Krid wollte sein ganzes Leben lang die letzte Grenze der Welt finden, da wo sie aufhört zu sein, da wo sie endet. Er war Herrscher seines Klans, mit dem er ständig unterwegs war. Sie waren Nomaden und haben in tausenden von Jahren, in hunderten von Generationen, zig Kilometer durchwandert.
Immer und immer wieder ist Krid anderen Nomaden-gruppen begegnet. Eine Frage hat er immer gestellt, eine Frage wurde ihm immer gestellt:
„Habt ihr das Ende der Welt gefunden?“
„Nein“, war immer die gegenseitige Antwort.
Vielleicht ist die Welt unendlich, dachte Krid.
Aber eines Tages sah es so aus, als hätte er sein Ziel erreicht. Sowas hatte Krid niemals gesehen. Es war kein Fluss, es war kein See. Es war nur Wasser, unglaublich viel, viel, viel Wasser.
So viel Wasser. Ist das Ende des Wassers die letzte Grenze?, fragte sich Krid.
Plötzlich, am Rande des Wassers, tauchte ein kleiner, schwarzer Punkt auf. Dieser Punkt wurde langsam größer und größer und kam näher und näher. Es dauerte eine Weile, bis man erkannte, worum es sich handelte. Es waren Menschen!! Eine Gruppe Menschen auf einem Boot.
Ungeduldig wartete Krid bis zur Ankunft dieser Menschen an der Küste. Als sie endlich da waren, fragte einer von denen, mit Sprache und „Händen und Füßen“:
„Habt ihr das Ende der Welt gefunden?“
Das Leben ist blöd. Sooo doof. Dumme Hausaufgabe. Was soll ich über dieses dämliche Bild nur schreiben? Mist!
Ich wäre so gern noch ein kleines Kind. Kaum Verantwortung, kaum Sorgen, alles war neu zu entdecken. Und jetzt? Ich bin 20 und fühle mich wie 100. Krass! Und ich, blöde Kuh, war so heiß aufs Erwachsen werden!
Pubertät. Ein Alptraum, Alter! Ein totales Gefühlsdurcheinander, ein echtes Tohuwabohu. Und körperlich... Haare!! Dicke Titten!! Dicker Po!! Die Regel!! Und Flo, mein Nachbar seit meiner Geburt. Wie zum Teufel konnte ich mich in ihn verknallen? So ein idiotisches Lächeln, in so einem eklig pickeligen Gesicht!
Liebe und Wut. Irre Mischung. Ich habe ihm immer und immer wieder eins auf die Fresse verpasst. So habe ich meine Wut auf mein „in ihn verliebt zu sein“ ausgedrückt.
Jetzt ist er mit dieser Schlampe liiert. Peggy... Sogar der Name ist schlampig. Aber Flo ist glücklich und wir sind wieder dicke Freunde. Ach, diese blöde Hausaufgabe!
Darauf habe ich überhaupt kein` Bock! Was soll`s... Ich gehe in die Kneipe und lasse mich volllaufen. Vielleicht ist auch heute Susy da. Sie ist so was von süß... Ich mag sie so, so, so gern. Sie ist so scharf, sympathisch, intelligent. Ich bekomme Gänsehaut, wenn ich sie nur sehe, ich brenne bei jedem kleinen körperlicher Kontakt mit Susy...
Merkwürdige Gefühle. Hat sie dieselben Gefühle? Bin ich vielleicht...? Und sie?
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