Silke May - Diara und der weiße Vogel

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Blaugrau ragten die Felsenmassive dem Himmel entgegen. Im Tal breitete sich ein dichter Birkenwald aus, durch den sich kleinere Flüsse schlängelten. An einem dieser Flüsse hatte sich ein kleines Volk niedergelassen. Es war das Volk der Birken.
Sie waren ein fröhliches Elfenvolk, bis zu dem Tag an dem Zee der große weiße Vogel verschwand. Der Tag, der ihre Zukunft verändern sollte.
Diara die Tochter Lorins, dem Oberhaupt der Dorfältesten, ging mit ihren Freunden Golo und Seth, auf die Suche nach Zee. Sie waren während der Suche, allerlei Gefahren ausgesetzt. So kam es, dass Diara vom Sohn des Fürsten Sharx, aus dem Volk der Cors entführt wurde. War Diara noch am Leben? Die Cors waren immer schon ihre ärgsten Feinde.

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»Diara, bevor du deine Zeit mit Blumenpflücken verbringst, solltest du dich lieber nach Brennholz umsehen. Mit Blumen können wir kein Feuer machen.«, brummte Golo.

»Feuer machen nicht, aber damit können wir das Fleisch würzen und etwas schmackhafter machen.«

»Mit diesen roten Dingern, wirst du unser Fleisch nur ungenießbar machen – sonst nichts.«

»Wirf sie weg, das Fleisch wird damit nicht gewürzt! Das würde uns noch abgehen, dass wir uns womöglich noch mit Übelkeit plagen müssen.« Diara warf leise vor sich hin murrend die gepflügten Blumen weg. Seth zwinkerte ihr zu und legte seinen Arm über ihre Schulter. »Er hat recht, wir können kein Risiko eingehen, auch wenn es von dir nur gut gemeint war.«

Schweigend erreichten sie unterhalb des Gipfels, einen geeigneten Rastplatz, um Feuer zu machen und zum Übernachten.

»Geschafft …, ich hoffe nur, dass es der schwierigste Aufstieg war und die anderen Gipfel leichter zu bezwingen sind«, gab Golo von sich.

Sie bereiteten ihr Abendlager für die Nacht auf den Boden in einer großen Bergmulde und legten das Holz für das Feuer in die freie Mitte ihres Lagers.

»Glaubt ihr wirklich, dass Zee sich auf einen der Berggipfel aufhält?«, fragte Diara.

»Ich denke schon, denn wo sollte sie denn sonst sein?«, stellte Golo fest. »Vielleicht wurde sie von den Cors getötet«, antwortete Diara.

»Nie …, dazu ist Zee viel zu wertvoll – auch für die Cors«, warf Seth ein und zündete den kleinen Holzhaufen an.

Diara hatte sich auf ihren ausgebreiteten Umhang, der zwischen den Umhängen Golo‘s und Seth‘s lag, gesetzt. Sie beobachtete Seth, der geschickt das Fleisch auf einen von ihm spitz zugeschnittenen Ast aufgespießt hatte und jetzt auf zwei großen Steinen über das Feuer legte. Diara musterte Seth eine Weile.

Im Schein des Feuers wirkte sein Gesicht bereits sehr männlich und sein langes weißes Haar, das er im Nacken zusammengebunden hatte, fiel ihm über die rechte Schulter. Er und sein Vater - Odo der Weise, waren die einzigen mit weißen Haaren, alle anderen hatten schwarzes Haar. Zu ihrer braunen Haut, welche einen leicht grünen Schimmer hatte, war es ein starker Kontrast, der sie sofort von den anderen hervorhob. Ihr Blick blieb an seinen schönen grünen Augen hängen.

Wie schön und klar seine Augen sind , dachte sie.

Seth sah Diara verwundert an.

Gefallen sie dir ? Hörte sie ihn in Gedanken fragen. Diara sah ihn überrascht an. Diara war überrascht, sie hatte zum ersten Mal einen Gedankenaustausch mit Seth. Ich habe nicht mit dir gesprochen , antwortete sie gedanklich. Seth grinste und sagte laut zu Diara: »Gesprochen nicht … aber gedacht und ich hab dir darauf geantwortet.«

»Kannst du meine Gedanken hören?«

»Ja … und seit wann kannst du es?«, fragte Seth.

»Es war jetzt das erste Mal«, antwortete Diara.

»Also Diara, ab jetzt kannst du nichts mehr vor mir verbergen. Denke jetzt nur noch gut über mich, sonst werde ich es dich büßen lassen.« »Konntest du immer schon meine Gedanken lesen?«, fragte Diara.

»Nein, das war jetzt auch das erste Mal. Vielleicht, weil du jetzt auch meine Gedanken lesen kannst, oder das bringt die fortgeschrittene männliche Reife mit sich. Anscheinend bin ich in den letzten Stunden gereift.«

Komisch, davon habe ich nichts bemerkt , dachte sie.

Werde ja nicht frech , dachte Seth. Diara spürte, wie ihr die Röte ins Gesicht stieg.

