Walter Brendel - Ein König und seine Frauen

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Heinrich VIII. ist der meistberüchtigte König der britischen Geschichte. In seiner 36 Jahre währenden Regentschaft heiratete er sechs Mal. Ob Scheidung oder Schafott – dem König war jedes Mittel recht, wenn er eine Ehefrau loswerden wollte. Doch jede seiner Königinnen beeinflusste den Mann, der sich von einem edlen Prinzen zu einem wahren Monster wandelte und prägte damit auch ganz England. Wir nehmen die Personen, die im Zentrum dieser turbulenten und gewalttätigen Epoche Englands standen, genauer unter die Lupe.
Nicht seine vielen Ehen machten ihm wirklich interessant. Viele glaubten, seine Königinnen hätten sein Leben geprägt. Wichtig waren vor allem die Männer an seiner Seite, sie waren nämlich viel stärker, als der Charme der Bettgespielinnen. Einige blieben nur Fußnoten in Geschichtsbüchern, andere wurden weltberühmt. Sie handelten aus dem und im Verborgenen, prägten Heinrichs Haltung und seinen Charakter und nicht zuletzt das Bild eines der berühmtesten Monarchen der Weltgeschichte.

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Aber es gab von Anfang an eine einflussreiche männliche Persönlichkeit in seinem Leben. Arthur Plantagenet, den unehelichen Halbbruder seiner Mutter Elisabeth. Er hatte den Ruf eines Mannes von Integrität und Bildung. Nach allem was man weiß, war er eine sanfte Persönlichkeit. Elisabeth könnte sich darauf verlassen, dass ihr Halbbruder Heinrich eine zeitgemäße ordentliche Erziehung gab. Allerdings erzog Arthur den Prinzen nach eigenen Vorstellungen, die denen Heinrich Tudors nicht entsprachen. So brachte er seinen Neffen das Lanzenstechen bei, von dem Heinrich begeistert war. Der fühlte sich als Ritter. So wollte er auch werden, wenn er einmal groß ist. Ritter waren die Stars dieser Epoche, überall gefeiert. Schon als kleiner Junge hatte Heinrich versucht, dem Ritterstand nachzuahmen. Sein Pony besteigen, eine Lanze zu packen und sich mit den Großen zu messen. Davon träumte er. Später als König sollte Heinrich weiterhin derartige Aktivitäten leidenschaftlich verfolgen, die ihm sein Bastardonkel nah gebracht hatte. Er liebte den Onkel mehr als seinen Vater, den er nur selten sah. Die Zeit, die sein Vater neben den Regierungsgeschäften mit seiner Familie verbringt, widmet er fast ausschließlich dem Prinzen Arthur, seinem Thronfolger.

Der Hofstaat von Heinrich VII. zog von Ort zu Ort, um seine noch ungesicherte Herrschaft zu stützen. Die Kinder Arthur und Heinrich waren für verschiedene Positionen bestimmt. Der erstgeborene war der Erbe und wurde für den Thron streng erzogen. Prinz Heinrich dagegen war für die Kirche bestimmt und sollte Erzbischof von Canterbury werden. Historisch ist das allerdings unbestimmt, denn dagegen spricht Heinrichs Erhebung zum weltlichen Titel des Duke of York, der mit erheblichem Landbesitz einherging und seine Ausbildung an den Waffen. Er wurde aber viel akademischer ausgebildet.

Wie jeder Junge wollte aber auch Prinz Heinrich oft seinen Vater sehen und Zeit mit ihm verbringen. Aber wie erwähnt, war das nur selten möglich, denn Arthurs Erziehung zum Herrscher und die Sicherung der Tudor-Herrschaft hatte Vorrang. Es kann durchaus sein, dass der junge Prinz sich als Reserveerbe ungeliebt fühlte. Vielleicht beeinträchtigte dieses auch sein Selbstvertrauen. Doch es war allgemein auch üblich, dass Königskinder ihre Eltern oft sehr wenig sahen. Doch bald sollte Heinrich Gelegenheit haben, das besser einzuordnen und seine Familie zu sehen. Berichte darüber sind bis heute erhalten geblieben. Diese zeigen, dass die Familientreffen großen Eindruck auf den kleinen Heinrich machten.

Der junge Prinz war im Jahre 1494 drei Jahre alt, als er zum Herzog of York ernannt wurde. Sein erster großer öffentlicher Auftritt, zeitlebens wird er das in Erinnerung behalten. Endlich wurde er von seinen Vater beachtet, zuvor durfte er nur dessen Serviette zum Malen benutzen. Es bedeutete ihm wirklich unglaublich viel. Dieser Prinz, der seine bisherige Kindheit im Schatten Arthurs verbrachte, genoss den kurzen Moment im Rampenlicht.

In öffentlichen Auftritten scheinen alle Tudors bereits in den jungen Jahren geschickt zu sein. Heinrich VIII. ist da keine Ausnahme. Es muss schon für ihn sehr interessant gewesen zu sein, von der Frauenseite der Kinderstube in die Welt der Männer und der Politik zu kommen. Von Anfang an scheint er Aufsehen zu erregen, selbst als dreijähriger. Doch leider war es damit bald wieder vorbei. Heinrich wurde zurück nach Eltham Palace gebracht und die Aufmerksamkeit seines Vaters richtete sich wieder ausschließlich auf seinen älteren Bruder. Nur Arthur sollte in die Fußstapfen seines Vaters treten.

