Marisa Dittmar - Die Baumkinder aus der Mangrove

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Die Baumkinder aus der Mangrove: краткое содержание, описание и аннотация

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Ein Abenteuerbuch von einem Kind für Kinder:
Drei junge Bäume aus dem Mangrovensumpf sind die ersten Bäume, die jemals das Laufen lernten. Sie sind bei dem schlausten Baum der Welt aufgewachsen. Die drei entschieden sich, die Welt der Menschen kennenzulernen. Doch die Welt der Menschen ist gefährlich!
Werden die drei Baumkinder jemals wieder nach Hause in die Mangrove finden, oder werden sie für immer bei den Menschen gefangen bleiben?

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Natürlich wuchs ich weiter und bald war ich zu groß für ihr Haus. Sie mussten mich unter Tränen und Trauer in die Mangrove umpflanzen. Ich mochte sie gerne. Am Anfang kamen sie mich ab und zu in der Mangrove besuchen und ich war ihnen sehr dankbar dafür. Nach einer Zeit kamen sie nicht mehr und ich kannte noch niemanden hier. Die Mangrove war etwas Neues für mich und ich genoss es, hier zu sein. Im Gegensatz zu euch, die ihr schon immer hier wart, war die Mangrove etwas sehr Besonderes für mich. Ich sah sie, so wie sie gesehen werden soll, als Wunder der Natur!

Ich langweilte mich zuerst, dann fing ich an die gelernten Geräusche der Menschen, also den Ton der Buchstaben nachzuahmen. Es war schwer, denn ich hatte keinen Mund so wie sie. Es war schwer einen Ton aus mir rauszukriegen. Ich hatte keine Ahnung, wie man es als Baum machen kann. Endlich hatte ich es raus. Ich schaffte es! Ich lernte alle Buchstaben, dann tat ich sie zu Worten zusammen und schließlich zu Sätzen. Die Bäume um mich herum nahmen die von mir erzeugten menschlichen Laute natürlich nicht wahr, allerdings fing ich an mich mit ihnen anzufreunden. Es war schön mal mit anderen Bäumen zu bomearieren. Damals lernte ich auch Nolia kennen. Ich erzählte den Bäumen, dass ich Menschensprache konnte und sie bewunderten mich. Freilich war Nolia der einzige Baum, der sich wirklich dafür interessierte und ich brachte es ihr bei. Es dauerte lange bis sie es gelernt hatte, doch, weil ich ein anderer Baum war, der es ihr beibrachte, war es nicht ganz so schwer wie bei mir. Das schwerste war es ihr beizubringen, wie man die menschlichen Laute wahrnimmt. Endlich hatte sie es verstanden.

Ich und Nolia passten gut zusammen und wurden gute Freunde, darum beschlossen wir zusammen Kinder zu kriegen. Ich war ein bisschen älter und hatte schon vorher Kinder bekommen, aber noch nie ein Kind mit einem anderen Baum, Nolia hingegen schon. Es war jedoch etwas sehr Besonderes für uns beide. Alle unsere Kinder wurden weit weg gespült, bis auf Rila. Sie blieb bei uns.

Euch Kindern war es nicht ganz so schwer Menschensprache beizubringen, denn ihr habt es seitdem ihr kleine Keimlinge wart, gelernt. Also wart ihr schon lange daran gewöhnt.“ Er hielt kurz inne, dann bomearierte er: „Ich bin immer noch der einzige Baum, der eine Menschensprache von sich allein gelernt hat und darum bin ich bei den Bäumen berühmt. Bisher wusste noch keiner wie ich Menschensprache gelernt habe, denn es ist und bleibt mein größtes Geheimnis, auch wenn ihr es jetzt wisst, denn ihr dürft es niemals weitererzählen.“

Die Baumkinder staunten, aber nicht wie sonst. Diesmal war es anders! Diesmal hatte Isin ihnen das erzählt, was sie schon immer wissen wollten! Das, wonach sie schon so oft gefragt hatten! Das, was Isin ihnen nie erzählen wollte! Diesmal war es keine normale Erzählung! Jetzt wussten sie endlich, wie Isin all das gelernt hatte! Endlich! Und er hatte es ihnen erzählt, ohne dass sie gefragt hatten!

3. Kapitel

Wir wollen laufen!

A

m nächsten Morgen war es Rila, die früh erwachte. Sie hatte eine Idee im Kopf, die zur Erfüllung ihres größten Wunsches führen sollte. Oft hatte sie schon an ihrem Plan geknobelt. Doch da ihr Plan für einen Baum ohne menschliche Hilfe unmöglich erschien, hatte sie ihren besten Freunden Soni und Niso noch nicht davon erzählt. Jetzt schien die Welt endlich reif zu sein, um ihren Plan zum Leben zu erwecken.

