Elena MacKenzie - Breathe

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Nur noch eine letzte Schicht in der Bar, dann kann Raven die Kleinstadt Black Falls endlich hinter sich lassen und hoffentlich so der Dunkelheit entkommen, die sie schon ihr ganzes Leben lang quält. Doch sie hat nicht mit Ice gerechnet, der in die Stadt gekommen ist, um sich an ihrem Vater zu rächen. Plötzlich findet sie sich kniend auf dem Waldboden wieder und starrt in den Lauf einer Waffe. Ist es Glück, dass Ice es nicht fertigbringt, sie zu töten und sie stattdessen entführt? Obwohl er sie in seiner Gewalt hat und damit droht, sie für seine Rache zu benutzen, spricht er die verhasste Dunkelheit in ihr an und löst so etwas aus, das sie beide in einem alten Krieg auf die selbe Seite zwingt und Raven in eine fremde Welt.
Ice
Ich will meinen Bruder beschützen. Wenn nötig, um jeden Preis. Aber ich habe nicht mit Raven gerechnet. Sie ist die Tochter des Mannes, der meine Mutter getötet hat. Und der jetzt meinen Bruder jagt. Sie zu entführen, war der größte Fehler meines Lebens oder ihre Rettung.
Raven
In mir gibt es schon immer diese Dunkelheit, die mich dazu zwingt, Dinge zu tun, die nicht gut für mich sind. Als Ice mich entführt, spricht er genau diese Seite in mir an und löst etwas aus, dem wir beide uns nicht entziehen können.
Eine spannende Geschichte voller Mythen, wo nichts so ist wie zu Anfang gedacht und an deren Ende das Credo steht: Sei stets Du selbst!
Valeska Réon, Autorin

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Meine Hände umklammern zitternd mein Bierglas. Mir läuft die Zeit davon. Ich muss mich entscheiden. Töte ich sie oder vergesse ich meinen Plan? Schon der Gedanke, Sherwood mit dem, was er unserer Mutter angetan hat, durchkommen zu lassen, ist mir so zuwider, dass mein Magen krampft und mein Puls sich beschleunigt. Niemals kann ich ihn damit davonkommen lassen. Wut rollt über mich hinweg und weckt in meinem Körper den Drang, herausgelassen zu werden. Ich muss tief und langsam einatmen, um mich wieder unter Kontrolle zu bekommen. Meine Finger zittern, in meinen Ohren rauscht es und in meinem Kopf brüllt das unbeherrschte Monster auf, das ich kaum in der Lage bin, zu kontrollieren, wenn die Wut mich übernommen hat. Das Monster in mir will töten, es will sich am Geruch von Blut laben und seinen Trieben nachgeben. Ein Teil von mir wurde so geboren. Ein anderer wurde dazu gemacht und erzogen. Aber dann steigt mir ihr Duft in die Nase, als ein Gast die Tür öffnet, um die Bar zu verlassen, und ein Windhauch hereinweht. Und etwas passiert in mir. Die Wut wird zurückgedrängt, kurz bevor sie mich zerreißen kann. Als würde ein Schwall kaltes Wasser mich treffen. Nur auf eine angenehme, erregende Art.

Ich mustere Raven, die langsam an meinen Tisch kommt und deren Augen bei jedem Schritt fest auf mich gerichtet bleiben. Ich balle die Hände zu Fäusten, damit sie das Zittern nicht sieht, und setze ein Lächeln auf. »Kann ich dir noch was bringen? Wir schließen gleich.«

Ich lasse mir Zeit damit, jeden Zentimeter ihres schlanken Körpers zu betrachten, der in langärmeligen Shirt und knielangen Shorts steckt und nicht viel nackte Haut zeigt. Aber ihre Kleidung kann nicht ihre schlanken Kurven verbergen. Als mein Blick über ihre Oberschenkel gleitet, kann ich sehen, wie sich ihre Muskeln unter dem Stoff der Jeans anspannen. Ich sehe in ihr Gesicht, ihre Lippen sind leicht geöffnet und ihre Atmung geht viel schneller als sie sollte. Siehst du Junge, denke ich, was diese Frau braucht, ist einen Mann wie mich. Einen Mann, der ihr gibt, was sie will, obwohl sie selbst es nicht einmal ahnt. Aber ein Blick in diese tiefblauen Seen und ich weiß, wonach sie sucht. Sehnsucht flammt in ihrem Gesicht auf, als sie mich nervös ansieht und ihre Unterlippe zwischen ihre Zähne zieht. Eine Geste, die, ob beabsichtigt oder nicht, ihre Wirkung bei mir nicht verfehlt. Raven ist noch jung, gerade erst der Highschool entkommen, aber sie strahlt eine Selbstsicherheit aus, der ich selbst bei älteren Frauen nicht häufig begegne. Ich sehe sie an und mir wird klar, vor mir steht eine Frau, die genau weiß, was sie will, was wahrscheinlich daran liegt, dass sie schon früh auf sich allein gestellt war. Aber sie ist Sherwoods Tochter, das darf ich niemals vergessen. Auch wenn sie keine von uns ist und mit alldem nichts zu tun hat, sie ist die Tochter meines Feindes.

»Nein danke«, antworte ich ihr völlig gelassen, während ich mir in Gedanken schon ausmale, wie sie vor mir knien wird, der Waldboden wird sich in ihre empfindliche Haut drücken, ihre Augen werden schreckgeweitet zu mir aufsehen und über ihre Lippen wird kein einziger wimmernder Ton kommen, denn sie wird mich nicht um ihr Leben anflehen. So ist sie nicht. Und dann werde ich abdrücken.

