James Cooper - Die Steppe
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Die Steppe erschien als der dritte Band des fünfteiligen Lederstrumpf-Zyklus. Im chronologischen Handlungsablauf der Serie bildet der Roman den fünften und letzten Band.
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„Vor diesen braucht Ihr Euch nicht zu fürchten," erwiederte der alte Mann, mit dem ihm eigenen, dumpfen Lächeln; „ich wette, die T—l rennen schon diese sechs Stunden lang ihren Thieren nach. Horcht! Ihr könnt sie in diesem Augenblick in dem Weiden-Grund hören; o, so ächtes Sioux-Vieh läuft Euch wie langbeiniges Wild. Hst, werft Euch in s Gras, nieder mit Euch beiden; so gewiß ich ein armes Stück Erde bin, hört' ich das Knattern einer Flinte!"
Der Streifschütz ließ seinen Gefährten nicht lange Zeit zu zaudern, sondern zog sie beide sich nach, und begrub sich fast ganz in das Gestrüpp der Steppe, während er noch sprach. Es war gut, daß die Sinne des alten Jägers so scharf geblieben, und daß er nichts von seiner Entschlossenheit verloren hatte. Die drei lagen kaum auf dem Boden, als ihre Ohren mit dem wohlbekannten, starken, kurzen Knall der Westflinte begrüßt wurden, und bald darauf das Pfeifen des wüthenden Blei's gehört ward, das in gefährlicher Nähe an ihren Köpfen vorbeiflog.
„Gut gemacht, ihr jungen Bursche, gut gemacht alter Schelm," lispelte Paul, dessen Frohsinn keine Gefahr, keine Lage trüben konnte. „Ein hübscher Knall, wie man nur einen aus einer Flinte hören kann! Was meint Ihr, Streifschütz? Hier ist ein Kampf von drei Seiten. Soll ich ihnen nicht auch so was schicken?"
„Gebt ihnen nichts, als gute Worte," entgegnete der Streifschütz hastig, „oder ihr seid beide verloren."
„Ich weiß nicht, ob es viel besser wäre, wenn ich mit meiner Zunge oder mit meinem Gewehr zu ihnen spräche," sagte Paul, halb scherzend, halb bitter.
„Um's Himmelswillen, laßt Euch nicht hören," rief Ellen, „geht, Paul, geht; Ihr könnt leicht gehen."
Mehrere Schüsse folgten jetzt schnell auf einander, jeder brachte seine Ladung den Versteckten näher, Ellen schwieg aus Klugheit und Furcht.
„Das muß ein Ende nehmen," sagte der Streifschütz und stand auf, nur von der Wichtigkeit seines Plans erfüllt. „Ich weiß nicht, warum ihr, meine Kinder, die zu fürchten habt, die ihr beide lieben und ehren solltet; aber etwas muß geschehen, um euer Leben zu retten. — Ein paar Stunden mehr oder weniger kann der leicht missen, der schon so viele Tage zählt, deßwegen will ich voraus. Hier ist offener Raum um euch, benutzt ihn, wie ihr müßt, und möge Gott euch beide segnen und helfen, wie ihr's verdient."
Ohne eine Antwort zu erwarten, schritt der Streifschütz kühn den Hügel vor sich hinab und nahm seinen Weg nach dem Lager; beeilte seine Schritte nicht aus Furcht, verzögerte sie nicht vor Angst. Das Mondlicht fiel für einen Augenblick heller auf seine schlanke, hohe Gestalt und ließ die Auswanderer sein Herankommen wahrnehmen. Unbekümmert jedoch um diesen ungünstigen Umstand, setzte er seinen Weg ruhig und standhaft nach dem Gehölz fort, bis eine ernste, drohende Stimme ihn mit den Ruf empfing: „Wer kommt; Freund oder Feind?"—„Freund," war die Antwort, „einer der zu lang gelebt hat, um die Grenze seines Lebens durch Streit zu trüben."
„Der aber nicht so lang gelebt hat, um die Ränke seiner Jugend zu vergessen," sagte Ismael, erhob seine große Gestalt hinter der leichten Verdeckung eines geringen Busches hervor, und stellte sich, Antlitz gegen Antlitz, dem Streifschütz gegenüber; „Ihr habt die T—l über uns gebracht und werdet morgen mit ihnen die Beute theilen." —
„Was habt Ihr verloren?" fragte ruhig der Streifschütz.
„Acht so gute Pferde, wie je eins am Zaum hing, dann ein Fohlen, dreißig der schönsten Mexikaner werth, die das Bild des Königs von Spanien tragen. Auch hat das Weib keine Klaue mehr, weder zum Melken, noch zum Scheeren, — ich glaube selbst die Grunzer, so lahm sie sind, durchstreichen jetzt die Steppe. Und nun, Fremder," fuhr er fort und stieß den Kolben des Gewehrs mit einer Gewalt und einem Klirren auf den Boden, das jeden Andern, weniger unerschrockenen, in Furcht gesetzt hätte, „wie viele von diesen Geschöpfen kommen auf Euer Theil?"
