Mao Tse-Tung - Über die Klassen der chinesischen Gesellschaft / Über den Widerspruch

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Die Schrift «Über die Klassen der chinesischen Gesellschaft» stammt von März 1926 und wurde den Ausgewählte Werke, Bd. I, Verlag für fremdsprachige Literatur, Peking 1968, S.9-19 entnommen.
Die Abhandlung «Über den Widerspruch» ist ein Werk welches im August 1937 geschrieben wurde. Es handelte sich hier ursprünglich um eine Vorlesungsserie, die im August 1937 bei der Antijapanischen Militärisch-Politischen Akademie in Yenan gehalten wurde. Die vorliegende philosophische Arbeit von Mao Tse-tung wurde nach der Schrift «Über die Praxis» zu dem gleichen Zweck geschrieben, nämlich zur Überwindung oppositioneller Denkweisen, die es damals in der Kommunistischen Partei Chinas gab. Diese Version wurde entnommen aus: Mao Tse-Tung, Fünf philosophische Monographien, Verlag für fremdsprachige Literatur, Peking 1976, S.27-87. Besonders für jüngere Leser wurde eine sehr ausführliche Beschreibung über Leben und Werk von Mao Tse-Tung am Schluss der beiden Schriften hinzugefügt.

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Um ihr Dasein fristen zu können, müssen sie jetzt ihren Arbeitstag verlängern, von früh bis spät schuften und im Beruf doppelt auf der Hut sein. Und nun beginnen sie zu schimpfen: Sie bezeichnen die Ausländer als „fremde Teufel“, die Militärmachthaber als „Raffergenerale“, die Tuhao und Liäschen 1als „herzlose Geldsäcke“. Was die Bewegung gegen die Imperialisten und die Militärmachthaber anbelangt, zweifeln sie nur an ihrem Enderfolg (denn die Ausländer und die Militärmachthaber seien doch so mächtig!), die haben Bedenken, sich an ihr zu beteiligen, und beziehen eine neutrale Position; die sind jedoch keineswegs gegen die Revolution. Diese Gruppe ist zahlenmäßig sehr stark; sie macht etwa die Hälfte des gesamten Kleinbürgertums aus. Die dritte Gruppe besteht aus Menschen, deren Lebensbedingungen sich verschlechtern. Viele von ihnen gehörten wohl ursprünglich zu den wohlhabenden Familien, aber ihre Verhältnisse verändern sich allmählich, zuerst kommen sie mit Mühe und Not aus, dann verarmen sie mehr und mehr. Jedesmal, wenn sie am Ende des Jahres die Bilanz ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit ziehen, rufen sie entsetzt aus: „Ach wieder ein Defizit!“ Und da sie einst bessere Tage gesehen haben, nun aber mit jedem Jahr immer tiefer sinken, sich mehr und mehr in Schulden verstricken und ein immer elenderes Dasein fristen, „überhäuft es die eiskalt, wenn sie an die Zukunft denken“. Diese Menschen haben wegen des Kontrastes zwischen Vergangenheit und Gegenwart seelisch stark zu leiden. Sie sind ziemlich wichtig für die revolutionäre Bewegung; ihre Zahl ist nicht gering, und die bilden den linken Flügel des Kleinbürgertums. In Friedenszeiten ist die Einstellung der erwähnten drei Gruppen des Kleinbürgertums zur Revolution unterschiedlich; in Kriegszeiten aber, das heißt, wenn die Wogen der Revolution hochschlagen und das Morgenrot des Sieges sichtbar wird, beteiligt sich an der Revolution nicht nur die linke Gruppe des Kleinbürgertums, sondern auch seine mittlere Gruppe kann an ihr teilnehmen; selbst Elemente seiner rechten Gruppe werden von der mächtigen revolutionären Welle des Proletariats und der linken Gruppe des Kleinbürgertums mitgerissen, und es bleibt ihnen nichts übrig, als mit der Revolution mitzugehen. Die Erfahrungen der Bewegung des 30.Mai im Jahre 1925 und der Bauernbewegung in verschiedenen Gegenden beweisen die Richtigkeit dieser Feststellung.

Das Halbproletariat. Zu dem Halbproletariat, von dem hier die Rede ist, gehören fünf Gruppen:

die überwiegende Mehrheit der Halbbesitzer;

die armen Bauern;

die kleinen Handwerker;

Die Handlungsgehilfen;

die Straßenhändler.

