Johann Wolfgang von Goethe - Faust II

Здесь есть возможность читать онлайн «Johann Wolfgang von Goethe - Faust II» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Faust II: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Faust II»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Faust II ist die Fortsetzung von Johann Wolfgang von Goethes Faust I.
Nachdem Goethe seit der Fertigstellung des ersten Teils im Jahr 1805 zwanzig Jahre lang nicht mehr am Fauststoff gearbeitet hatte, erweiterte er ab 1825 bis Sommer 1831 frühere Notizen zum zweiten Teil der Tragödie. Das Werk wurde 1832, einige Monate nach Goethes Tod, veröffentlicht.

Faust II — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Faust II», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Des frommen Stabes Meisterstreich!

Da krümm und winde dich sogleich! –

Wie sich die Doppelzwerggestalt

So schnell zum eklen Klumpen ballt! –

– Doch Wunder! – Klumpen wird zum Ei,

Das bläht sich auf und platzt entzwei.

Nun fällt ein Zwillingspaar heraus,

Die Otter und die Fledermaus;

Die eine fort im Staube kriecht,

Die andre schwarz zur Decke fliegt.

Sie eilen draußen zum Verein;

Da möcht' ich nicht der dritte sein.

GEMURMEL.

Frisch! dahinten tanzt man schon –

Nein! Ich wollt', ich wär' davon –

Fühlst du, wie uns das umflicht,

Das gespenstische Gezücht? –

Saust es mir doch übers Haar –

Ward ich's doch am Fuß gewahr –

Keiner ist von uns verletzt –

Alle doch in Furcht gesetzt –

Ganz verdorben ist der Spaß –

Und die Bestien wollten das.

HEROLD.

Seit mir sind bei Maskeraden

Heroldspflichten aufgeladen,

Wach' ich ernstlich an der Pforte,

Daß euch hier am lustigen Orte

Nichts Verderbliches erschleiche,

Weder wanke, weder weiche.

Doch ich fürchte, durch die Fenster

Ziehen luftige Gespenster,

Und von Spuk und Zaubereien

Wüßt' ich euch nicht zu befreien.

Machte sich der Zwerg verdächtig,

Nun! dort hinten strömt es mächtig.

Die Bedeutung der Gestalten

Möcht' ich amtsgemäß entfalten.

Aber was nicht zu begreifen,

Wüßt' ich auch nicht zu erklären;

Helfet alle mich belehren! –

Seht ihr's durch die Menge schweifen?

Vierbespannt ein prächtiger Wagen

Wird durch alles durchgetragen;

Doch er teilet nicht die Menge,

Nirgend seh' ich ein Gedränge.

Farbig glitzert's in der Ferne,

Irrend leuchten bunte Sterne

Wie von magischer Laterne,

Schnaubt heran mit Sturmgewalt.

Platz gemacht! Mich schaudert's!

KNABE WAGENLENKER.

Halt!

Rosse, hemmet eure Flügel,

Fühlet den gewohnten Zügel,

Meistert euch, wie ich euch meistre,

Rauschet hin, wenn ich begeistre –

Diese Räume laßt uns ehren!

Schaut umher, wie sie sich mehren,

Die Bewundrer, Kreis um Kreise.

Herold auf! nach deiner Weise,

Ehe wir von euch entfliehen,

Uns zu schildern, uns zu nennen;

Denn wir sind Allegorien,

Und so solltest du uns kennen.

HEROLD.

Wüßte nicht, dich zu benennen;

Eher könnt' ich dich beschreiben.

KNABE LENKER.

So probier's!

HEROLD.

Man muß gestehn:

Erstlich bist du jung und schön.

Halbwüchsiger Knabe bist du; doch die Frauen,

Sie möchten dich ganz ausgewachsen schauen.

Du scheinest mir ein künftiger Sponsierer,

Recht so von Haus aus ein Verführer.

KNABE LENKER.

Das läßt sich hören! fahre fort,

Erfinde dir des Rätsels heitres Wort.

HEROLD.

Der Augen schwarzer Blitz, die Nacht der Locken,

Erheitert von juwelnem Band!

Und welch ein zierliches Gewand

Fließt dir von Schultern zu den Socken,

Mit Purpursaum und Glitzertand!

Man könnte dich ein Mädchen schelten;

Doch würdest du, zu Wohl und Weh,

Auch jetzo schon bei Mädchen gelten,

Sie lehrten dich das ABC.

KNABE LENKER.

Und dieser, der als Prachtgebilde

Hier auf dem Wagenthrone prangt?

HEROLD.

Er scheint ein König reich und milde,

Wohl dem, der seine Gunst erlangt!

Er hat nichts weiter zu erstreben,

Wo's irgend fehlte, späht sein Blick,

Und seine reine Lust zu geben

Ist größer als Besitz und Glück.

KNABE LENKER.

Hiebei darfst du nicht stehen bleiben,

Du mußt ihn recht genau beschreiben.

HEROLD.

Das Würdige beschreibt sich nicht.

Doch das gesunde Mondgesicht,

Ein voller Mund, erblühte Wangen,

Die unterm Schmuck des Turbans prangen;

Im Faltenkleid ein reich Behagen!

Was soll ich von dem Anstand sagen?

Als Herrscher scheint er mir bekannt.

KNABE LENKER.

Plutus, des Reichtums Gott genannt!

Derselbe kommt in Prunk daher,

Der hohe Kaiser wünscht ihn sehr.

HEROLD.

