Lara Licollin - Das was man Leben nennt

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Zoe ist verzweifelt.
So verzweifelt, dass sie für sich keine andere Möglichkeit mehr sieht als den Tod. Und ausgerechnet Ben, der nicht gerade als der selbstbewussteste Mensch auf Erden bezeichnet werden kann, begegnet ihr in diesem Moment. Verzweifelt versucht er, Zoes und schließlich auch seinem Leben einen Sinn zu geben. Denn der Tod war noch nie eine Alternative zum Leben.
Man muss nämlich einfach nur wissen, wofür es sich wirklich lohnt, zu leben.

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„Klar, du hast doch gesagt, es ist kein Problem, oder?“

Ich nicke.

„Gut.“ Sie verschränkt ihre blassen, dünnen Arme vor der Brust und legt den Kopf zurück, sieht zur Decke.

„Warum?“, frage ich, wie sie es manchmal tut.

Ohne mich anzusehen antwortet sie: „Weißt du, sonst passiert nie etwas. Sonst ist immer alles gleich. Nichts Besonderes passiert, niemand kümmert sich um einen. Und jetzt ist das mal nicht so. Du kümmerst dich um mich und wenn du das gerne tust, dann kann ich das zulassen. Zumindest eine Zeit lang. Mein Leben verläuft gerade anders als sonst und so sollte es noch eine Weile bleiben.“

Daraufhin schließt sie die Augen.

„Ich habe sogar Toast“, sage ich stolz und sie grinst schon wieder.

Wir sind gerade dabei, den Tisch für das Abendessen zu decken.

Vorhin musste ich ihr gestehen, dass ich abends nur ein bisschen Brot mit Wurst und Käse esse und das hat sie verstanden.

„Wir haben doch sowieso heute Mittag schon etwas Warmes gegessen.“

„Ich weiß. Ich wusste nur nicht, wie verwöhnt du bist.“

Daraufhin hat sie mich angesehen und gegrinst. „Also eigentlich ja schon ziemlich. Abends gibt es bei mir zwar nur Brot, aber mit Wurst und Käse vom Metzger und nicht von …“ Sie hob eine Packung Käse hoch, die schon auf dem Küchenschrank lag. „… Bergader oder von Leerdammer. Ist das eigentlich der Name der Marke? Ich dachte immer das sei eine Käsesorte.“

Sie zuckte mit den Schultern und ließ die Packung wieder fallen. Dann lachte sie, sah mich an und legte eine Hand auf meine Schulter.

„Ich mach nur Spaß. Den Bergaderkäse esse ich am liebsten.“ Daraufhin lächelte sie mich an und ich konnte nicht anders, als zurückzulächeln.

„Wow, das grenzt ja schon an ein Gourmetmenü“, sagt sie nun. Zusammen setzen wir uns auf die Couch.

„Zugegeben“, sagt sie plötzlich, als sie gerade dabei ist, ihr Toast mit Butter zu bestreichen, „der Tisch ist etwas niedrig.“

Ich trinke einen Schluck und antworte dann: „Also bis jetzt hat sich noch niemand beschwert.“

Sie wirft mir einen Blick zu und hebt die Augenbraue. „Hattest du denn jemals Gesellschaft beim Essen?“

Ich grinse. „Jetzt hast du mich ertappt.“

Sie grinst und steckt sich das ganze restliche Toast, das sich noch auf ihrem Teller befand, in den Mund.

„Noch eins?“ Ich reiche ihr das, was bisher noch auf meinem Teller lag.

„Nein, danke“, sagt sie und lehnt sich zurück.

Am Abend sitzen wir, nachdem wir gemeinsam das Geschirr gespült haben, auf der Couch. Es ist still, fast so, als sei sie gar nicht da.

Vorsichtig drehe ich meinen Kopf zur Seite, um zu sehen, ob sie denn auch wirklich noch da ist.

Zoe hat den Kopf zurückgelegt und die Augen geschlossen.

Auf meiner Armbanduhr lese ich ab, dass es schon 20 Uhr ist.

Wieder mustere ich sie und frage mich, ob sie morgen gehen wird. Bestimmt hat sie das vor. Heute konnte ich sie heute zwar noch überzeugen, zu bleiben, aber morgen wird sie wieder darauf beharren, dass sie eine Last für mich ist.

Dabei ist sie das gar nicht. Ich finde es schön hier mit ihr zu sitzen. Auch wenn sie nicht mit mir spricht. Es reicht, dass sie einfach nur neben mir sitzt.

Aber auch wenn sie wieder nach Hause gehen will, kann sie nicht. Sie hat immer noch keinen Schlüssel und kann nicht in ihre Wohnung.

Wollten wir nicht darüber reden, wie wir dieses Problem lösen könnten?

Ich betrachte sie noch einmal. Ihre Haut ist ganz blass, fast so als würde sie sich an Zoes Haarfarbe anpassen, die zwar blond ist, aber im Licht weißlich schimmert.

