Christian Ruf - Das Überlebensprinzip

Здесь есть возможность читать онлайн «Christian Ruf - Das Überlebensprinzip» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Das Überlebensprinzip: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Das Überlebensprinzip»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Fünf Jahre nachdem unsere Welt, so wie wir sie heute kennen, im Chaos versunken ist, fast Michael den Entschluss Richtung Süden zu wandern. Da die meisten Menschen tot sind und es keine Reserven mehr gibt, wird die Natur mehr und mehr zum Feind. Begleitet wird er auf dieser waghalsigen Reise voller Gefahren von dem stummen Jungen Ben. Beide müssen sich dabei permanent in acht nehmen, denn es gilt immer nur eines: Das Überlebensprinzip – Töte schneller, damit DU leben kannst!
Doch ist dieser primitive Kampf ums Überleben wirklich alles? Nicht alle ihre Begegnungen sind hochgefährlich und so treffen sie immer mehr auch auf Menschen, die ihr Leben verändern: Bianca mit ihrem Hund Carlos und der Einzelgänger Lupus…
Die Geschichte bleibt spannend bis zum Schluss, denn jeder Tag könnte der letzte sein.

Das Überlebensprinzip — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Das Überlebensprinzip», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Dennoch sieht man von unserer Anwesenheit so gut wie nichts. Es kam nämlich oft genug vor, dass Fremde durch unser Dorf auf der Suche nach brauchbaren Vorräten zogen. Wehe die hätten Spuren von unserer Existenz entdeckt! So haben wir ein halb eingestürztes Haus ausgewählt in dessen niedergerissenem Teil wir unter dem Schutt ein Versteck eingerichtet habe - regensicher und warm verpackt. Geschlafen wird in einem Campingzelt. Das spart einem das Heizen im Winter. Und gewaschen wird sich in einer alten Wanne die Regenwasser aufnimmt - immer frisch!

Das Kochen ist natürlich auch so eine Sache, denn Rauch würde einen verraten. Somit geht der ganze Qualm in das Innere des restlichen Hauses wo es sowieso einmal gebrannt hatte. Das fällt kaum auf. Unsere Vorratskammern haben wir überall im Ort verteilt eingerichtet und gut versteckt. Denn als wir vor drei Jahren einmal völlig ausgeplündert wurden, war das ein echtes Desaster! Es sind nun aber nur noch wenige Restbestände der Konserven, die wir aus dem ganzen Ort zusammengetragen hatten, übrig. Und diese gehen bald zu neige.

Grundsätzlich müssen wir uns von dem ernähren was die Natur einem so bietet. Man hat ja sonst aber auch nichts zu tun. Keine Arbeit oder Schule, keine Verpflichtungen oder Vereine. Jede Menge Zeit, die man für das Fällen von Bäumen von Hand, das Kleinhacken der Stämme und Äste oder für die Ernte und Jagd verwenden muss. Was unser Dorf so besonders attraktiv macht, sind die vielen Obstbäume und der Fischteich unten im Tal - eigentlich mochte ich noch nie Fisch.

Säen und Ernten habe ich bald aufgegeben. Es ist auch viel zu gefährlich Spuren von Leben zu hinterlassen. Selbst ein frisch geschlagener Baumstumpf kann einen verraten und muss vorsorglich getarnt werden. Im Endeffekt hat man gelernt mit Ressourcen sparsam umzugehen. Zwar besitze ich auch eine Waffe mit ausreichend Munition. Aber ich benutze mein Gewehr nur zur Verteidigung wenn es mal gar nicht anders gehen sollte. Jeder Schuss ist unwiederbringlich. Da muss man schon einen guten Grund für haben…

Im Überfluss besitze ich jede Menge elektrische Geräte. Ob Haushalt oder Handwerk - es ist sogar alles mehrfach vorhanden. Blöderweise nur kein Strom und kein Sprit. Die geilsten Computer, Mobiltelefone und Fernseher! Wofür nur??

Einzig gut sind die vielen Klamotten. Okay - mehr wie die Hälfte davon ist eigentlich nicht für Männer. Das Problem ist nur, es wird danach keine Neuen mehr geben. Wenn mir beim Arbeiten etwas zerreißt, dann ist es nicht mehr zu gebrauchen. Mir fällt es am ehesten bei den Schuhen auf. Die halten nur wenige Jahre. So habe ich mir angewöhnt so oft als möglich ohne auszukommen. Was ja ganz nett ist im Sommer. Aber von Oktober bis in den April ist es nicht zu empfehlen barfuß zu laufen da man sich leicht eine Erkältung einholen kann. Und welcher Arzt soll mir dann helfen? Wer erledigt die Arbeit für das Überleben während ich Fieber habe?!

Jedenfalls waren Ben und ich heute durch alle Häuser und Schuppen gegangen um unser Reisegepäck zusammen zu stellen. In einem der Häuser haben wir tatsächlich noch die Überreste eines toten Mannes entdeckt. Man, habe ich mich erschrocken! Wenn man so ganz unvorbereitet eine Kellertür aufmacht und es fällt einem so ein vertrockneter, gelederter „Zombie“ entgegen… Dabei hatte ich ganz am Anfang, als ich mir den Ort wegen seiner guten Lage ausgesucht habe, sämtliche Leichen eingesammelt und in den Wald weggebracht. Denn schließlich möchte man ja nicht auf einem Friedhof leben. Nun, den hier hatte ich wohl übersehen.

