H. G Götz - Caromera

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Der Kleinstaat «Caromera» befindet sich am wirtschaftlichen und sozialen Abgrund. Die einst ertragreiche Bernstein-Mine wird von internen Kräften als nicht mehr gewinnträchtig dargestellt, um den Rat zu diskreditieren und damit an die Macht zu kommen. Die Landwirtschaft produziert nicht mehr ausreichend, um das eigene Volk zu ernähren oder dessen Produkte am internationalen Markt zu veräußern.
Die Bevölkerung leidet unter Hunger, Missernten.
Die Regierung wird von einem Rat gebildet, der sich einem christlich-sozialen Weltbild verschrieben hat. Bis auf ein Mitglied, welches den Wertvorstellungen der restlichen Ratsmitglieder nichts abgewinnen kann. Dieser sieht die einzige Lösung darin, jene Mitglieder der Bevölkerung zu dezimieren, um das Land wieder zu dem zu machen, dass es einmal war. Hierzu bedient sich dieses Mitglied aller Mittel, die ihm zur Verfügung stehen, um dies möglich zu machen. Nachdem der Rat abgesetzt wurde, wird das Land von Söldnertruppen kontrolliert. Um seine Vorstellungen von seinem Ideal zu verwirklichen – wird die Bevölkerung dazu gezwungen ein Serum einzunehmen – von dem er das Volk glauben macht, dass es dadurch vor Krankheiten geschützt ist.
Zwei Ratsmitglieder stellen sich dem Plan in den Weg. Ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen die mörderisch-ehrgeizigen Absichten eines Wahnsinnigen beginnt.

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H. G Götz

Caromera

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Inhaltsverzeichnis Titel H G Götz Caromera Dieses ebook wurde erstellt bei - фото 1

Inhaltsverzeichnis

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Der Rat

Spätes Treffen

Die Unterredung

Alles dahin

Auf der Flucht

Neues aus der Stadt

Stadt der Toten

Einsicht, Wut und Trauer

Der Plan

Flucht aus Prudencia

Hauptmans Vision

Aus allen Nähten

Rogners Zwiespalt

Überlaufen

San Sedrillo

Boca Blanca

Rückkehr nach Caromera

Die Boten

Hauptman

Impressum neobooks

Der Rat

Der Raum, in dem sie saßen, hatte schon bessere Tage gesehen. An den Wänden und der Decke blätterte die Farbe ab. Das Muster des Teppichs war an manchen Stellen nicht mehr zu erkennen. Dort wo die Holzdielen sichtbar waren, erkannte man mit einem Blick, dass auch die beste Politur nichts, an deren maroden Aussehen mehr hätte ändern können. So wie der Zustand des Raumes, in dem die kleine Gruppe von Männern saß, so war der Zustand des ganzen Gebäudes. Dieses einst stolze Gebäude, dass sich einst so prächtig inmitten des Zentrums dieses kleinen, aber feinen Landes ausgemacht hatte, glich, je mehr Zeit verging, einer

Ruine, die einer längst vergangenen Ära nachtrauerte. Einer Ära in der niemand zu hungern brauchte. Niemand der ohne ein Zuhause gewesen war.

Prudencia, die Umsichtige hatte man einst die heutige Hauptstadt des kleinen südamerikanischen Landes getauft, dass die Gründerväter mit dem eigenartigen Namen Caromera bedacht hatten, von dem niemand mehr wusste, wie er zustande gekommen war. Getauft von jenen Siedlern, die nach und nach eine Stadt aus dem Boden gestampft hatten, mit nichts anderem als ihren Händen, den Ressourcen, die das umliegende Land bot und den wenigen Werkzeugen die sie von der langen Fahrt, mitgebracht hatten. Und als umsichtig hatten sich die ersten Stadtväter und Siedler erwiesen. Geprägt von christlichen, wenn auch protestantischen Grundsätzen – etwas das ihnen die Kirche in Rom seit Ewigkeiten vorhielt-, präsentierte sich das einstige Dorf, das

sich schnell einen Namen zu machen wusste, bald in friedlich prächtigem, wenn auch bescheidenem Glanz. Tugenden wie Sparsamkeit, Ehrlichkeit und die Besorgnis um das Wohlergehen aller Bürger hatten sich die Bürger auf die Fahne geschrieben.

Aus allen Windrichtungen kamen sie. Jene, die in anderen Teilen dieser Welt nicht das gefunden hatten, was sie sich erhofft hatten. Frieden und bescheidenen Wohlstand behütet von einer Regierung, die darauf achtete, dass niemand zu kurz kam.

Frieden und den erhofften bescheidenen Wohlstand bekamen sie. In den unweit gelegenen Bergwerken war man auf Bernstein gestoßen, wofür sich weltweit Abnehmer fanden, sodass Arbeit im Übermaß vorhanden war. Die Landwirtschaft hatte sich dank des fruchtbaren Bodens zum zweiten wirtschaftlichen Standbein des Landes entwickelt. Bald wurden die Produkte des Landes zur begehrten Handelsware ob ihrer besonderen Qualität. Weder Hunger noch sonstige Not hatte die bescheidene

Nation jemals heimgesucht. Plagen, Krankheiten und Kriegswirren, waren zu Fremdwörtern verkommen. Wer hätte schon Interesse daran gehabt, mit einem Land Krieg zu führen, dass man an einem einzigen Tag durchqueren konnte?

