Johann Wolfgang von Goethe - Faust II

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Faust II ist die Fortsetzung von Johann Wolfgang von Goethes Faust I.
Nachdem Goethe seit der Fertigstellung des ersten Teils im Jahr 1805 zwanzig Jahre lang nicht mehr am Fauststoff gearbeitet hatte, erweiterte er ab 1825 bis Sommer 1831 frühere Notizen zum zweiten Teil der Tragödie. Das Werk wurde 1832, einige Monate nach Goethes Tod, veröffentlicht.

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Schmückten wir uns diese Nacht,

Junge Florentinerinnen

Folgten deutschen Hofes Pracht;

Tragen wir in braunen Locken

Mancher heitern Blume Zier;

Seidenfäden, Seidenflocken

Spielen ihre Rolle hier.

Denn wir halten es verdienstlich,

Lobenswürdig ganz und gar,

Unsere Blumen, glänzend künstlich,

Blühen fort das ganze Jahr.

Allerlei gefärbten Schnitzeln

Ward symmetrisch Recht getan;

Mögt ihr Stück für Stück bewitzeln,

Doch das Ganze zieht euch an.

Niedlich sind wir anzuschauen,

Gärtnerinnen und galant;

Denn das Naturell der Frauen

Ist so nah mit Kunst verwandt.

HEROLD.

Laßt die reichen Körbe sehen,

Die ihr auf den Häupten traget,

Die sich bunt am Arme blähen,

Jeder wähle, was behaget.

Eilig, daß in Laub und Gängen

Sich ein Garten offenbare!

Würdig sind sie zu umdrängen,

Krämerinnen wie die Ware.

GÄRTNERINNEN.

Feilschet nun am heitern Orte,

Doch kein Markten finde statt!

Und mit sinnig kurzem Worte

Wisse jeder, was er hat.

OLIVENZWEIG MIT FRÜCHTEN.

Keinen Blumenflor beneid' ich,

Allen Widerstreit vermeid' ich;

Mir ist's gegen die Natur:

Bin ich doch das Mark der Lande

Und, zum sichern Unterpfande,

Friedenszeichen jeder Flur.

Heute, hoff' ich, soll mir's glücken,

Würdig schönes Haupt zu schmücken.

ÄHRENKRANZ golden.

Ceres' Gaben, euch zu putzen,

Werden hold und lieblich stehn:

Das Erwünschteste dem Nutzen

Sei als eure Zierde schön.

PHANTASIEKRANZ.

Bunte Blumen, Malven ähnlich,

Aus dem Moos ein Wunderflor!

Der Natur ist's nicht gewöhnlich,

Doch die Mode bringt's hervor.

PHANTASIESTRAUSS.

Meinen Namen euch zu sagen,

Würde Theophrast nicht wagen;

Und doch hoff' ich, wo nicht allen,

Aber mancher zu gefallen,

Der ich mich wohl eignen möchte,

Wenn sie mich ins Haar verflöchte,

Wenn sie sich entschließen könnte,

Mir am Herzen Platz vergönnte.

ROSENKNOSPEN Ausforderung.

Mögen bunte Phantasieen

Für des Tages Mode blühen,

Wunderseltsam sein gestaltet,

Wie Natur sich nie entfaltet;

Grüne Stiele, goldne Glocken,

Blickt hervor aus reichen Locken! –

Doch wir – halten uns versteckt:

Glücklich, wer uns frisch entdeckt.

Wenn der Sommer sich verkündet,

Rosenknospe sich entzündet,

Wer mag solches Glück entbehren?

Das Versprechen, das Gewähren,

Das beherrscht in Florens Reich

Blick und Sinn und Herz zugleich.

Unter grünen Laubgängen putzen die Gärtnerinnen zierlich ihren Kram auf.

GÄRTNER Gesang, begleitet von Theorben.

Blumen sehet ruhig sprießen,

Reizend euer Haupt umzieren;

Früchte wollen nicht verführen,

Kostend mag man sie genießen.

Bieten bräunliche Gesichter

Kirschen, Pfirschen, Königspflaumen,

Kauft! denn gegen Zung' und Gaumen

Hält sich Auge schlecht als Richter.

Kommt, von allerreifsten Früchten

Mit Geschmack und Lust zu speisen!

Über Rosen läßt sich dichten,

In die Äpfel muß man beißen.

Sei's erlaubt, uns anzupaaren

Eurem reichen Jugendflor,

Und wir putzen reifer Waren

Fülle nachbarlich empor.

Unter lustigen Gewinden,

In geschmückter Lauben Bucht,

Alles ist zugleich zu finden:

Knospe, Blätter, Blume, Frucht.

Unter Wechselgesang, begleitet von Gitarren und Theorben, fahren beide Chöre fort, ihre Waren stufenweis in die Höhe zu schmücken und auszubieten.

Mutter und Tochter.

MUTTER.

