruhm, wiewohl zuletzt

Furchtbar, wie dieser Ort bezeugt und Wechsel,

Fluch! es zu sagen; doch welch eine Kraft

Des Geistes, die des Wissens Quell, Vergangnes

Und Gegenwärtiges enthüllen mochte,

Ließ fürchten, daß solch einige Göttermacht

Wie unsre, je vertrieben werden könnte?

Denn wer kann jetzt, nach dem Verluste selbst

Wohl glauben, daß die Legionen all,

Durch deren Sturz der Himmel leer geworden,

Nicht wieder eigenmächtig sich erheben

Und ihren Heimatsitz erobern würden?

Das ganze Heer des Himmels zeuge mir,

Ob ich voll Widerspruch geraten, oder

Gefahren scheuend, Hoffnung je verlor?

Doch Er, der als Monarch des Himmels herrscht,

Saß sicher auf dem Thron bisher, gestützt

Auf alten Ruhm, Gewohnheit und Vertrag,

Und prunkte mit dem königlichen Pomp,

Doch barg er seine Kraft, was uns zum Kampfe

Verlockt und unsern Sturz herbeigeführt.

Nun kennen seine Macht wir und die unsre,

So daß wir weder Ihn zum Kampfe reizen,

Noch auch gereizt uns fürchten vor dem Krieg;

Das Beste bleibt verborgen nun zu wirken

Durch List und Trug, was nicht Gewalt vermocht;

Damit er endlich von uns lerne, daß

Wer durch Gewalt den Feind besiegt, nur halb

Ihn überwunden hat. Erzeugen kann

Der Raum noch neue Welten, denn die Sage

Ging schon im Himmel, daß er eine Welt

In Kurzem schaffen wolle, drin ein neues

Geschlecht zu pflanzen, das mit gleicher Gunst

Er segnen würde, wie des Himmels Söhne.

Dahin vielleicht geht unser erster Ausfall,

Und sei's als Späher. Sei's auch anderswo!

Denn dieser Höllenpfuhl soll nimmermehr

Des Himmels Geister ketten, noch das Dunkel

Des Abgrunds lang sie decken. Doch der Plan

Erfordert, daß im vollen Rat er reife,

Dem Frieden Fluch! Wer denkt an Unterwerfung?

Zum Kriege! Krieg! sei's offen oder heimlich!«

Er sprachs, und zu bestätigen seine Worte,

Erblitzten Millionen Flammenschwerter,

Von mächtgen Cberubshüften rasch gezückt,

Erleuchtet war die Hölle weitherum;

Sie ras'ten gegen den Allmächtgen wild,

Und schlugen grimmig mit geschwungnen Waffen

Auf ihren klingenden Schilden Kriegeslärm,

Zum Himmelsdom die stolze Fordrung brüllend.

Unweit davon erhob ein Hügel sich,

Des großer Gipfel Rauch und Feuer spie,

Sonst war der Berg von glanz'ger Rind' umstrahlt,

Ein sichres Zeichen, daß in seinem Bauch

Metallisches Erz, das Werk des Schwefels, war.

Dort eilt beflügelt hin ein dichter Trupp

Schanzgräbern gleich, mit Spaten und mit Schaufeln,

Die vor dem königlichen Heere laufen,

Das Feld mit Wall und Graben zu umziehn.

Mammon voran, er, der gebeugteste

Der Geisterschar, die aus dem Himmel fiel.

Im Himmel selbst war immer niederwärts

Bei ihm Gedank' und Blick, bewundernd mehr

Des Himmels reiches Gold auf dem Getäfel,

Als all' das Heilige, was sich göttlich wies

In seligen Visionen; erst durch ihn

Erlernt der Mensch, die Tiefen zu durchplündern,

Und mit verruchter Hand die Eingeweide

Der Mutter Erde zu durchwühlen, nur

Der Schätze halb, die besser drin verborgen.

Geräumige Wunde hatte bald sein Trupp

Im Berg geschlagen und des Goldes Rippe

Herausgegraben. Niemand staun' etwa,

Daß Reichtum in der Hölle Tiefe wachse,

Des teuern Fluchs ist dieser Boden wert.

