Georg von Rotthausen - Mannesstolz

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Lernen Sie den frisch beförderten Ersten Kriminalhauptkommissar Martin Freiherrn von Malvoisin des K1 Lübeck, kennen, der seit kurzem in dem beschaulichen Ostseebadeort Kellenhusen hinter dem Eutiner Staatsforst – oder vor ihm, wenn Sie die Ortslage vom Strand aus betrachten – mit seiner Familie lebt und dort mit seinem ersten schweren Fall konfrontiert wird, der sich ausgerechnet am Strand ereignet, den er seit seiner frühesten Kindheit kennt und außer Kinderraufereien, Liebesgeschichten und sehr eifrig betriebenen Burgenwettbewerben seit dem Zweiten Weltkrieg keine nachhaltigen Aufregungen zu bieten hatte. Sie treffen bei seiner kniffligen Aufklärungsarbeit auch seinen deutsch-dänischen Freundkollegen Kriminalkommissar Frederic Langeland und den bodenständigen, eher schweigsamen Kriminalhauptkommissar Hauke Tewes, der es nach wie vor liebt, sich in seiner plattdeutschen Muttersprache mitzuteilen. Wir begegnen auch Malvoisins Familie, seiner schönen und selbstbewußten Frau Maren und seinen drei lebhaften Teenagerkindern, Christian, Karin und Tessa mit all ihren Problemen, die in ihrem Alter für sie sehr aufregend sind. Sie werden den aparten Lübecker Polizeichef kennenlernen, der beweist, daß auch «hohe Tiere» nur Menschen sind. Malvoisins erster dokumentierter Fall hat intensiv Begleitung durch den Gevatter Tod, dem in den Weg zu stellen Malvoisin nicht immer gelingt. 'Und da ist auch die bildschöne Photographin Silke, die mehr mit dem Fall zu tun bekommt, als ihr lieb sein kann, und Malvoisins Jugendfreund Christian v. Langfuhr, ein neugieriger Kriminalschriftsteller. Es menschelt allzumal, aber lesen Sie selbst!

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„Woran denkst Du gerade?”

Malte zuckte zusammen und sah sich um. Neben ihm hatte Andreas unbemerkt die Dusche angestellt und drehte sich mit erhobenen Armen unter dem erfrischenden Brausestrahl.

„Woran soll ich denken?”

„Na, darum!”

Andreas zeigte durch Kopfnicken die Blickrichtung an: Maltes Erregung war nicht zu übersehen. Andreas’ Mimik ließ seine Bewunderung erkennen. „Spannendes Kopfkino?”

„Kann man sagen.”

„Muß ein tolles Mädchen sein.”

„Warum ein Mädchen?”

„Na, ein Typ wie Du …”

„Ja und? Du bist auch ein geiler Typ, aber mit einem Mädchen habe ich Dich noch nie gesehen, wenn man von der Süßen in Deinem Spind absieht.” „Laß sie aus dem Spiel!”

„Ah, sind wir da empfindlich?”

Andreas drehte sich weg und gab keine Antwort.

„Und was haben Sie danach gemacht?”

„Na, es war Feierabend.”

Andreas sieht Malvoisin mit einem „Was-willst-du-eigentlich-von-mir-Blick” an.

„Waren Sie allein oder sind Sie noch fortgegangen?”

„Ich habe einen Kumpel besucht.”

„Und wer ist das?”

„Rudolf Hartmann.”

„Und wo finden wir den?”

„Wir haben heute gemeinsam Wache auf dem Turm am Südstrand.”

„Wie lange waren Sie bei ihm, und wo?”

Andreas „sucht” kurz.

„In seinem Quartier in der Denkmalstraße. So etwa bis 22 Uhr. Dann bin ich zurück und hier in meine Koje gekrochen.”