Mädchen, als du kamst ans Licht,

Schmückt' ich dich im Häubchen;

Warst so lieblich von Gesicht

Und so zart am Leibchen.

Dachte dich sogleich als Braut,

Gleich dem Reichsten angetraut,

Dachte dich als Weibchen.

Ach! Nun ist schon manches Jahr

Ungenützt verflogen,

Der Sponsierer bunte Schar

Schnell vorbeigezogen;

Tanztest mit dem einen flink,

Gabst dem andern feinen Wink

Mit dem Ellenbogen.

Welches Fest man auch ersann,

Ward umsonst begangen,

Pfänderspiel und dritter Mann

Wollten nicht verfangen;

Heute sind die Narren los,

Liebchen, öffne deinen Schoß,

Bleibt wohl einer hangen.

Gespielinnen, jung und schön, gesellen sich hinzu, ein vertrauliches Geplauder wird laut. Fischer und Vogelsteller mit Netzen, Angeln und Leimruten, auch sonstigem Geräte treten auf, mischen sich unter die schönen Kinder. Wechselseitige Versuche, zu gewinnen, zu fangen, zu entgehen und festzuhalten, geben zu den angenehmsten Dialogen Gelegenheit.

HOLZHAUER treten ein, ungestüm und ungeschlacht.

Nur Platz! nur Blöße!

Wir brauchen Räume,

Wir fällen Bäume,

Die krachen, schlagen;

Und wenn wir tragen,

Da gibt es Stöße.

Zu unserm Lobe

Bringt dies ins reine;

Denn wirkten Grobe

Nicht auch im Lande,

Wie kämen Feine

Für sich zustande,

So sehr sie witzten?

Des seid belehret!

Denn ihr erfröret,

Wenn wir nicht schwitzten.

PULCINELLE täppisch, fast läppisch.

Ihr seid die Toren,

Gebückt geboren.

Wir sind die Klugen,

Die nie was trugen;

Denn unsre Kappen,

Jacken und Lappen

Sind leicht zu tragen;

Und mit Behagen

Wir immer müßig,

Pantoffelfüßig,

Durch Markt und Haufen

Einherzulaufen,

Gaffend zu stehen,

Uns anzukrähen;

Auf solche Klänge

Durch Drang und Menge

Aalgleich zu schlüpfen,

Gesamt zu hüpfen,

Vereint zu toben.

Ihr mögt uns loben,

Ihr mögt uns schelten,

Wir lassen's gelten.

PARASITEN schmeichelnd-lüstern.

Ihr wackern Träger

Und eure Schwäger,

Die Kohlenbrenner,

Sind unsre Männer.

Denn alles Bücken,

Bejahndes Nicken,

Gewundne Phrasen,

Das Doppelblasen,

Das wärmt und kühlet,

Wie's einer fühlet,

Was könnt' es frommen?

Es möchte Feuer

Selbst ungeheuer

Vom Himmel kommen,

Gäb' es nicht Scheite

Und Kohlentrachten,

Die Herdesbreite

Zur Glut entfachten.

Da brät's und prudelt's,

Da kocht's und strudelt's.

Der wahre Schmecker,

Der Tellerlecker,

Er riecht den Braten,

Er ahnet Fische;

Das regt zu Taten

An Gönners Tische.

TRUNKNER unbewußt.

Sei mir heute nichts zuwider!

Fühle mich so frank und frei;

Frische Lust und heitre Lieder,

Holt' ich selbst sie doch herbei.

Und so trink' ich! Trinke, trinke!

Stoßet an, ihr! Tinke, Tinke!

Du dorthinten, komm heran!

Stoßet an, so ist's getan.

Schrie mein Weibchen doch entrüstet,

Rümpfte diesem bunten Rock,

Und, wie sehr ich mich gebrüstet,

Schalt mich einen Maskenstock.

Doch ich trinke! Trinke, trinke!

Angeklungen! Tinke, Tinke!

Maskenstöcke, stoßet an!

Wenn es klingt, so ist's getan.

Saget nicht, daß ich verirrt bin,

Bin ich doch, wo mir's behagt.

Borgt der Wirt nicht, borgt die Wirtin,

Und am Ende borgt die Magd.

Immer trink' ich! Trinke, trinke!

Auf, ihr andern! Tinke, Tinke!

Jeder jedem! so fortan!

Dünkt mich's doch, es sei getan.

Wie und wo ich mich vergnüge,

Mag es immerhin geschehn;

Laßt mich liegen, wo ich liege,

Denn ich mag nicht länger stehn.

CHOR.

Jeder Bruder trinke, trinke!

Toastet frisch ein Tinke, Tinke!

Sitzet fest auf Bank und Span!

Unterm Tisch dem ist's getan.

Der Herold kündigt verschiedene Poeten an, Naturdichter, Hof und Rittersänger, zärtliche sowie Enthusiasten. Im Gedräng von Mitwerbern aller Art läßt keiner den andern zum Vortrag kommen. Einer schleicht mit wenigen Worten vorüber.

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