Zusammengestellt haben wir nun folgende Sachen:

- ein leichtes Zelt (sogar in Camouflage)

- zwei große Rucksäcke

- leichte Regenjacken (nur vom Feinsten)

- jeder zwei Cargo-Hosen mit vielen Taschen

- ein paar gute Wanderschuhe (fast ungebraucht)

- unsere Schlafsäcke

- verschiedene lange Unterwäsche

- breite Schals zum Einwickeln des Gesichts

- wärmende Handschuhe

- jeweils zwei Pullover und T-Shirts

(die werden wir dann unterwegs abwechselnd waschen)

- mehrere Paar Socken gegen Blasen

- je zwei Satz Unterwäsche

(werden nach Bedarf getauscht und gereinigt)

Dazu noch folgende Ausrüstung:

- mein Gewehr mit der Munition

- dazu eine Machete mit Gürtel

- jeder ein Taschenmesser

- unsere Angelhaken mit Schnur

(die Angelrute muss vor Ort gebastelt werden)

- ein Dosenöffner, ein Topf und zwei Löffel

(für Teller ist kein Platz mehr)

- viele Streichhölzer und ein paar Kerzen

- eine Pinzette für Dornen heraus zu holen

- ganz wichtig: ein Fernglas

- dazu unsere restlichen Lebensmittelvorräte und Dosen

Andere notwendige Sachen werden wir uns bei Bedarf immer wieder unterwegs organisieren müssen, sonst wird es zu viel zum Tragen…

2. Tag

Heute Morgen mussten wir mit Erschrecken feststellen, dass es neu geschneit hat! Knöcheltief ist alles in eine weiße, saubere Fläche verwandelt worden. Völlig deprimiert haben wir den ganzen Vormittag drinnen verbracht. Frischer Schnee ist gefährlich. Ich mag Schnee überhaupt nicht - er verrät jede Spur. Da muss man Tage warten bis die Oberfläche von der Sonne und den neuen Spuren der Tiere derart verändert wurde, dass einem die verwischten Abdrücke von Menschen kaum auffallen.

Aber es gibt noch einen Grund warum ich Schnee nicht mag. Er macht mir noch ganz andere Sorgen - vielleicht bin ich auch nur zu skeptisch geworden mit den Jahren? Jedenfalls haben wir die Zeit genutzt unsere Vorräte für die Reise zu sortieren.

Auf unserer Wanderung werden wir Ortschaften möglichst meiden und auch kaum Straßen benutzen können. Nur wenn wir unbedingt wieder neues Essen benötigen werden wir uns in einem Ort umsehen. Dafür brauchen wir das Fernglas. Man sollte mindestens einen Tag lang einen Ort beobachten. Falls dort Menschen leben, wird man sie früher oder später auch zu Gesicht bekommen. Dann weiß man Bescheid, dass man besser weitergehen sollte. Denn wer weiß wie viele insgesamt in so einem Ort leben? Deswegen gehen Ben und ich im Moment auch nicht vor die Tür - falls jemand uns beobachten sollte.

3. Tag

Noch immer liegt Schnee und es hat sogar noch mal nachgeschneit. Wie eine glitzernde Kristallfläche glänzt die Landschaft bei strahlend blauen Himmel und eisiger Kälte. Ich kann mich an einen Skiurlaub erinnern bei dem ich morgens früh zum Sonnenaufgang eine solche Schneepiste alleine herunter gefahren bin - es war so traumhaft schön!

Wir blieben also immer noch im Haus und warten ab. Nur Ben wurde es allmählich zu eintönig. Kann ich ja verstehen. Ihm wäre eine coole Schneeballschlacht oder ein Spaziergang im Schnee bestimmt lieber. Aber so etwas geht eben nicht. Gelangweilt schaute er durch das dreckige Fenster zwischen den Gardinen hindurch nach draußen. Plötzlich wurde er nervös. Er ging einen Schritt zurück und ließ die Gardinen langsam vor sich zufallen. Wie gebannt starrte er in eine Richtung schräg nach links durch das Fenster.

Ich schaute ihm zunächst ganz ruhig aber dann immer mehr angespannt von hinten zu. Eigentlich wollte ich etwas Feuer machen damit unser Haus nicht gänzlich auskühlt. Das musste jetzt erst einmal warten. Wir beide waren ganz still.

Dann schnippte Ben zweimal mit den Fingern: unser vereinbartes Zeichen für höchste Gefahr! Ganz langsam schob ich mich hinter ihn zum Fenster und schaute in dieselbe Richtung wie seine Augen blickten. Da sah ich sie:

Mindestens vier junge Kerle, wenn nicht sogar noch mehr, schlichen sich mit Waffen in der Hand durch die Straßen. Dass sie nicht zu denen gehören, die „Bitte“ sagen, erkannt man gleich. Es war eine Jugendbande ohne festes Zuhause.

Die Kälte und der Schnee treibt sie in die Dörfer. Diese jungen Kerle sind in einem Umfeld aufgewachsen wo man ums nackte Überleben kämpfen muss. Am besten geht das in einer starken, großen Gruppe. Das gefährliche an ihnen ist nicht nur ihre Gewissenlosigkeit, sondern ihre Suche und ihr Verlangen nach Alkohol. Das zusammen ist eine absolut tödliche Mischung.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Das Überlebensprinzip»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Das Überlebensprinzip» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Das Überlebensprinzip»

Обсуждение, отзывы о книге «Das Überlebensprinzip» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x