Lara Licollin - Das was man Leben nennt

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Zoe ist verzweifelt.
So verzweifelt, dass sie für sich keine andere Möglichkeit mehr sieht als den Tod. Und ausgerechnet Ben, der nicht gerade als der selbstbewussteste Mensch auf Erden bezeichnet werden kann, begegnet ihr in diesem Moment. Verzweifelt versucht er, Zoes und schließlich auch seinem Leben einen Sinn zu geben. Denn der Tod war noch nie eine Alternative zum Leben.
Man muss nämlich einfach nur wissen, wofür es sich wirklich lohnt, zu leben.

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Doch jetzt ist er schon dabei, zu kochen.

Ich beschließe, ihm eine Freude zu machen, indem ich bleibe und mit ihm esse, mich dann aber dankbar zu verabschieden.

Weil ich nicht einfach herumsitzen will, stehe ich auf und suche die Küche.

In dem kleinen Raum finde ich Ben am Herd stehend vor, auf dem zwei unterschiedlich große Töpfe mit kochendem Wasser stehen. Links an der Wand befindet sich ein kleiner Tisch, auf dem eine Schale mit Obst steht.

„Kann ich helfen?“, frage ich und er da bemerkt er mich.

„Äh, nein, nein, ist schon okay.“

„Ich würde dir aber gerne helfen“, sage ich.

„Musst du aber nicht. Du solltest dich sowieso besser ausruhen.“

„Warum? Ich bin hellwach.“ Ich lächle ihn an.

Er sieht mich einen Moment lang an, seufzt schließlich und nickt.

„Okay, von mir aus. Kannst du bitte eine Pfanne aus dem Schrank dahinten holen?“

Nachdem ich das getan und festgestellt habe, dass er schon dabei ist, Nudeln in den Topf zu geben, frage ich: „Ist die Pfanne für das Fleisch?“

Er nickt.

„Was für?“

„Es gibt Hackfleisch.“

„Aber das braucht doch länger als die Nudeln!“, rufe ich und er stutzt.

„Ups.“

Ich lache und frage ihn, wo ich das Fleisch finden kann.

„Im Kühlschrank“, meint Ben.

„Oh, ja klar“, sage ich daraufhin lachend und helfe ihm dann weiter beim Kochen.

Wir essen im Wohnzimmer auf der Couch, weil der kleine Tisch in der Küche nur für eine Person Platz bietet.

Die Nudeln sind fast verkocht, aber das Essen schmeckt besser als die Gerichte, die es in der Schulkantine gibt und da ich am Wochenende lieber nichts esse, als zu kochen, ist das das beste Gericht, das ich seit Langem gegessen habe.

Als wir fertig sind, tragen wir die Teller und das Besteck zurück in die Küche, und weil Ben keine Spülmaschine besitzt, da er sie sowieso nie benutzen würde, spülen wir gemeinsam ab. Wobei ich spüle und er abtrocknet.

„Und am Wochenende? Kochst du da auch nichts?“, frage ich nach, während ich gerade einen Teller im Spülbecken säubere.

„Nein, da hole ich mir oft nur ein belegtes Brötchen vom Bäcker nebenan.“

„Und sonntags?“

„Esse ich, was noch da ist.“

Ich nicke und lächle, weil er anscheinend auch keine Lust hat, für sich alleine zu kochen.

Nachdem wir fertig sind, sieht er mich besorgt von der Seite an und scheint sich anscheinend nicht zu trauen, etwas zu sagen.

Also schweigen wir lange, bis er sich räuspert und meint: „Zoe, dir ist klar, dass ich dich jetzt nicht einfach gehen lassen kann, oder?“

Ich sehe auf den Tisch vor mir und zucke mit den Schultern.

„Ich meine, das gestern Abend …“ Er mustert mich immer noch, während er sich durch die Haare fährt und nach Worten sucht. „Das ist kein Spaß. Das war auch kein Scherz von dir, das weiß ich.“

Ich sage nichts.

„Zoe“, beginnt er wieder. „Ich weiß, dass du erwachsen bist und tun kannst, was du willst, aber es wäre wirklich besser, wenn wir vielleicht …“

„Ich gehe zu keinem Therapeuten!“, rufe ich und starre ihn an. „Niemals! Das kannst du nicht tun!“

Er schluckt, wendet den Blick aber nicht ab.

„Aber … Du hast ein ernsthaftes Problem, wenn du …“

„Vielleicht“, sage ich laut. „Aber das ist meins und nicht deins !“

„Ich weiß“, sagt er wieder. „Doch diese Situation ...“ Er bricht ab.

Ich schweige und sehe weg.

„Du musst mir nicht sagen, warum du es getan hast, aber wenn ich dir irgendwie helfen kann … “

Ich fahre mir stöhnend durch die Haare und sehe Ben schließlich wieder an.

