Marisa Dittmar - Die Baumkinder aus der Mangrove

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Ein Abenteuerbuch von einem Kind für Kinder:
Drei junge Bäume aus dem Mangrovensumpf sind die ersten Bäume, die jemals das Laufen lernten. Sie sind bei dem schlausten Baum der Welt aufgewachsen. Die drei entschieden sich, die Welt der Menschen kennenzulernen. Doch die Welt der Menschen ist gefährlich!
Werden die drei Baumkinder jemals wieder nach Hause in die Mangrove finden, oder werden sie für immer bei den Menschen gefangen bleiben?

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„Kannst du nicht endlich mal aufpassen wo du hintrittst!“

„Hör auf zu meckern und hilf mir lieber!“

… hörten sie plötzlich Menschenstimmen.

Die Baumkinder wussten sofort was zu tun war und erstarrten in ihrem Holz, während sich ihre Äste nur ein wenig im Wind bewegten. Doch innig waren sie alle sehr aufgeregt - es passierte nicht oft, dass so eine große Menschengruppe in die Mangrove kam. Dort wo die Stimmen hergekommen waren, sahen sie nun eine Gruppe junger Menschen. Einer von ihnen war bis über die Hüfte im Schlamm versunken, er sah ziemlich genervt aus. Ein anderer beugte sich nun zu dem im Schlamm versunkenen Menschen runter und zog ihn mit festem Griff aus dem Schlamm.

„Genau deswegen mag ich es hier nicht!“, sagte der Mensch der vorhin noch im Schlamm steckte.

„Dann müssen Sie eben lernen die Mangrove zu mögen!“, rief eine höhere Stimme, während der dazugehörige Mensch, von der obersten Spitze einer Rhizophora aus, neben der Menschengruppe landete und so weit im Schlamm versank, dass nur noch der Kopf sichtbar war. Schnell zog sich der Mensch an einer Rhizophora Stelzwurzel aus dem Schlamm und blickte die Menschengruppe verwundert an.

„Wer bist du?“, fragte einer in der Gruppe.

Der vom Schlamm geschwärzte Mensch ignorierte ihn einfach und fragte: „Was habt ihr vor?“

Erst jetzt bemerkten die Baumkinder die komischen Gegenstände, die die Menschen in der Gruppe bei sich trugen. Obwohl sie solche Geräte noch nie gesehen hatten, wussten sie sofort was sie waren und wozu sie nütze waren. Jedoch wussten sie auch, dass diese Menschen ihre größten Feinde waren. Denn diese Gegenstände waren Sägen. Nun öffnete einer in der Gruppe den Mund zum Antworten, doch komischerweise schloss er ihn gleich wieder.

„Was wir vor haben geht dich nichts an. Könntest du uns jetzt kurz alleine lassen?“, antwortete ein anderer an seiner Stelle.

„Alles klar“, antwortete der Mensch. „Aber nur, wenn ihr versprecht die Natur nie mehr zu beleidigen, ja?“ fügte er schnell hinzu.

„Verschwinde!“, donnerte die Gruppe zurück.

„So sind Kinder nun mal …“, flüsterte ein Mensch dem anderen zu.

„Ganz verrückt wie sie einfach so vom Baum in den Schlamm gesprungen ist“, antwortete ein anderer.

„Stimmt, man konnte ja nur noch den Kopf sehen.“

„Jetzt müssen wir aber mal anfangen, wir sind ungewöhnlich spät dran“, rief plötzlich einer, „und das wertvolle rote Holz einer Rhizophora dürfen wir um keinen Preis verlieren. Ich würde sagen wir nehmen die dicke dort.“ Zum Schreck aller Bäume zeigte der Mann auf Isin.

Sofort ging eine Bomear-Welle los. Alle Bäume schickten ängstliche Bomeare herum. Es waren so viele, dass es Rila, Soni und Niso vom ganzen Bomear-annehmen schwindelig wurde.

Die Menschen gingen schon mit ihren Sägen auf Isin zu, doch- alle Sicherheitsregeln vergessend- hörten sich die Baumkinder selbst auf Portugiesisch rufen: „Stopp! Bitte! Nein! Das könnt ihr nicht tun!!!“

Die Menschen wirbelten herum und fielen vor Schreck rücklings in den Schlamm. Die Baumkinder wunderten sich, wieso die Menschen sich so schlimm erschrocken hatten.

„Lasst die Pflanzen in Ruhe! Lasst alle Pflanzen in Ruhe! Erhaltet die Wunder der Natur, und lernt diese zu lieben!“, rief das Mädchen, das vorher mit Schlamm verschmiert von der Gruppe verscheucht worden war.

Und dann urplötzlich waren alle Menschen verschwunden. Die Baumkinder sahen die Gruppe noch im Chaos in einem Priel davon paddeln.

2. Kapitel

Isins Geheimnis

D

en Rest des Tages waren die Bäume in der Mangrove aus Bragança in Brasilien nicht mehr sehr gesprächig. Die Menschen tauchten nicht mehr auf, jedoch mussten die Baumkinder noch lange an das Geschehene denken. Immer wieder tauchten die genervten Gesichter der Menschen vor ihrem geistigen Auge auf und vor allem die letzten Worte des Mädchens kamen immer wieder als Gedanken vorbei: „Erhaltet die Wunder der Natur und lernt diese zu lieben.“ Die Baumkinder fragten sich immer wieder, was sie mit Wunder der Natur meinte.

Endlich unterbrach Isin das Denken mit einem Bomear: „Ist schon gut! Was soll das ganze Schweigen? Wollen wir mal nach Nisos Fund schauen?“

„Wieso bomearierst du?“, wunderte sich Rila auf Portugiesisch.