Mit jeder Sekunde die verstreicht mit jeder Sekunde in der das Schichtende - фото 5

Mit jeder Sekunde, die verstreicht, mit jeder Sekunde, in der das Schichtende näher rückt, fühle ich mich nervöser. Ich kann mich kaum noch auf meine Arbeit konzentrieren. In meinem Magen steigt ein flaues Gefühl auf, und ich kann lediglich daran denken, dass es nur noch Minuten sind, bis ich dieser Stadt und all den Menschen hier endlich den Rücken kehren werde. Der Gedanke verängstigt mich etwas, obwohl ich in Black Falls immer eine Außenseiterin war und nie wirklich Freunde hatte, schmerzt mich die Vorstellung, alle hier zurückzulassen. Sie vielleicht nie wiederzusehen. Es ist, als würde etwas tief in mir drin versuchen, mich zurückzuhalten. Aber ich werde mich von meiner Angst nicht zurückhalten lassen. Das lasse ich auf gar keinen Fall zu. Es ist doch normal, etwas Angst vor einer unbekannten Zukunft zu haben. Aber davon sollte niemand sich aufhalten lassen, auch ich nicht. Besonders ich nicht. Die Angst macht alles erst aufregend. Und ich liebe es aufregend, weil ich mich lebendig fühlen möchte. In Black Falls fühlt jeder sich tot. Als stecke die ganze Stadt in einem immerwährenden Schlaf. Besonders seit meine Mutter fort ist, die es in ihren schlimmen Phasen geschafft hat, die ganze Stadt gegen sich aufzubringen.

Meine Mutter ist schon vor Monaten einfach verschwunden. Sie ist in das Auto ihres aktuellen Kerls und Drogendealers gestiegen und hat mich allein in unserem Trailer zurückgelassen. Aber das war mir gleich, sie war seit Jahren schon keine Mutter mehr. In unserer Beziehung war ich die Erwachsene. Ich habe dafür gesorgt, dass ihre Kleidung sauber war, sie etwas zu essen hatte und wir die Miete für den Trailer bezahlen konnten, damit wir unser Zuhause nicht verlieren. Ich habe ihre aufgeplatzten Lippen und blauen Flecken versorgt, wenn mein Vater mal wieder vorbeigeschaut hat. Ich habe sie in den Armen gehalten, wenn sie Angst vor seinem nächsten Besuch hatte. Und ich habe versucht, die Dinge in Ordnung zu bringen, die sie während ihrer betrunkenen Anfälle zerstört hat, damit die Bewohner von Black Falls uns nicht noch mehr hassen. Dass ich in der Bar arbeiten durfte, um unseren Unterhalt zu verdienen, verdanke ich nur Nick, unserem Nachbarn und dem Mann, dem ich erlaubt habe, die Finsternis in mir zu befriedigen. Der Rest der Stadt hat uns gemieden. Ich denke, niemand hier hat mich gehasst, aber dank meiner Mutter hatte ich es nicht leicht. Auch in der Schule nicht. Die Menschen sind mir aus dem Weg gegangen und waren nur aus der Distanz nett zu mir. Haben mir höchstens diese mitleidigen Blicke zugeworfen und eilig ein paar Worte mit mir gewechselt.

Ich freue mich, dass heute endlich der Tag ist, an dem ich Black Falls verlassen werde. Ich werde nichts in dieser langweiligen Stadt vermissen. Außer vielleicht meinen Garten vor dem Trailer, den ich vor vielen Jahren angelegt habe. Es gibt ein Stück Rasen, auf dem steht die Liege, auf der ich die meiste Freizeit mit einem Buch verbracht habe, es gibt eine bunte Mischung Phlox-Blumen und einen Fliederstrauch. Ich liebe es, meine Hände in dunkle Erde zu tauchen, etwas anzupflanzen und dabei zuzusehen, wie es wächst. Ich liebe es, in der Natur zu sein, zu laufen, zu wandern und mich bis zur Erschöpfung zu verausgaben und die frische Luft tief in meine Lunge zu saugen. Die Natur entspannt die Unruhe in meiner Seele.

Da ist etwas Düsteres in mir, das ich mir nicht erklären kann. Es fühlt sich an, als wäre es auf der Suche nach etwas, das ich einfach nicht finden kann. Aber in der Natur verwandelt diese Dunkelheit sich in Licht und schenkt mir die Ruhe, nach der ich mich oft sehne. Dunkelheit, so nenne ich das, was mich manchmal dazu treibt, mich zu verletzen oder mich verletzen zu lassen. Ein rasender Drang, der wild in meinem Inneren wütet und herausgelassen werden will.

Der Trailer selbst ist heruntergekommen und abgewohnt, aber ich habe immer mein Bestes gegeben, ihn zumindest sauber zu halten. Besonders in den Phasen, in denen Mutters Alkoholkonsum sehr hoch war und sie ihre Tage betrunken und depressiv damit verbracht hat, unser Zuhause vollzukotzen und überall leere Flaschen zu hinterlassen. Ihn werde ich wohl nicht vermissen, aber ich werde die winzige Küche vermissen, die meine Mutter zusammen mit mir irgendwann gelb gestrichen hat, und auf die wir lauter bunte Blüten gemalt haben. Das war, als es ihr vor ein paar Jahren noch deutlich besser ging. Ich war etwa 5 oder 6 Jahre alt und hin und wieder kam dieser vollbärtige, stark tätowierte Mann auf seiner Harley vorbei und hat etwas Geld zum Leben vorbeigebracht und nach dem Rechten gesehen.

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