Paul Kavaliro - Spuk für Anfänger

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Peter ist 12 Jahre alt und führt das normalste Leben der Welt. Die Schule ist sein Alltag. Er hat viele Träume, damit dieser Alltag nicht ganz so ernst ausfällt. Seine Lieblings-Nebensache ist der Fußball, denn Fußballstar werden ist einer seiner Träume. Und dann sind da noch die Mädchen, diese rätselhaften Wesen, sowie Kalle, sein Widersacher. Also alles ganz normal.
Doch als Peter eines Tages der geheimnisvollen Heidi begegnet, ist es vorbei mit der Normalität. Er wird hineingezogen in ein Abenteuer um Zauber, um Fluch und Erlösung, um Freundschaft und um Streit. Es wird sein Leben verändern.

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Neue Leute kamen. Sie waren reich, aber kaltherzig. Heidi spielte ihnen Streiche, spukte nachts und zweigte etwas Essen in der Küche ab, das sie den Bettlern an der Tür gab. Die Leute entließen mehrmals das Personal, denn sie glaubten ihren Geschichten nicht, dass nachts ein Geist erschien, der etwas zu essen stibitzte und verteilte. Irgendwann verließen die Herrschaften das Haus.

Danach wurde eine Gastwirtschaft eingerichtet, sie hieß „Zum Poltergeist“. Hier konnte sich Heidi so richtig austoben. Je mehr sie spukte, um so mehr Gäste kamen. Sie waren auf der Suche nach Gruselgeschichten und wollten am besten selbst welche erleben. Heidi machte sich unsichtbar, zog Stuhlbeine weg, sodass die Opfer unter dem schallenden Gelächter der anderen Gäste mit dem Allerwertesten auf dem Boden landeten. Aber das war noch harmlos. Öfter trieb sie das Vieh der Wirtsleute mitten durch die Gaststube. Das nannte sie dann „Die wilde Jagd“. Was für eine lustige Zeit!

Peters Vater ist unterdessen gar nicht lustig zumute. Immer noch sucht er nach seinem Jungen. Überall ist er schon gewesen: auf dem Marktplatz, auf dem Fußballplatz, an der Schule. „Tja, dann muss ich wohl doch zur Polizei“, meldet sich seine resignierte innere Stimme. Doch bevor er sich zum Revier aufmacht, fallen ihm Peters Leselust und die Bibliothek ein. Scharf wendet er sein Auto und schlägt die neue Richtung ein. Bald ist er da. Er entdeckt das brennende Licht und es stimmt ihn hoffnungsvoll.

„Und warum steht heute hier kein Restaurant, sondern eine Bibliothek?“, bohrt Peter weiter. Heidi erzählt ihm vom Krieg und der Zerstörung. Später haben die Leute die Stadt wieder aufgebaut und hierhin kam eben die Bibliothek. Das war ein noch viel größerer Segen für Heidi als die Gastwirtschaft, denn jetzt konnte sie nach Herzenslust lesen: Bücher, Zeitungen, Zeitschriften. „Etwa auch Computerzeitschriften?“ – „Na klar.“ Auch ein Geist muss auf der Höhe bleiben. Sonst wüsste Heidi ja gar nicht, was ein Computer ist.

Peters Blick schweift ab, durch die Fenster nach draußen. Er bemerkt einen Schatten. Schleicht da jemand um die Bibliothek? Was, wenn er hier zu so später Stunde erwischt wird? Da lieber macht er sich aus dem Staube. Peter und Heidi verabreden sich eilig für den Montag, da ist die Bibliothek wieder geöffnet. Schnell löscht Peter das Licht, öffnet ein Fenster und steigt hinaus. Heidi schließt es hinter ihm wieder. Gerade noch kann er ihr kurz zuwinken und sieht, wie sie den Finger auf die Lippen legt. „Pssst!“, heißt das, „verrate mich nicht!“ Peter nickt hastig, er hat verstanden. Da hört er schon ein vorwurfsvolles „Da bist du ja endlich!“ Es ist sein Vater. „Ich, ich war eingeschlossen, weil Frau Keuner wohl früher als sonst gegangen ist.“ Peter versucht, seiner Stimme Festigkeit zu geben. „Naja“, sagt sein Vater, „Lesen bildet. Dann komm mal mit.“

Und erleichtert steigen beide ins Auto und fahren nach Hause. Herr Neumann ist froh, dass er seinen Peter wiederhat und dass er seiner Frau den verlorengegangen Sohn präsentieren kann, um sie zu besänftigen. Das gibt Pluspunkte und tut dem Familienfrieden gut. Peter gehen ganz andere Sachen durch den Kopf. „Verrückt, die Geschichte von Heidi und ihrem Gespensterleben“, denkt Peter, als er durch das Autoglas nach draußen blickt. „Was hast du denn die ganze Zeit gelesen?“, fragt sein Vater. „Ach, so dies und das.“

Die Nacht hat sich inzwischen wie ein Mantel über die Stadt gelegt und genau so wird auch Peter einen Mantel der Verschwiegenheit über seine Erlebnisse von heute breiten.

