Peter R. Krüger - Die Soliamit-Krise

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Das Kriegsschiff GENERAL SHUBASHI ist das jüngste Trägerschiff des Sternenlicht Sicherheitsdienstes (SSD). Ausgestattet mit zwölf Kreuzern der Orion-Klasse, gehört die GENERAL SHUBASHI zu den übergroßen Kriegsschiffen der Sternenlicht Vereinigung.
Die GENERAL SHUBASHI wurde im Jahr 3166 in Dienst gestellt. Die Zuordnung der 12 Kreuzer der Orion-Klasse erfolgte zum Teil aus bereits bestehenden Verbänden, sodass Admiral Roland Müller die Kreuzer von verschiedenen Positionen innerhalb der Vereinigung aufnehmen musste.
Die JAGELLOVSK ist einer dieser Kreuzer.
Als Heimatbasis für das Kriegsschiff und seine zwölf Kreuzer wurde die SSD-Station SIGMA-3 festgelegt.

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Es dauerte nur einen Augenblick, bis sich der Lift wieder öffnete. Walt Kargon drehte sich von der Astroscheibe zum Lift. Offenbar wollte er irgendetwas sagen, doch Gella würgte ihn sofort ab.

„In Deckung!“, fauchte sie und erreichte damit, dass sich Walt hinter die Astrogationskontrolle schwang. Gehetzt suchte sie sich eine gute Position hinter der Astroscheibe. Ihre blonden Haare klebten vor Schweiß an ihrer Kopfhaut, während sie versuchte, die beiden Lifts mit ihrem HM-6 Handlaser abwechselnd anzuvisieren. Ein Blick zur Seite verriet ihr, dass sich der Wissenschaftsoffizier Bilmen ebenfalls eine Deckung gesucht hatte.

Hätten sie doch nur einen Bogen um diesen verfluchten Planeten gemacht! Ihre Gedanken rasten. Es hätte ein Routineflug werden sollen und der provisorisch eingebaute Beta-3 Stabilisator schien auch einwandfrei zu funktionieren, bis er dann völlig unerwartet seine Funktion einstellte und die JAGELLOVSK gezwungen war notzulanden.

Vor ihrem geistigen Auge spielte sich die Szene nochmals in Sekundenschnelle ab.

„Schlafende Energie, jetzt!“, hörte sie Commander Kargon blaffen. „Bremstriebwerke! Fay, wir brauchen dringend Ausgleichsschub, sonst zerschellen wir auf der Planetenoberfläche!“

Die JAGELLOVSK trudelte beinahe unkontrollierbar auf die zerklüftete Oberfläche des Planeten zu. Die Besatzung wurde von einer Seite zur anderen geschleudert, Gegenstände schossen durch die Räume, als sich der Kreuzer immer mehr hochschaukelte. Die Anziehungskraft des Planeten sorgte dafür, dass die Bewegungen immer heftiger wurden und die Kräfte, die an dem Schiff zerrten, ließen Abdeckungen und Verbindungsstreben herunterkrachen oder zerreißen. Das Schiff drohte binnen weniger Augenblicke vollständig auseinanderzufallen, als Fayolas Stimme aus der Bordsprechanlage tönte: „Der verdammte Beta-3 setzt den ganzen Maschinenraum in Brand. Das Koppeln mit dem kaputten Beta-5 hilft auch nichts mehr. Wir müssen runter, sonst ist es aus mit uns!

Liane, auf drei gibst du drei Sekunden Vorderschub auf Backbord und Gegenschub auf Steuerbord. Das wird mir hier alles wegbrennen, aber es ist unsere einzige Chance. Eins. Zwei.“

„Warte!“, rief Kargon, doch da war es schon zu spät.

Unbeirrbar zählte Fay bis drei und Liane führte ihre Anweisung ganz genau aus. Die Kräfte, die dabei auf das Schiff und alles darin wirkten, waren unbeschreiblich. Poul und Bilmen verloren das Bewusstsein, James, der Bordarzt, verletzte sich an herumfliegenden Operationswerkzeugen und selbst sie, Gella, hatte Mühe, den ungeheuren Kräften zu widerstehen, die auf die JAGELLOVSK einwirkten.

Die Geräuschkulisse war beängstigend. Ein schweres, metallisches Stöhnen durchdrang das Schiff, so als ob die JAGELLOVSK aufgeben wollte. Für einen kurzen Augenblick zerrte die Angst an Gellas Herz, dass nun alles vorbei sein sollte. Dass das Raumschiff der ORION-Klasse auf diesem fernen Planeten ihr Ende finden und die gesamte Mannschaft unter sich begraben sollte.

Im letzten Moment gelang es der Besatzung jedoch, das Schiff zu stabilisieren, den Schub abzubremsen und eine konstante Position einzunehmen. Etwas zu niedrig verglichen mit den Vorschriften des Landeprotokolls, doch hoch genug, um den Zentrallift auszufahren. Als dieser auf dem Boden aufsetzte, schob er die JAGELLOVSK noch ein Stück weiter hoch.