„Pferde habe ich nie gewünscht, auch nie gebraucht, obwohl Wenige mehr von den weiten Landschaften Amerika's durchstreift haben, als ich, so alt und schwach ich auch aussehe. Aber wenig nützt ein Pferd in den Wäldern, auf den Hügeln von York; das heißt, so wie York war, aber, wie ich sehr fürchte, York jetzt nicht mehr ist; was wollene Decken und Kuhmilch betrifft, so verlang' ich nicht nach so weibischem Besitz. Die Thiere des Feldes geben mir Nahrung und Kleidung. Nein, ich wünsch' keine bessere Kleidung, als die Haut eines Hirsches, kein schmackhafteres Mahl, als sein Fleisch."
Die Aufrichtigkeit, mit der diese einfache Rechtfertigung vorgebracht ward, verfehlte nicht ganz ihre Wirkung auf den Auswanderer, dessen finsteres Wesen allmählig in eine Erregung überging, die schnell in gefährliche Gewaltthätigkeit hätte ausbrechen mögen. Er hörte zu, als zweifle er, sei aber noch nicht ganz überzeugt und murmelte zwischen den Zähnen die Beschuldigung, womit er einen Augenblick vorher die schnelle Rache, die er gewiß brütete, hatte einleiten wollen.
„Das sind schöne Worte," brummte er endlich, „aber nach meiner Meinung zu prozeßartig für einen geraden, schön- und schlecht-Wetter-Jäger."
„Ich nenne mich ja nur einen Streifschützen," unterbrach ihn der andere sanft.
„Jäger oder Streifschütz; wenig Unterschied. Ich kam in diese Gegenden, alter Mann, weil ich fand, daß das Gesetz mir zu schwer auf dem Nacken lag und bin Nachbarn nicht sehr gut, die keinen Streit ausmachen können, ohne einen Richter oder die Zwölfmänner zu bemühen; aber ich kam nicht hierher, um mich meines Plunders berauben zu lassen, und dann „Dank Euch" zu dem zu sagen, der es gethan."
„Wer sich in die Steppen wagt, muß wie ihre Eigenthümer leben."
„Eigenthümer!" wiederholte der finstere Grenzbewohner, „ich hab so großes Recht auf das Land, worauf ich stehe, als irgend ein Herrscher in allen Staaten. Könnt' Ihr mir sagen, Fremder, wo man das Gesetz findet, welches bestimmt, daß der Eine einen Bezirk, eine Stadt oder vielleicht ein Land zu seinem Gebrauch haben und der Andere sich ein Plätzchen zu seinem Grab erbetteln soll. Das ist nicht Natur und ich läugne, daß es ein Gesetz ist, das heißt, Euer rechtskräftiges Gesetz."
„Ich kann nicht sagen, daß Ihr Unrecht habt," erwiederte der Streifschütz, dessen Meinung über diesen wichtigen Satz, obgleich aus sehr verschiedenen Folgerungen, in sonderbarem Einklang mit denen seines Gefährten stand; „und ich habe oft eben so gedacht und gesprochen, wann und wo ich glaubte, meine Stimme würde gehört werden. Aber Euer Vieh ward Euch gestohlen von denen, welche sich Herren von allem, was sie in den Wüsten finden, nennen."
„Sie hätten besser gethan, mit einem Mann über eine Sache nicht zu streiten, der sie besser versteht," sagte der Andere drohend, obgleich der Ton so dumpf und schläfrig schien, als der, welcher ihn vorbrachte. „Ich nenn' mich einen guten Handelsmann, der so viel gibt, als er empfängt. Ihr sahet die Indianer?"
„Ja; ich war ihr Gefangener, während sie sich in Euer Lager stahlen."
„Es hätte sich besser für einen Weißen und Christen geschickt, es mich bei Zeiten wissen zu lassen," entgegnete Ismael, und warf einen zweiten unglückdrohenden Seitenblick auf den Streifschütz, als sinne er immer noch auf Rache; „ich nenne nicht leicht Jeden, auf den ich treffe, Vetter; aber die Farbe sollte doch etwas gelten, wenn Christen an einem solchen Ort sich begegnen. Aber was geschehen ist, ist geschehen, und kann durch Worte nicht gut gemacht werden. Kommt aus Eurem Versteck, Junge; hier ist nur ein alter Mann; er hat von meinem Brod gegessen, und sollte mein Freund sein; aber es sind gute Gründe zum Argwohn da, daß er es mit meinen Feinden gehalten."
Der Streifschütz antwortete nicht auf den schnellen Bedacht, den der Andere keinen Anstand nahm, ohne den geringsten Rückhalt zu äußern, ungeachtet der Erklärungen und Betheuerungen, die er eben erst gehört. Der Ruf des ungebeugten Grenzwohners hatte alsbald mehrere herbeigezogen. Vier oder fünf seiner Söhne kamen aus verschiedenen Schlupfwinkeln hervor, in die sie sich in der Meinung begeben, die Figuren, die sie auf dem Hügel der Steppe gesehen, seien ein Theil der Sioux-Bande. So wie jeder herbei kam und sein Gewehr in den Arm nahm, warf er einen ausdruckslosen, aber forschenden Blick auf die Gestalt des Fremden, obgleich keiner die geringste Neugier zeigte, zu erfahren, woher er gekommen, oder warum er da sei. Diese Gleichgültigkeit kam jedoch nur theilweise von der Trägheit ihres Charakters her; denn lange und häufige Erfahrungen in Scenen solcher Art hatten sie die Tugend der Vorsicht gelehrt.
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