Lara Licollin - Das was man Leben nennt

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Zoe ist verzweifelt.
So verzweifelt, dass sie für sich keine andere Möglichkeit mehr sieht als den Tod. Und ausgerechnet Ben, der nicht gerade als der selbstbewussteste Mensch auf Erden bezeichnet werden kann, begegnet ihr in diesem Moment. Verzweifelt versucht er, Zoes und schließlich auch seinem Leben einen Sinn zu geben. Denn der Tod war noch nie eine Alternative zum Leben.
Man muss nämlich einfach nur wissen, wofür es sich wirklich lohnt, zu leben.

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Bei dem Gedanken muss ich grinsen.

Zoe sieht zu mir auf.

„Menschen gibt’s, ne? Das glaubt man kaum.“

Dann grinst auch sie einen Moment, doch dann bleibt sie plötzlich stehen und sieht nach links.

Ich folge ihrem Blick und sehe die Brücke.

Die Brücke, von der sie vor Kurzem fast gesprungen wäre.

Ihr Griff um meinen Arm lockert sich leicht und sie starrt einfach nur unbeweglich geradeaus.

Dann meint sie plötzlich leise: „Ich habe mich noch gar nicht bei dir bedankt.“

Ich sage nichts und sie sieht mich an.

„Danke, dass du mich damals da runter geholt hast.“

Fast muss ich lachen, als ich das Wort damals höre. Aber ich nicke nur lächelnd und sage, dass ich es gerne getan habe. Wobei ich mich frage, warum sie sich bedankt. Ich meine, letztens habe ich mich noch gefragt, wann sie es tut oder warum nicht. Aber jetzt erinnere ich mich an ihr vielleicht und denke, dass diese Sache für sie noch nicht ganz vom Tisch ist. Also warum bedankt sie sich, wenn sie immer noch mit dem Gedanken spielt? Wenn ich in ihren Augen daran schuld bin, dass sie noch lebt?

Zoe seufzt und sieht wieder zur Brücke.

„Beim nächsten Mal wird bestimmt keiner mehr da sein, der mich davon abhält.“

Ich packe sie unwillkürlich an der Schulter. Ich wusste, es ist noch nicht vom Tisch.

„Zoe! Denk gar nicht erst daran! Bitte.“

Sie zuckt mit den Schultern.

„Denkst du nicht auch manchmal daran?“

Sie sieht wieder zu mir auf und ich antworte: „Nein.“

„Noch nie?“, fragt sie weiter.

„Nein“, sage ich.

„Du musst ein ziemlich gutes Leben haben, wenn dem so ist. Und das, obwohl du alleine wohnst. Respekt.“

Sie beginnt weiter zu laufen. Ich folge ihr.

„Warum sollte ich darüber nachdenken?“, frage ich weiter, denn es ist mir wichtig, zu verstehen, wie sie einfach immer noch glaubt, dass Selbstmord eine Lösung ist.

„Weil das Leben scheiße ist“, sagt sie und ich zucke ein wenig aufgrund ihrer Wortwahl zusammen. Sie sieht mich kurz an. „Ist doch wahr. Und jeder, der das anders sieht, ist blind.“

Ich presse die Lippen aufeinander.

Zoe ist so jung. Warum will sie sich umbringen? Warum ist sie so?

„Das ist aber keine Lösung für das Problem.“

„Und was wäre deiner Meinung eine Lösung für das Problem?“, fragt sie etwas genervt.

„Abgesehen davon, dass ich noch nicht mal genau weiß, was eigentlich dein Problem ist, beziehungsweise der Grund, warum du es tun willst, würde ich einfach sagen, mach etwas, was dir Spaß macht. Finde Freunde. Das wäre doch schon mal ein Anfang.“

„Das hab ich doch versucht“, sagt sie. Ich sage nichts. „Aber sie wollen mich alle nicht“, fährt sie deshalb fort. „Niemand will mich haben.“

„Das weißt du doch gar nicht. Du bist noch nicht allen Menschen auf der Welt begegnet, um sie zu fragen, was sie von dir halten.“

Sie zuckt mit den Schultern. „Für mich waren es genug.“

Okay, ich muss etwas festhalten: Anscheinend ist ihr erstes Problem, dass sie keine Freunde hat. Dass sie allein ist.

Und dann weiß ich doch noch etwas. Der der zweite Grund war … dass sich ihr Vater nicht wirklich um sie gekümmert hat. Und außerdem war er sowieso kein guter Vater . Das hat sie mir gestern gesagt. Und außerdem ist ihre Mutter Alkoholikerin und sie hat anscheinend keine Ahnung, was sie genau macht und wie es ihr geht. Interessieren tut es sie aber auch nicht, so scheint es mir.

Ich frage mich, ob das alles ist. Natürlich ist es schrecklich, niemanden zu haben, der sich um einen sorgt und kümmert, aber will sie sich deshalb umbringen? Oder gibt es noch mehr Gründe?

„Außerdem bringt das auch nichts“, sagt Zoe nun und reißt mich aus meinen Gedanken. „Freunde zu haben, meine ich. Es macht das Leben vielleicht etwas besser, aber für mich ist und bleibt es einfach zum Kotzen. Das kann man nicht ändern. Auch nicht mit sozialen Kontakten.“

„Das weißt du doch gar nicht. Du hattest ja noch nie …“ Ich stoppe, weil ich glaube, dass es keine gute Idee ist, das auszusprechen, was ich eigentlich sagen wollte. Außerdem hatte sie bestimmt schon einmal irgendwelche Freunde und müsste eigentlich wissen, dass Freunde das Leben schon lebenswerter machen können.

„Gib nicht auf, Zoe“, sage ich also stattdessen, auch wenn ich sie plötzlich immer mehr verstehen kann. Schließlich bin ich, wenn ich so darüber nachdenke, ebenfalls ziemlich einsam. „Kennst du nicht den Spruch: Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende? Du wirst schon noch jemanden finden, der dich mag.“

„Ach ja?“, fragt sie spöttisch. „Abgesehen davon, dass es nichts ändert: Wann? Wenn ich 80 bin?“

„Nein …“

„Wann dann?“

Sie löst ihren Arm von meinem und nimmt etwas Abstand.

Ich seufze.

Auch wenn ich wollte könnte ich ihr da keine Tipps geben.

Natürlich könnte ich sagen, dass sie auf Leute zugehen sollte, um mit ihnen zu reden.

Aber das würde sie nicht überzeugen.

Denn sie wird merken, dass ich das selbst nie getan habe. Weil ich mich nie getraut habe.

Sie weiß, dass ich dafür kein gutes Beispiel bin.

Dass ich in der Hinsicht genauso ein Versager bin wie sie.

Eine Stunde später betreten wir zusammen meine Wohnung.

Wieder kommt mir das Gefühl, nicht allein zu sein, seltsam und unbekannt vor, aber ich finde es schön.

Sofort setzt sich Zoe wieder auf die Couch.

„Apropos“, sagt sie. „Ich habe gewonnen.“

Ich sehe sie fragend an, während ich meine Jacke einfach auf die Couch lege.

„Mit den älteren Pärchen. Es waren neun.“

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