Helena Zauber - Das Leben geht weiter

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"Hier ist Werner Meyer, ich rufe im Auftrag von Friedhelm Richter an, wegen ihrer Wartung. Sind Sie Frau Schmidt?"
Ivonne hält den Atem an, sie weiß von Friedhelms Angestelltem. Aber warum ruft Herr Meyer sie jetzt an?
"Ja das bin ich", sagt sie zögernd.
"Ich wollte Bescheid sagen, dass Herr Richter im Moment leider nicht kommen kann. Ich übernehme die Wartung!"
"Warum kann Herr Richter nicht kommen, wenn ich das wissen darf?", fragt Ivonne innerlich total angespannt. Ihr gehen tausend Gedanken durch den Kopf, was wohl passiert sein könnte.
"Können wir uns irgendwo treffen?", fragt Ivonne nun leise, ihre aufsteigenden Tränen unterdrückend.
Langsam ahnt Werner Meyer, wer sich hinter der Firma Schmidt verbirgt.

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Ivonne war mal wieder fassungslos darüber, was Ulf von ihr dachte.

„ Mein lieber Ulf“, sagte sie dann, „Das wirst du mir doch nicht zutrauen! Ich hoffe sehr, dass wir so was, wie Ralf und Beate nicht machen, also gegenseitig heimlich im Handy des Anderen schnüffeln. Was du mir sagen willst, kannst du mir sagen und gut.“

Ivonne schälte weiter Kartoffeln und Ulf ging ohne ein Wort ins Bad duschen.

„Mh“, denkt sie jetzt, „dass er überhaupt auf die Idee kam, dass ich so was machen würde, war ein starkes Stück.“ Das war ihr damals nicht so bewusst.

Aber als sie dann daran denkt, wie dieses Treffen mit Ulf weiter ging, muss sie fast schmunzeln.

Ulf kam umgezogen in die Küche. Er hatte doch tatsächlich einen so hässlichen Pullover an, der ihm gar nicht stand und ungebügelt war.

„So geht das aber nicht“, sagte sie, „mit dem ungebügelten Pulli gehst du mir nicht los! Zieh ihn aus, ich bügel dir ihn rasch, will mich doch nicht vor deiner Bekannten blamieren!“

Ivonne stellte das Bügelbrett auf. Ulf war so verdattert, dass er tat, was sie sagte.

Während sie seinen Pulli bügelte stand er mit hängenden Schultern im Flur und sah ihr mit ausdruckslosem Blick zu.

„So, fertig! So kannst du los zu ihr! Und grüße deine Bekannte unbekannter weise von mir!“, sagte Ivonne lächelnd. Wieder war Ulf verdattert, dass er nur sagte:

„Ja, um 19 Uhr bin ich wieder zuhause.“

„Warum?“, fragte Ivonne, „nimm doch deine Arbeitsklamotten mit ins Auto, dann bist du flexibler!“, und lachte.

Nun war Ulf erst recht verwirrt, sagte: „Tschüß!“, und ging.

„Tja“, dachte Ivonne damals, „hinter jedem neuen Mann steckt eine Frau, die eine Sektflasche öffnet, dass sie ihn los ist.“

Und das tat sie dann auch. Am späten Nachmittag ging sie mit Sekt in die Wanne und hörte ihre damalige Lieblingsmusik.

Als sie in ihrem kleinen Häuschen ankommt, wundert sie sich wieder, wie sie es geschafft hatte zu fahren.

Ihr ist doch noch ganz schön wirr im Kopf. Ihre Gefühle schwanken weiterhin zwischen Traurigkeit und Verzweiflung.

Gleichzeitig spürt sie das schöne Gefühl in ihr, wenn sie an ihre Zeit mit Friedhelm zurück denkt, an die vielen schönen Treffen und Telefonate.

Das erste Date

Ihr fällt der erste gemeinsame Tag ein, das erste Date mit Friedhelm:

„Irgendwie hatte ich einen Narren an ihm gefressen. Wie toll er schrieb, wie er am Telefon redete.

Obwohl ich kein Bild von ihm gesehen hatte und nur wusste, dass er über zwei Meter groß, kein dünner Lulatsch sein sollte, dunkle Haare haben und grün-blaue Augen hatte, war ich vor dem ersten Treffen aufgeregt, wie ein Teenager.

Aber wie wird er aussehen, fragte ich mich dann doch. Na, er wird mich schon erkennen und wenn er wirklich über zwei Meter groß ist, werde ich ihn schon sehen, dachte ich damals noch.“

Bei dem Gedanken an ihre Fahrt damals, muss Ivonne auch heute noch schmunzeln.

„Ja, ich wollte auch kein Foto geschickt bekommen, sondern mich von dem ersten Eindruck überraschen lassen.“, erinnert sich Ivonne weiter und,

„Ich fuhr also ohne ein Foto von Friedhelm gesehen zu haben, auf den verabredeten Parkplatz an der Elbe, zwischen Stade und Hamburg und sah ihn schon stehen.

Wow! Friedhelm war nicht zu übersehen.