„Es ist sicherer, wenn wir jetzt für eine Weile bomearieren. Die Menschen könnten noch in der Nähe sein und die sollen uns ja nicht belauschen“, erklärte Isin bomearisch.

„Wo ist das Ding? Ah, nein! Ich habe es vorhin fallen gelassen!“, ärgerte sich Niso bomearisch.

„Wir finden es schon“, bomearierte Nolia zuversichtlich.

„Schon gefunden!“, rief Soni und hielt Nisos Fund hoch.

Nachdem sie es einigermaßen saubergemacht hatten, sahen sie, dass es sich um etwas schwarzes Eimerähnliches handelte, dessen Boden gelöchert war.

„Was ist das, Isin?“, bomearierten die Baumkinder wie aus einem Mund.

„Das ist ein Blumentopf“, antwortete Isin. „Es ist eine Erfindung der Menschen …“

Kaum hatte er das gesagt, unterbrach ihn Niso, der froh in die Zweige klatschte und bomearierte:

„Ich habe eine Menschensache gefunden! Ich wusste, dass es ein großartiger Fund war!“

„War es nicht! Menschen sind doof, das weißt du doch! Du hast gerade selbst gesehen, was sie mit Isin anstellen wollten“, bomearierte Soni aufgebracht.

„Es gibt überall böse Typen“, bomearierte Isin abschließend. „Wollt ihr jetzt wissen, wofür ein Blumentopf gut ist?“

„Ja, selbstverständlich wollen wir das wissen!“, antworteten die Baumkinder, die nun wieder gute Laune hatten.

„Ok …“ Isin überlegte eine Weile, wie er das erklären konnte, ohne dass die Baumkinder wieder schlechte Laune bekamen.

„Also, ihr findet die Menschen interessant, oder?“, bomearierte er schließlich.

„Nein!!!“ Die Baumkinder waren sich einig.

„Gestern fandet ihr sie noch interessant und fantastisch, aber gut, wenn ihr sie nicht mehr mögt. Sie mögen Pflanzen noch!“ Auf die verdutzten Blicke der Baumkinder hin fügte er rasch hinzu: „Wenigstens die meisten Menschen. Wie ich schon sagte gibt es gibt überall doofe Typen. Ihr habt doch dieses Mädchen gesehen. Ihr habt gehört was sie zu sagen hatte. Es gibt Menschen, die Pflanzen mögen und welche, die keine Pflanzen mögen. Es gibt auch welche, die Pflanzen so gerne mögen, dass sie selbst welche aufziehen wollen, sie wollen so nah an Pflanzen sein wie nur möglich. Wisst ihr, ich glaube dieses Mädchen heute früh war so eine. Aber die Menschen hatten ein Problem. Pflanzen brauchen Erde um zu wachsen und Menschen wollen keine Erde in ihren Häusern. Wie ihr wisst, haben Menschen nie lange ein Problem. Sie lösen ihre Probleme immer mit den fantastischsten Erfindungen. Und in diesem Fall war ihre Erfindung ein Blumentopf für einen Wald im Haus!“

Die Baumkinder waren begeistert. Das waren sie praktisch immer nach Isins Erzählungen. Isin konnte es einfach! Er konnte sie mit Worten begeistern!

„Und wozu sind die Löcher?“, fragte Rila, nun vollkommen interessiert.

„Ach ja, die sind zum Ablaufen des Wassers. In einem Haus regnet es nicht, darum müssen die Menschen die Pflanzen gießen, das heißt denen Wasser geben. Manchmal werden sie aus Versehen zu viel gegossen und dann muss das Wasser ablaufen können“, bomearierte Isin.

Er zögerte einen Moment, dann sagte er: „Ich selbst wurde …“

„In einen Blumentopf gepflanzt?“, vollendete Soni unglaublich.

„Soni, kannst du nicht einfach mal zuhören!“, meckerte Rila, der schon immer mehr über Isins Kindheit erfahren wollte.

Isin ignorierte Rila und fuhr fort, während alle noch gespannter als normal zuhörten: „Genau, ich wurde in einen Blumentopf gepflanzt! Von einer Krabbenfischerfamilie, ist ja klar! Die sind eine der wenigen Gruppen, die die Schönheit der Mangrove kennen. Bei einem Spaziergang durch die Mangrove nahmen sie mal einen Rhizophora-Samen oder besser gesagt meinen Rhizophora-Samen zu sich nach Hause mit. Also bin ich in ihrem Wohnzimmer aufgewachsen. Zur Familie gehörte auch ein kleines Mädchen, Luana. Sie und ihren Nachbar, Thiago, kannte ich sehr gut. Sie kümmerten sich gut um mich und gossen mich jeden Tag. Als die Kinder schon etwas größer wurden und eingeschult wurden, hatten sie nicht mehr so viel Zeit zum Spielen. Doch sie vergaßen mich nie. Luana und Thiago lernten gemeinsam für die Schule in Luanas Zimmer, wo auch ich war. Dort machten sie immer ihre Hausaufgaben. Ich habe jede Menge Menschensachen gelernt. Anders als die anderen Bäume. Ich weiß auch nicht wie ich das geschafft habe, eigentlich ist es unmöglich. Langsam fing ich an ihre Laute wahrzunehmen. Und dann ganz langsam, Schritt für Schritt fing ich an ihre Sprache zu verstehen. Langsam war mir alles klar. Sie wussten es nicht, doch ich lernte alles mit, was sie lernten. Denn ich verstand jedes Wort.

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