Die überwiegende Mehrheit der Halbbesitzer bilden zusammen mit den armen Bauern eine zahlenmäßig gewaltige Masse der Landbevölkerung. Und das, was als die Bauernfrage bezeichnet wird, ist hauptsächlich das Problem dieser Schichten. Die Wirtschaft der Halbbesitzer, der armen Bauern und der kleinen Handwerker ist durch eine Kleinproduktion noch geringerer Ausmaße gekennzeichnet. Obwohl die überwiegende Mehrheit der Halbbesitzer und die armen Bauern zum Halbproletariat gehören, teilen sie sich dennoch ihrer ökonomischen Lage nach wiederum in eine obere, eine mittlere und eine untere Gruppe. Die Halbbesitzer haben ein schwereres Leben als die Bauern auf Eigenland, da ihnen das Getreide nur für etwa ein halbes Jahr reicht und sie, um zusätzliche Nahrungsmittel zu erhalten, gezwungen sind, fremden Boden hinzuzupachten oder teilweise ihre Arbeitskraft zu verkaufen oder Kleinhandel zu treiben. Zwischen Frühjahr und Sommer, wenn die alte Ernte verbraucht ist, die neue aber noch auf dem Halm steht, müssen sie gegen Wucherzinsen Geld leihen und Nahrungsmittel zu hohen Preisen kaufen. Dieser Teil der Bauernschaft hat es natürlich schwerer als die Bauern auf Eigenland, die von keiner Seite Hilfe brauchen, aber dennoch stehen sich die Halbbesitzer besser als die armen Bauern. Denn die armen Bauern besitzen keinen eigenen Boden und erhalten für ihre Arbeit nur die Hälfte oder noch weniger als die Hälfte ihrer Ernte, während die Halbbesitzer zwar von dem Teil des Bodens, den sie hinzupachten, ebenfalls nur die Hälfte oder weniger als die Hälfte der Ernte erhalten, doch vom eigenen Boden die ganze Ernte ihnen gehört. Deshalb sind die Halbbesitzer revolutionärer gesinnt als die Bauern auf Eigenland, aber weniger revolutionär als die armen Bauern. Die armen Bauern sind Pächter auf dem Lande und werden durch die Grundherren ausgebeutet. Der wirtschaftlichen Lage nach kann man die armen Bauern wiederum in zwei Gruppen teilen. Die erste Gruppe besitzt verhältnismäßig ausreichende Ackergeräte und gewisse Geldmittel. Diese Bauern können die Hälfte des Jahresproduktes ihrer Arbeit behalten. Das Fehlende decken sie durch Anbau verschiedener Nebenkulturen, durch Fisch- und Krabbenfang, Hühner- und Schweinezucht oder teilweisen Verkauf der eigenen Arbeitskraft, bestreiten so mit Mühe und Not ihren Unterhalt. Unter schweren materiellen Bedingungen lebend, denken sie nur daran, wie sie bis zur neuen Ernte durchhalten können. Ihr Leben ist somit schwerer als das der Halbbesitzer, aber dennoch leichter als das der zweiten Gruppe der armen Bauern. Die sind revolutionärer gesinnt als jene, aber weniger revolutionär als diese. Die der anderen Gruppe angehörenden armen Bauern besitzen weder ausreichende Ackergeräte noch Geldmittel, haben nicht genügend Dünger, bringen kärgliche Ernten ein, und nach Entrichtung des Pachtzinses bleibt ihnen fast nichts übrig, so daß sie noch mehr genötigt sind, einen Teil ihrer Arbeitskraft zu verkaufen. In Hungerjahren und sonstigen Notzeiten erflehen sie von ihren Verwandten und Freunden leihweise einige Maß Getreide, um sich zunächst einmal ein paar Tage durchzuschlagen; ihre Schulden häufen sich wie die Last auf dem Rücken der Zugochsen, Diese Gruppe der armen Bauern stellt den elendsten Teil der Bauernschaft dar; die ist für revolutionäre Propaganda überaus empfänglich. Was die kleinen Handwerker betrifft, so werden sie deshalb als Halbproletariat bezeichnet, weil sie, obwohl sie einige primitive Produktionsmittel besitzen und überdies als Selbständige gelten, dennoch ebenfalls häufig gezwungen sind, teilweise ihre Arbeitskraft zu verkaufen, und ihre ökonomische Lage etwa der der armen Bauern im Dorf entspricht. Der ewige Druck der Armut – die schwere Last der Ausgaben für den Unterhalt der Familie, das Mißverhältnis zwischen Einkommen und Existenzminimum – und die ständige Furcht vor Arbeitslosigkeit bringen sie im großen und ganzen ebenfalls den armen Bauern nahe. Die Handlungsgehilfen sind Angestellte der Handelsunternehmen und bestreiten den Unterhalt ihrer Familien mit einem bescheidenen Gehalt; während die Warenpreise von Jahr zu Jahr steigen, wird eine Gehaltszulage gewöhnlich nur einmal in mehreren Jahren gewährt. Wenn man gelegentlich mit diesen Menschen näher ins Gespräch kommt, hört man sie fortwährend über ihr Los klagen. Ihre Lage unterscheidet sich wenig von der Lage der armen Bauern und der kleinen Handwerker, und sie sind für revolutionäre Propaganda überaus empfänglich. Die Straßenhändler haben, ganz gleich, ob sie hausieren gehen oder Verkaufsstände auf den Straßen haben, ein geringes Kapital und verdienen nicht genug, um sich zu ernähren und zu kleiden. Sie befinden sich fast in der gleichen Lage wie die armen Bauern und brauchen wie diese eine Revolution, die die bestehenden Zustände ändert.

