J.D. David - Mondschein

Здесь есть возможность читать онлайн «J.D. David - Mondschein» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Mondschein: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Mondschein»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Als die junge Waise Lora in den Straßen ihrer Heimatstadt einen Jungen rettet, ahnt sie noch nicht, dass dies ihr Schicksal für immer verändern soll. Denn der Gerettete stellt sich als der junge König des Reiches Valorien heraus, und Lora wird in eine Welt von Macht, Krieg, und Intrigen hineingezogen. Während das Königreich noch immer unter den Folgen des letzten Krieges leidet, ist es innerlich zerrissen. Ehrgeizige Adelige ringen um Macht, wilde Horden gefährden den Frieden, und der junge König kann sich nur auf wenige loyale Ritter verlassen.

Mondschein — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Mondschein», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Mit einigen kleinen Pinselstrichen beendete Ludwig seine Arbeit. Er trat einige Schritte zurück und betrachtete das Bilde von Tjemin, über dem das Wappen Fendrons prangte. Er nickte noch einmal, es war wirklich ein sehr gutes Werk. Es musste noch ein bisschen trocknen, aber bis heute Abend konnte er es einrahmen. Gerade noch rechtzeitig war er fertig geworden. Er seufzte erleichtert und legte Pinsel und Farben auf seinen Malertisch. Dann wusch er sich in einer Waschschüssel die Hände und setzte sich ans Fenster. Er schaute auf den Hof hinunter. Dort sah er seinen älteren Bruder, Berlan, der im Hof mit einigen Männern Kampftraining absolvierte. Berlan war das komplette Gegenteil von Ludwig, ebenso wie beider jüngerer Bruder Forgat, der ebenfalls nach dem Ältesten kam. Berlan war fast zwei Schritt groß, von kräftigem Wuchs und mit breiten Schultern. Seine kurzen Haare waren dunkelbraun, er hatte ein kantiges, männliches Gesicht, im Gegensatz zu den weichen Zügen von Ludwig. Berlan war Junker. Er hatte eine Ausbildung als Knappe abgeschlossen, war jedoch nicht zum Ritter geschlagen worden. Außerdem war er der General der fendronischen Truppen. Er hatte auch gute Hoffnungen vom König zum Ritter geschlagen zu werden, nachdem dieser gekrönt war. Wenn man Berlan und Ludwig nebeneinander sah, konnte man wirklich nicht glauben, dass beide Brüder waren. Erst wenn man die Eltern dazu stellte, ergab sich dies. Ludwig kam mehr nach seiner Mutter, die vor einigen Jahren gestorben war, Berlan und Forgat kamen nach ihrem Vater, der mittlerweile ergraute Herzog von Fendron. Der dritte Sohn des Herzogs, Forgat, war Junker im Herzogtum Tandor.

Ludwig sah wie sich das erste Tor des Palastes öffnete. Der Palast von Tjemin war mehr eine Burg denn ein Palast. Lediglich der innere Teil der Burg, der von einem starken äußeren Mauerring umgeben war, erinnerte an einen Palast. Innerhalb des inneren Mauerringes war ein großer Innenhof, der von Handwerksstuben umgeben war. Der Hauptteil der Burg war der Wohnsitz der herzoglichen Familie mit dem Rittersaal und dem großen Saal. Ludwig hörte wie die Wachen die Gäste ankündigten.

„Geron von Dämmertan, Freiherr von Dämmertan und Ritter Valoriens“, erschallte es bis zum Palast. Ludwig sah, wie Berlan das Training augenblicklich unterbrach. Er wies die Männer an, ein Spalier hinter dem inneren Tor zu bilden. Berlan von Fendron war dazu bestimmt worden, die Gäste zu begrüßen. Erst später trafen diese dann den Herzog, ein Treffen, bei dem auch Ludwig dabei sein würde. Ludwig erkannte, wie die Gäste eintraten und die Gärten, die im äußeren Mauerring angelegt waren, durchquerten. Der berühmte Ritter von Dämmertan wurde von zwei jungen Leuten begleitet, der Junge war offensichtlich der junge König, das junge Mädchen war Ludwig nicht bekannt. In den nächsten Tagen wollte Ludwig zurück nach Andtweil reisen, aber wenn der junge König Tjemin besuchte, dann musste er eben anwesend sein. Er ging vom Fenster weg und rief einen Diener, der ihm beim Ankleiden helfen sollte.

