Axel Adamitzki - Es begann in Paris

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Christina Neuenhofen ist mit ihren Eltern in Paris. Zweimal träumt sie von einem Fluss, farbigen Bildern und einem jungen Maler. Als sie ihm tatsächlich begegnet, kann sie es kaum glauben. Kann man von einem Menschen träumen, ohne ihn vorher gekannt zu haben?
Sie verliebt sich in ihn. Doch ihre Eltern, als reiche Unternehmer haben etwas dagegen. Sie haben andere Vorstellungen von der Zukunft ihrer Tochter.
Wird Christina ihre Liebe bekommen?

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Christinas Gesichtszüge versteinerten.

»Sie meinen ...?«

Er lachte. »Ach Unsinn. Es wird schon nichts passiert sein. Vielleicht hat er gestern einfach nur ein Gläschen zu viel getrunken. Aber halt, das kann nicht sein. Denn ich glaube, Ihr Pierre trinkt gar keinen Alkohol. Er wird sicher noch zutun haben und jeden Moment hier eintreffen.«

Ihr Pierre? Wie kam dieser Mensch nur dazu, ihn als ›ihren Pierre‹ zu bezeichnen?, fragte sie sich und spürte sogleich, wie ihre Wangen rot anliefen. Das war nun wirklich zu peinlich. Und augenblicklich hatte sie das Gefühl, die Blicke aller Vorbeigehenden hatten sich auf sie gerichtet. Und sie belächelt. Sie musste schnellstens hier verschwinden.

»Dann komme ich vielleicht später noch einmal vorbei.«

Und weg war sie.

»Wie sie möchten.«

Lächelnd, keineswegs anmaßend, blickte der ältere Künstler hinter Christina her.

Viele haben schon versucht ›Pierre den Deutschen‹ zu erobern, aber bislang hat noch jede Reißaus genommen, dachte er kurz. Doch rasch beschäftigte er sich wieder mit seiner Arbeit, einen Eiffelturm im Sommer, und hatte die Begegnung mit der jungen Touristin auch bald schon vergessen.

*

Ziellos lief Christina durch die Straßen von Paris. Ihre Gedanken waren bei dem älteren Künstler und bei ›Pierre dem Deutschen‹ und bei ihrem peinlichen Auftritt ... eben auf dem Künstlermarkt.

Manchmal bist du trotz deiner zweiundzwanzig ein unreifer Teenager, rügte sie sich und versuchte, ihre Haltung zurückzugewinnen. Es gelang ihr nicht. Immer wieder musste sie zur Uhr sehen. Und immer wieder stellte sie sich die Frage: Ob er wohl schon da ist?

Und wieder wuchs ihre Ungeduld. Sie wollte es hinter sich bringen. Sie wollte wissen, was für ein Mensch ›Pierre der Deutsche‹ war. Zumindest auf den ersten Blick. Mehr nicht!

Und doch ... jetzt musste sie sogar über sich selbst lachen. Seit gestern schwirrten ihre Gedanken um einen Menschen, den sie nicht kannte, von dem sie lediglich ein kleines, wunderschönes Bild hatte, das ihr ... und das musste sie zugeben, ... das ihr das Herz geöffnet hatte. Sie hielt es nicht mehr aus, sie wollte ihren Seelenfrieden zurück. Auch wenn der Traum zerplatzen würde.

Christina hob den Kopf, orientierte sich so gut es ging und lief, ohne Umwege, zurück zu dem Künstlermarkt an der Seine.

Sie hatte ihren Weg so gewählt, dass sie schon von Weitem sehen konnte, ob Pierre in der Zwischenzeit seinen Platz eingenommen hatte.

Und tatsächlich, da saß er.

Und, wie sieht er aus?, fragte sie sich sofort. Sie konnte es nicht sehen. Er hatte sich mit dem Rücken zu den Touristen gesetzt und malte. Offensichtlich ein Motiv von der anderen Seite der Seine.

Mit unsicheren Schritten ging sie auf ihn zu. Von dem Gewühl, von dem Gedrängel, von all dem Trubel um sich herum, nahm sie nichts wahr.

Kurz bevor sie Pierre erreicht hatte, drehte er sich um. Er suchte etwas. Eine neue Farbe oder einen anderen Pinsel. Und dabei trafen sich ihre Blicke. Das erste Mal. Christinas Knie wurden weich, sie hatte das Gefühl, sich setzen zu müssen. Doch sie konnte den Blick nicht von ihm abwenden.

Er war es! Der Künstler aus ihrem Traum. Jung und gutaussehend. Er war es!

Aber konnte so etwas überhaupt sein? Gab es das, dass man einen Menschen im Traum kennenlernt? Und dass man ihn später im wirklichen Leben trifft? Gab es das?

Offensichtlich.

Und auch er blickte sie fortwährend an.

»Kann ich etwas für Sie tun, Mademoiselle?«

Christina blieb stumm. Ihre Erwartungen, Wünsche und Hoffnungen, betörend, weltvergessend und ungeahnt, wurden wahr, nein!, .... sie wurden übertroffen.

