Walter Rupp SJ - Der Verlorene Vater
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Der Schatz im Acker (zu Mt 13,44) Der Schatz im Acker (zu Mt 13,44) Denen, die sich Gottsucher nannten, erzählte er dieses Gleichnis: Mit der neuen Welt, in die Gott die Menschen ruft, ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann hörte davon und sagte sich: Glauben heißt nichts wissen. Ich mache mich nicht auf und grabe nicht. Wie stehe ich da, wenn ich umsonst gegraben habe? Vielleicht ist alles nur ein Gerücht. Man soll mir zuvor beweisen, dass es diesen Schatz gibt, wo dieser Schatz verborgen liegt und dass es sich lohnt, ihn auszugraben. Statt nach dem Schatz zu suchen, suchte er Beweise. Deshalb erwarb er ihn nicht. Sammelt euch Schätze im Himmel , aber versucht nicht immer herauszufinden, wie groß eure Verdienste vor Gott sind.
Das Kleid (zu Mt 9,16) Das Kleid (zu Mt 9,16) Einmal brachte er diesen Vergleich: Niemand setzt ein Stück neuen Stoff auf ein altes Kleid. Wer flickt noch alte Kleider? Wer trägt sie so lange, bis sie unbrauchbar geworden sind? Man wirft sie weg, bevor sie aus der Mode kommen, oder gibt sie bei einer Kleidersammlung an die Armen weiter. Wer gerät schon gern in den Verdacht, er sei mit der Vergangenheit verhaftet und gegen das Neue eingestellt? Die Leute fürchten nichts so sehr, als vor ihren Mitmenschen lächerlich dazustehen. Weil sie wissen, dass sie von ihrer Umwelt nach ihrem Erscheinungsbild beurteilt werden, versuchen sie bereits durch ihre Kleidung zu beweisen, wie sehr sie auf der Höhe der Zeit sind. Dann fügte er hinzu: Die Menschen sind fast immer für das Neue, weil sie glauben, dass das Neue besser als das Alte sei. Wenn sie jedoch selbst neu werden sollen, wehren sie sich mit aller Kraft, ihre Gewohnheiten und Vorurteile abzulegen. Was nützt es dem Menschen, wenn er seine Seele gewinnt und sich verwirklicht, während die Welt Schaden leidet?
Die Forderung nach Zeichen (zu Mt 12,28) Die Forderung nach Zeichen (zu Mt 12,28) Einmal sagten seine Hörer: Meister, du verlangst zu viel von uns. Wir sollen allein deinen Worten glauben. Und sie forderten ihn auf: Wir möchten Zeichen von dir sehen. Nur wenn du uns beweist, dass du die Naturgesetze aufheben kannst, wirst du Skeptikern die Zweifel nehmen, Gläubige in ihrem Glauben bestärken und Ungläubige zum Glauben zwingen. Wunder sind nun einmal das stärkste Argument. Nimm dir ein Beispiel an Mose und an den Propheten. Sie haben Wunder gewirkt, um das Volk zu überzeugen. Da sagte er zu ihnen: Wenn ihr Glauben hättet, würde ich Wunder wirken. Aber wegen eures Unglaubens wirke ich keine. Habt ihr nie in den alten Schriften gelesen, dass Mose den Auszug der Israeliten aus Ägypten erzwingen wollte und vor Pharao immer neue Wunder tat, aber nur erreichte, dass sich Pharao verhärtete? Wer will, kann Wundern widerstehen. Da waren sie empört und sagten zueinander: Will er damit sagen, dass er keine Wunder wirkt, weil auch wir uns nur wie Pharao verhärten würden? Gott lässt die Sonne auf gute und böse Menschen scheinen und er verhindert nicht, dass sich Wolken über ihnen zusammenziehen.
Die Zeichen der Zeit (zu Lk 12,54) Die Zeichen der Zeit (zu Lk 12,54) Einmal sagte er zu denen, die nach Sicherheit verlangten und nicht einsehen wollten, dass sie ihr Schicksal nicht berechnen können: Sobald ihr im Westen Wolken aufsteigen seht, sagt ihr: Es gibt Regen. Und oft kommt es nicht so. Wenn aber der Südwind weht, sagt ihr: Es wird heiß. Wie oft trifft diese Vorhersage nicht ein? Ihr Heuchler! Wenn ihr schon die Naturereignisse nicht erklären könnt, wie viel weniger den Verlauf der Menschheitsgeschichte! Ihr steht der Zukunft hilflos gegenüber. Nie fähig werdet ihr sein, die Zeichen der Zeit zu deuten oder zu erkennen, welche Stunde der Geschichte angebrochen ist. Kehrt um, denn das Himmelreich ist nahe! Und wenn ihr nicht umkehrt, ist es dennoch nahe!
Die kostbare Perle (zu Mt 13,45) Die kostbare Perle (zu Mt 13,45) Denen, die sich Gottsucher nannten, erzählte er ein Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle gefunden hatte, ging er hin und zeigte sie voll Freude seinen Freunden und Bekannten. Da sie ihn jedoch verlachten und behaupteten, die Perle sei nichts wert, gefiel sie ihm nicht mehr. Er sagte sich: Wenn niemand diese Perle erwerben will, taugt sie nichts. Und er sann darüber nach, wie er sie loswerden könnte. Weil er sich der Perle schämte, warf er sie schließlich weg. Wo dein Herz ist, da ist oft kein Schatz.
