Lisa Blech - L II

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L II: краткое содержание, описание и аннотация

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Loreley, Junghexe aus Schattenthal, wurde entführt und sieht sich alten sowie neuen Feinden gegenüber.
Ihre magischen freunde machen sich auf, um sie zu retten.
Die Fortsetzung zum ersten Buch der Junghexenreihe 'L',
(Teil 2 der L-Tetralogie).
Tauche ein in eine Welt voll Magie und Zauberei – in deiner eigenen Welt. 'L II – Das Vermächtnis der Erdsplitter' spielt in Brandenburg (Band 1 in Berlin und Brandenburg) und beinhaltet lokale Sagen und Mythen. Doch nicht nur das! Antike Mythen erwachen in L II zum Leben – und das nicht gerade zum Gefallen der Protagonisten!

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Loreley verzog das Gesicht, als wenn sie in eine Zitrone gebissen hätte und setzte das Glas auf dem Küchentisch ihrer Großmutter ab. Die Küche war wirklich zu klein für vier Personen. Vor allem, da drei davon pubertierende Jungs waren. Loreley seufzte.

„Was wolln wir denn heute machen?“, fragte Ted zaghaft nach und stemmte seinen Oberkörper auf die hölzerne Lehne von Herakles' Stuhl.

Herakles hatte in der Zwischenzeit den Mund voll mit einem viel zu großen Sandwich und versuchte gerade davon abzubeißen, was ihm nicht wirklich gelingen wollte. Er sah aus wie eine gierige Fressraupe, was Loreley ein Schmunzeln auf die Lippen zauberte.

Die Junghexe konnte die Narben an seinem Hals erkennen, die von seiner Gefangenschaft durch die Blutroten übrig geblieben waren. Sie musste schwer schlucken. Die Geschehnisse mit Gerald und seinen Blutroten schienen ihr, als wären sie gestern gewesen, doch lagen sie nun schon ein halbes Jahr zurück.

„Jungs, meine Eltern müssten bald nach Hause kommen. Ihr kennt ja die Regeln. Immer in Sichtweite! Keine krummen Sachen!“, ahmte Loreley die krächzende und bestimmende Stimme ihrer Mutter nach und bei den letzten Worten musste sie kichern.

Pius, der neben ihr auf einem blauen Küchenstuhl saß, schien sich nicht für ihre Ansage oder das äußerst amüsante Treiben von Herakles zu interessieren. Er stierte ins pure Nichts. Das einzige Anzeichen für seine vitalen Funktionen war das Heben und Senken der Brust, die unter einem schlichten schwarzen Kapuzenpulli steckte.

Woran er wohl denkt ? Seine Eltern ? Mieses Pack ! Schlimmer als jede TV – Sendung ! Echt mal !

Loreley schüttelte den Kopf. Sie hörte das typische Knirschen der Bremsscheiben vom kleinen grünen Polo ihres Vaters. Ihre Mutter würde heute etwas später nach Hause kommen; sie hatte eine Nachricht geschickt. (1)

KNARZ. Da ging auch schon die Tür des Hauses auf. Loreley kannte die Prozedur.

TAK. Die Tasche ihres Vaters wurde abgestellt.

TONK. KLONK. Herr Kautzfeld zog seine Schuhe aus. Dann das typische „Wen es interessiert: Bin wieder da!“.

Sie hörte ihn in Richtung Küche gehen.

„Na, ihr Rasselbande! Mensch, das war ein Tag. Die Neunte hat mich fast zur Weißglut gebracht, kann ich euch sagen! Niemand, wirklich NIEMAND hat die Aufgabe hinbekommen! Was aus denen mal werden soll!“, erzählte er halb erschöpft und ließ sich dennoch kerzengerade auf einem der freien Stühle nieder.

„Loreley, sei doch so gut und mach deinem alten Herrn einen Tee! Kamille, bitte!“

Während er die Worte sprach, schlug Herr Kautzfeld den 'Berliner Kurier' auf und vertiefte sich in den Nachrichtenteil. Die nächste halbe Stunde würde er keinen von den vier Jugendlichen, die in der Küche verweilten, auch nur eines Blickes würdigen.

Jajaja . Loreley lief trantütig zur violetten Teekanne, die sie schon erwartungsvoll anfunkelte. Sie strich ihr liebevoll über den Deckel und schon machte sich die Kanne freudig daran, den vom Vater gewünschten Tee zuzubereiten. Es hatte schon ehrlich was Geniales, eine Hexe zu sein – kein Putzen, kein Kochen, kein Abwasch, kein Wäschewaschen. Und die Utensilien machten es gerne für sie.

Sie schnaufte kurz und bedeutete den Jungs dann, mit ihr ins Wohnzimmer zu gehen. Also schlurfte die Bande in den kuscheligen, kleinen Raum und breitete sich auf den bequemen Sofas aus. Herakles hatte sein Sandwich mitgenommen, das doppelt so hoch wie breit war.

Spinner !