Lora schaute erneut an sich herunter. Sie sah wirklich gut aus, innerlich lächelte sie noch immer darüber. Sie wünschte sich, dass ihre Mutter sie so einmal gesehen hätte. Nachdem sie das „Goldene Rad“ verlassen hatten, war ihr neuer Herr, Geron von Dämmertan, mit ihr und Finn zu einem Schneider gegangen. Dieser hatte glücklicherweise Kleider gehabt, die nach einigen kleinen Änderungen der jungen Frau passte, zumindest fühlte sie sich jetzt so, wie eine junge Frau. Lora hatte von ihrem Herrn zwei Sätze Kleidung gekauft bekommen, einen für den Hof und einen für die Reise. Der Reisesatz bestand aus Männergewandung, robust aus dickem Stoff und Leder, mit brauner Hose, grüner Tunika und darüber eine Weste aus braunem Leder. Ihren Hut durfte sie nach Nachfrage auf der Reise weiter tragen, immerhin hatte sie diesen nach den vielen Jahren lieb gewonnen. Aber jetzt trug sie ihre gute Kleidung, und sie fühlte sich wirklich schön. Sie trug ein weißes Unterkleid, darüber ein grünes Kleid. Die engen Kleider betonten ihren Körperbau, der durchaus ansehenswert war. Nach dem Schneider waren sie auch noch beim Barbier, der ihre Haare gemacht hatte. Sie war ordentlich durchgekämmt worden, die Haare waren ordentlich geschnitten worden und sie hatte auf dem Kopf einige Zöpfe geflochten bekommen, die hinten in einen einzigen übergingen, in den ein grünes und ein weißes Bändchen eingeflochten waren. Ja, sie war in diesen Gewändern wirklich eine junge Frau, und das fühlte sich sehr gut an.

Lora lief rechts hinter Geron auf den Palast von Tjemin zu, links neben ihr lief Finn, der das Wappenschild seines Herrn auf dem Rücken trug. Die Menschen Tjemins wichen den drei respektvoll aus und machten so stets den Weg frei. Dieses Gefühl wichtig und geachtet zu sein, war wirklich etwas ganz neues für Lora, auch wenn die Leute sie und Finn eigentlich gar nicht beachteten, sondern nur ihren gemeinsamen Herrn, den Ritter von Dämmertan. Nach einigen Minuten erreichten sie den Palast, der am westlichen Stadtrand auf einem Hügel gebaut war und so über die Stadt ragte. Sie traten vor das große Tor der äußeren Mauer, das geschlossen war. Nur ein kleineres Tor daneben, das gerade so groß war, dass ein Karren hindurch passte, war für Bedienstete und Anlieferungen geöffnet. Natürlich kam es nicht in Frage, dass solch hoher Besuch durch dieses Tor ging, aber in Fendron war es üblich, dass der Besuch erst innerhalb der Mauern empfangen wurde.

„Wir verlangen Einlass in den Palast des Herzogs Richard von Fendron zu Tjemin“, rief Geron laut und ein Offizier der herzoglichen Wache trat an den Rand der Mauer über dem Tor.

„Wer verlangt Einlass in den Palast des Herzogs von Fendron?“, rief er zu den Gästen hinunter.

„Mein Name ist Geron von Dämmertan, Freiherr von Dämmertan und Ritter Valoriens.“

„Herr von Dämmertan, Ihr seid willkommener Gast des Herzogs. Öffnet das Tor!“, befahl er seinen Wachen und wand sich dann Richtung Burg, um den Gast anzukündigen.

„Geron von Dämmertan, Freiherr von Dämmertan, Ritter Valoriens.“ Das Tor öffnete sich langsam und die drei traten durch den Torbogen. Lora wunderte es immer noch, dass alle Menschen immer nur Geron den Respekt erwiesen, nicht aber Finn, der immerhin der König dieses Landes war. Sie würde das definitiv Finn mal in einer ruhigen Stunde fragen, aber es hatte bestimmt einen guten Grund.

Lora war beeindruckt von den Gärten des Herzogs, die sich zwischen den beiden Mauerringen befanden. Natürlich hatte sie von weitem den Palast schon jeden Tag gesehen, aber noch nie hatte sie die Gelegenheit gehabt, in den Palast zu kommen. Ein gepflasterter Weg, auf dem sie gingen, führte durch den Garten zum Tor der inneren Mauer. Links und rechts von der Straße gingen mehrere kleinere Wege weg, die aus Kieselsteinen bestanden. In den Gärten waren Blumenbeete in den verschiedensten Farben, es gab Bäume und Hecken, alles wirkte so wunderschön. Der Herzog von Fendron hatte offensichtlich keine Kosten gescheut, diese Gärten anzulegen. Geron hatte dem Anschein nach jedoch keine Augen für die Schönheit der Grünanlagen. Er marschierte stramm die Straße entlang zum nächsten Tor. Als sie noch einige Schritte entfernt waren, öffnete sich auch das Tor des inneren Mauerringes.

Im Innenhof des Palastes war ein Spalier aus Gerüsteten gebildet. Je acht Mann mit Wappenröcken des Herzogtums Fendron waren auf jeder Seite, am Ende des Spaliers stand ein ziemlich großer Mann. Er trug eine glänzende Brustplatte über edlen, dunkelblauen Gewändern. An der Seite hatte er ein Schwert, was jedoch nicht so außerordentlich verziert war, wie Gerons. Seine Haare und sein Bart waren beide auf kurze Stoppeln gestutzt, und dennoch erkannte man die blonde Farbe. Seine Augen waren bläulich, und strahlten dieselbe Stärke aus wie sein muskulöser Leib. Neben ihm standen zwei Bannerträger, hinter ihm ein Dritter. Die beiden Banner links und rechts des Mannes zeigten die Wappen Fendrons und Dämmertans, hinter dem Mann war das Banner Valoriens zu sehen. Geron trat durch das Tor und ging auf den Mann zu, der den drei Gästen entgegen kam.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Mondschein»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Mondschein» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Mondschein»

Обсуждение, отзывы о книге «Mondschein» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.