Anton Baumgärtner - Geist

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Auf dem Gebiet des Geistes gibt es seit Jahrtausenden den Streit, wer wessen (geistiger) Sklave ist. Ist die Wissenschaft die Sklavin der Religion und die Philosophie der Sklave von Wissenschaft und Religion? Es wird im vorliegenden Buch die Rangordnung zweifelsfrei festgestellt. Wahrheiten haben absoluten Vorrang vor Erkenntnissen und spirituellen Meinungen. Sie diktiert als «alles bestimmendes Subjekt» die Gesetze und Regeln für die Politik, die Religion und den Staat.

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- Man „verbesserte“ zum Beispiel die vornehmen Germanen. Aber wie sah hinterdrein ein solcher „verbesserter“, ins Kloster geführter Germane aus? Wie eine Karikatur des Menschen, wie eine Missgeburt: er war zum „Sünder“ geworden, er stak im Käfig. Man hatte ihn zwischen lauter schreckliche Begriffe eingesperrt… Da lag er nun, krank, kümmerlich, gegen sich selbst böswillig; voller Hass gegen die Antriebe zum Leben, voller Verdacht gegen alles, was noch stark und glücklich war. Kurz, ein „Christ“… Physiologisch geredet: im Kampf mit der Bestie kann Krankmachen das einzige Mittel sein, sie schwach zu machen. Das verstand die Kirche, sie verdarb den Menschen, sie schwächte ihn, - aber sie nahm in Anspruch, ihn „verbessert“ zu haben…“.

Ehe wir mit dem Zitieren fortfahren, ist eine Zwischenbemerkung angebracht. Nietzsche war als Mensch das, was wir als einen Sadisten bezeichnen. Als Denker war er die Summe aus Fundamentalisten, Extremist und Radikaler, also der Prototyp eines Psychopathen. Als Fundamentalist war er sich darüber klar, dass seine „unzeitgemäßen Betrachtungen“ als ethischer Unsinn enttarnt werden würden und fürchtete (hasste) daher jene, die seine Ansichten als Unsinn eines abartigen Narren enttarnen würden. Er war zwar abartig, aber nicht dumm und erkannte, von wem er Prügel beziehen würde. Von den Dialektikern. Deshalb verfluchte er den Prototyp eines Dialektikers, Sokrates, als Verbrecher.

Seine „unzeitgemäßen Betrachtungen“ machen ihn zum Narren. Da es aber keine festen, sicheren, ethischen Werte gab, konnte ihm niemand nachweisen, dass er nur ein gefährlicher, fundamentalistischer Schwätzer war, der mit seinen abartigen Fantasien der Eitelkeit eines politisch naiven Volkes schmeicheln wollte.

Die ANGST, als PSYCHO erkannt zu werden.

Diese Angst macht das Leugnen aller ethischen Maßstäbe notwendig und setzt an ihre Stelle ästhetische Dogmen, die das Böse, das Hässliche und die Grausamkeit als normal (edel) preisen. Nietzsche fährt in seinem Theorem von der arischen Humanität des Übermenschen fort:

„Nehmen wir den anderen Fall der sogenannten Moral, den Fall der Züchtung einer bestimmten Rasse und Art. Das großartigste Beispiel dafür gibt die indische Moral, als „Gesetz des Manu“ zur Religion sanktioniert. Hier ist die Aufgabe gestellt, nicht weniger als vier Rassen auf einmal zu züchten: eine priesterliche, eine händler- und ackerbauerische, endlich eine Dienstboten-Rasse, die Sudras.“

Er vermeidet den Hinweis auf die Möglichkeit der Züchtung auch noch ein34 radfahrenden oder klavierspielende Unterrasse.

Nietzsche: „Ersichtlich sind wir hier nicht mehr unter Tierbändigern: eine hundertmal mildere und vernünftigere Art Mensch ist die Voraussetzung, um auch nur den Plan einer solchen Züchtung zu konzipieren. Man atmet auf, aus der christlichen Kranken- und Kerkerluft in diese gesündere, höhere, weitere Welt einzutreten. Wie armselig ist das „neue Testament“ gegen Manu, wie schlecht riecht es! – Aber auch diese Organisation hatte nötig, furchtbar zu sein, - nicht diesmal im Kampf mit der Bestie, sondern mit ihrem Gegensatz-Begriff, dem Nicht-Zucht-Menschen, dem Mischmasch-Menschen, dem Tschandala.