Loreley kuschelte sich in eine graue Decke, die über der Lehne des grün-goldenen Sofas gelegen hatte. Vor sich sah sie den wuscheligen, braunen Schopf von Ted, der merkwürdigerweise den Tick hatte, nicht AUF, sondern VOR den Möbeln zu sitzen. Pius fläzte neben ihr und Herakles saß ihnen gegenüber auf dem lilafarbenen Sofa.

Herakles wollte üble Essensflecken vermeiden, so beugte er sich weit zum kleinen dunklen Holztisch vor und versuchte nicht zu kleckern. Sein sowieso von der Sonne verbranntes Gesicht hatte vor Anstrengung nun die Farbe einer überreifen Tomate. Loreley musste lachen und kuschelte sich dann noch mehr in die weiche, warme Decke ein, wobei sie den Duft des frischen Kamillentees tief einsog.

„Also, Leude, wat wolln wa heut machn?“, fragte Pius, während er sich den Dreck aus den Fingernägeln polkte.

Ekelig !

Loreley grübelte ein wenig nach und dachte an ihre Großmutter, die gerade beim Hexenkonvent war. Die Ratsmitglieder hatten sich immer noch nicht für eine Großhexe oder einen Großhexer entscheiden können, was allen magischen Wesen des Landes allmählich die Nerven raubte.

Was ist denn daran so schwer?

Herakles, der sich den letzten Happen seiner riesigen Mahlzeit in den Mund gestopft hatte und immer noch daran herumkaute, machte einen Vorschlag: „Wie wär's denn mit einem kleinen Ausflug?“.

Herakles' Tonfall ließ auf ein winzig kleines Abenteuer oder wenigstens etwas Spannung schließen, was Honig für Loreleys Ohren war. Der Junghexe kam das Angebot ganz recht.

„Und, wohin? Vergiss nicht, wir dürfen Schattenthal nur im Notfall verlassen!“, warf Ted ein, der sich gerade eine braune Strähne aus der Stirn fegte, während er sein magisches Lehrbuch zuklappte – es war zerschlissen und mit Teeflecken bestückt.

Das hat auch schon bessere Tage gesehen!

„Ah, lass das mal meine Sorge sein, Teddy! Wir werden schon nichts VERBOTENES tun!“

Ted rümpfte die Nase ob seines Spitznamens und Herakles zwinkerte Pius zu, der ihn verschmitzt angrinste. Loreley war alles recht – Hauptsache, sie kam mal von ihrem Vater weg. Mutter Kautzfeld war sowieso selten zuhause, da viele OP's anstanden und sie die Nummer Eins in ihrem Feld war.

„Das will ich auch hoffen. Vergesst nicht, dass da ungefähr hundert genervte Grannys in Schattenthal hocken!“, warnte Ted sie und blickte dann Loreley an. „L, was meinst du?“

„Worauf warten wir denn noch, Jungs? Ab! Du gibst den Weg an, Herki!“

Die Meute stand abrupt auf, verabschiedete sich von Vater Kautzfeld, der ihr Gehen lediglich mit einem Murren hinter der Zeitung kommentierte, und stapfte in Jolandas fantastischen Garten hinaus. Dieses Wunderwerk der Magie schien leider nicht nur die Jahreszeit Sommer zu kennen, wie Schattenthal. Weshalb es auch immer wieder etwas irritierend war, wenn sie in die Menschenwelt und zu Jolanda gingen und dort Minusgrade herrschten, wo sie doch gerade eben noch bei sommerlichen Temperaturen in Hängematten herumgelungert hatten.

Juan, der pickellose Gartenflamingo, begrüßte sie fröhlich aus einiger Entfernung und auch seine 'Gefolgschaft' schwang fröhlich die Flügel zum Gruße. Loreley freute sich immer, wenn sie ihn sah. Er erinnerte sie an die einfachen Zeiten – vor den Kämpfen. Sie winkte zurück und schlurfte dann hinter den Jungs her; Herakles und Pius voran, Ted hinterdrein.

++++

„Wo sind wir hier!?“

Loreley schaute sich gespannt um, konnte aber in der einsetzenden Dunkelheit nichts weiter als Wald erkennen. Die Sonne ging gerade unter und sie saßen auf einem kleinen Hügel inmitten des Waldes, von dem aus sie den Sonnenuntergang beobachten konnten. Ein wohliges Lila-Rosa-Orange-Rot ging nun in das Dunkel der Nacht über.

Sie befanden sich noch in der Menschenwelt, sonst wäre es schon Morgen bzw. Vormittag. Diesen Zeitunterschied musste die Junghexe auch noch ergründen. Das war ganz schön MERKWÜRDIG.

„N Stück vom Dorf wech. Schön ruich hia!“, freute sich Pius und fläzte sich auf einem Findling, der völlig allein seinen Platz in der Welt behauptete.

Loreley setzte sich auf den feuchten Waldboden. Es schien gerade erst geregnet zu haben. Herakles und Ted hingegen lehnten sich jeweils an eine Tanne und so blickten sie alle diesem alltäglichen Naturspektakel zu.

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