· Zum Nase schnäuzen, immer auf die Toilette
· Beim feucht-fröhlichen Umtrunk den Kellner bitten, Wasser einzuschenken
· Trinkgeld ist offiziell verboten und wirkt oftmals beleidigend
· Auf Pünktlichkeit wird besonderer Wert gelegt
· Oberste Maxime ist es, das Gesicht zu wahren
· Höflichkeit geht vor Vertraulichkeit
· Gelassen bleiben, auch in problematischen Situationen
· Wenig private Dingen erzählen
· Bitte keine wütenden Gefühlsausbrüche
· Keine Kritik
· Keine heiklen Themen ansprechen, z.B.: Tibet
· Bei einem Besuch in einer chinesischen Wohnung bitte Schuhe ausziehen
· Nie auf jemanden mit dem Finger zeigen, sondern die ganze Hand nehmen, mit
der Innenseite nach oben
· Liebesbeweise in der Öffentlichkeit sind tabu
· „Oben ohne“ am Strand zu liegen ist ebenfalls nicht empfehlenswert
· Der Nicht-Chinese steht normalerweise außerhalb der chinesischen
gesellschaftlichen Hierarchie
12
www.gastronomiecoach.andreas-moebius.de
Speiseangebote für verschiedene Gästegruppen
Um den verschiedenen Gästegruppen ein optimales Speisenangebot präsentieren zu können, ist es absolut notwendig sich darüber Gedanken zu machen, welche Gästegruppen es gibt und, wieviel Zeit sie für die Mahlzeiten haben und welche Speisen Sinn machen.
Hier einige Überlegungen, wobei dieses Listen natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, ganz im Gegenteil, hier ist noch viel Platz für eigene Gedanken und Erfahrungen.
Verschiedene Gästegruppen
Bei der Erstellung eines Speisenangebotes für verschiedene Personengruppen besteht die Kunst des Gastronomen und seinem Küchenteam alle kulinarischen und Bedürfnisse der Gäste abzudecken.
Welche G ä ste-/Personengruppen gibt es?
· Schüler
· Jugendliche
· Senioren
· Touristen
· Sportler
· Internationaler Gästekreis
· Geschäftsleute
· Familien
· Auszubildende
· Sekretärinnen
· Führungskräfte
· Mütter mit Kindern
· Radfahrer
· Wanderer
· Personen, die finanziell unabhängig sind
· Personen mit kleinem Budget
· Gäste einer Firmen-/Betriebsfeier
· usw…
13
www.gastronomiecoach.andreas-moebius.de
Beispiele f ü r verschiedene Gasttypen:
· Mittagsgast - hat wenig Zeit, benötigt wenig Auswahl, möchte schnell bedient
werden, wählt gerne preiswerte Gerichte
· Erlebnisgast - sucht nach besonderen Spezialitäten, Ambiente und Unterhaltung
sind wichtig, nimmt sich viel Zeit, bezahlt auch höhere Preise
· Reisender Gast - sucht nach landestypischen Gerichten, möchte schnell bedient
werden, steht häufig unter Zeitdruck
· Gesundheitsbewusster Gast - sucht nach solchen Gerichten, die seinen
Vorstellungen von Gesundheit entsprechen, möchte bevorzugt Bioprodukte, bezahlt auch höhere Preise
· Geschäftsmann als Gastgeber - erwartet entsprechenden Service für sich und
seinen Gast, Essen und Trinken müssen ein hohes Niveau erfüllen, bezahlt auch höhere Preise, nimmt sich Zeit für das Essen
· Urlaubsgast - erwartet ein abwechslungsreiches Angebot, ist für eine längere
Zeitspann vor Ort, nimmt sich Zeit für das Essen, Preis- Leistungs-Verhältnis ist wichtig
Was ist wichtig bei einem Speisenangebot für vorgegebene Personengruppen?
Beispiel Senioren:
Bei Senioren ist darauf zu achten, dass die Speisenzusammenstellung ausreichend Vitamine, Mineralstoffe sowie Nähr- und Ballaststoffe aufweisen. Die Kost sollte eiweißreich sein, aber wenig Fett enthalten. Zudem sollten die Produkte möglichst frisch sein und keine blähende Wirkung haben.
Beispiel Sch üler, Jugendliche, Auszubildende:
Angebote von Fast Food und Trendprodukten sind hier sehr oft gefragt.
Sek retä rinnen:
Eher gesundheitsbewusst, leicht, kalorienarm.
Fü hrungskr äfte, Manager:
Hochwertige, teure Produkte erstklassig verarbeitet, wissen wie „etwas zu schmecken hat“.
14
www.gastronomiecoach.andreas-moebius.de
Treffende Angebote erstellen
Um durch ein Angebot die Anzahl der Gästebuchungen deutlich zu erhöhen, sollten der Hotelier und Gastronom folgende Punkte bei der Angebotserstellung beachten:
Angebotserstellung: Angebote/ Specials
Ähnlich wie bei der Positionierung Ihres Hauses müssen Sie bei der Gestaltung von Specials/ Arrangements/ Sonderangeboten folgendes abklären:
· Was will ich mit diesem Angebot überhaupt erreichen (in Qualität und Quantität?)
· Welche Gästegruppe will ich damit ansprechen?
· Wie kann ich das Arrangement inhaltlich gestalten? Und überprüfen Sie, ob SIE
dieses Angebot reizen würde?! Oder suchen Sie sich eine Testperson aus Ihrem Bekanntenkreis.
· Wo bekomme ich entsprechendes Adressmaterial für potentielle Kunden her?
· Welche Vertriebswege kann ich nutzen, um mein Angebot zu kommunizieren?
Das Ziel - zu welchem Zeitpunkt will ich was verkaufen?
Überlegen Sie sich, ob das Angebot einen buchungsschwachen Zeitraum füllen oder ein ganzjähriges Paket darstellen soll. Wie viele Pakete wollen Sie verkaufen? Beschreiben Sie, für welche Buchungssituationen/ Zeiträume ein Arrangement für Ihr Haus angebracht ist.
Geben Sie nach Möglichkeit 3 Beispiele!
Welche G ä stezielgruppe haben Sie im Auge?
Überprüfen Sie, wen Sie ansprechen wollen - touristische Gruppen, Vereine, Tagungsteilnehmer, den Last Minute Bucher, den Gästekreis 50+ oder ein anderes Klientel? Wen können Sie sich als Gast in ihrem Haus in den oben von Ihnen umrissenen Zeiträumen vorstellen?
Ang ebotsinhalt
15
www.gastronomiecoach.andreas-moebius.de
Was könnte diese Zielgruppe jetzt besonders interessieren? Kennen Sie Angebote aus
Ihrer Stadt, die besonders erfolgreich laufen? Was zeichnen diese aus? Versuchen Sie kurz
3 verschiedene Angebote mit unterschiedlichen Angebotsschwerpunkten zu formulieren!
Adressdaten - Adressdaten recherchieren
Das schönste Angebot nützt mir nichts, wenn ich nicht weiß, an wen ich es adressieren soll. Nutzen Sie das Material, dass Ihnen der Gast zur Verfügung stellt. Firmen in anderen Bereichen müssen Adressen teuer einkaufen, Sie haben mit jedem Meldeschein die Adresse eines Kunden, der sich auf jeden Fall für Ihr Produkt interessiert. Denn er war ja schon einmal da! Formulieren Sie, wo Sie, zugeschnitten auf Ihre Angebote und Ihre Gästezielgruppe das entsprechende Adressmaterial herholen - sofern Sie sich mit Ihrem Angebot an konkrete Adressaten wenden wollen.
Читать дальше