Plötzlich wurde ich noch aufgeregter, konnte gar nicht richtig einparken, pulte mich förmlich aus meinem Auto und ging ihm entgegen.“

Und wieder muss Ivonne schmunzeln, als sie jetzt daran zurück denkt und spürt das Gefühl im Bauch wieder. Es war so toll, dieses Bauchkribbeln nach all den Jahren wieder zu spüren. Seitdem hat sie es immer, wenn sie Friedhelm sieht, wenn sie telefonieren, wenn er sie mit seinen blauen Augen ansieht.

„Oh ja, das war es, ein herrliches Gefühl, und dass es immer noch ging! Immerhin war ich da schon 51!“, denkt Ivonne und bei dem Erinnerung an seine blauen Augen,

seinen Blick kommen ihr doch wieder die Tränen.

Wird er sie je wieder so ansehen können? Je wieder in seine Arme nehmen können, je wieder so ansehen, dass es ihr durch und durch geht? Je wieder am Telefon fragen können:

„Hallo Zaubermaus! Wie geht es Dir?“?

Sie geht in ihre kleine Küche und macht sich einen Beruhigungstee.

Zurück im Wohnzimmer, setzt sich auf´s Sofa, kuschelt sich in eine warme Wolldecke

und denkt mit einem Lächeln daran, wie es weiter ging:

„Er hatte mich nun auch entdeckt und kam lächelnd auf mich zu. Ich wusste nicht, was ich machen sollte. Ein schnelles Küsschen konnte ich ihm nicht geben. Er war und ist zu lang, ich kam nicht an sein Gesicht.“, erinnert sie nun doch kichernd, bei der Erinnerung an diese Szene.

„Ich hab dann einfach gesagt:

,Also, ich weiß nicht, wo es hier in der Nähe Frühstück gibt und bevor wir lange suchen, dachte ich, wir fahren zu mir nach Hause und holen unterwegs schnell Brötchen.´

War ich aufgeregt! Ich hatte gar nicht überlegt, was ich da sage und war ganz gespannt, wie er reagieren würde. Aber er hat erst nur ungläubig geguckt und dann ganz ruhig gesagt:

,Können wir so machen, dann fahr mal vor!´“

Er wirkte überhaupt nicht aufgeregt oder gespannt. Heute weiß sie, dass das damals nur den Anschein hatte.

„In meiner Aufregung fuhr ich über einen Bordstein auf dem Parkplatz und überfuhr die Haltelinie bei der Ampel des Parkplatzes, so dass ich nicht sah, wann grün kam und auf gut Glück über die Kreuzung fuhr.

,Oh Gott, was mag er nur denken? Na, er kann ja noch umdrehen.´, dachte ich schaute gespannt in den Rückspiegel“, erinnert sich Ivonne weiter.

„Er war nicht zu sehen. Ich fuhr rechts ran, sah ihn dann aber kommen und fuhr, in der Hinsicht beruhigt, weiter.“

Ivonne spürt wieder ihr Herzklopfen von damals. Sie spürt bei der Erinnerung an diesen Tag, alles noch so, als wäre es jetzt:

„Bei einem Discounter hielt ich wieder schief parkend an, aber da gab es Brötchen. Friedhelm beobachtete interessiert meinen Fahrstil. Oh Gott, war mir das peinlich!“

Und ihr steigt doch tatsächlich wieder die Schamröte wie damals in die Wangen:

„Aber Friedhelm schien weiter die Ruhe selbst zu sein. Ich wusste vor Aufregung nicht, welches Brötchen ich nehmen sollte. Aber irgendwie hab ich es dann doch geschafft, mir zwei auszusuchen. An der Kasse wartend stand er hinter mir, legte seine Hände auf meine Schultern, drückte sie leicht und fragte: ,Alles gut bei dir?´

Ich genoss diese Berührung so sehr!“, erinnert sie weiter und spürt wieder seine Hände, als würde er es gerade tun.

Und tatsächlich beruhigt sie sich ein wenig, wie damals. Aber jetzt in ihrem Kummer über das, was Werner ihr heute erzählt hat.

„Ich wurde etwas ruhiger“, sie denkt weiter an diesen ersten Tag,

„als er an mir vorbei zum Bezahlen ging, hatte ich endlich Muße, ihn genauer zu betrachten.“

Friedhelm ist kein so genannter schöner Mann, aber auf solche Typen stand und steht sie eh nicht. Aber er hat etwas an sich, was Ivonne erregt, aufregt und fasziniert bis heute. Sein Blick aus diesen blauen Augen, seine breiten Schultern, seine ganze Körperhaltung!

Bei diesen Gedanken an Friedhelm kommen ihr abermals die Tränen und sie fragt sich wieder, ob sie ihn je wieder so sehen kann? Wird er je wieder so vor ihr stehen? Und wenn nicht, was wird dann? Werden sie sich überhaupt je wieder sehen können?

„Nach dem Einkauf fuhr ich wieder vor ihm her. Ich war überzeugt, dass der Weg nach hause noch nie so weit war!!! Ich konnte mich kaum aufs Fahren konzentrieren, schaute dauernd in den Rückspiegel. Aber Friedhelm blieb hinter mir, drehte nicht um.

An einer Hubbrücke mussten wir noch einmal halten. Friedhelm stieg aus seinem Auto und wir wechselten noch einmal ein paar Worte, auch wo er bei mir parken könne. Dann endlich, das Ortsschild meines Wohnortes.

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