Ein Mann von etwa dreißig Jahren stand vor ihr. Mit ebenmäßigem Gesicht, mit dunklen, fast schwarzen Augen, die sie warm ansahen, mit dunkelblondem Haar, das lang war, und vom Wind getragen, durcheinanderflog, mit einem schlanken, durchtrainierten Körper, der jeder Gefahr trotzen würde. Ungezähmt!, ging es ihr augenblicklich durch den Kopf.

Ungezähmt!

Auf seine Kleidung schien er wenig Wert zu legen: Ein großkariertes Baumwollhemd und eine abgewetzte Jeans waren neben Sandalen, das Einzige, was er trug. Keine Strümpfe, keine Jacke, nicht einmal ein T-Shirt unter dem Baumwollhemd.

Ungezähmt passte ausgezeichnet.

4

Nachdem Christina langsam wieder festen Boden unter ihren Füßen spürte, versuchte sie sich abzulenken und sah sich seine ausgestellten Bilder an. Sie wurde nicht enttäuscht. Wärme, Nähe, Geborgenheit, waren die Gefühle, die in ihr ausgelöst wurden.

Durch die Bilder?

Sie wusste es nicht. Es war ihr auch egal.

»Kann ich irgendetwas für Sie tun?«, wiederholte Pierre seine Frage. Und noch immer mit diesem Lächeln in den Augen.

»Ich habe bei Monsieur Boulin ein wunderschönes Bild von Ihnen -«

»Ah! Sie sind Kundin von Monsieur Boulin?«, unterbrach er sie. »Diesem Halsabschneider?!«

Und augenblicklich veränderte sich die Stimmung. Die Freundlichkeit wich einer unverhohlenen Unnahbarkeit, geradewegs einer feindseligen Ablehnung.

»Kundin ist vielleicht zu viel gesagt. Ich habe dort lediglich ein Bild von Ihnen erworben«, versuchte Christina sich zu rechtfertigen, obwohl es eigentlich keinen Grund dafür gab. Monsieur Boulin war nett gewesen. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass er ein ... Nein, das gefiel ihr nicht!

»Warum ist Monsieur Boulin ein Halsabschneider?«

Pierre sah sie ablehnend an.

»Wie viel haben Sie für das Bild bezahlt?«

»Achthundert Euro.«

»Sehen Sie, mir hat er damals, als ich das Geld nötig hatte, ganze zweihundert dafür bezahlt. Das hat kaum die Kosten für Farben und Leinwand gedeckt. Und der soll kein Halsabschneider sein?«

Christina schüttelte den Kopf. Sie wollte dem nicht zustimmen.

»Ich wollte weitere Bilder von Ihnen bei Monsieur Boulin sehen und eventuell auch kaufen. Aber er hatte nur dieses eine von Ihnen. Und ohne zu zögern, sagte er mir, wo ich Sie finden könnte. Ohne dass ich es erwartet hatte. Tut das ein Halsabschneider? Ich denke, wohl kaum.«

Christina hatte sich empört. Ungehemmt.

Warum eigentlich?

Pierre schien das zu imponieren, doch er ging nicht weiter darauf ein. Vielleicht wusste er auch, dass sie recht hatte, und er wollte es einfach nur nicht zugeben.

»Wenn Sie wollen, suchen Sie sich etwas aus. Bei mir zahlen Sie keine achthundert Euro. Hier beim Künstler bekommen Sie die Bilder preiswerter, ... fast geschenkt.«

Seine Worte klangen verächtlich. Und damit war das Gespräch für ihn beendet ... einfach so. Er überprüfte einen Pinsel und beschäftigte sich wieder mit dem angefangenen Bild.

Der Zauber schien vorbei zu sein. Träume sind eben nur Träume. Oder?

Enttäuscht sah sie sich noch einmal die Bilder an, ohne sie wirklich zu sehen. Wut stieg in ihr auf. Das war in ihrem Traum nicht vorgekommen. Diese Arroganz! Alles passte, nur nicht diese Arroganz. Und sie wurde sehr wütend. Und ... sie war verliebt! Augenblicklich und hoffnungslos! Aber davon wollte sie jetzt nichts wissen. Und überhaupt, wie konnten ihr die Gefühle einen solchen Streich spielen? Dieser Mann war durch und durch arrogant. Doch diese Augen ... es war hoffnungslos.

Aber es ging nicht. Sie musste sich ablenken. Vielleicht sollte sie einfach gehen? Sie konnte nicht.

Und so wanderte ihr Blick noch einmal über die Bilder. Schön. Wunderschön. Sie berührten ihre Seele. Ein Ölgemälde, eine Ansicht von Paris, gefiel ihr besonders gut, diese Farben, diese Tiefe. Doch sie hatte jetzt keine Lust, es zu kaufen. Eigentlich wollte nur noch weg, nein, wollte sie nicht. Aber hierbleiben wollte sie auch nicht, konnte sie nicht. Ach, es war zum Verzweifeln. Gleichwohl musste sie noch etwas klarstellen.

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