Shino Tenshi - Wir sind nicht allein

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Shujo beginnt nach vielfachen Drängen seiner Mitschüler endlich mit dem Spielen von Shards of Fantasy – Ein Online Multimemberrollenspiel.
Er entscheidet sich für die Rasse der Werwölfe und beginnt mit seiner besten Freundin Laura und deren Trollcharakter die Welt, die im Sterben liegt, zu erforschen.
Eine neue Steuerungstechnik ermöglicht es den Spieler seine Figur mit den Gedanken zu steuern und so rutschen die User immer mehr in ihren Charakter und beginnen sich gänzlich mit ihm zu identifizieren.
Bei Shujo geht es sogar soweit, dass er glaubt die Welt sei realer als es irgendein Spiel sein kann. Erst zweifelt er an seinem Verstand, doch als ihm Azrael – der Gott der Welt – im Traum erscheint, fängt er an zu begreifen, dass aus dem Spiel Ernst zu werden beginnt, der alle seine Spieler in Gefahr bringt, doch niemand glaubt ihm. Schließlich ist er doch nur ein Anfänger oder etwa nicht?

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Kurz huschte mein Blick über den Bildschirm, der eine ruhige Landschaft zeigte. Links war eine Liste mit dem Button „Neuen Charakter erstellen“. Wahrscheinlich würde der Charakter in der Landschaft angezeigt, wenn man ihn ausgewählt hatte. Nach wenigen Augenblicken fand ich die Anzeige des Servers, wodurch ich feststellte, dass ich auf einem anderen war. Okay, das musste ich also ändern. Kurz auf den Button geklickt und schon hatte ich eine kleine Liste. Es gab erst vier Server, weil das Spiel noch nicht allzu lange existierte, doch dies würde sich wohl ändern, wenn es wirklich Erfolg haben sollte.

Dann begann ich meinen Charakter zu erstellen. Zuerst wählte ich die Rasse und dann die Klasse, so wie ich es schon am Anfang geplant hatte. Kurz betrachtete ich die zwei Geschlechter, wobei ich die Männer zu animalisch fand und mich schließlich für einen weiblichen Werwolf entschied. Anschließend stellte ich ihre Haarfarbe, die Augenfarbe und ein paar Gesichtszüge ein, bevor ich ihr noch ein paar Narben gab und auch die Frisur auswählte. Dann kam das schwierigste: Der Name.

Ich wusste nicht, wie Laura ihren Troll genannt hatte, doch das war im Moment auch nicht wichtig, wodurch ich einfach meinen Werwolf betrachtete und versuchte zu sehen, was für einen Namen das Leben ihr gegeben hätte. Als er plötzlich vor meinem inneren Geiste erschien:

Destina

Ankunft

Die Werwölfe sind ein mächtiges Volk. Sie werden von allen Völkern gefürchtet und verehrt. Denn ihre Körperkraft ist kaum zu bändigen, genauso wie ihre Wildheit. So gerät es gerne einmal in Vergessenheit, dass sie durch einen tragischen Unfall entstanden.

Ein Elf versuchte einen Wolf durch Zauberei das Sprechen beizubringen. Doch was er ihm schenkte, war viel mehr als nur die Gabe, sich akustisch verständlich ausdrücken zu können, sondern auch humane Intelligenz und die Fähigkeit, auf zwei Beinen zu gehen. Außerdem schenkte er ihm die Anwesenheit des Daumens, wodurch diese neue Rasse die Möglichkeit bekam, Dinge zu greifen.

Schon schnell vermehrte sich der Wolf unter seinen Artgenossen und immer mehr Werwölfe, wie man sie fortan nannte, entstanden. Sie begannen schon fast zu einer Plage zu werden, wodurch ein hohes Preisgeld auf ihre Köpfe ausgesetzt wurde. Sofort nahmen die Vampire sich dieses Problems an und begannen Jagd auf die Werwölfe zu machen.

Zu Beginn fielen viele Wölfe den Vampiren zum Opfer, doch nach und nach begannen sie sich zu wehren und ihre eigenen Mächte zu entwickeln. Ihr Kampfmotto wurde: „Sehe, bevor du selbst gesehen wirst. Denn nur dann wirst du derjenige sein, der tötet.“

Einige gingen auch in die Lehre bei den Minotauren und eigneten sich so die Kunst der Schattenmagie an. Es schien ihre einzige Möglichkeit zu sein, sich gegen die Hetzjagd der Vampire zu behaupten. Mittlerweile sehr erfolgreich sogar.

Dies alles ist nun schon einige Jahrhunderte her. Doch ist die Jagd noch lange nicht beendet. Nicht für die Vampire. Und das, obwohl sich der dunkle Schatten immer weiter über Yerion ausbreitet…

Ich betrachtete die kleine Filmsequenz ruhig, während ich der Geschichte über die Werwölfe folgte. Nun ja, so wie es sich anhörte, sollte ich mich vor den Mitspielern der Vampirrasse in Acht nehmen. Aber das wird wohl nicht allzu schwierig werden.