Das Proletariat. Das moderne Industrieproletariat zählt etwa zwei Millionen Menschen. Die zahlenmäßig geringe Stärke des modernen Industrieproletariats erklärt sich aus der wirtschaftlichen Rückständigkeit Chinas. Diese etwa zwei Millionen Arbeiter sind in der Hauptsache in fünf Zweigen – bei der Eisenbahn, im Bergbau, in der Seeschiffahrt, in der Textilindustrie und im Schiffbau – beschäftigt, und ein großer Teil von ihnen schuftet unter dem Joch ausländischer Unternehmer. Obwohl seine zahlenmäßige Stärke nicht groß ist, ist gerade das Industrieproletariat der Repräsentant der neuen Produktivkräfte Chinas und die fortschrittlichste Klasse im modernen China, ist er zur führenden Kraft der revolutionären Bewegung geworden. Wenn wir die Stärke betrachten, die diese Klasse während der Streiks im Laufe der letzten vier Jahre gezeigt hat, beispielsweise bei den Streiks der Seeleute und der Eisenbahner, bei den Streiks in den Kailuan-bzw. Djiaodsuo-Kohlengruben und in Schamiän sowie bei den Generalstreiks in Schanghai und Hongkong nach den Ereignissen des 30.Mai, können wir sogleich erkennen, welch wichtige Stellung das Industrieproletariat in der chinesischen Revolution einnimmt. Der erste Grund dafür, warum die Industriearbeiter eine solche Stellung einnehmen können, ist ihre Konzentration. Keine andere Gruppe von Menschen ist so konzentriert. Der zweite Grund ist ihre niedrige wirtschaftliche Stellung. Sie sind aller Produktionsmittel beraubt, ihnen sind nur die beiden Hände verblieben; sie haben keinerlei Hoffnung, reich zu werden; sie werden zudem von den Imperialisten, den Militärmachthabern und der Bourgeoisie aufs grausamste behandelt und sind deshalb besonders kampffähig. Die Kräfte der städtischen Kulis verdienen ebenfalls große Beachtung. In dieser Gruppe bilden die Hafenarbeiter und Rikschakulis die Mehrheit; aber zu ihr gehören auch die Fäkaliensammler und die Straßenfeger. Menschen, die dieser Gruppe angehören, haben nichts außer ihren beiden Händen. Ihrer Lage nach stehen sie den Industriearbeitern nahe, doch sie sind enger konzentriert und spielen eine geringere Rolle in der Produktion. Moderne kapitalistische Landwirtschaft gibt es in China sehr wenig. Unter dem Dorfproletariat versteht man Landarbeiter, die auf Jahre, Monate oder Tage gedingt werden. Diese Landarbeiter haben weder Boden noch Ackergeräte und auch keinerlei Geldmittel, sie können nur durch den Verkauf ihrer Arbeitskraft den Lebensunterhalt verdienen. Von allen Arbeitern haben sie den längsten Arbeitstag, den niedrigsten Lohn, die schlechtesten Lebensbedingungen und den am wenigsten gesicherten Arbeitsplatz. Im Dorf sind die es, die die schwersten Entbehrungen leisen, und sie haben in der Bauernbewegung eine ebenso wichtige Stellung wie die armen Bauern.

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