John Milton - Das verlorene Paradies

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Paradise Lost (Das verlorene Paradies), das berühmte epische Gedicht des englischen Lyrikers und Denkers John Milton. In Blankversen wird die Geschichte des Höllensturzes der gefallenen Engel, die Versuchung Adams und Evas durch den Teufel, des Sündenfalls und der Vertreibung aus dem Garten Eden bildgewaltig beschrieben. Es spiegelt außerdem die politische Situation Englands Mitte des 17. Jahrhunderts wieder.

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Herbstblättern gleich, auf Valombrosa's Bäche

Gestreut, wo die Etrurischen Schatten sich

In Bogen wölben, oder so dicht, wie Schilf,

Wann mit entfesseltem Wind bewehrt Orion

Des roten Meeres Küste peitscht, des Wogen

Busiris samt den Reisigen aus Memphis

Versenkt dereinst, als Gosens Gäste sie

Treulosen Grolls verfolgten, die am Strand

Die Leichen schwimmend auf dem Meere sahn

Samt den zerbrochnen Wagen; so verstreut,

Zerrüttet und verloren lagen diese,

Die Flut bedeckend und betäubt ob ihrer

So schmählichen Verwandlung. – Da

Rief er so laut, daß hohl der Hölle Tiefen

Es widerhallten: »Fürsten, Herrscher, Krieger,

Des Himmels Blüten, des euch jetzt verlornen,

Wenn ein Entsetzen ew'ge Geister je

Erschüttern kann; habt ihr den Ort gewählt,

Um nach des Krieges Mühn euch Ruh zu gönnen

Und eurem Mut, weil ihr den Schlummer hier

So süß, wie in den Himmelstalen findet?

Schwort ihr, in dieser hingeworfnen Stellung

Den Sieger anzubeten, der nun Seraph

Und Cherub in der Glut sich wälzen sieht,

Mit ringsverstreuten Waffen, bis behend

Der Diener Schar vom Himmelstor den Vorteil

Erblickt und niederstürmt, um uns Erschöpfte

In Grund zu treten, mit verketteten

Blitzkeulen an den Grund des Pfuhls zu schmieden?

Erwacht! erhebt euch oder bleibt gestürzt!«

Sie hörten ihn beschämt, erhoben sich

Auf ihren Schwingen, so wie Menschen wohl,

Die Wache halten, schlafend von dem Obern

Gefunden werden, den sie fürchten, rasch

Auftaumeln, ehe ganz erwacht sie sind.

Noch kannten sie die traurige Lage nicht,

Noch fühlten sie die grenzenlose Pein;

Doch schnell gehorchten wohl Unzählige

Des Herrschers Stimme. Wie der mächtige Stab,

Von Amrams Sohn geschwungen um die Küste,

Einst an Ägyptens unheilvollem Tage

Ein schwarz Gewölk Heuschrecken herbeschwor,

Vom Ost zusammengeblasen gleich der Nacht

Auf jenes frechen Pharao Reiche hängend,

Des Nils Gestad verdunkelnd: so auch schwebten

Zahllos jetzt unter ihrer Hölle Kuppel

Die bösen Engel in den Flammengluten,

Die sie von allen Seiten rings umflossen,

Bis als ein Zeichen den erhobnen Speer

Ihr Sultan schwang, um ihren Flug zu leiten,

Dann ließen sie auf festen Schwefelgrund

Im Gleichgewicht sich nieder und erfüllten

Die ganze Flur, ein Schwarm, wie nie der Norden

Aus seinen Eisgefilden einen sandte,

Die Donau und den Rhein zu überschreiten,

Als die barbarischen Söhne gleich der Sündflut

Nach Süden kamen, unter Gibraltar hin

Bis zu dem Sande Libyens sich verbreitend,

Nun eilten gleich von jeglicher Partei

Die Häupter dahin, wo ihr Führer stand;

Gestalten, die als Götter menschliche

Gebilde weithin übertrafen, würdig,

Gewaltig, die im Himmel früher thronten

Obwohl ihr Name dort nicht mehr verzeichnet,

Denn ausgelöscht sind sie und ausgetilgt,

Seit der Empörung aus dem Buch des Lebens.

Noch führten sie die neuen Namen nicht,

Die unter Eva's Söhnen sie empfingen,

Als sie durch Gottes hohe Zulassung

Auf Erden wallten zu der Menschen Prüfung,

Durch Lug und Trug der Menschheit größten Teil

Verführten, Gott den Schöpfer zu verleugnen,

Und dessen unsichtbare Herrlichkeit

In eines Tieres Bildnis umzuwandeln,

Das sie geschmückt mit heitrer Frömmelei

Voll Pomp und Gold ja Teufel göttlich selbst

Anbeteten. Sie wurden dann bekannt

Der Heidenwelt in mannigfacher Form.

