Birgit Ebbert - MS Sara

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Im Mittelpunkt dieses Kinderromans steht die 12-jährige Sara. Sie lebt mit ihrem Großvater und ihrer Mutter teils in einem kleinen Häuschen und teils auf der MS Sara, dem Ausflugsschiff des Großvaters. Von ihrem Vater weiß Sara nur, was ihre Mutter ihr an den Geburtstagen erzählt hat: Er spielt Fußball und Saxofon, ist Spion und hat ein blaues und ein braunes Auge.
Eines Tages scheint sich alles zu ändern, der Praktikant Björn erscheint auf dem Schiff und bringt Sara durcheinander. Gleichzeitig verhält sich ihre Mutter anders als sonst, fast so, als ob sie verliebt wäre. Sara wird mitten auf der Straße ohnmächtig und landet im Krankenhaus, ihr Großvater erleidet einen Herzinfarkt und dann betritt noch der Büromann die Szene, ein ehemaliger Saxofonist der legendären Jazzband The Six Sax. Sara kommt mit dem Denken nicht nach, zumal plötzlich überall Menschen mit einem blauen und einem braunen Auge auftauchen.

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»Was machst du denn noch hier?«

Sara zuckte zusammen. Die Stimme, die sie aus ihren Gedanken holte, gehörte ihrem Mathelehrer. Ausgerechnet! Dem wollte sie am frühen Morgen am allerwenigsten begegnen. Sie sah den Lehrer an und zuckte hilflos mit den Schultern. »Ich«, begann sie und suchte fieberhaft nach einer Entschuldigung, die der Mathelehrer gelten lassen würde.

»Mach, dass du in deine Klasse kommst«, forderte der Lehrer sie auf.

Sara rannte in die Schule. Am Eingang sah sie sich um. Der Lehrer ging zurück zu seinem Auto. Sie setzte sich auf die breite Fensterbank im Schulflur. Von hier aus konnte sie ihren Lehrer beobachten. Zum Unterricht würde sie ohnehin zu spät kommen, da kam es auf ein paar Minuten mehr oder weniger nicht an.

Während Sara ihrem Mathelehrer zusah, wie er am Auto hantierte, tastete sie nach ihrem Notizbuch und dem Stift und schrieb.

Ich glaube, bei uns in der Stadt lebt ein Filmstar. Ich bin heute auf sein Auto gefahren. Er ist ausgestiegen und sah so cool aus. So sieht niemand aus, der hier lebt. Diese Sonnenbrille, hinter der er sich versteckt hat, damit man ihn nicht erkennt. Aber ich habe ihn erkannt. Na gut, ich weiß nicht, wie er heißt, aber das bekomme ich noch heraus. Sein Auto kenne ich. Es ist ein schwarzer Honda, ziemlich groß. Das Autokennzeichen ist: SB 3333. Damit werde ich herausfinden, wer er ist. Gerade ist mir Herr Schulze begegnet, eigentlich ist er ganz nett. Wenn er nur nicht Mathe unterrichten würde. Er kam zu spät, das ist mal klar. Ich wüsste gerne, ob er dienstags immer so spät kommt oder nur heute. Er war schon beim Fahrradständer, als ich ihn getroffen habe, dann ist er zurück zum Auto gegangen. Ein Ast hat sich in seiner Stoßstange verhakt. Herr Schulze hat den Ast in seinen Kofferraum getan. Was er wohl damit vorhat? »Hm!«, räusperte sich jemand neben Sara. Die Stimme kam Sara bekannt vor. Ihr Mathelehrer stand vor ihr und fragte in einem wenig freundlichen Ton: »Hast du keinen Unterricht?« Kurz dachte Sara daran, sich eine Geschichte auszudenken. Ihre Lehrerin könnte einen Unfall gehabt haben oder ein Kind bekommen. Diese Ausrede wäre nun wirklich dämlich, ihre Lehrerin wirkte überhaupt nicht schwanger. Da war es besser, den Lehrer abzulenken. »Ich habe gesehen, dass Sie den Ast in der Hand hatten«, begann sie und warf dem Lehrer einen jener treuherzigen Blicke zu, die bei ihrem Opa immer wirkten. »Was machen Sie damit?« Der Mathelehrer hatte anscheinend vergessen, dass sie in den Unterricht sollte und erzählte begeistert: »Ich sammle Asttiere. Der Ast sah aus wie ein Reh auf drei Beinen. Deshalb ich ihn in den Kofferraum getan, um ihn mir zu Hause genau anzuschauen.« Sara nickte. Sie sah einen Wald vor sich. Darin befand sich eine grüne Wiese, auf der Rehe standen und in Ruhe ästen. Eines der Rehe wackelte in Saras Gedanken leicht, als es sich mit dem Kopf nach vorne beugte, um von dem Gras zu fressen. Es hatte nur drei Beine und musste darauf achten, das Gleichgewicht nicht zu verlieren. »Sara?« Herr Müller stupste Sara leicht an der Schulter an. »Solltest du jetzt nicht besser in deine Klasse gehen.« Sie blickte ihren Lehrer überrascht an, dann erinnerte sie sich an den Ast und das dreibeinige Reh und stand hastig auf. »Danke!«, rief sie und lief die Treppen hinauf. Vor dem Klassenraum blieb Sara stehen. Ihre Klassenlehrerin würde sie nicht ohne Entschuldigung in den Unterricht lassen. Dennoch klopfte Sara, ihr würde schon etwas einfallen. »Ja!«, schallte es aus dem Inneren des Klassenzimmers. Jetzt durfte Sara die Tür öffnen. Wehe, sie hätte zuerst die Tür geöffnet und womöglich nicht angeklopft. Dann wäre ihr eine fette Strafarbeit sicher gewesen. Mit einer Woche Putzdienst hätte sie dann locker rechnen dürfen. Dass sie angeklopft und gewartet hatte, verschaffte ihre die Chance auf eine milde Strafe. »Wieso kommst du so spät?«, erkundigte sich die Lehrerin, nachdem sie Sara einige Sekunden hatte warten lassen. Erst als der Schüler, der gerade an der Tafel stand, seinen Beitrag beendet hatte, wandte sie sich Sara zu. Und da wusste Sara auf einmal, womit sie ihre Verspätung entschuldigen würde. »Bitte entschuldigen Sie«, begann sie ihre Erklärung, »auf dem Schulweg habe ich ein dreibeiniges Reh gefunden. Es war in einer gelben Pfütze ausgerutscht, die sah aus wie ein Matsch aus Müsli. Bestimmt ist jemand sein Frühstücksmüsli aus der Hand gerutscht. Da musste ich das Reh doch zum Tierarzt bringen.« Sara machte eine kurze Pause, während ihre Mitschüler in schallendes Gelächter ausbrachen. »Zum Glück«, fuhr Sara ungerührt fort. Sie ärgerte sich nur, dass sie ihr Smartphone nicht eingeschaltet hatte, um diese geniale Entschuldigung aufzunehmen. Damit hätte sie im Internet berühmt werden können. »Zum Glück stoppte ein Mann mit einer Sonnenbrille und kurzen schwarzen Haaren seinen schwarzen Honda. Er hat das Reh mitgenommen und mir versprochen, es zum Tierarzt zu bringen. Das Auto hatte übrigens das Kennzeichen SB 3333.« Erleichtert atmete die Lehrerin auf, als Sara endlich mit ihrer Erzählung fertig war. Sie winkte ihr, sich auf ihren Platz zu setzen und sagte dann: »Ruhe bitte. Wir machen weiter im Unterricht. Sara, du schreibst zur Strafe deine Entschuldigung auf!« Auch Sara war erleichtert, als sie sich neben ihre Freundin Laura fallen ließ. Diese Strafarbeit machte sie mit links. Schnell holte sie ihre Deutschsachen hervor, während Laura zischte: »Coole Entschuldigung! Was war denn wirklich?« Ehe Sara antworten konnte, rief die Lehrerin Lauras Namen und forderte sie auf, die verschiedenen Reimformen zu nennen. Sara lehnte sich zurück und ging ihre Entschuldigung in Ruhe noch einmal durch.