Als Gella an das grausige Geräusch dachte, das sich daraufhin durch das Schiff quälte, wünschte sie sich nicht zum ersten Mal, dass sie den Planeten lieber nie angesteuert hätten. Die JAGELLOVSK drohte in diesem Moment auseinanderzubrechen. Als ob sie laut aufstöhnen würde, begann sie zu kippen, doch zum Glück wurde sie von einer Felswand aufgehalten. Krachend wurde die Bewegung des Schiffs gestoppt und die Besatzung konnte aufatmen.

„Wenn es doch nur einen anderen Weg gegeben hätte“, murmelte sie und bemerkte erst einen Moment später, dass Bilmen sie fragend ansah.

„Dieser schrottige Beta-3 Stabilisator“, schimpfte sie nun laut und war mit ihren Gedanken wieder in der Gegenwart. „Hält nicht mal einen Flug bis zur Basis aus.“

Bilmen lächelte verlegen. „Wenigstens ist er nicht explodiert.“

„Das nicht“, sagte sie und sah ihn mit zu Schlitzen verengten Augen an, ohne den HM-6 Handlaser sinken zu lassen. „Aber was immer da auch gleich durch den Lift herauskommen wird, lässt Sie vielleicht wünschen, dass Sie doch der schnelle Tod durch eine Explosion ereilt hätte.“

„Sie sind aber sehr pessimistisch.“

„Als Sicherheitsoffizier muss ich das sein“, entgegnete sie. Ein unbestimmtes Geräusch sorgte dafür, dass sie sich wieder auf die Lifttüren konzentrierte und den Handlaser nochmals ausrichtete.

Wie für diese Schiffsklasse üblich, hatte auch die JAGELLOVSK zwei Aufzugröhren, in denen sich Liftkabinen nahezu geräuschlos durch das Schiff bewegten, um sämtliche Decks erreichen zu können. Nur durch ein kaum wahrnehmbares Geräusch wurde die Ankunft eines der beiden Aufzüge angekündigt. Es war aber kaum auszumachen, welcher von beiden es war. Von ihrer Position hinter der Aufhängung der Astroscheibe konnte sie nur hoffen, dass sich die Gefahr aus dem linken Lift in den Kommandostand begeben würde, da Bilmen und Walt hinter der Astrogationskonsole rechts von ihr Zuflucht gesucht hatten. Doch sicher konnte sie sich nicht sein, weswegen sie versuchte, ihren Handlaser so auszurichten, dass sie schnell zu beiden Aufzugtüren schwenken konnte.

Ihr Puls beruhigte sich langsam, sodass sie sich stärker auf ihre Umgebung konzentrieren konnte.

Beide Männer schienen ihre Anspannung zu bemerken und verhielten sich ruhig hinter der Konsole.

Das Geräusch endete und es wurde still. Zu still für Gellas Empfinden. Es kam ihr vor wie die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm.

Nur zwei Herzschläge später brach die Tür des rechten Lifts auf. Was sich dann in die Zentrale hineinbewegte, war kaum zu beschreiben. Ohne zu zögern gab Gella einen Feuerstoß aus ihrem HM-6 Handlaser ab. Erst jetzt bemerkte sie, dass sie als Einzige bewaffnet war.

Mit einem klirrenden Geräusch traf der Lichtstrahl auf das fremde Etwas. Es sah aus wie ein sich bewegender Fels. Dunkelgrau, zerklüftet, und aus seinem Inneren schimmerte ein orangenes Leuchten, das stark an die Farbe der Soliamitkristalle erinnerte. Würde es sich auf mehreren Beinen bewegen und irgendwie die Form eines lebenden Wesens aufweisen, dann wäre ihr sicher kein so großer Schrecken durch ihre Glieder gefahren. Doch dieses Etwas hatte weder Gliedmaßen noch einen Kopf oder sonst irgendetwas, das eine beständige Form erkennen ließ. Es stülpte sich in seiner Fortbewegung scheinbar von innen nach außen und nutzte seine gesamte Form, um sich einfach vorwärtszuschieben und alles um sich herum einzunehmen. Es war nicht ersichtlich, ob sich dieses Monstrum vervielfachte oder konstant in seiner Masse blieb.

Doch mit Erschrecken stellte Gella fest, dass der Beschuss durch ihren Handlaser keinerlei Wirkung zeigte, außer dass die orangenen Vertiefungen scheinbar kurz aufleuchteten, so als würde dieses schreckliche Wesen die Energie einfach absorbieren.

Sie drückte ein weiteres Mal ab, als sich die beängstigende Gestalt auf Bilmen und Walt zuschob, doch auch dieses Mal zeigte der Laserstrahl keine Wirkung.

„Einschmelzen!“, brüllte Walt.

Sie erhöhte die Leistung des HM-6.

Das Monster leuchtete auf und schob sich ruckartig vor. Und plötzlich hatte es Bilmen Okan erreicht und verschlang den Professor, indem es sich ohne zu zögern um ihn herum stülpte. Sein Schrei erstickte und sowohl Walt als auch Gella erstarrten vor Schrecken und Entsetzen.

4

Kristallklare Nacht

Die Phönix schwebte beinahe lautlos über die Oberfläche des Planetoiden. Einzig der sirrende Antrieb war zu vernehmen, doch war das Geräusch keineswegs störend. Da der Planetoid selbst eine natürliche Geräuschkulisse erzeugte, welches dem Ton des Antriebs in gewisser Weise ähnlich war, verbanden sich beide Klänge auf nahezu harmonische Weise miteinander.

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