Laßt Jene hier, die irdische Dinge preisen,

Von Babel staunend reden und von Werken

Der Könige von Memphis; lernen, wie

Des Ruhmes größtes Monument voll Kraft

Und Kunst von der verworfnen Höllenschar

Leicht übertroffen wird in einer Stunde,

Was voller Fleiß kaum in Jahrhunderten

Zahllose Menschenhände bilden können.

Nah bei der Ebne schmelzt' in mancher Zelle,

Auf deren Grund ein flüssig Feuer quoll

Aus jenem See, ein zweiter Haufe künstlich

Erzmassen, von dem Gold die Schlacken sondernd;

Ein dritter hat im Boden schon gebildet

Verschiedne Formen und erfüllt die Rinnen

Durch wundersame Gäng' aus jenen Zellen:

So wie der Schall in einer Orgel schnell

Vom Windeshauch aus mancher Pfeife tönt.

Dann aus der Erde stieg ein Riesenbau

Gleich einem schnellen Dunst empor, beim Klang

Der zartsten Melodien und reinsten Stimmen,

In Tempelform, mit Pfeilern ringsumbaut,

Und dorischen Säulen, deren Architrav

Von Golde war; auch fehlte weder Fries,

Kranzleisten, noch erhabene Skulptur,

Das Dach war echtes Gold. Nicht Babylon

Noch Alcairo reicht' an diese Pracht,

Wenn sie im größten Flor für ihre Götter

Belus, Serapis Tempel bauten oder

Paläste für die Fürsten, als an Reichtum

Und Pomp Ägypten mit Assyrien stritt.

Die Säulen standen stattlich und vollendet,

Die ehernen Flügel öffnet schon das Tor,

Enthüllt den weithin ausgedehnten Raum

Auf glattem Estrich; vom gewölbten Dach

Hängt durch Magie so manche Reihe Leuchter

Und Sternenlampen, von Asphalt und Naphta

Genährt und voller Glanz wie Himmelslicht.

Bewundernd trat der hastige Haufen ein,

Der pries das Werk und jener dort den Meister,

Des Hand berühmt durch manchen hohen Bau

Im Himmel war, wo ihren Thron die Engel

Mit Szeptern hatten und wie Fürsten saßen,

Weil sie der höchste Herr mit Macht begabt,

Der sie beherrschen ließ die lichten Scharen,

Und Jeden zwar im eigenen Bezirk.

Sein Name war bekannt und hochgeehrt

In Griechenland; und in Ausonien

Ward er vom Volke Mulciber genannt,

Und da er aus dem Himmel stürzte, ging

Die Sage, daß ihn Zeus geschleudert habe

Im Zorn herab von den kristallnen Zinnen,

Wo er vom Morgen bis zum Mittag fiel,

Und immerfort bis zum betauten Abend;

Worauf er mit der Sonne vom Zenith

Ein fallender Stern herab auf Lemnos sank, –

Doch irrte das Gerücht, denn dieser fiel

Schon lang vorher mit der Rebellenschar,

Nichts frommt es ihm, daß er erhab'ne Dome

Im Himmel türmte, denn mit allen Künsten

Ward häuptlings er mit seiner ems'gen Schar

Herabgestürzt, die Hölle zu bebaun.

Indes verkünden auf Befehl des Satans

Beschwingte Heroldsboten mit Trompeten

Und hohem Pomp dem Heere feierlich:

Daß sich der höchste Rat versammeln möge

In Pandämonium, als dem hohen Sitz

Des Satans und der Seinen; ihre Ladung

Berief von jeder Schar und Legion

Die Würdigsten nach Stellung oder Wahl.

Gleich nahten sie von Tausenden begleitet,

Durch jeden Zugang war Gedräng. Die Tore,

Vorhallen, und zumeist die große Halle

(Sie glich mehr einem überdeckten Feld,

Wo Kämpfer sich auf Rossen tummelten

Und vor des Sultans Thron die besten Ritter

Der Heiden in den Zweikampf forderten)

War dicht umschwärmt, und Erd' und Luft erklang

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