Im Netz der Verheißung

Das Wochenende ist vorbei und die Gewitter sind über Peter hinweggezogen. Statt echtem Blitz und Donner hat es Vorhaltungen und gute Ratschläge von seinen Eltern gegeben. Am Anfang sind sie natürlich froh gewesen, dass Peter gesund und munter zu Hause angekommen ist. Aber nach dem Abebben der ersten Erleichterung haben sie sich als verantwortungsbewusste Eltern darauf besonnen, dass so etwas nicht wieder vorkommen darf: ihr Kind verschollen – und das im Informationszeitalter! „Warum hast du nicht Bescheid gesagt, hast uns angerufen oder jemand anderen oder die Polizei?“ „Beim nächsten Mal lädst du bitte dein Telefon rechtzeitig auf, wozu bezahlen wir denn sonst das teure Ding?“ Naja, so ganz unrecht haben sie ja nicht, aber wenn sie von Heidi wüssten, dann würden sie seine Verspätung an dem Abend verstehen. Doch er hat versprochen, niemandem etwas zu sagen.

Der Montag ist da und er ist schier endlos: Biologie, Geografie, Englisch, Mathe, zwei Stunden Sport. Endlich ist es geschafft! Peter nutzt das Gedränge und stürmt unbemerkt von seinen Freunden aus dem Schulhaus. Schnell ist der Weg zur Bibliothek zurückgelegt. „Guten Tag, Frau Keuner!“, grüßt Peter. „Na du strahlst aber heute!“, trällert sie zurück. „Das war bestimmt ein toller Schultag!“ Klar, der Frohsinn hat einen Grund, aber die Schule ist es nicht. Peter will schnell weiter. Er wirft Frau Keuner ein kurzes „Ja, ganz toll!“ zu und verschwindet zwischen den Bücherregalen.

„Heidi! Heidi!“, presst Peter mit gedämpfter Stimme heraus. Jemanden im Flüsterton zu rufen ist gar nicht so einfach. Hier und da hebt schon ein Leser im Saal den Kopf, auf der Suche nach dem Störenfried. Peter schaut betont weg, als wäre er gar nicht da. Schließlich, in der hintersten Ecke hört er hinter sich ein leises „Psst!“ Es ist Heidi. Peter ist aufgeregt, denn es ist erst seine zweite Begegnung mit einem Geist. „Ich habe schon auf dich gewartet“, sagt Heidi. Peter lächelt verlegen, aber er freut sich, dass die Freude über das Wiedersehen beiderseitig ist.

Peter erzählt von seinem Wochenende, von der Suche der Eltern, von ihrer Erleichterung und vom Gewitter. Heidi zuckt mit den Schultern: „Eltern sorgen sich eben um ihren Nachwuchs, das ist schon immer so gewesen.“ – „Nur sind sie eben nie ein bisschen cool dabei“, seufzt Peter. Eine Stille entsteht. Ist Peter etwa hier, um über seine Eltern zu reden? Bestimmt nicht! „Was wollen wir unternehmen?“, fragt er und versprüht Energie. Doch der Funke springt nicht über. Heidi schaut verlegen nach unten, steht auf einem Fuß und scheint mit dem anderen Figuren auf den Fußboden zu malen. „Du weißt doch, ich kann die Gegend des Hauses nicht verlassen.“

Und immer hier zu hocken findet Heidi echt nervig. „Zaubere selbst, wenn du frei sein willst! Und finde einen Geisterwächter, nur er kann den Fluch vollends von dir nehmen!“, hatte ihr der böse Geist zum Abschied zugerufen. „Aber wie soll ich einen Geisterwächter finden? Wie erkenne ich ihn?“ – „Wenn du Glück hast, findet er dich. Sonst suche ihn. Du wirst ihn erkennen, wenn es so weit ist“, sprach der Geist und war verschwunden.

„Und jetzt sitze ich hier, in der Bibliothek. Und in keinem der tausend Bücher in den Regalen steht ein Befreiungszauber! Und von Geisterwächtern erst recht nichts!“ Peter kann Heidis Verbitterung verstehen. Würde er die gesamte Bibliothek nach etwas durchsuchen, das er aber nicht findet, dann wäre er auch sauer.

„Aber eine Hoffnung habe ich“, sagt Heidi trotzig. Sie zeigt auf den Computer, der ein paar Gänge weiter steht. „In den Computerzeitschriften steht viel von Datenbanken, Wissen und dem World Wide Web. Ob es dort auch die guten Zaubersprüche zu finden gibt?“ – „Darauf kannst du wetten!“, sagt Peter betont cool, denn er fühlt sich mit genug Computerwissen gesegnet. „Gemeinsam finden wir welche, ganz bestimmt, denn ich kenne mich im Netz aus!“, prahlt Peter. Das stimmt auch Heidi froh.

Nur leider ist der Computer zurzeit besetzt. Heidi und Peter müssen warten. „Und was machen wir in der Zwischenzeit?“, fragt Peter, den eine plötzliche Unruhe erfasst. Der Grund ist einfach: er hat noch keine Hausaufgaben gemacht. „Tja, über Zaubersprüche steht in den Büchern hier zwar nichts, aber dafür über den ganzen Rest!“ Peter versteht noch nicht ganz. Heidi sieht sein fragendes Gesicht: „So kann ich dir bei den Hausaufgaben helfen.“ – „Etwa auch in Englisch?“ – „Sure!“, antwortet Heidi. Peter ist beeindruckt. So ein Hausaufgabengeist ist echt praktisch! Peter fühlt sich wie jemand im Märchen, der 3 Wünsche von einer guten Fee frei hat.

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