Sag von dir selber auch das Was und Wie!

KNABE LENKER.

Bin die Verschwendung, bin die Poesie;

Bin der Poet, der sich vollendet,

Wenn er sein eigenst Gut verschwendet.

Auch ich bin unermeßlich reich

Und schätze mich dem Plutus gleich,

Beleb' und schmück' ihm Tanz und Schmaus,

Das, was ihm fehlt, das teil' ich aus.

HEROLD.

Das Prahlen steht dir gar zu schön,

Doch laß uns deine Künste sehn.

KNABE LENKER.

Hier seht mich nur ein Schnippchen schlagen.

Schon glänzt's und glitzert's um den Wagen.

Da springt eine Perlenschnur hervor!

Immerfort umherschnippend.

Nehmt goldne Spange für Hals und Ohr;

Auch Kamm und Krönchen ohne Fehl,

In Ringen köstlichstes Juwel;

Auch Flämmchen spend' ich dann und wann,

Erwartend, wo es zünden kann.

HEROLD.

Wie greift und hascht die liebe Menge!

Fast kommt der Geber ins Gedränge.

Kleinode schnippt er wie ein Traum,

Und alles hascht im weiten Raum.

Doch da erleb' ich neue Pfiffe:

Was einer noch so emsig griffe,

Des hat er wirklich schlechten Lohn,

Die Gabe flattert ihm davon.

Es löst sich auf das Perlenband,

Ihm krabbeln Käfer in der Hand,

Er wirft sie weg, der arme Tropf,

Und sie umsummen ihm den Kopf.

Die andern statt solider Dinge

Erhaschen frevle Schmetterlinge.

Wie doch der Schelm so viel verheißt

Und nur verleiht, was golden gleißt!

KNABE LENKER.

Zwar Masken, merk' ich, weißt du zu verkünden,

Allein der Schale Wesen zu ergründen,

Sind Herolds Hofgeschäfte nicht;

Das fordert schärferes Gesicht.

Doch hüt' ich mich vor jeder Fehde;

An dich, Gebieter, wend' ich Frag' und Rede.

Zu Plutus gewendet.

Hast du mir nicht die Windesbraut

Des Viergespannes anvertraut?

Lenk' ich nicht glücklich, wie du leitest?

Bin ich nicht da, wohin du deutest?

Und wußt' ich nicht auf kühnen Schwingen

Für dich die Palme zu erringen?

Wie oft ich auch für dich gefochten,

Mir ist es jederzeit geglückt:

Wenn Lorbeer deine Stirne schmückt,

Hab' ich ihn nicht mit Sinn und Hand geflochten?

PLUTUS.

Wenn's nötig ist, daß ich dir Zeugnis leiste,

So sag' ich gern: Bist Geist von meinem Geiste.

Du handelst stets nach meinem Sinn,

Bist reicher, als ich selber bin.

Ich schätze, deinen Dienst zu lohnen,

Den grünen Zweig vor allen meinen Kronen.

Ein wahres Wort verkünd' ich allen:

Mein lieber Sohn, an dir hab' ich Gefallen.

KNABE LENKER zur Menge.

Die größten Gaben meiner Hand,

Seht! hab' ich rings umher gesandt.

Auf dem und jenem Kopfe glüht

Ein Flämmchen, das ich angesprüht;

Von einem zu dem andern hüpft's,

An diesem hält sich's, dem entschlüpft's,

Gar selten aber flammt's empor,

Und leuchtet rasch in kurzem Flor;

Doch vielen, eh' man's noch erkannt,

Verlischt es, traurig ausgebrannt.

WEIBERGEKLATSCH.

Da droben auf dem Viergespann

Das ist gewiß ein Scharlatan;

Gekauzt da hintendrauf Hanswurst,

Doch abgezehrt von Hunger und Durst,

Wie man ihn niemals noch erblickt;

Er fühlt wohl nicht, wenn man ihn zwickt.

DER ABGEMAGERTE.

Vom Leibe mir, ekles Weibsgeschlecht!

Ich weiß, dir komm' ich niemals recht. –

Wie noch die Frau den Herd versah,

Da hieß ich Avaritia;

Da stand es gut um unser Haus:

Nur viel herein und nichts hinaus!

Ich eiferte für Kist' und Schrein;

Das sollte wohl gar ein Laster sein.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Faust II»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Faust II» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Johann Wolfgang von Goethe (hg. von Redaktion - Johann Wolfgang von Goethe - Faust I + II
Johann Wolfgang von Goethe (hg. von Redaktion
Johann Wolfgang von Goethe - Goethe - Faust
Johann Wolfgang von Goethe
Johann Wolfgang von Goethe - Fausto
Johann Wolfgang von Goethe
Johann Wolfgang von Goethe - Faust (Édition intégrale, tomes 1 et 2)
Johann Wolfgang von Goethe
Johann Wolfgang von Goethe - Faust in 60 Minuten
Johann Wolfgang von Goethe
Johann Wolfgang von Goethe - Goethe - Italienische Reise
Johann Wolfgang von Goethe
Johann Wolfgang von Goethe - Faust I + II - Gesamtausgabe
Johann Wolfgang von Goethe
Johann Wolfgang von Goethe - Faust I und II
Johann Wolfgang von Goethe
Johann Wolfgang von Goethe - Faust. Der Tragödie erster Teil
Johann Wolfgang von Goethe
Отзывы о книге «Faust II»

Обсуждение, отзывы о книге «Faust II» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x