Paul Kavaliro - Spuk für Anfänger

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Peter ist 12 Jahre alt und führt das normalste Leben der Welt. Die Schule ist sein Alltag. Er hat viele Träume, damit dieser Alltag nicht ganz so ernst ausfällt. Seine Lieblings-Nebensache ist der Fußball, denn Fußballstar werden ist einer seiner Träume. Und dann sind da noch die Mädchen, diese rätselhaften Wesen, sowie Kalle, sein Widersacher. Also alles ganz normal.
Doch als Peter eines Tages der geheimnisvollen Heidi begegnet, ist es vorbei mit der Normalität. Er wird hineingezogen in ein Abenteuer um Zauber, um Fluch und Erlösung, um Freundschaft und um Streit. Es wird sein Leben verändern.

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Peters Blick springt angespannt umher. Wenn er jetzt doch nur eine Laserpistole hätte wie die Raumfahrer in seinem Buch! Aber das hier ist keine Raumstation, sondern eine Bibliothek, mitten in Obertrolla, und vor ihm befindet sich kein Schwarzes Loch, sondern ein Haufen heruntergefallener Journale. Frau Keuner wird morgen sauer sein und womöglich denken, dass Peter sie selbst heruntergeworfen hat. Also beugt er sich hinab – der Pudding weicht so langsam aus den Knien – und beginnt aufzuräumen.

„Tut mir leid, das wollte ich nicht!“, sagt da plötzlich jemand hinter Peters Rücken. Er dreht sich blitzschnell um. Aber niemand ist zu sehen. „Hier bin ich!“, sagt die Stimme. Sie kommt von der anderen Seite des Regals und jetzt sieht Peter auch, wem sie gehört. Es ist ein Mädchen; es ist etwa so groß wie Peter, scheinbar auch in seinem Alter. Es hat ein freundliches Gesicht und lange blonde Haare, die in einem strengen Zopf geknebelt sind. Naja, der letzte Frisurenschrei ist das nicht. Peter fällt auch auf, dass sie komische Sachen trägt. Sachen? Eher ein altmodisches Gewand, ganz schlicht, aus grobem Stoff.

„Was machst du hier?“, fragt Peter und denkt im gleichen Augenblick: „Idiot! Begrüßt man so ein Mädchen?“ Schnell schleudert er hinterher: „Äh, ich meine, wie heißt du?“ – „Ich bin Heidi“, sagt sie und streckt ihm ein Stück die Hand entgegen. Aber Händeschütteln ist durch das Regal hindurch ein bisschen schwierig. Also geht Peter eilig in Richtung Regal-Ende, um auf die andere Seite zu kommen. Als er dort angekommen ist, hat Heidi ebenfalls die Seite gewechselt. Jetzt lachen sie beide, denn wieder steht das Regal zwischen ihnen.

„Wie kannst du so schnell ...“, beginnt Peter seine Frage. Da fällt ihm Heidi ins Wort: „Entschuldigung!“, sie macht einen Schritt nach vorn, durch das Regal hindurch, als ob es Luft wäre und steht neben Peter. Der kriegt kein Wort heraus. Wie kann jemand einfach so durch ein Regal hindurchgehen? Peter schaut ungläubig – abwechselnd auf das Regal und auf Heidi. Träumt er vielleicht und vermischen sich Traum und Realität? Er kneift sich in die Wange; der Schmerz spricht eher für die Realität. Außerdem steht Heidi leibhaftig vor ihm und reicht ihm die Hand.

„Ich bin Peter“, sagt er mit einer Stimme, die so steinern ist wie sein Gesicht in diesem Moment. Mit großer Vorsicht erwidert er den Händedruck, jederzeit darauf gefasst, dass diese Heidi-Erscheinung vor ihm etwas im Schilde führt. Komisch fühlt sich ihre Hand an: schon wie von einem Menschen, aber irgendwie anders, kühl, fremdartig. Kommt Heidi vielleicht von einem anderen Planeten? Er wischt diesen Gedanken genauso schnell weg, wie er gekommen ist – wohl zu viel Science Fiction gelesen!

Peter fängt sich langsam. Nach dem Händedruck hat er das Gefühl, dass er nicht in Gefahr ist. Seine Neugier erwacht. „Zeig mir deinen Trick mit dem Regal! Wie kann man da hindurchgehen?“ – „Na einfach so.“ Schwupp, steht Heidi wieder auf der anderen Seite. Peter geht hinterher, zumindest versucht er das. Aber eine schmerzende Stirn erinnert ihn daran, dass er nicht durch Regale gehen kann.

„Wer ...“, stammelt Peter und reibt sich die Stirn, „... wer in aller Welt bist du?“ – Heidi macht eine lässige Handbewegung: „Ich bin ein Geist!“

Verflucht

Peter hat sich mittlerweile auf dem Fußboden niedergelassen, denn seine Knie tragen ihn nicht mehr. „Bist du wirklich ein Geist, ein Gespenst?“ – „Ganz recht“, antwortet Heidi wie selbstverständlich. Und auch sonst verliert sie nicht viel Zeit, sondern fragt geradeheraus: „Willst du meine Geschichte hören?“ – „Ja, das will ich gerne“, antwortet Peter, der Spuk-Anfänger.