Vielleicht hat sie vergessen, dass wir darüber reden wollten. Vielleicht will sie es aber auch vergessen. Ob sie das tut, weil sie nicht nach Hause will oder weil sie lieber hier bei mir bleiben möchte weiß ich nicht.

Vielleicht will sie aber auch nur bis morgen warten.

Irgendwann glaube ich, dass sie eingeschlafen ist, da sie sich nicht mehr bewegt und ziemlich gleichmäßig atmet, und ich lege die Decke über sie, mit der ich sie schon gestern zugedeckt habe.

Dann erhebe ich mich vorsichtig, lösche das Licht und verlasse das Zimmer.

Erst als ich im Bett liege und gerade dabei bin, einzuschlafen, merke ich, dass ich meinen abendlichen Spaziergang gar nicht gemacht habe.

5

Als ich dieses Mal aufwache, weiß ich sofort, wo ich bin.

Ich bin nicht zu Hause, und ich weiß auch nicht, wann ich das nächste Mal wieder dort sein werde.

Ich strecke mich und starre an die Decke.

Ich weiß, Ben möchte zur Polizei gehen, aber glaubt er wirklich, dass sie mir einfach so die Tür öffnen würden? Ist das so einfach?

Ich weiß es nicht. Vielleicht ist es das ja.

Aber irgendwie hoffe ich, dass es das nicht ist.

Ich möchte hierbleiben.

Ben ist so nett und hilfsbereit. Schon lange war keiner so nett zu mir – und so besorgt um mich.

Wann war das letzte Mal jemand besorgt um mich?

Aber ich weiß auch, dass Ben arbeiten muss, und dann wäre ich alleine. Alleine in seiner Wohnung. Doch das wird er sowieso nicht erlauben, das wird er nicht zulassen.

Oder?

Er wird mich heute nach Hause schicken, wenn ihm das klar wird. Vielleicht auch zur Polizei.

Und wenn sie uns nicht helfen kann oder darf? Was dann? Wird er mich auf der Straße stehen lassen? Wird er mich allein lassen? Wie jeder es bisher getan hat?

Ich habe Angst, aufzustehen. Ich will nicht mit ihm darüber reden, aber ich weiß, dass es sein muss. Denn ich bin eine Belastung für ihn, er will es bloß nicht zugeben. Vielleicht weiß er es ja aber auch nicht. Noch nicht.

Nachdem ich mich aufgesetzt habe, erscheint er schon im Türrahmen.

Er trägt eine hellblaue Jeans und einen grauen Pullover. Keine Hausschuhe. Keine Socken.

„Hallo, Zoe.“

Ich lächle ihn mühsam an.

„Wie geht es dir?“, fragt er und setzt sich zu mir.

Ich streiche mir die Haare so gut es geht glatt und antworte: „Gut.“

Einen Moment lang sieht er mich prüfend an, dann steht er auf und sagt, dass er nun Brötchen holen will.

„Aber wir haben doch noch Brot übrig“, sage ich und er nickt langsam.

„Stimmt“, meint er dann und fährt sich durch die Haare. „Wenn dir das nichts ausmacht, dann essen wir das Brot von gestern.“

Ich nicke und füge daraufhin hinzu: „Also nein, es macht mir nichts aus.“

Er presst die Lippen aufeinander, nickt und geht in die Küche.

Nach ein paar Minuten stehe ich auf und laufe ebenfalls in die Küche, um ihm zu helfen.

Er schneidet zwei Scheiben Brot ab und legt sie auf den Stapel Teller. Zusammen decken wir den Tisch, wobei Ben nur Butter und Erdbeermarmelade anzubieten hat.

„Kein Problem“, sage ich, als wir uns setzen. „Ich bin nicht so verwöhnt.“

Er wirft mir einen Blick zu und lächelt schwach.

Es ist wahrscheinlich das letzte Frühstück mit ihm und wir schweigen die ganze Zeit über.

Erst als wir beide das Messer auf den Teller legen, räuspert sich Ben plötzlich. Ich schlucke und starre auf meinen Teller.

„Was willst du heute machen?“

Ich sehe nicht auf, als ich antworte.

„Ich denke ich werde versuchen, meine Haustür aufzubekommen.“

Es sollte so etwas wie ein Scherz sein, aber keiner von uns lacht.

„Du willst also doch zur Polizei gehen?“, hakt er nach und sieht mich an.

„Nein … Ich weiß nicht.“ Ich senke den Kopf wieder.

„Ich könnte mit dir gehen“, meint er wieder und ich schüttle den Kopf.

„Du hast schon genug für mich getan.“

„Man kann nie genug für jemanden tun“, entgegnet er und ich verkneife mir ein Lächeln.

Wieso muss er nur so nett sein?

Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich weiß nicht, wie ich ihn dazu bringen kann, mich einfach machen zu lassen.

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