Das Fischnetz (zu Mt 13, 47) Das Fischnetz (zu Mt 13, 47) Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Netz, das ins Meer ausgeworfen wird, um Fische aller Art zu fangen. Weil es jedoch sehr mühsam ist, die Netze auszuwerfen, fuhren die Fischer immer seltener hinaus. Da sie schon so viele Fische hatten fangen können, meinten sie, es reiche aus, wenn sie von Zeit zu Zeit ans Ufer gingen, um eine Angel auszulegen. Doch eines Tages drangen von überall her Leute in die alten Fanggebiete ein, warfen Netze aus und machten reiche Beute. Als die Fischer sahen, dass man ihnen ihre alten Fanggebiete streitig machte und nur noch wenige Fische für sie übrig ließ, verkauften sie ihre alten Boote und erwarben neue, komfortable Schiffe, die ihnen vor dem Regen und den Winden Schutz gewährten und in den langen, kalten Nächten draußen Behaglichkeit bieten konnten. Dann nahmen sie ihre Arbeit wieder auf. Aber bald mussten sie erkennen, dass sie trotz ihrer großen Netze und trotz ihrer neuen Schiffe nicht mehr so viele Fische fingen wie ehedem. Denn immer waren auch die anderen Fischer draußen und fingen vor ihnen viele große Fische weg. Als er seinen Jüngern sagte: „ Ich werde euch zu Menschenfischern machen“, fragten sie: Wie gewinnt man Menschen? Indem man sie belehrt oder durch sein Beispiel überzeugt? Indem man mit der Hölle droht oder mit dem Himmel lockt?
Die launischen Kinder (zu Mt 11,16) Die launischen Kinder (zu Mt 11,16) Einmal sagte er, als ihm die Volksmenge nachlief, um etwas Besonderes von ihm zu hören: Mit wem soll ich diese Generation vergleichen, die immer nur begierig nachahmt, was andere denken, reden oder tun? Sie gleicht launischen Kindern. Erst ließen sie sich taufen, weil sie Christen werden wollten. Dann hörten sie, der Glaube an Gott sei eine Illusion. Da fingen sie an, ihre Sehnsucht nach Gott zu unterdrücken. Dann glaubten sie denen, die behaupteten, Religion sei ein Opium, das den Menschen von seinen Aufgaben in der Welt ablenke und ihn auf ein Jenseits vertröste, das es - wie die Wissenschaft bewiesen habe - gar nicht gebe. Und als schließlich ihre Freunde und Bekannten überall erzählten, dass Gott für sie schon lange tot sei, da schämten sie sich ihres Glaubens. Jetzt glauben sie nur noch an eine paradiesische Gesellschaft, die sie aus eigenen Kräften bauen wollen. Dann sagte er. dass es alle hören konnten: Diese Generation will, dass man ihr irgendeine Melodie vorspielt, nach der sie nur zu tanzen braucht. Wer meine Worte hört und sie nicht tut, wird nie zugeben, dass er sie nicht tut - sondern aus meinen Worten seine Worte machen.
Die falsche Selbstsicherheit (zu Lk 12,16) Die falsche Selbstsicherheit (zu Lk 12,16) Einmal erzählte der Meister denen, die so tun, als wären sie Herren ihres Lebens, folgendes Beispiel: Auf den Feldern eines reichen Mannes stand eine große Ernte. Es ging ihm gut, aber er war unzufrieden, weil er neidisch auf die schaute, die noch mehr Felder hatten und eine noch reichere Ernte einbringen konnten. Er überlegte deshalb hin und her: Was soll ich tun, dass auch ich habe, was die anderen haben? Wie kann ich zu einer noch ertragreicheren Ernte kommen? Dann arbeitete er Tag und Nacht und gönnte sich keine Ruhe mehr. Hatte er ein Feld erworben, suchte er ein neues zu erwerben. Als er schließlich sehr reich geworden war und sich viele Knechte leisten konnte, so dass er selbst nicht mehr arbeiten musste, wurde er sehr krank. Da sagte er zu sich: Jetzt musst du deine Gesundheit zurückgewinnen, und er suchte die besten Ärzte des Landes auf und versprach ihnen überreichen Lohn, wenn sie es fertig brächten, ihn wieder gesund zu machen. Da sprach Gott zu ihm: Du Narr! Erst hast du deine Gesundheit geopfert, um Reichtum zu erwerben, und jetzt opferst du deinen Reichtum, um deine Gesundheit zurückzuerhalten. Du hättest wissen müssen, dass du sie nicht wie eine Ware kaufen kannst. Sie ist ein Geschenk. Behalte deinen Reichtum, ich weiß damit nichts anzufangen. Wer zu stehen glaubt, sehe zu, dass er nicht falle. Und wenn er gefallen ist, sehe er zu, dass er bald wieder aufstehen kann.
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