Paul Kavaliro - Spuk für Anfänger

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Peter ist 12 Jahre alt und führt das normalste Leben der Welt. Die Schule ist sein Alltag. Er hat viele Träume, damit dieser Alltag nicht ganz so ernst ausfällt. Seine Lieblings-Nebensache ist der Fußball, denn Fußballstar werden ist einer seiner Träume. Und dann sind da noch die Mädchen, diese rätselhaften Wesen, sowie Kalle, sein Widersacher. Also alles ganz normal.
Doch als Peter eines Tages der geheimnisvollen Heidi begegnet, ist es vorbei mit der Normalität. Er wird hineingezogen in ein Abenteuer um Zauber, um Fluch und Erlösung, um Freundschaft und um Streit. Es wird sein Leben verändern.

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Die Hausaufgaben sind geschafft, war ein Klacks. Jetzt ist auch endlich der Rechner frei. Peter reibt sich die Hände. „Ich suche dir einen Zauberspruch, damit du auch mal Urlaub von der Bibliothek machen kannst!“, flüstert er. Dann macht er sich mit einer Mischung aus Übermut und Selbstbewusstsein ans Werk. Das Netz verheißt neue Informationen und dadurch womöglich neue Freiheit! Heidi stellt sich neben Peter und schaut zu. Unsicher blickt sie von Zeit zu Zeit in die Runde, denn sie zeigt sich selten offen in der Bibliothek.

Peter findet nach ein paar Anläufen ein Forum, in dem es um Zaubersprüche geht. „Affenstark!“, entfährt es ihm. Aber zum Glück hat es sonst keiner bemerkt.

Peter fällt gleich mit der Tür ins Haus und trägt im Forum ein: „Wer kennt einen Zauberspruch, der ein Gespenst aus seinem Verbannungsort befreit?“ Keine Antwort. Peter wartet, sucht weiter, steht irgendwann achselzuckend auf. „Wir finden schon was!“, sagt er zu Heidi. Er sieht sich im Spiegel ihrer zweifelnden Augen und weiß, dass er verloren hat, wenn er jetzt nichts zutage fördert.

Aber das Glück ist auf seiner Seite. Als er sich wieder dem Monitor widmet, steht eine Antwort im Forum: ein kryptischer Zauberspruch, der Gespenster aus ihrem Gefängnis erlöst und sie frei bewegen lässt. Peter druckt ihn aus und läuft, nein er fliegt, zum Drucker und zurück. Aber verflixt, gleich schließt die Bibliothek. Und noch einmal so spät nach Hause kommen, kann sich Peter nicht leisten, beim besten Willen nicht.

„Wir probieren ihn morgen aus, den Spruch“, sagt Peter und gibt Heidi hastig den Zettel. „Tausend Dank! Aber warum bist du so in Eile?“ – „Ich muss nach Hause. Morgen stehen ein Test in Biologie und dann auch noch ein Diktat an, beim strengsten aller Lehrer. Noch nie hat ein Schüler bei ihm gelacht. Und er selbst auch nicht. Wenn du mir einen Gefallen tun willst, dann verwandle ihn in einen Frosch oder so etwas in der Art.“ Peter rennt los. „Bis morgen Nachmittag!“

Diktat mal anders

„Nein, ich darf heute nicht an Heidi denken!“, redet sich Peter immer wieder ein, als er am Morgen aufsteht. Heute ist ein wichtiger Tag, denn in der Schule hat er volles Programm: erst Mathe, dann Biologie mit einem angekündigten Test. Für den hätte er eigentlich noch mehr lernen müssen, zum Beispiel in der Zeit, in der er in der Bibliothek Zaubersprüche recherchiert hat. Aber jetzt ist es zu spät für Vorwürfe. Jetzt heißt es, mit Mut die Hürde zu nehmen. Und wenn er diese übersprungen hat, dann erwartet ihn die Krönung des heutigen Tages: ein Diktat beim strengen Lehrer Hauptmann. Was ergeben Biologie-Test plus Diktat? – Richtig, ein ziemlich flaues Gefühl im Magen.

Dieses trägt Peter jetzt zur Schule, vorbei an allen Nachbarn und vorbei an Kalle, der wieder von seiner Clique umringt vor der Schule steht. Bestimmt schert der sich kein bisschen um Tests und Diktate – was für ein sorgenfreies Leben!

Das findet Peter schon fast beneidenswert, aber nur fast. Denn auch wenn Peter kein Streber ist, egal sind ihm die Zensuren in der Schule nicht. Kurz denkt er doch noch an Heidi und dass er sich darauf freut, gemeinsam mit ihr den Zauberspruch von gestern auszuprobieren, damit er sie aus der Bibliothek befreien kann. Aber dann rasselt schon die Schulklingel und Peter schaltet die Gedanken an Heidi einfach aus.