„Wissen Sie, wo Malte Kröger gestern abend war?” „Nein. Ich habe die Dusche vor ihm verlassen. Wir haben uns noch gegenseitig den Rücken abgeschrubbt, und dann bin ich los. Malte setzt sich meist noch an den Boden und läßt sich beprasseln.” „Tja, Herr Asmussen, dann danke ich Ihnen für Ihre Kooperation trotz Ihrer emotionalen Angegriffenheit.”

Malvoisin erhebt sich und reicht Andreas die Hand, zieht ihn gleichzeitig hoch. Er begleitet ihn zurück zur DLRG-Station.

„Ihre Stube hier in der Station können Sie vorerst nicht benutzen. Wir müssen sie uns noch genau ansehen, die Spurensicherung muß hinein. Können Sie so lange bei Ihrem Kumpel unterkommen?” Andreas sieht Malvoisin erstaunt an.

„Aber ich habe doch all meine Sachen hier.”

„Na ja, nackt sind Sie ja nicht und in Badehose und DLRG-Jacke kann man auch mal durch den Ort laufen, nicht? Und vielleicht können Sie etwas mitnehmen, wenn wir gemeinsam die Besichtigung durchführen. Halten Sie sich bitte bereit. Den Ort dürfen Sie vorerst nicht verlassen. Und jetzt ruhen Sie sich am besten erst einmal aus. Ich rede mit Ihrem Chef. Moin.”

Andreas setzt sich auf eine Bank vor der Station, lehnt sich an die Wand und schließt die Augen. Eine ältere Dame kommt auf ihn zu.

„Hallo, junger Mann, sagen Sie mal …”

Er reagiert nicht. Sie tippt ihn an. Andreas öffnet die Augen.

„Junger Mann, können Sie mir die Luft- und Wassertemperaturen sagen? Wissen Sie, ich habe meine Brille vergessen, ich kleines Schusselchen, und ich möchte mich nicht erschrecken, wenn ich mich in die wilde See stürze.”

Die Vorstellung, die weißhaarige Dame „in die wilde See” stürmen zu sehen, bei Windstille und völlig glatter Oberfläche, entlockt Andreas ein erstes Schmunzeln nach den schrecklichen Nachrichten. „26 Grad Luft und 19 Grad Wasser, gnädige Frau, viel Vergnügen.”

Er setzt sich wieder.

„Oh, das ist ja wundervoll. Dann will ich mal gleich los.”

Sie wendet sich ihm nochmals zu.

„Wissen Sie, seit mein lieber Mann mich samt seiner Leidenschaftlichkeit verlassen hat, sind die Wellen das einzig Wilde, das mich noch umspült. Ein altes Mädchen wie ich muß nehmen, was es kriegen kann. Und im Training muß ich auch bleiben. Schließlich war ich 1943 die letzte Westpreußen-Meisterin im Fünf-Kilometer-Schwimmen. Ich bin zwar erst 92, aber man darf sich nicht aufgeben. Meine liebe Mama …” sie betont das zweite -a, „… war noch mit 104 nicht aus dem Wasser zu kriegen. Trainieren Sie auch jeden Tag, junger Mann?”

Schlagfertig antwortet Andreas:

„Aber selbstverständlich. Man muß doch mit Vorbildern wie Ihnen mithalten können.”

Die alte Dame strahlt ihn an.

„Das ist die richtige Einstellung, junger Mann, weiter so, und vielen Dank für Ihre freundliche Auskunft.”

Damit segelt sie davon, und Andreas ist sich sicher, eines der letzten Sportoriginale kennengelernt zu haben. Wenigstens hat er für einige Augenblicke den Schreck um Maltes Tod vergessen.

*

Malvoisin fährt an der Wache der Marineunteroffizierschule in Plön vor. Ein Bootsmann, dekoriert mit der Schützenschnur in Gold und dem Militärleistungsabzeichen in Silber kommt heraus. Er tritt an Malvoisins Auto heran, legt die Hand an die Schirmmütze, Malvoisin läßt das Fenster herunter.

