James Cooper - Der Pfadfinder

Здесь есть возможность читать онлайн «James Cooper - Der Pfadfinder» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der Pfadfinder: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Pfadfinder»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Der Pfadfinder ist ein 1840 veröffentlichter Abenteuer- und Gesellschaftsroman des amerikanischen Schriftstellers James Fenimore Cooper (1789–1851). Der Roman erschien als der vierte Band des fünfteiligen Lederstrumpf-Zyklus. Im chronologischen Handlungsablauf der Serie bildet der Roman den dritten Band.

Der Pfadfinder — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Pfadfinder», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Jasper eilte mit lautlosen Tritten zum Kahne, und veranlaßte mit höflicher Gewalt Mabel, eine Stellung anzunehmen, durch die ihr ganzer Körper verborgen wurde, obschon es wahrscheinlich über seine Macht gegangen wäre, das Mädchen zu bewegen, ihren Kopf so niedrig zu halten, daß sie nicht noch einen Blick auf die Feinde hätte werfen können. Er stellte sich dann in ihre Nähe und brachte das gespannte Gewehr in Anschlag. Arrowhead und Chingachgook krochen zu dem Versteck und lauerten wie die Schlangen, mit bereitgehaltenen Waffen, während das Weib des Ersteren den Kopf zwischen die Knie beugte, ihn mit ihrem Kattunkleide bedeckte, und sich ganz ruhig und unbeweglich verhielt. Cap zog seine beiden Pistolen aus dem Gürtel, schien aber ganz verlegen zu sein, welchem Kurs er folgen solle. Der Pfadfinder stand bewegungslos. Er hatte gleich im Anfang eine Stellung eingenommen, welche ihm gestattete, mit gutem Erfolge durch die Blätter zu zielen und die Bewegungen der Feinde zu überwachen. Er war zu standhaft, um sich durch diesen kritischen Moment aus der Fassung bringen zu lassen.

Es war in der That ein beengender Augenblick. Gerade, als Mabel die Schulter ihres Führers berührt hatte, zeigten sich drei Irokesen im Wasser an der Biegung des Flusses, etwa hundert Ellen von dem Versteck, und hielten an, um den Strom nach unten zu untersuchen. Sie waren nackt bis zum Gürtel, für einen Feldzug gegen ihre Feinde bewaffnet und mit ihren Kriegsfarben bemalt. Sie schienen über den Weg, den sie zur Verfolgung der Flüchtigen einzuschlagen hätten, unentschieden zu sein: denn der Eine deutete stromabwärts, der Andere aufwärts und der Dritte auf das entgegengesetzte Ufer. Ihre Zweifel waren sichtlich.

Fünftes Kapitel.

Hier der Tod und dort der Tod

Ueberall geschäftig droht.

Shelley.

Es war ein athemloser Augenblick. Die Flüchtigen konnten die Absichten ihrer Verfolger nur aus ihren Geberden und den Zeichen errathen, welche ihnen in der Wuth der getäuschten Erwartung entschlüpften. Daß eine Partie bereits auf ihrer eigenen Fährte zu Land zurückgekehrt war, war fast gewiß, und also der ganze Vortheil, welchen man von dem Kunstgriff mit dem Feuer erwartet hatte, verloren. Diese Betrachtung war jedoch im gegenwärtigen Augenblick von geringem Belang, da die Gesellschaft von Seite derer, welche in dem Wasser herunterkamen, mit augenblicklicher Entdeckung bedroht war. Alle diese Umstände traten wie durch Anschauung vor die Seele des Pfadfinders, welcher die Notwendigkeit einer schnellen Entscheidung erkannte und die Vorbereitungen zum Kampfe traf. Er winkte den beiden Indianern und Jaspern, näher zu kommen, und theilte ihnen flüsternd seine Ansichten mit.

„Wir müssen schlagfertig sein, wir müssen bereit sein," sagte er. „Es sind nur drei von diesen skalplustigen Teufeln, und wir sind fünf, von denen vier als brave Krieger für solch' ein Scharmützel betrachtet werden können. Eau-douce, nehmt Ihr den Burschen, der wie der Tod bemalt ist, auf's Korn; dir, Chingachgook, gebe ich den Häuptling, und Ihr, Arrowhead, müßt Euer Auge auf den Jungen halten. Es darf kein Irrthum stattfinden; denn zwei Kugeln in den nämlichen Körper wären eine sündhafte Verschwendung, wenn man eine Person, wie des Sergeanten Tochter, in Gefahr weiß. Ich selbst will die Reserve bilden, wenn etwa so ein viertes Gewürm erschiene, oder eine eurer Hände sich als unsicher erprobte. Gebt aber nicht Feuer, bis ich es sage. Wir dürfen nur im äußersten Nothfall unsere Büchsen brauchen, da die übrigen Bösewichter den Knall hören würden. Jasper, Junge, wenn sich eine Bewegung hinter uns, vom Ufer her, hören läßt, so verlasse ich mich auf Euch, daß Ihr mit des Sergeanten Tochter den Kahn auslaufen laßt und in Gottes Namen, so schnell Ihr könnt, der Garnison zu treibet."

Der Pfadfinder hatte kaum diese Anweisungen gegeben, als die Annäherung der Feinde das tiefste Stillschweigen nöthig machte.