Und wieder hatte sie kein anderes Mittel, ihn ungefährlich, ihn schwach zu machen, als ihn krank zu machen, - es war der Kampf mit der „großen Zahl“. Vielleicht gibt es nichts unserem Gefühl Widersprechenderes, als diese Schutzmaßregeln der indischen Moral. Das dritte Edikt zum Beispiel (Avadana-Sastra I), das „von den unreinen Gemüsen“, ordnet an, dass die einzige Nahrung, die den Tschandalas erlaubt ist, Knoblauch und Zwiebeln sein sollen, in Anbetracht, dass die Heilige Schrift verbietet, ihnen Korn oder Früchte, die Körner tragen, oder Wasser oder Feuer zu geben. Dasselbe Edikt setzt fest, dass das Wasser, welches sie nötig haben, weder aus den Flüssen, noch aus den Quellen, noch aus Teichen entnommen werden dürfe, sondern nur aus den Zugängen zu Sümpfen und aus Löchern, welche durch die Fußspuren der Tiere entstanden sind. Insgleichen wird ihnen verboten, ihre Wäsche zu waschen und sich selbst zu waschen, da das Wasser, das ihnen aus Gnade zugestanden wird, nur benutzt werden darf, den Durst zu löschen. Endlich ein Verbot an die Sudra-Frauen, den Tschandala-Frauen bei der Geburt beizustehen, insgleichen noch eins für die letzteren, einander dabei beizustehen … Diese Verfügungen sind lehrreich genug: in ihnen haben wir einmal die arische Humanität, ganz rein, ganz ursprünglich, - wir lernen, dass der Begriff „reines Blut“ der Gegensatz eines harmlosen Begriffes ist. Anderseits wird klar, in welchem Volk sich der Hass, der Tschandala-Hass gegen diese „Humanität“ verewigt hat, wo er Religion, wo er Genie geworden ist.“

Die VERNUNFT.

An diesem Beispiel sehen wir, in welchem Zusammenhang die „Vernunft“ verwendet werden kann. Bei Nietzsche bildet Manu eine „vernünftigere Art Mensch“ heran. Hätte man das milde indische Klima importieren können, wäre der arischen Rasse der Umweg über Stalingrad erspart geblieben, und die Nachfahren Adolfs (die reinen) Arier, hätten die Welt mit rad-fahrenden und klavier-spielenden Untermenschen begeistert. Eventuell auch noch mit ein paar hochtechnischen Gladiatoren. 10 russische MIG gegen 10 amerikanische F16. Eine Formel Flight. Die aber auch ohne Arier kommt.

Kap. VERSTAND und INTELLEKT.

INTELLIGENZ und KLUGHEIT (Weisheit & Schlauheit).

In der “Geschichte des Geistes“ machte Platon als Erster die Enddeckung, dass es neben dem Verstand und seiner Klugheit, Schlauheit und Weisheit auch noch etwas anderes gibt: die Wahrheit. Er beschreibt die Qualität der Wahrheit durch sein Höhlengleichnis. Weiß aber nicht, wie man systematische zu Wahrheiten kommt und welches Potential Wahrheiten bergen. Platon hatte zwar „Uran“ entdeckt, hat aber nicht die geringste Vorstellung, was man daraus machen kann.

Die nächste sensationelle Entdeckung machte der Deutsche Immanuel Kant. Er erkannte, dass es zwei ganz verschiedene Qualitäten der Wahrheit gibt; nämlich die praktische Wahrheit und die intellektuelle. Und umschrieb die Beschaffenheit der einen mit „synthetische Sätze a posteriori“, die andere mit „synthetische Sätze a priori“. Und meinte, zur Erlangung der einen bräuchte es Erfahrung, derweilen die andere ohne Erfahrung auskommt. Er konnte den Unterschied zwar nicht in Worten darstellen, aber erklärte ihn durch ein Beispiel. Dem vom Recht.

Immanuel Kant.

„Die Frage zu beantworten, darf man nicht auf das sehen, was hier oder dort zu dieser Zeit oder jener Zeit als Gesetz gegolten hat. Man muss das allgemeine Kriterium suchen, an dem zu messen ist, was den Menschen als „Recht“ gilt, auch recht sei!“

Kant sucht also nach dem Recht „an sich“, dem Prinzip, der Idee, bzw. der absoluten Wahrheit. Findet es aber nicht und beginnt zu dichten („Kategorischer Imperativ“).

Das Prinzip des Rechts, die Idee, Recht „an sich“.

Was ist Recht?

„Recht ist, so zu sein wie man ist, aber zugleich so zu sein, wie alle sein müssen“.

Das eine ergibt das Recht, das andere die Pflicht. – Zu dieser „Formel in Begriffen“ kommen wir durch eine Definition.

Für eine Definition benötigen wir „inneres Wissen“, also die Kenntnis menschlicher Bedürfnisse, Notwendigkeiten und Verhältnisse. Der Geist verknüpft die Summe dieser Kenntnisse zu einer Synthese. Das ergibt eine Wahrheit (eine Idee).

Den Definitionssatz finden wir nicht durch Erfahrung, Forschung oder Nachdenken, sondern die Idee kommt als Eingebung. Der Mensch kann nicht nachvollziehen, wie viele Ganglien der Geist im Gehirn verknüpft, bis er von vielen Möglichkeiten die einzig richtige gefunden hat.

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