Georg von Rotthausen - Mannesstolz

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Lernen Sie den frisch beförderten Ersten Kriminalhauptkommissar Martin Freiherrn von Malvoisin des K1 Lübeck, kennen, der seit kurzem in dem beschaulichen Ostseebadeort Kellenhusen hinter dem Eutiner Staatsforst – oder vor ihm, wenn Sie die Ortslage vom Strand aus betrachten – mit seiner Familie lebt und dort mit seinem ersten schweren Fall konfrontiert wird, der sich ausgerechnet am Strand ereignet, den er seit seiner frühesten Kindheit kennt und außer Kinderraufereien, Liebesgeschichten und sehr eifrig betriebenen Burgenwettbewerben seit dem Zweiten Weltkrieg keine nachhaltigen Aufregungen zu bieten hatte. Sie treffen bei seiner kniffligen Aufklärungsarbeit auch seinen deutsch-dänischen Freundkollegen Kriminalkommissar Frederic Langeland und den bodenständigen, eher schweigsamen Kriminalhauptkommissar Hauke Tewes, der es nach wie vor liebt, sich in seiner plattdeutschen Muttersprache mitzuteilen. Wir begegnen auch Malvoisins Familie, seiner schönen und selbstbewußten Frau Maren und seinen drei lebhaften Teenagerkindern, Christian, Karin und Tessa mit all ihren Problemen, die in ihrem Alter für sie sehr aufregend sind. Sie werden den aparten Lübecker Polizeichef kennenlernen, der beweist, daß auch «hohe Tiere» nur Menschen sind. Malvoisins erster dokumentierter Fall hat intensiv Begleitung durch den Gevatter Tod, dem in den Weg zu stellen Malvoisin nicht immer gelingt. 'Und da ist auch die bildschöne Photographin Silke, die mehr mit dem Fall zu tun bekommt, als ihr lieb sein kann, und Malvoisins Jugendfreund Christian v. Langfuhr, ein neugieriger Kriminalschriftsteller. Es menschelt allzumal, aber lesen Sie selbst!

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Malvoisin geht weiter und kommt zum Kommandeursbüro. Er tritt in das Vorzimmer ein. Eine ältere Sekretärin empfängt ihn.

„Zu wem möchten Sie bitte?”

„Guten Morgen. Malvoisin, Kripo Lübeck. “

Er zückt wieder seinen Dienstausweis, den die Sekretärin ungläubig betrachtet.

„Kriminalpolizei?”

Sie weiß nicht, worüber sie sich mehr wundern soll: das die Kripo im Haus ist oder über diesen Hut, den der Kriminale gerade abgenommen hat und in der linken Hand hält.

„Ja, so nennt sich meine Truppe.”

„Ach, richtig. Sie hat die Wache ja eben angekündigt. Aber der Kommandeur hat gleich einen Termin. Ich weiß nicht …”

„Richtig, mit mir, Würden Sie mich bitte anmelden!”

Er sieht sie auffordernd an. Die Sekretärin klopft kurz, tritt beim Kommandeur ein und meldet leicht verwirrt:

„Verzeihung, Herr Kapitän, da ist ein Herr von der Kriminalpolizei …”

„Kripo?”

Der Kommandeur sieht auf seine Armbanduhr.

„Na gut, ich lasse bitten.”

Die Sekretärin tritt zur Seite und gibt den Weg frei. Malvoisin tritt ein.

Der Kommandeur steht an seinem Schreibtisch, neben ihm erwartet ein Kapitänleutnant seine Anweisungen.

„Herr von Felsenstein, die Herren Lehrgruppenkommandeure zur Besprechung erst in einer halben Stunde.”

„Jawohl, Herr Kapitän!” Der Kaleu tritt ab.

„Kapitän zur See Kröger −” Er reicht Malvoisin die Hand. „Kripo? Hat einer meiner Männer etwas ausgefressen?”

Malvoisin mustert sein Gegenüber mit schnellem Blick.

Vor ihm steht ein etwa 50jähriger, drahtiger Mann, sicher 1,80 m groß. Er schätzt ihn auf das Idealgewicht seiner Größe von 80 Kilogramm. Kröger hat ein sympathisches Gesicht, marineüblich glattrasiert. Darin energische Züge, die keinen Widerspruch dulden. Seine vollen schwarzen Haare mit deutlich grauen Schläfen machen ihn neben seiner Gesamterscheinung zu einem attraktiven Mann. Er trägt den blauen Dienstanzug mit den vier goldenen Ärmelstreifen seines militärischen Ranges. Malvoisin registriert mit Kennerschaft das Einzelkämpferabzeichen an der rechten Uniformseite, an der linken das Militärleistungsabzeichen in Gold, das Kreuz der Ehrenritter des Johanniterordens, an der Ordensspange das Bundesverdienstkreuz I. Klasse, Bundesverdienstkreuz am Bande, den Verdienstorden des Landes Berlin, das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold, das Deutsche Sportabzeichen in Silber, das Offizierkreuz der Französischen Ehrenlegion, die Königlich Großbritannische Victoria-Medaille, das Ritterkreuz des Königlich Norwegischen Olav-Ordens, das Hollandmarschabzeichen und darüber in goldener Stickerei das Tätigkeitsabzeichen des seefahrenden Personals.

„Malvoisin, Mordkommission Lübeck −” er hält Kröger den Dienstausweis hin.

„Mordkommission? Das hatten wir hier noch nicht. Aber nehmen Sie doch bitte Platz.”

Der Kommandeur weist einladend auf einen Sessel. Beide setzen sich. Der Kapitän sieht seinen unerwarteten Besuch fragend an.

„Malvoisin? Sind Sie der Sohn von Friedrich Malvoisin?”

