Silke May - Diara und der weiße Vogel

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Diara und der weiße Vogel: краткое содержание, описание и аннотация

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Blaugrau ragten die Felsenmassive dem Himmel entgegen. Im Tal breitete sich ein dichter Birkenwald aus, durch den sich kleinere Flüsse schlängelten. An einem dieser Flüsse hatte sich ein kleines Volk niedergelassen. Es war das Volk der Birken.
Sie waren ein fröhliches Elfenvolk, bis zu dem Tag an dem Zee der große weiße Vogel verschwand. Der Tag, der ihre Zukunft verändern sollte.
Diara die Tochter Lorins, dem Oberhaupt der Dorfältesten, ging mit ihren Freunden Golo und Seth, auf die Suche nach Zee. Sie waren während der Suche, allerlei Gefahren ausgesetzt. So kam es, dass Diara vom Sohn des Fürsten Sharx, aus dem Volk der Cors entführt wurde. War Diara noch am Leben? Die Cors waren immer schon ihre ärgsten Feinde.

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Eine augenblickliche Stille machte sich breit und Golo sah Diara‘s Vater, Lorin an.

»Da muss ich ihr Recht geben. Ich fürchte, ihr könnt auf meine Tochter nicht verzichten.«

»Nun gut, wenn es nicht anders geht. Aber ich bin nicht dein Bewacher, du musst gefälligst auf dich selbst aufpassen … hast du mich verstanden?«, knurrte Golo und stand auf.

»Ich brauche keinen Wächter, ich pass auf mich selbst auf! Wo gehst du jetzt hin?«

»Ich packe mein Bündel mit Proviant und warme Kleidung, in der Nacht ist es sehr kalt.«

»Gut, dann werden wir unsere Bündel mit Proviant und Kleidung auch packen, wir treffen uns hier wieder«, bestätigte Seth und nickte Diara zu. Seth und Diara standen auch auf und gingen zu ihren Hütten, um sich ihre Bündel zu schnüren. Diara wechselte ihr Leinenkleid gegen eine grüne Hose und Jacke aus groben Leinen. Sie legte einen Gürtel aus getrocknetem Schilf, um die Taille und befestigte darin einen Krummdolch, dann hing sie das Bündel, das mit einem warmen Umhang und getrockneten Obst und etwas Brot bestückt war über die Schulter. Diara schlüpfte in ihre Stiefel aus weichem Hirschleder. Anschließend verabschiedete sie sich von ihrer Mutter und verließ, mit dem Bündel quer über den Rücken geschnürt die Hütte.

Seth und Golo standen mit ihren Vätern, Odo und Virgil beisammen und unterhielten sich angeregt. Als Diara sich näherte, kam ihr Vater auf sie zu und umarmte sie.

»Wir haben Golo und Seth über alles informiert. Sie wissen, wie Trudbert zu behandeln ist und wie ihr euch ihm gegenüber verhalten müsst. Sei vorsichtig mein Kind und pass auf dich auf. Hast du dein Messer dabei?« Diara zog den am Haltegriff wunderschön verzierten Krummdolch, aus dem Gürtel und hielt ihn hoch.

»Natürlich Vater, schließlich muss ich mich ja verteidigen können, wenn es sein muss.«

Lorin umarmte seine Tochter und drückte sie fest an sich.

»Du weißt, wie du Zee ansprechen musst, falls er dich nicht erkennt?« Diara nickte und antwortete ihrem Vater in einer fremden Sprache, die nur ihr Vater und sie sprechen konnten. Fragende Blicke bekam sie von Seth und Golo. Diara schmunzelte und sagte: »Das heißt, ich grüße dich Zee. Ich bin Diara. Die Tochter von Lorin, dem Oberhaupt vom Volk der Birken«, wiederholte sie den Text für ihre Freunde.

»Sehr gut mein Kind, was musst du dann tun?«, fragte der Vater.

»Ich schließe meine Augen und verneige mich tief.«

»Gut, sobald er kurz mit den Flügeln schlägt, hat er dich erkannt und du kannst dich ihm nähern und mit ihm sprechen.«

»Ich werde es mir merken. Was ist, wenn er nicht mit den Flügeln schlägt?«

»Dann zeigst du ihm diesen Ring, den Ring von deinem Urgroßvater. Er war der Vogelkönig, der Zee‘s Mutter vor den Cors rettete. Dann wird er dich erkennen und akzeptieren. Verliere ihn aber nicht und pass gut auf ihn auf … wie auf dein Leben!« Lorin gab seiner Tochter einen Kuss auf die Wange.

»Noch etwas mein Kind …, sprich mit Zee nur allein«, flüsterte er ihr ins Ohr.

»Ich bin in Gedanken bei dir. Hab keine Angst mein Kind und vertrau auf dich selbst. Komm gesund wieder zu uns zurück … meine geliebte Tochter.«

Lorin ließ von ihr ab und wünschte den beiden jungen Männern, dass auch sie, wieder gesund heimkommen sollten.

Diara verließ mit gemischten Gefühlen das Dorf, sie folgte Golan und Seth die vor ihr gingen.

Sie waren schon viele Schritte vom Dorf entfernt, als Diara und ihre Freunde sich noch einmal umdrehten, standen ihre Väter immer noch da und sahen ihnen nach.