Rila wartete ungeduldig bis Soni und Niso wach waren. Und sobald diese wach waren, rief sie sofort bomearierend: „Ich will die Welt kennenlernen und eine Idee habe ich auch schon!“

„Wie bitte?“, fragte Niso verschlafen. Soni war schlagartig hellwach und schien sofort verstanden zu haben, denn er fragte aufgeregt: „Und was ist deine Idee, Rila?“

„Ah, die ist ziemlich kompliziert. Wie soll ich das sagen? Es hat was mit dem …“

Aber Niso unterbrach Rila aufgebracht: „Worüber denn, Rila? Ich habe dich nicht verstanden.“

„Sie will die Welt kennenlernen“, bomearierte Nolia ruhig.

Nun übernahm Rila wieder das Wort: „Um die Welt kennenzulernen müssen wir reisen. Wie man reisen kann, auch darüber habe ich schon lange nachgedacht und Gestern, als Niso den Blumentopf fand, hatte ich endlich einen Einfall! Wir müssen uns selbst einpflanzen und dann …“ Rila überkamen Zweifel an ihrer Idee.

„Ach sag schon Rila, was dann?“, fragte Soni. Rila zögerte einen Moment, fuhr dann aber unsicher fort:

„Ich bin mir nicht sicher, ob das funktionieren wird.“

„Egal, erzähl einfach!“, bomearierte Soni ungeduldig.

„Ja, ja, ich dachte nur … Wir gehen in den Blumentopf und dann kommt Erde rein. Danach stecken wir unten in die Löcher zwei gleichlange Stöcke, … als Beinersatz, meine ich. Und anschließend bewegen wir die Stöcke mit den Wurzeln und laufen, … und dann fallen wir um!“ Rila sah ihre Freunde missmutig an.

Soni sah verwirrt aus, doch Niso strahlte vor Freude. „Das ist eine glänzende Idee, Rila!“, sagte er, woraufhin Rila und Soni noch verwirrter dreinschauten.

„Verstehst du deine eigene Idee nicht mehr, Rila? Niso hat Recht! Obwohl er noch ganz verschlafen und müde ist, der Kleine“, sagte Nolia.

Dann brach ein bomearisches Durcheinander aus, alle wollten ihre Meinung dazu sagen.

Isin gab dem Durcheinander ein Ende: „Wir können nicht gleichzeitig bomearieren, so versteht sich keiner! Wir müssen eine Reihenfolge festlegen. Du bist zuerst dran, Niso! Was wolltest du Wichtiges sagen?“

„Ach, nichts Wichtiges“, sagte Niso, der einfach nur meckern wollte, weil Nolia ihn als „klein“ bezeichnet hatte.

„Was wolltest du denn Unwichtiges sagen?“, fragte Isin.

„Ist egal!“, sagte Niso verlegen.

„Ok, wenn du es uns nicht sagen willst ist jetzt Soni dran.“

„Nichts Wichtiges!“

„Und Rila?“, fragte Isin.

„Vergessen!“

„Also auch nicht wichtig! Und Nolia?“, fragte Isin weiter.

„Ich habe nichts gesagt!“, lachte Nolia.

„Also gut!“, sagte Isin.

Die Baumkinder, Isin und Nolia diskutierten und überlegte noch eine Weile an ihrer Idee herum, bis sie die Idee bis ins kleinste Detail durchüberlegt hatten. Dann fingen sie an zu basteln. Nach einer ziemlich langen Zeit, die ihnen jedoch sehr kurz vorkam, waren sie schon fast fertig. Isin und Nolia halfen den jungen Bäumen in den Blumentopf. Nun machten sie erschöpft eine Pause. Sie waren froh, endlich in dem Blumentopf zu sein. Es fehlten nur noch die Stöcke.

„Mmm, wie groß sollen die Stöcke ungefähr sein?“, fragte Nolia.

„Am besten vielleicht so“, sagte Rila, wobei sie mit ihren Ästen eine Größe zeigte.

„Dort hinten ist einer!“, rief Soni plötzlich. „Er ist dick genug, und lang genug für zwei … falls wir es schaffen den durchzubrechen!“

„Aber wir kommen da nicht dran“, wand Niso ein.

„Hey, Siron! Kannst du uns den Stock dort hinten reichen?“, rief Soni und wieder zu den anderen beiden Baumkindern gewandt sagte er: „So macht man das! Ihr müsst mal lernen, dass man nicht nur mit seinen besten Freunden kommunizieren kann“, woraufhin ihn die anderen zwei böse anguckten.

Sie bekamen die Stöcke und dann war es Isins und Nolias Arbeit sie in zwei gleich große Teile zu teilen.

„So, und wie bekommen wir die jetzt in die Löcher? Wir sind jetzt schon dabei zu versinken. Wie werden wir denn laufen können? Ich würde sagen das Beste ist wir geben den Plan jetzt schon auf, bevor irgendetwas Schlimmes passiert“, sagte Rila, die nun, da ihr Wunsch in Erfüllung ging, große Zweifel an allem überkamen.

Es war so ein komisches Gefühl, als Baum aufgeregt und nervös zu sein. Es war ein Gefühl, das die Baumkinder gerade fühlten, aber sie konnten es nicht richtig beschreiben. Ihre Wurzeln zogen sich vor Unbehagen im engen Blumentopf zusammen, und Rila wünschte sich jetzt mehr als alles andere, dass sie niemandem je von ihrer Idee erzählt hätte.

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