Die Irokesen kamen langsam den Strom herunter und hielten sich in die Nähe des Gebüsches, welches über das Wasser herhing, indeß das Rauschen der Blätter und das Rasseln der Zweige es bald zur Gewißheit machte, daß ein zweiter Trupp sich längs dem Ufer hinbewegte und mit denen im Wasser gleichen Schritt und gleiche Richtung hielt. Da das von den Flüchtigen künstlich angelegte Gebüsch in einiger Entfernung von dem wahren Ufer lag, so wurden sich die beiden Haufen gerade an den gegenüber liegenden Punkten ansichtig. Sie hielten nun an, und es erfolgte eine Besprechung, welche so zu sagen über den Häuptern der Verborgenen weg geführt wurde. In der That wurden auch unsere Reisenden durch nichts geschützt, als durch die Zweige und Blätter ihrer Pflanzung, welche so biegsam waren, daß sie jedem Luftstrome nachgaben und von jedem mehr als gewöhnlichen Windstoß weggeblasen worden wären. Glücklicherweise führte die Gesichtslinie die Augen der Wilden, sowohl derer, die im Wasser standen, als derer, welche sich am Lande befanden, über das Gebüsch weg, dessen Blätter dicht genug schienen, um jeden Verdacht zu beseitigen. Vielleicht verhinderte blos die Kühnheit dieses Auswegs eine augenblickliche Entdeckung. Die Besprechung, welche nun stattfand, wurde mit Ernst, jedoch in gedämpftem Tone geführt, als ob die Sprechenden die Aufmerksamkeit irgend eines Lauschers vereiteln wollten. Sie geschah in einem Dialekt, welchen sowohl die beiden indianischen Krieger, als auch der Pfadfinder verstand, obschon Jaspern nur ein Theil des Gespräches deutlich wurde.

„Die Fährte ist durch das Wasser weggewaschen," sagte Einer von unten, welcher dem künstlichen Versteck der Flüchtigen so nahe stand, daß man ihn mit dem Salmenspieß, welcher in Jaspers Kahne lag, hätte erreichen können. „Wasser hat sie so rein gewaschen, daß der Hund eines Yengeese ihr nicht zu folgen wüßte."

„Die Bleichgesichter haben das Ufer in ihren Kähnen verlassen," antwortete der Sprecher am Ufer.

„Es kann nicht sein. Die Büchsen unserer Krieger unten sind sicher."

Der Pfadfinder warf Jaspern einen bedeutungsvollen Blick zu und biß die Zähne zusammen, um den Ton seines Athems zu unterdrücken.

„Laß meine jungen Leute um sich blicken, als ob ihre Augen Adler seien," sagte der älteste Krieger unter denen, welche im Fluß wateten. — „Wir sind einen ganzen Mond auf dem Kriegspfad gewesen und haben nur einen Skalp gefunden. Es ist ein Mädchen unter ihnen, und einige unserer Tapfern brauchen Weiber."

Glücklicher Weise gingen diese Worte für Mabel verloren: aber Jaspers Stirne furchte sich tiefer und sein Gesicht glühete.

Die Wilden brachen nun ihre Unterhaltung ab, und unsere Versteckten hörten die langsamen und vorsichtigen Bewegungen ihrer Feinde am Ufer, und das Rasseln des Gebüsches, welches sie auf ihrem Wege behutsam auf die Seite bogen. Sie waren augenscheinlich schon über den Versteck hinaus; aber das Häuflein im Wasser hielt noch an, und prüfte das Ufer mit Augen, welche auf ihren Kriegsfarben wie die Gluth aus Kohlen heraus funkelten. Nach einer Pause von zwei oder drei Minuten fingen auch sie an, stromabwärts zu gehen, obgleich nur Schritt für Schritt, wie Menschen, welche einen verlornen Gegenstand suchen.

In dieser Weise kamen sie an dem künstlichen Schirme vorbei, und der Pfadfinder verzog seinen Mund zu dem herzlichen aber lautlosen Lachen, welches Natur und Gewohnheit zu einer Eigenthümlichkeit dieses Mannes gemacht hatte. Sein Triumph war jedoch voreilig, denn der Letzte des abziehenden Häufleins warf gerade in diesem Moment einen Blick zurück, und hielt plötzlich an. Diese Bewegung und ein vorsichtiges Umschauen verrieth ihnen aus einmal zu ihrem größten Schrecken, daß einige vernachläßigte Büsche den Verdacht erregt hätten.

Es war vielleicht ein Glück für die Verborgenen, daß der Krieger, welcher diese erschreckenden Zeichen eines auftauchenden Verdachtes kundgab, ein Jüngling war, der erst Achtung erwerben mußte. Er wußte, wie wichtig Besonnenheit und Bescheidenheit für einen Menschen von seinen Jahren sei, und fürchtete mehr als Alles das Lächerliche und die Verachtung, die die Folgen eines falschen Lärmens waren. Ohne daher einen der Gefährten zurückzurufen, kehrte er wieder zurück, und während die Andern in dem Flusse weiter schritten, näherte er sich vorsichtig den Büschen, auf die er seine Blicke wie durch einen Zauber gebannt hielt. Einige von den Blättern, welche der Sonne am meisten ausgesetzt geblieden, waren verwelkt, und diese leichte Abweichung von den gewöhnlichen Gesetzen der Natur hatte das rasche Auge eines Indianers auf sich gezogen; denn die Sinne der Wilden werden durch die Uebung so scharf, daß ihnen zumal auf ihrem Kriegspfade, oft die anscheinend unbedeutendsten Dinge den Faden zu Verfolgung ihres Zieles geben.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der Pfadfinder»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Pfadfinder» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Der Pfadfinder»

Обсуждение, отзывы о книге «Der Pfadfinder» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x