O Muse, nenne jetzt die Namen Jener,

Die aus dem Schlummer in dem Feuerbett

Auf ihres großen Kaisers Ruf erwachten,

Wie einzeln sie nach ihrem Würdegrad

Hinschritten, wo am öden Strand er weilte,

Indes der niedre Haufe ferne blieb.

Die Häupter waren Jene, die, der Hölle

Entsteigend, ihren Raub auf Erden suchten

Und später ihren Sitz bei Gottes Thron

Und ihren Altar bei dem seinen nahmen,

Von Völkern rings als Götter angebetet,

Sie wagten frech Jehovah sich zu nahn,

Der donnernd unter Cherubscharen thronte

Auf Zion, stellten selbst im Heiligtum

Oft ihre Götzen auf, entheiligten

Mit fluchbeladnen Dingen die Gebräuche

Und hehre Gottesfeier, um sein Licht

Mit ihrem Dunkel kecklich zu verhöhnen.

Moloch zuerst, der schreckenvolle Fürst,

Befleckt mit Menschenblut und Elterntränen,

Obwohl durch das Gelärm' der Pauk' und Trommel

Das laute Schrein der Kinder ward betäubt,

Die durch das Feuer zu dem Götzen gingen.

In Rabba und in dessen Wasserfläche

Ehrt ihn der Ammonit, zu Argob und

Zu Basan bis zum Strom des fernen Arnon.

Mit trotziger Nachbarschaft noch nicht zufrieden,

Betört er auch durch Ränke Salomo's

Hochweises Herz, daß er ihm Tempel baute,

Dem Tempel Gottes gegenüber just

Auf jenem Hügel, der mit Gräuel bedeckt,

Daß er das reizendholde Tal von Hinnon,

Tophet und schwarz Gehenna dann genannt,

Ein Höllenvorbild, ihm als Hain erteilte. –

Dann nahte Chemos, Schreckbild Moabs Söhnen,

Von Aroer bis Nebo, bis zur Wüste

Von Abarim im Süden weithinein,

In Hesebon und Horonaim Herrscher;

In Seons Reich, noch weiter als das Tal

Von Sibma, welches blüht' und weinumkränzt,

Und Eleale bis zum Asphalt-Sumpf.

Auch Peos hieß er, als er Israel

Auf seinem Zug vom Nil zu Sittim reizte

Ihn anzubeten, was sie schwer dann büßten.

Von da dehnt er die üpp'gen Orgien aus

Bis an den Hain des mörderischen Moloch

Auf jenem Gräuelhügel, Wollust wohnte

Dicht bei dem Hasse; bis sie Beide dann

Der fromme Josiah zur Hölle trieb.

Dann kamen jene, die einst von der Flut

Des alten Euphrat bis zu jenem Bach,

Der Syriens Boden von Ägypten scheidet,

Baalim und Astaroth als Namen führten,

Die männlichen, die weiblichen Geschlechts,

Denn Geister können, wenn sie irgend wollen,

Ein jegliches Geschlecht, ja beide führen,

So zart und einfach ist ihr reiner Stoff:

Durch Glieder und Gelenke nicht gezwängt,

Noch auf der Knochen spröde Kraft gestützt,

Wie plumpes Fleisch; nein, was auch für Gestalt

Sie wählen, ob verdichtet, ob gedehnt,

Licht oder dunkel, sie vermögen doch

Die luftigen Geschäfte zu vollziehn

Sowohl des Hasses Werke, wie der Liebe.

Für sie verließ der Stamm von Israel

Oft die lebendge Kraft, und ließ verödet

Den heiligen Altar, sich tiefer beugend

Vor tierischen Götzen; dafür wurden tief

Auch ihre Häupter in der Schlacht gebeugt

Und sanken vor den Speeren schnöder Feinde.

Mit dieser Schar kam Astaroth heran,

Astarte von Phöniziern genannt,

Die Himmelskönigin mit Mondeshörnern,

Vor deren Bild nächtlich bei Mondenschein

Sidoniens Jungfrau'n beteten und sangen;

In Zion auch blieb sie nicht unbesungen,

Wo auf dem Berg der Schmach ihr Tempel stand,

Erbaut von jenem buhlerischen König,

Des großes Herz, von schönen Heidinnen

Verführt, in niedern Götzendienst verfiel.

Nach ihn kam Thammuz, dessen Wunde jährlich

Zum Libanon die Töchter Syriens lockte,

Um einen ganzen Sommertag hindurch

In Liebesklagen sein Geschick zu singen,

Und weil der Quell Adonis aus dem Felsen

Ganz purpurn floß zur See, vermeinten sie,

Es sei das Blut des jährlich wunden Thammuz.

Dies Liebesmärchen weckte gleiche Glut

In Zions Töchtern, deren Leidenschaft

Ezechiel im heiligen Vorhof sah,

Als durch Visionen seinem Auge ward

Des falschen Juda Götzendienst gezeigt.

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