Das ganze Gewicht der Dynastie lastete auf Arthurs Schultern, sein Leben wurde durch den Vater streng kontrolliert. Schon früh führte er Arthur in die Regierungskunst ein. Heinrich dagegen wurde verwöhnt, vergöttert von seiner Mutter und seiner Großmutter, Margaret Beaufort. Einen Lebenszweck hatte er in diesen frühen Jahren nicht, denn er schließlich nur für die Kirche bestimmt. In dieser Vorbereitung auf eine hohe Position im Klerus mangelte es Heinrich an einer Sache nicht: Bücher. Deren Verfasser sollten einen gewissen Einfluss auf seinen späteren Regierungsstil haben. Begeistert haben ihm besonders die Ritterromane, in denen er geschmökert hat. Geschichten von Königen, wie etwa Heinrich V. Darüber hinaus wurde er beeinflusst von Männern wie Erasmus von Rotterdam. Erasmus war der berühmteste internationale Gelehrte seiner Zeit. Seine humanistischen Schriften über die Fähigkeiten des Einzelnen, sich durch Bildung zu erziehen, beeinflussten das Europa der Renaissance.

Erasmus porträtiert von Hans Holbein dem Jüngeren (1523)

Heinrich lernte Erasmus persönlich kennen, als dieser im Jahre 1499 Eltham Palace besuchte. Augenscheinlich waren die beiden voneinander beeindruckt. Diese persönliche Beziehung und einige Werke von Erasmus beeinflussten Heinrich sehr.

Der Gelehrte zeigte sich beeindruckt vom Können Heinrichs. Er schrieb: „Als wir in die Halle kamen, war alles Gefolge versammelt […]. In der Mitte stand Heinrich, neun Jahre alt, bereits mit einem gewissen königlichen Auftreten ausgestattet, ich meine einer Geistesgröße, kombiniert mit erstaunlicher Höflichkeit“.

Heinrich und seine Schwester Margaret beim Besuch von Erasmus (moderne Darstellung des 19. Jahrhunderts in Westminster Hall)

Heinrich sollte dieses Treffen nie vergessen. Beide führten eine umfangreiche Korrespondenz in lateinischer Sprache, die den Intellekt des jungen Prinzen viele Jahre prägen und stimulieren sollte.

Außer Heinrich waren in Eltham Palace auch seine Geschwister Margaret, die später Jakob, König von Schottland, ehelichte, Mary und Edmund.

Heinrichs erster Lehrer war ab 1496 der Hofpoet John Skelton, von dem er die typische Renaissanceausbildung der Zeit erhielt, mit besonderem Augenmerk auf Latein, Geschichte und antike Autoren neben Musik und Poesie. Später setzte Heinrich seine Ausbildung mit einem anderen Lehrer, William Hone, fort, zu dem sich noch der Französischlehrer Giles Duwes und ein Musik- und Waffenlehrer gesellten. Mit dieser Ausbildung wurde der junge Prinz später der erste König Englands mit einer umfassenden humanistischen Bildung, der fließend Latein und Französisch sprach, Musik komponierte und Gedichte verfasste.

Tod von Arthur und Aufstieg von Heinrich

Arthur unterdessen entwickelte sich zum Ebenbild des Vaters. Der Kronprinz lebte in einem eigenen Haushalt in Ludlow in Wales. Sein Vater war schon auf Brautschau gegangen, um die nächste Generation der Tudors zu sichern. In Spanien wurde er fündig. Das Ziel war der Abschluss eines Paktes mit Spanien. Dazu sollte Arthur nun Katharina von Aragon heiraten.

Um deren Eignung zu prüfen, traf Heinrich Tudor die zukünftige Braut seines Thronerben bei ihrer Ankunft im Oktober 1501. Das erste Treffen gestaltete sich zwar etwas unbeholfen, weil keiner die Sprache des anderen verstand, aber zufrieden war Heinrich dennoch.

Die künftige Mutter vieler Tudors hatte gerade ihren 16. Geburtstag gefeiert. Ausnehmend hübsch ist sie gewesen. Mit erdbeerblonden Haar und einen farbig blassen Teint. Ihr Name war Katharina von Aragon. Sie war die Tochter der katholischen Majestäten Isabella I. von Kastilien und Ferdinand II. von Aragonien. Ihre Urgroßmutter, Katharina von Lancaster, nach der sie benannt wurde, war eine Enkelin des englischen Königs Eduards III. Sie war ein unglaublicher Fand, den die Tudors dringend brauchten und die den englischen Thronfolger Arthur heiraten sollte.

An ihren Hochzeitstag sahen tausende Menschen eine der prächtigsten Prozessionen in der Geschichte der englischen Krone auf Londons Straßen.

Flämischer Wandteppich, Katharina und Arthur bei ihrer Hochzeit, ca. 1500

Und nicht nur die Braut trug ein cremefarbiges Kleid, auch Prinz Arthur war im hellen Gewand gekleidet, als Symbol für seine Jugend und Reinheit. Für Heinrich Tudor war es die perfekte Verbindung, denn diese Ehe festigte das Verhältnis zwischen England und Spanien und sicherte sein Haus.

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