So kam es, dass das einstige kleine Land bald aus allen Nähten platzte. Schnell, zu schnell hatte sich herumgesprochen das in diesem Land niemand Hunger zu leiden oder obdachlos zu sein hatte. Überall in dem kleinen Staat wurden Siedlungen gegründet, die sich regen Zulaufs erfreuten.

Trotz all dem war es dem Land gelungen, sich eine

Abgeschiedenheit zu bewahren, ein für sich selbst sein, dass stolz auf seine Errungenschaften war.

Doch waren die Vorzüge des Landes auch jenen zu Ohren gekommen, denen es in der Hauptsache darum ging, ihren eigenen Vorteil in allem zu sehen. Jene, denen weder der Sinn nach den Mühen stand, welche auch den braven Leuten von Prudencia nicht erspart geblieben war, um zu ihrem bescheidenen Wohlstand zu kommen, noch daran andere an ihren Errungenschaften teilhaben zu lassen. So kam es, dass nicht nur die Hauptstadt Prudencia bald zu einem begehrten Ankunftsziel von Einwanderern von überall her geworden war. Überall im Land siedelten sich Menschen aller Nationen an. Waren es anfangs Farmer und Handwerker allen Couleurs, die sich bald als die Säulen des kleinen Staates erwiesen, zog es nach und nach auch jene an, deren Bildung dazu beitrug das Land kulturell zu bereichern und es politisch, so auch international wenig beachtet, auf stabile soziale und wirtschaftliche Beine zu stellen.

Technische Errungenschaften wie das Internet wurden nur soweit verwendet und geduldet wie es dem Land und den Bürgern zugutekam und guttat. Neuankömmlinge wähnten sich in eine andere Zeit versetzt und waren alsbald verwundert, wie glücklich, friedlich und gesund sich das Land trotz alledem präsentierte. Doch zeigte sich bald, dass es nicht alle gut mit ihnen meinten. Allen voran Unternehmen, die in der Hauptsache daran interessiert waren, sich die Ressourcen des Landes unter den Nagel zu reißen. So war es diesen schnell gelungen, unter dem Vorschicken von gerissenen Brokern, die in Scharen in das Land eingefallen waren, sich die einfach geformte Mentalität der biederen Nation zunutze zu machen. Wider den Warnungen jener, die die Gefahr hatten kommen sehen, als Beute von Raubtieren zu enden, schien es den Landesvätern unmöglich sich dem vehementen Eindringen derjenigen, die das Land ausbeuteten, etwas entgegensetzen zu können. Bald zeigten sich Risse, in der einst so harmonisch orientierten Verwaltung des Landes. Risse die tiefer wurden, als sich die wirtschaftliche Lage des Landes zu verschlechtern begann. Risse, die von jenen genutzt wurden, die an den verbliebenen Ressourcen mehr interessiert waren, denn an der Stabilität des Landes und damit am Wohlergehen desselben.

Zwei Lager hatten sich gebildet die in ihren Auffassungen, wie das Land zu führen sei, nicht unterschiedlicher hätte sein können. Hingen die einen jener Zeit nach, in denen christlich-humanistische Werte als das Höchste galten und von denen sie nicht gewillt waren, abzulassen, waren andere weniger christlich orientierte Gruppen, daran interessiert den marktwirtschaftlichen Gedanken oberste Gültigkeit zu verschaffen.

Über Jahrzehnte war es der ersten Gruppe gelungen, die Verwaltung des Landes in ihren Händen zu halten, indem sie die Bevölkerung davon überzeugten, dass jene Gedanken, jenes Handeln, das dem Land von Beginn an gedient hatte, als alleiniges Gut taugen würde.

Bis zu jener Zeit, als sich mehr und mehr Menschen des Landes mit der Tatsache konfrontiert sahen, dass christliches Gedankengut allein sie nicht satt machen würde. Dass die Dächer ihrer Häuser damit nicht gedeckt werden konnten.

Gehälter von Staatsbediensteten wurden eingefroren oder nur teilweise ausbezahlt. Das Gesundheitssystem des Landes war nur mehr für jene zugänglich, die es sich leisten konnten.

War das Land vorher noch stolz darauf, jedem ein Dach über den Kopf und Essen auf den Tisch stellen zu können, sah es sich alsbald gezwungen, den Gürtel enger zu schnallen. Bis man am letzten Loch desselben angekommen war und sich nichts mehr enger hätte schnallen lassen.

Jüngere wanderten ab, gingen in Länder, in denen sie sich ein besseres Leben erhofften. Zurück blieben jene, die sich nicht vorstellen konnten nochmals von vorne, von neuem beginnen zu können, oder es nicht wollten. Dass wenig Verbliebene das noch produziert und abgebaut wurde, entsprach nach und nach nicht mehr dem Qualitätsstandard der Abnehmer.

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