Die erste Stunde beginnt: Mathe bei Frau Schuhmann. Sie hat sich heute viel vorgenommen: geometrische Projektionen. Dazu konstruiert sie komplizierte Grund- und Aufrisse von geometrischen Körpern an der Tafel. Ob das wohl gut geht? Peter ist sich nicht so sicher, denn Frau Schuhmann ist nicht gerade sehr geschickt, eigentlich ist sie schon fast chaotisch. Ständig fallen ihr die Kreide oder ihr Riesen-Lineal herunter. Aber sie lässt sich davon nicht stören, ist immer mit Feuereifer dabei. Wenn sie etwas erklärt, gerät sie manchmal so in Rage, dass sie mit dem Schwamm in der Hand gestikuliert und wild mit den Armen fuchtelt. Dabei entwischt ihr zuweilen der Schwamm und fliegt quer durch die Klasse. Das lockert den Mathe-Unterricht auf, auch wenn das nicht unbedingt Frau Schuhmanns Ziel ist.

Das Schauspiel beginnt. Frau Schuhmann greift ein großes Tafel-Lineal und ein Stück Kreide: „Als erstes zeichnen wir den Grundriss des Körpers, los macht mit!“ Peter wartet auf die erste Katastrophe. Die Schüler, die der Lehrerin am nächsten sitzen, ziehen schon vorsorglich die Köpfe ein, als Selbstschutz vor Frau Schuhmanns impulsivem Unterrichtsstil und den vielen Utensilien, die sie dabei in ihrer Umlaufbahn umkreisen.

In der Klasse schließen die Jungs schon vor der Stunde Wetten ab, nach wie vielen Sekunden sie das erste Mal die Kreide fallen lässt. An den enttäuschten Gesichtern kann man sehen, wessen Zeit verstrichen ist; den strahlenden Sieger erkennt man dann am ebenso strahlenden Lächeln. Die erste Linie an der Tafel ist gezeichnet – ging ja ganz gut. Jetzt muss sie das Lineal drehen und ... nichts passiert. Schwungvoll wird die zweite Linie gezeichnet, dann die dritte, dann immer weiter und – schwupp – dann fällt doch die Kreide runter. Doch was ist das? Sie fällt zu Boden, springt wieder hoch und zurück in Frau Schuhmanns Hand! Peter ist ganz baff. Wo hat sie denn diesen Trick her?

Frau Schuhmann hält inne. Überrascht schaut sie auf die springende Kreide und überlässt dabei ihr Tafel-Lineal seinem Schicksal. Krachend fällt es zu Boden. Aber, gerade so als ob es aus Gummi wäre, federt es zurück in ihre Hand, wie die Kreide vorhin. Jetzt schaut sie sich beide Gegenstände abwechselnd an. Doch offensichtlich reden die nicht mit ihr. Sie schüttelt ungläubig den Kopf, zeichnet weiter.

Der Rest der Zeichnung gelingt ohne Zwischenfälle. Dann ist die Stunde um und Frau Schuhmann ist genau so froh wie Peter, dass alles ohne größere Katastrophen geklappt hat. Sie verabschiedet die Schüler mit einem erleichterten Lächeln. Ob sie wohl insgeheim denkt, dass sie den Lehrerberuf an den Nagel hängen und mit ihrer Lineal-und-Kreide-Nummer im Fernsehen auftreten kann? Sarah Schuhmann – die Gebieterin über Lineal und Kreide. Halt! Peter träumt schon wieder, dabei braucht er all seine Konzentration für die zweite Stunde: Biologie mit Frau Biller und mit dem Test.

Frau Biller ist schon etwas älter und bemüht sich genau wie Frau Schumann sehr darum, dass ihre Schüler etwas lernen. Aber das tut sie weniger mit Feuereifer, unter ständigem Gestikulieren oder mit Hilfe von fliegenden Tafelutensilien, sie fährt stattdessen mehr die harte Linie: öfter hält sie der Klasse eine Standpauke. Dieses Ritual wiederholt sich in gnadenlos kurzen Abständen. „Wer nichts lernt, wird auch nichts im Leben. Ohne Fleiß kein Preis.“ Das alles sind beliebte Slogans. Ist Peters Vater etwa auch bei ihr in die Schule gegangen? Es klingt manchmal so.

Auch erzählt sie dauernd die Geschichte, wie sie früher, als sowieso alles besser war, in der Schule ausgezeichnet wurde, weil sich keiner ihrer Lehrer daran erinnern konnte, dass sie jemals etwas vergessen hätte, kein Buch, kein Heft, nicht mal einen Bleistift. „Das ist schon eine reife Leistung!“, sagt sie dann am Ende ihrer Erzählung und sonnt sich in ihrer Selbstverehrung.

„So, liebe Kinder“, fragt sie wie eine Märchentante, „habt ihr auch alle fleißig gelernt?“ Sie schaut in die Runde. Gequältes Lächeln allerorten. „Wie siehts aus? Wollen wir uns an die Aufgaben machen?“ „Oh, was für eine Folter!“, denkt sich Peter. Jetzt wird sie gleich ihre gefürchteten Aufgabenzettel aus der Tasche ziehen. Bestimmt gibt es wieder 6 verschiedene Gruppen, damit auch ja keine Sitzreihe von einer anderen abschreiben kann – und alle natürlich sorgfältig ausgewogen, ohne Benachteiligungen für irgendjemanden, alles auf den Punkt vorbereitet.

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