Die Welt, in die man mich gesetzt hatte, wirkte düster und kalt. Sie war ein dichter Nadelwald aus Tannen und Fichten. Man roch das Moos und die Pilze, die sich aus dem Boden kämpfen. Oft sah man Wölfe durch die Schatten huschen und ich selbst stand vor einem Höhleneingang, wobei ich sofort von einem anderen Werwolf angesprochen wurde: „Willkommen, Destina. Schön, dass du dich dem Rudel, das sich auf die Suche nach neuen Höhlen macht, anschließen möchtest. Wir können jeden tapferen Kämpfer gebrauchen.“

Es war nur ein NPC, dennoch hörte ich geduldig zu, bevor ich dann ruhig weiterging, um mich ein wenig in der Umgebung umzusehen. Ich war wirklich in einem Wald. Anscheinend waren die Werwölfe noch nicht gut genug entwickelt, um in richtigen Siedlungen zu leben. Oder aber sie lebten absichtlich hier, weil sie sich so besser vor den Vampiren verstecken konnten.

„Hey, Shujo! Bist du nun auch endlich online? Hat aber lange gedauert, bis sich das Spiel auf deinen Rechner angesiedelt hat.“ Plötzlich öffnete sich ein Chatfenster, wobei ich erkannte, dass es meine beste Freundin Laura war. Ihr Charakter trug den Namen Terrivon und irgendwie war sie nicht mehr allzu weit vom Maximallevel 60 entfernt, was jedoch nicht weiter verwunderlich war, denn sie spielte schon eine geraume Weile.

„Ja, ich konnte mich einfach nicht mehr dagegen wehren. Schließlich durfte ich mir in diesem Bereich schon einiges anhören und dessen bin ich nun einfach müde“, antwortete ich ruhig, wobei ich dann schon den nächsten Text las: „Ah, okay. Hast eh lange durchgehalten. Warte, ich komm' vorbei, dann können wir etwas zusammen machen. Ich kann dir ein paar Orte zeigen. Du bist ein Werwolf. Ich weiß, wo diese Rasse startet. Warte kurz. Ich bin bald da.“

Ich musste lächeln. Ja, ich wusste, wie sehr sie sich darauf gefreut hatte, mit mir zu spielen. Schließlich hatte ich ihr sofort meine Kontaktdaten geben müssen, sodass sie mich adden konnte. Denn sie hatte schon länger mit mir zusammen spielen wollen. So oft hatte sie versucht mich zu überreden. Viel zu oft, wenn ich ehrlich war.

Ein breiteres Lächeln legte sich auf meine Lippen, während ich mich ruhig weiter umsah. Die Grafik war schön. Sehr realistisch gehalten, was mir durchaus gefiel. Ich mochte diese Comicgrafik nicht. Es kam mir vor, als würden sich die Entwickler mit einem derartigen Stil über ihr eigenes Spiel lustig machen. Außerdem würde es zu Shards of Fantasy einfach nicht passen.

„Hier bin ich.“ Plötzlich erklang die Stimme von Laura in meinem Ohr und ich erschrak kurz, wobei ich irritiert auf den buckligen Troll sah, der mich schelmisch angrinste. Seine blaue Mähne hing lässig über seine Schultern, während die gewaltigen Stoßzähne für den nötigen Respekt sorgten.

„Na, hab ich dich erschreckt? Ich hab dir doch gesagt, dass sich das Spiel der neusten Technik bedient, sodass man direkt kommunizieren kann und auch Emotionen von dem Spieler auf die Figur übertragen werden. Aber ich wusste, dass du mir wieder nicht zuhören würdest“, redete sie weiter auf mich ein, wobei ich mich langsam erholte, als ich schon die nächste spöttische Anmerkung hörte: „Hey, du bist ja ein Weibchen. Wie kommt das denn?“

„Da redet gerade die Richtige. Du bist doch selbst ein Kerl. Ich empfinde die männlichen Werwölfe nur als zu animalisch“, erklärte ich mich kurz, wobei ich dann ruhig näher zu ihr trat, „und warum ist dein Troll männlich?“

„Ganz einfach, weil mich so niemand blöd anmacht.“ Sie zuckte mit den Schultern bevor sie dann ein Reittier beschwor. „Komm, steig auf. Ich will dir die Hauptstadt zeigen und auch ein paar andere interessante Orte.“

Sie hatte einen gewaltigen Greifen gerufen, auf den sie anschließend stieg und ich dann zögerlich ebenfalls hinter ihr Platz nahm. „Wieso wird man blöd angemacht, wenn man ein Weibchen spielt?“

„Das wirst du schon noch selbst sehen. Oh ja, du wirst deine Wahl noch bereuen.“ Sie lachte auf, wobei ich nur ein wenig irritiert meine Augenbrauen zusammenzog. Irgendwie wollte ich das nicht wirklich glauben. Schließlich würde jeder hören, dass ich ein Junge war. Bestimmt übertrieb Laura nur wieder einmal…

Erste Begegnungen

„Und wie ist dein erster Eindruck von dem Spiel?“, begann sie ein Gespräch, während wir über die Landschaft flogen, wobei ich die Grafik auf mich wirken ließ. Unter uns raste ein savannenähnliches Gebiet vorbei, das immer mal wieder von kleinen Grünoasen unterbrochen wurde. Auch erkannte ich vereinzelte Wassergebiete, an dem sich Tiere versammelten. Es schien alles so real, dass ich das Gefühl hatte die Tiere und das Wasser riechen zu können. Ich spürte, wie ich mich immer mehr in dieser Welt verlor. Ohne es selbst wirklich wahrzunehmen, scrollte ich in die Egoperspektive, wodurch das Gefühl, selbst der Charakter zu sein, nur noch mehr verstärkt wurde.

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