„Das ist wirklich sehr nett von dir, aber nein danke, ich komme schon zurecht.“

Er sieht mich etwas verwirrt an, wahrscheinlich, weil es sich nun fragt, ob das gestern tatsächlich passiert ist.

Ich kann ihn verstehen, denn ich weiß, dass ich unter starken Stimmungsschwankungen leide und ihm gerade wie der selbstbewussteste Mensch überhaupt vorkommen muss.

„Ich habe dir sowieso schon viel zu viel Arbeit bereitet“, sage ich. „Deshalb sollte ich jetzt langsam wieder gehen.“

Er schüttelt den Kopf. „Nein, gar nicht. Du hast mir keine Arbeit gemacht.“

Ich stehe nicht auf, sondern sehe ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an.

„Nein, ehrlich“, meint er. „Wegen dir weiß ich jetzt wenigstens, dass Hackfleisch braten ziemlich lange dauert.“

Ich grinse, aber Ben sieht sofort wieder ernst aus.

„Nein ganz im Ernst, Zoe. Bleib. Von mir aus gehen wir zu keinem Therapeuten. Ich verspreche es dir. Aber bitte geh jetzt nicht.“

Ich schüttle den Kopf und will aufstehen, doch Ben packt mein Handgelenk und ich sehe ihn an.

„Ich lass dich nicht gehen.“

Ich versuche, meinen Arm zu befreien, aber sein Griff ist einfach zu fest.

Wieder flammt eine Erinnerung in meinem Gedächtnis auf. Eine Erinnerung an gestern Abend.

Ben, wie er versucht, mich davon abzuhalten, zu springen. Wie ich zapple und strample.

„Lass mich sofort los“, schrie ich, aber er ließ nicht los.

Ich starre Ben an.

„Lass mich los“, sage ich auch jetzt, aber er schüttelt den Kopf. „Hast du Angst, dass ich wieder versuche, mich umzubringen, oder was?“, frage ich gereizt.

Statt zu antworten sieht er mich nur an.

Weil ich weiß, dass ich keine andere Wahl habe, setze ich mich wieder seufzend neben ihn.

„Warum?“, frage ich.

„Warum was?“ Immer noch hält er mich fest.

„Warum lässt du mich nicht gehen? Du hast mich gerettet, schön, und jetzt kannst du mich gehen lassen.“

„Nein.“

„Warum?“

Er schweigt.

Weil ich die Antwort weiß.

Seiner Meinung nach brauche ich Hilfe.

„Du kannst mich nicht aufhalten. Es ist meine Entscheidung.“

„In einem solchen Fall ist das nicht deine Entscheidung. Es ist meine Pflicht, mich um dich zu kümmern.“

„Nein.“

„Doch.“

„Du bist nicht mein Vater!“

„Aber deine letzte Rettung!“

Wir starren uns an und schweigen.

So lange, bis Ben sagt: „Ich bitte dich, überleg es dir. Geh nicht. Es ist besser für dich. Und für mich.“

„Warum?“, frage ich wieder.

„Weil ich Angst um dich habe.“

„Warum?“ Ich sehe ihn immer noch an.

Ben wird wieder lauter. „Weil du dich umbringen wolltest, verdammte scheiße!“

Er stoppt und scheint überrascht zu sein über seine eigene Ausdrucksweise.

Ben spricht etwas leiser weiter und sieht mich dabei an. „Du bist zu jung, um dein ganzes Leben einfach …“ Er bricht wieder ab und sieht weg. Schließlich lässt er meine Hand los.

„Von mir aus geh“, sagt er plötzlich und ich bin verwirrt. „Geh, du hast recht, ich kann dich nicht aufhalten. Aber bitte tu nichts Unüberlegtes.“

Ich sehe ihn an, sehe ihm in die Augen und stelle fest, dass er sich tatsächlich Sorgen macht. Um mich.

Eine Weile sitze ich einfach nur da und denke nach.

Wenn ich jetzt diese Wohnung verlasse, wohin soll ich dann gehen? Nach Hause?

Ich fasse mir an die Oberschenkel.

Schlüssel. Ich habe keine Schlüssel.

„Shit“, sage ich und lehne mich zurück, sehe zur Decke.

„Was?“, fragt Ben und ich fahre mir durch die Haare, bevor ich ihm antworte.

„Ich habe keine Schlüssel mitgenommen.“

4

Ich spüre so etwas wie Erleichterung, doch trotzdem schlage ich ihr wenige Minuten vor, mit mir zur Polizei zu gehen, damit sie die Tür für sie öffnen.

Es ist der wohl bescheuertste Vorschlag überhaupt, denn schließlich darf ich sie gar nicht gehen lassen nach dem, was gestern passiert ist.

Ich bin so dumm!

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