Björntag

Sara war froh, als sie nach der Schule zur Anlegestelle der MS Sara radeln konnte. Solange sie denken konnte, war das große weiße Schiff ihr zweites Zuhause. Als sie klein war, hatte sie in einem Kindersitz geschlafen und gesessen, der extra auf einer Bank montiert worden war. Vom ersten Schultag an hatte sie nach der Schule oder nach dem Fußballtraining an ihrem eigenen Tisch gesessen. Sie hatte auch ein eigenes Zimmer in einer richtigen Wohnung, in der sie mit ihrer Mutter lebte, wenn diese nicht auf der MS Sara arbeitete. Zum Glück war das an den meisten Wochenenden. Die MS Sara gehörte ihrem Großvater. Das Schiff war ebenso wie Sara nach der Großmutter benannt.

Sara liebte das Schiff und genoss es, von ihrem Platz aus das Wasser, die Ufer und die Menschen zu beobachten. Ihr Großvater am Steuer ließ sie ebenso in Ruhe wie ihre Mutter, die hinter einem Tresen stand und Getränke, Eisbecher und kleine Snacks verkaufte.

»Guten Tag, Opa«, begrüßte Sara ihren Großvater, nachdem sie ihr Rad an einen Laternenpfahl geschlossen und das Schiff zusammen mit einigen Fahrgästen betreten hatte. Sie drückte ihm einen Kuss auf die Wange und nahm auf dem Weg zu ihrem Platz den Rucksack mit den Schulsachen und ihrem Laptop vom Rücken.

Nachdem Sara auf das Gymnasium gewechselt war, hatte ihre Mutter ihr erlaubt, fortan ihre Hausaufgaben zu Hause zu erledigen. Sie hatte es eine Woche vergeblich versucht, ihr fehlten das Stampfen des Motors und die Geräusche im Hintergrund. Vor allem gab es auf dem Schiff immer jemanden, der ihr helfen konnte.

Vergnügt betrat sie den Gastraum und blieb mitten im Gang zwischen den Tischen, die rechts und links an der Bordwand standen, wie angewurzelt stehen. »Ey!«, hörte sie hinter sich den empörten Ruf eines Fahrgastes, der fast in sie hinein gelaufen wäre.

Schnell sprang Sara zur Seite, um die Fahrgäste vorbei zu lassen. Ihr Blick hing ungläubig an ihrem Tisch. Dort hatte sich tatsächlich jemand hingesetzt. Das hatte es noch nie gegeben. Schon immer war das allein ihr Platz und ihre Mutter wachte sorgsam darüber, dort die Bank immer für sie frei war.

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