„Guten Morgen! Ihren Ausweis bitte …”

„Guten Morgen… “ Er hält ihm den Dienstausweis hin. „Melden Sie mich bitte bei Ihrem Kommandeur an.”

Der Bootsmann verzieht keine Miene. „Fahren Sie …”

„Danke, Herr Bootsmann. Ich kenne mich hier aus.“ Der Bootsmann salutiert. Malvoisin fährt weiter. Der Bootsmann telephoniert in der Wachstube: „Vorzimmer Kommandeur! Wache. …”

Vor der Kommandantur stellt Malvoisin den Wagen ab. Ein junger Leutnant zur See kommt gerade aus dem Gebäude.

„Hier dürfen Sie nicht stehenbleiben!”

„Ich darf, Herr Leutnant, ich darf.”

Malvoisin schließt sein Fahrzeug ab, lächelt den Leutnant an und betritt zielstrebig das Gebäude.

Der verblüffte junge Mann sieht ihm nach und überlegt, ob das gerade vielleicht ein Admiral in Zivil gewesen sein könnte.

Malvoisin strebt dem Kommandeursbereich zu. Dabei kommt er an der Photogalerie der bisherigen Kommandeure vorbei. Vor einem Bild bleibt er kurz stehen.

„Moin Großpapa. Da bin ich mal wieder. Lang ist’s her. − Schön war’s immer bei Dir. − Und heute habe ich schlechte Nachrichten für Deinen Nachfolger. Üble Sache. − Übrigens, Deiner Schwester Priscilla geht es blendend. Aber das weißt Du sicher. Sie hat dieses Jahr wieder eine Weltreise auf der ‚Deutschland’ gemacht. 94 ist sie gerade geworden und ein Armutsfaktor für ihren Hausarzt. Und vermutlich hat sie wieder mal auf der Brücke nachgefragt, ob man nicht mal in Richtung der-und-der Insel den Kurs ändern könnte, weil sie dort noch nicht gewesen sei. Du weißt ja, der alte Kaptein Harmsen, der bei Dir als junger Kerl Ordonnanzoffizier war, der hat das tatsächlich auf einem anderen Dampfer mal gemacht, damals in den Fünfzigern, als Originale noch gefragt waren. Aber ganz so alt war Hein Harmsen damals noch nicht, und Tante Prissy war schon immer unwiderstehlich. Harmsen ist jetzt 102 und läuft in Övelgönne noch ganz munter herum. Er steckt sich jeden Tag seinen Kurs ab und den segelt er dann entlang, wenn ok op sien Fööt. Und den Deerns plinkert er immer noch zu. Denk mal an, und die plinkern sogar zurück. Dann setzt er sich auf die Kaimauer und singt ‚Das wäre noch mal ’was …’, und er hat jedes Mal begeisterte Zuhörer, vor allem, wenn er sein tampenstarkes Seemannsgarn vertellt. Du kanntest ihn ja gut. − Ach, und Maren ist mir die gute Frau geworden, wie Du es gesagt hast. Und wir haben drei wunderschöne Kinder: Christian, Karin und Tessa, aber das weißt Du sicher auch. − Ik harr nu wat to doon, Großpapa, da is mi bannig bang för. Kiek mol wedder in, wenn ok jüst in’n Geist. Weeßt, wi hebbt ’n scheunet Huus in Kellenhusen, wo wi fröher jümmers Urlaub mookt hebben. Un giff Großmama ’n Seuten. − Denn atschüs, Großpapa.”

Malvoisin berührt das erste Bild in der Galerie und zwei Tränen kullern seine Wangen herunter. Ein Obermaat kommt vorbei und besieht sich verwundert den Zivilisten, der die Galerie der Kommandeure betrachtet und plötzlich ein Taschentuch zieht, um sich das Gesicht abzuwischen und zu schnäuzen.

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