Kapitel 2

Die Sonne bewegte sich langsam dem westlichen Horizont entgegen und drohte dort sehr bald unterzugehen. Fast einen Tag hatten sie gebraucht, beim Aufstieg bis zum leeren Horst, morgen mussten sie weiter über den nächsten Bergkamm.

Anstrengend war der Tag gewesen. Diara hielt bis jetzt tapfer durch, obwohl langsam ihre Kräfte schwanden. Ihre Füße schmerzten, von den zum Teil sehr spitzen Steinen, auf denen sie mit ihren nicht sehr dicken Hirschlederschuhe trat.

»Ich denke, wir werden hier oben unser Nachtlager aufschlagen. Die Sonne verschwindet bald am Horizont und wir sollten uns nicht von der Dunkelheit überraschen lassen«, stellte Golo fest.

»Endlich! Ich dachte schon, dass dieser Satz überhaupt nicht mehr kommt!«, antwortete Seth und warf im gleichen Augenblick sein Bündel auf den Boden. Golo sah zu Diara.

»Na, alles in Ordnung bei dir? War es für dich zu anstrengend? Bist du müde?«

»Es geht schon, schließlich bin ich kein kleines Mädchen, nur die spitzen Steine quälten mich etwas beim Auftreten«, antwortet Diara und breitete ihren Umhang auf dem kahlen Felsenboden aus. Golo warf einen Blick auf Diara‘s Schuhwerk.

»Tja, Mädchenschuhe aus feinem Leder genäht, sind einfach zu dünn, um damit auf hartem Felsgestein zu gehen.«

»Ich werde mir morgen etwas einfallen lassen«, gab Seth von sich und streichelte spontan über Diara‘s Knie, während er sich neben sie niederließ.

Langsam verdunkelte sich der Himmel, während die drei Freunde, nebeneinander auf ihren Umhängen saßen und getrocknetes Brot und Obst zu sich nahmen. Ihre Wasserbeutel aus Ziegenleder, hatten sie mit klarem Bergwasser neu aufgefüllt, dass in unmittelbarer Nähe vom Gipfel als kleiner Bach herunterrann. Sie legten sich auf ihre Umhänge und schauten zum Himmel.

»Gute Nacht, Diara und Seth«, »gute Nacht, Golo und Seth«, »gute Nacht, Diara und Golo«, murmelten sie sich untereinander zu. Diara sah noch eine Weile zu den Sternen und der schmalen Mondsichel, bis auch sie, vom leisen Rauschen des Windes in den Schlaf gesungen wurde.

»Diara … wach auf, wir müssen weiter«, hörte sie die Stimme Golo’s dicht an ihrem Ohr. Sie blinzelte zum Himmel, der die Morgendämmerung ankündigte. Langsam setzte sie sich auf und sah das Seth nicht mehr neben ihr lag.

»Wo ist Seth?«

»Seth ist schon unterwegs, er sucht für deine geschundenen Füße etwas. Bis du fertig gefrühstückt hast, ist auch er wieder da.«

»Seit wann seid ihr wach und wie spät mag es wohl sein?«

»Ich schätze, dass es erst vier Uhr morgens ist. Auf diesen Höhen kann man es nur schätzen, da einem der Horizont näher erscheint und das Aufgehen der Sonne hier oben früher sieht.«

Golan hielt ihr eine Handvoll Kekse hin.

»Hm … fein, das sind Honig Kekse von deiner Mutter?« Golan nickte und lächelte sie an. Während Diara sich die Kekse schmecken ließ, sah sie von weitem Seth näher kommen.

»Da kommt Seth, so wie es aussieht, hat er nichts für mich gefunden.« Golo sah zu Seth.

»Nun ja, mich hätte es auch überrascht, wenn er hier in diesem kahlen Felsengelände etwas gefunden hätte.«

Mit großen Schritten näherte sich Seth und winkte ihnen.

»Ich habe für deine geschundenen Füßchen etwas Feines mitgebracht«, triumphierte er, während er näher kam. Er setzte sich neben Diara und forderte sie auf ihm ihre Stiefel zu geben. Während sie ihm diese reichte, scherzte Golo: »Hast du feinen Sand mitgebracht?«

»Nein … für unsere kleine Prinzessin habe ich etwas ganz Besonderes gefunden. Feines weiches Moos«, antwortete Seth und zog das Moos aus seinem umgehängten Beutel. Er polsterte Diara‘s Schuhe damit aus und als sie die Schuhe anlegte, seufzte sie.

»Danke Seth, das ist unheimlich weich, damit gehe ich wie auf Wolken.« »Na dann pass auf, dass du nicht abhebst und uns davon schwebst«, gab dieser lachend von sich. Nachdem sie ihre Bündel wieder zusammengepackt hatten, traten sie ihren weiteren Weg an.

Über glitschige Steine führte der Weg abwärts, anschließend über den steinernen Steg eines kleinen Bergbachs. Sie hielten kurz an und füllten ihre Wasserbeutel mit frischem eiskaltem Quellwasser auf. Der kalte Bach hinterließ einen Nebelschleier, der direkt über dem Wasser schwebte. Die Sonne stand bereits als roter Feuerball am Horizont.

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