»Sagt mal ihr Beiden, soll eure gemeinsame Geheimniskrämerei den ganzen Abend so weiter gehen?«, gab Golo verschnupft von sich.

»Wir haben kein Geheimnis. Diara dachte sich, dass meine Augen schön sind und ich antwortete darauf.«

»Wenn ihr nichts anderes im Kopf habt, als solch unwichtige Dinge, dann war der Aufstieg anscheinend nicht anstrengend genug«, gab Golo wütend darüber, dass er nie Gedankenlesen wird können – von sich.

»Jetzt sei doch nicht so empfindlich, es war doch nichts weiter, als unser erster gemeinsamer Gedankenaustausch«, gab Diara beruhigend von sich. »Gut, dann lasst uns jetzt über den morgigen Tag reden. Ich denke, dass wir gleich nach Sonnenaufgang aufbrechen, damit wir noch bei Tageslicht den Gipfel erreichen.«

»Golo welchen der gegenüberliegenden Gipfel müssen wir überqueren? Den vom rechten Berg oder den vom Linken?«, fragte Seth.

»Den Linken.« Seth strengte seine Augen an, um den schemenhaft erkennbaren Gipfel einzuschätzen.

»Der Aufstieg scheint mir sehr steil zu sein?«

»Nun ja, leicht wird es nicht werden und wir müssen all unsere Kräfte voll einsetzen. Das gleiche gilt für unsere Konzentration!«

Seth sah Diara an und seine Gedanken sprachen zu ihr: Er kann's nicht lassen! Golo ist wohl eifersüchtig auf mich?

Diara schmunzelte vor sich hin: Das glaube ich nicht, es ärgert ihn nur, dass er nie mit uns gedanklich kommunizieren kann.

Golo schnitt ein Stück Fleisch ab und reichte es Diara.

»Hier … damit dein Hirn endlich wieder einmal an etwas anderes denkt, nämlich ans Essen.«

Und er ist doch eifersüchtig , dachte Seth.

Langsam glaub ich dir. Lass uns jetzt nicht mehr miteinander die Gedanken austauschen, sonst dreht er vollends durch, antwortete Diara in Gedanken.

Golo reichte Seth ein großes Stück Fleisch und sah ihn dabei grimmig an. »Nach dem Essen werden wir gleich schlafen. Ich hoffe, du schaffst das auch, ohne mit Diara zu kommunizieren?«

»Natürlich, ich war nur überrascht, dass Diara auch Gedankenlesen kann. Ich dachte, dass es nur die Kinder des Weisen können.«

»Jetzt weißt du es und lass es gut sein.«

Golo nahm einen herzhaften Biss vom Fleisch und sah Gedankenverloren in das flackernde Feuer. Nachdem sie alle drei gesättigt waren, stellte sich bei ihnen auch die Müdigkeit ein und sie schliefen tief, bis zum Morgengrauen.

Kapitel 3

Diara erwachte als Erste und setzte sich auf. Sie sah links und rechts neben sich, beide jungen Männer waren noch im Tiefschlaf. Sie schaute über die Berge und blieb bei dem Gipfel gegenüber stehen. Der Himmel hinter den Bergen färbte sich langsam in einem orangegelben Farbton. Diara beobachtete fasziniert, wie sich die Sonne langsam hinter den Gipfeln empor schob und einen feurigen Strahlenkranz um sie legte. Seth regte sich in diesem Moment und stupste sie an.

»Seit wann bist du schon wach?«

»Seit die Sonne noch hinter den Gipfeln lag und wunderschöne Farben in den Himmel zeichnete.«

Seth setzte sich auf und sah zu den Bergspitzen. Die Sonne zeigte sich in Form eines grellen Feuerballes, unmittelbar zwischen zwei Bergspitzen. »Das sieht wirklich schön aus …, so einen Sonnenaufgang haben wir noch nie erlebt«, schwärmte er.

Inzwischen streckte sich Golo, der soeben aufwachte.

»Aha, ihr beide seid schon wach. Konntet ihr nicht gut schlafen?«

»Doch … aber ich hatte das Glück, früh genug wach zu werden, um dieses Naturschauspiel des Sonnenaufganges zu beobachten«, antwortete Diara. Golo warf einen kurzen Blick zur Sonne, oberhalb der Berge.

»So, so … ein Naturschauspiel, sagtest du. Für mich sieht sie so aus wie immer.«

»Das ist ja normal, wenn man den Aufgang der Sonne verschläft … so wie du«, gab Diara leicht vorwurfsvoll zurück.

»Tja, dann lasst uns aufbrechen, wir haben noch einen weiten Weg vor uns.«

»Halt nicht so schnell! Zuerst lass uns etwas Frühstücken, denn mit leeren Magen, kann man nicht kraftvoll Bergsteigen und wir müssen noch weit hoch­«, stellte Seth fest.

Erst jetzt sah Golo, dass sie den Gipfel doch noch nicht ganz erreicht hatten, sondern sich auf einem Bergplateau unterhalb des Gipfels befanden. Staunend und zugleich etwas enttäuscht stand Golo auf und sah sich um.

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