„Ja, ich kann es nicht leugnen.”

Ein schwaches Lächeln huscht über Malvoisins Gesicht.

„Ich dachte es mir doch gleich. Die Ähnlichkeit ist unverkennbar. Wie geht es dem Herrn Admiral?”

„Ich denke gut.”

Kröger bemerkt, daß sein Gegenüber das Thema nicht sonderlich angenehm ist und setzt es nicht fort.

„Sieh an, sieh an. Das ist der Sohn von ‚Friedrich dem Großen’!”

Mit einem auffordernden Blick zeigt er, daß Malvoisin mit dem Grund seines Kommens herausrücken soll. Der ist dankbar, vom Vater-Thema weg zu sein.

„Herr Kapitän, kennen Sie einen jungen Mann namens Malte Kröger?”

„Mein Ältester. Was ist mit ihm?”

„Ich habe schlechte Nachrichten.”

Er räuspert sich. Todesbote war er noch nie gern, aber er hat es immer so damit gehalten, solche Schockmeldungen schnell herauszulassen, und so macht er es auch jetzt.

„Ihr Sohn ist tot.”

Malvoisin mustert sein Gegenüber.

„Wie, tot?”

Der Kapitän zieht seine Stirn kraus.

„Ihr Sohn wurde heute morgen ermordet am Strand von Kellenhusen gefunden.”

Kröger schließt kurz die Augen.

„Was ist passiert, wo ist mein Sohn? Was erzählt der da?”

„Ihr Sohn wurde in einem Strandkorb in der Nähe der Seebrücke mit einem Strick um den Hals gefunden. Er wurde gehenkt.”

Kröger wirkt gefaßt, lehnt sich zurück, verschränkt den linken Arm, stützt den rechten darauf und stützt seinen leicht gesenkten Kopf mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger.

„Hat man den Täter schon?”

„Nein, aber da ist noch etwas…”

Kröger richtet sich im Sessel auf.

„Was denn noch?”

Malvoisin muß sich erneut räuspern.

„Ihr Sohn wurde entmannt.”

Kröger springt auf und schreit.

„Was? Entmannt?” Der Kapitän senkt seine Stimme wieder und preßt hervor: „Welches Schwein …”

„Wir wissen noch nicht, ob es ein Mann oder eine Frau war oder beides.”

Kröger setzt sich wieder, scheint den ersten Schreck bereits überwunden zu haben und spricht deutlich leiser.

„Wo ist mein Sohn?”

„Er wurde in die Rechtsmedizin nach Lübeck gebracht.”

„Kann ich meinen Jungen sehen?” Der Kapitän wirkt auf Malvoisin erstaunlich gefaßt.

„Selbstverständlich. Darum hätte ich Sie ohnehin bitten müssen, um ihn zu identifizieren. Sind Sie abkömmlich?”

Kröger steht wortlos auf und tritt vor sein Büro. „Frau Meinrad, lassen Sie Fregattenkapitän Hendersmann bitten, mich für heute zu vertreten. Mein Sohn Malte ist tot …”

Frau Meinrad schlägt die Hände vors Gesicht.

„Um Gotteswillen, Herr Kapitän − weiß Ihre Frau schon? Der arme Junge!”

„Nein, sie weiß es noch nicht. Das bringe ich ihr bei, wenn ich aus Lübeck zurückkomme. Weisen Sie Kapitän Hendersmann kurz ein, im übrigen vorerst absolutes Stillschweigen, verstanden? Ach, und die Besprechung mit den Lehrgruppenkommandeuren findet morgen um 9 Uhr statt. Keine Begründung!”

Kröger sieht seine Sekretärin streng an.

Frau Meinrad schluchzt deutlich.

„Jawohl, Herr Kapitän, Stillschweigen, Besprechung morgen.”

Kröger setzt seine weiße Schirmmütze auf. „Lassen Sie uns fahren.”

*

Malvoisin und Kapitän Kröger betreten die Rechtsmedizin in Lübeck, wobei Malvoisin als ortskundig vorgeht. Er bedeutet Kröger, kurz zu warten. Malvoisin sucht Professor Anderson, den er an seinem Arbeitsplatz findet, angetan mit grüner Kleidung und Gummischürze.

„Hallo, Klinge!”

Anderson dreht sich zu ihm um.

„Ah, Malle. Ich wollte gerade mit der näheren Untersuchung unseres Gehenkten anfangen …”

„Warte noch. Ich habe seinen Vater draußen, um ihn zu identifizieren.”

„Oh ja, dann haben wir das hinter uns. Wie hat er die Nachricht aufgenommen?”

„Erstaunlich gelassen, nur das nicht.”

Malvoisin macht eine Schnittbewegung mit Zeige- und Mittelfinger.

„Verstehe.”

Malvoisin geht hinaus und holt Kapitän Kröger in den Obduktionssaal, führt ihn an den Untersuchungstisch; beide treten zum Kopfende. Anderson hebt das Abdecktuch hoch und schlägt es bis zum Brustkorb zurück. Kapitän Kröger tritt heran und betrachtet seinen Sohn.

„Herr Kapitän …?”

„Ja, Herr Kommissar, das ist mein Sohn Malte.”

Er stockt.

„Nein, das war mein Sohn.”

Kröger stockt erneut, betrachtet mit regungsloser Miene seinen Jungen.

„Das ist nur noch seine geschundene Hülle.”

Kapitän Kröger faßt das Abdecktuch an; es macht den Anschein, als wolle er es ganz wegziehen.

„Nicht, tun Sie sich das nicht an!”

Malvoisin faßt Kröger unwillkürlich am Unterarm. Der sieht ihn scharf an, worauf Malvoisin ihn losläßt, und preßt hervor:

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