„Wo bleibt denn der Junge nur?“ Peters Mutter trommelt aufgeregt mit den Fingern gegen die Fensterscheibe, vor der sie schon seit einer Stunde steht und in das fahle Mondlicht hinausschaut. Vergeblich wartet sie darauf, dass sich draußen auf dem Weg Peters Silhouette abzeichnet. „Ach, der Junge hat eben noch etwas vor“, hat Peters Vater vor einer halben Stunde noch in unerschütterlicher Selbstsicherheit gesagt. „Morgen ist Samstag und damit Wochenende, da ist das nicht so schlimm!“

Inzwischen ist aber die Selbstsicherheit gewichen, denn auch ein wiederholter Anruf bei Peter hat ihn nur auf der Mobil-Mailbox landen lassen. Dass der Junge auch immer vergisst, sein Telefon zu laden! Und seine Frau versetzt dem letzten bisschen Selbstsicherheit mit einem energischen „Nun tu endlich was und sitz nicht nur herum, Arnold!“ den letzten Todesstoß.

Mit einem angespannten „Ja ja, ich fahr schon los“ wickelt sich Arnold Neumann in seine Jacke und geht zum Auto, um Peter zu suchen. „Karla, ruf du doch in der Zeit mal ...“, ruft er nach oben. – „... seine Freunde an.“ „Du sollst mir doch nicht immer alles vorschreiben“, rutscht Peters Mutter noch schnell ein Vorwurf heraus. Sie beißt sich auf die Lippen, doch zu spät – gesagt ist gesagt. Aber so ist das eben, wenn man Angst hat.

Angst hat Peter keine mehr. Sie ist einer angespannten Interessiertheit gewichen, mit der er Heidis Erzählung aus ihrem Gespensterleben folgt.

Alles fing damit an, dass sie noch als Kind von einem bösen Geist verzaubert wurde und fortan selbst als Gespenst wandeln musste. „Wann war denn das?“ – „Ach, ich weiß nicht so genau, sehr lange her, vielleicht in paar hundert Jahre.“ – „Aha, daher dein Gewand“, geht Peter ein Licht auf, warum Heidi nicht die neueste Mode trägt.

„Warum wurdest du denn überhaupt verzaubert?“ Das ist eine komische Geschichte. Eines Tages kam ein Wanderer an ihrem Elternhaus vorbei. Er bat um ein Lager für die nächsten 1, 2 Tage, denn er war die Woche über in großer Hast gelaufen. Er schien auf der Flucht vor etwas zu sein, machte aber nicht den Eindruck eines Schurken, sodass Heidis Eltern ihn einließen. Der Mann gab Heidi ein Buch und bat sie, sie solle es für ihn bis zu seiner Weiterreise aufbewahren und es gut verstecken, falls komische Dinge geschehen würden und Leute nach ihm fragten. Heidi wunderte sich nicht weiter, Wanderer kamen öfter des Weges. Doch sie konnte nicht widerstehen und schlug heimlich das Buch auf und las darin. Sie konnte in den seltsamen Sprüchen aber keine Bedeutung erkennen. So verbarg sie es weiter in einem Versteck. Der geheimnisvolle Mann schlief lange und tief und kam wieder zu Kräften. Danach machte er sich eilig auf die Weiterreise. Er dankte Heidi, dass sie das Buch für ihn bewacht hatte und bat zum Abschied: „Verrate mich nicht“.

Ein paar Tage später erschien eine bleiche Gestalt in einem düsteren Gewand. Er fragte nach dem Wanderer und dem Buch. Doch Heidi sagte, dass der schon weg sei. Sie wies dem Fragenden die falsche Richtung. Der kam zurück und fluchte, dass er die Spur des Wanderers verloren hätte. Die Gestalt war außer sich vor Wut. Sie sagte, dass sie ein Geist sei und dass sie Heidi bestrafen würde. Und so legte der Geist einen Fluch über Heidi: sie sollte ihre Tage selbst als Geist fristen, genau wie er selbst. „Seitdem bin ich so, wie ich bin.“

„Und jeder läuft vor dir weg?“, fragt Peter. „Meistens“, antwortet Heidi mit Enttäuschung in der Stimme. Na wenigstens ist Peter nicht vor ihr weggelaufen.

„Und als Geist kannst du überall hindurchgehen?“, fragt Peter weiter. „Naja, fast.“ Heidi kann in Häusern durch Regale wandeln, auch durch Wände oder andere Hindernisse. Sie kann sich sogar eine Weile unsichtbar machen, damit sie keiner findet. Aber sie kann dabei den Umkreis ihres früheren Elternhauses nicht verlassen. Der Zauber hat sie in ihren Bann geschlagen und hält sie fest, wie eine unsichtbare eiserne Kette.

„Und was hast du die ganze Zeit über gemacht, die vielen hundert Jahre bis heute?“ Peters Neugier bekommt Flügel. Heidi erzählt, wie sie heimlich den Leuten bei der Arbeit geholfen hat, die später in ihr Haus gezogen sind, nachdem ihre Eltern nicht mehr da waren. Aber bald kam das den Leuten nicht mehr geheuer vor. Sie zogen wieder aus, das Haus verfiel, wurde abgerissen und ein neues gebaut.

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