Stephanie Carle - Neubeginn

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In Shreveport, Louisiana, überschlagen sich einmal wieder die Ereignisse. Wenige Tage nachdem das Team um Captain Harper sich neu sortieren musste und Detective Hope Cromworth die Leitung übernommen hat, werden die Polizisten zu einem Tatort gerufen. Eine Frauenleiche mit mysteriösen Tätowierungen gibt zahlreiche Rätsel auf. Nicht genug, dass Hope auf der Abschussliste ihres neuen Vorgesetzten steht und Spielball übler Intrigen einer frustrierten Witwe wird, auch ihr neuer Kollege, der undurchsichtige Detective Christian Taylor macht ihr das Leben schwer. Immer tiefer führen die Spuren der Ermittlung in die dunkle Bandenszene im Untergrund von Bossier City und schließlich steht fest: Nur noch ein Undercover-Einsatz kann Licht ins Dunkel bringen. Doch bei aller Planung haben die Polizisten nicht mit den fatalen Folgen gewissenloser Brutalität und unstillbarer Machtgier gerechnet. Werden sie diese Leichtsinnigkeit am Ende bereuen?

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Nachdem er ausgestiegen war und das Haus näher betrachtete, musste Chris zugeben, dass es keineswegs vielversprechender aussah als die bisher besuchten. Wieder seufzte er. Es gab bessere und schlechtere Tage; dieser hier war eindeutig einer der schlechteren…

An der Außenfassade des hellgrauen Hauses bröckelte der Putz. In dem, was wohl einmal ein Vorgarten gewesen war, standen die Überreste verwelkter Sonnenblumen zwischen ebenso hohem Unkraut und stacheligen Sträuchern.

„Ich glaube, das ist ein Gespensterhaus“, wisperte Elise. „Ich mag da nicht rein, Daddy!“

Ich auch nicht… Auch wenn Chris nicht an Gespenster glaubte, wirkte das Haus in der Tat abstoßend und bedrohlich. Ganz so, als wolle es sie wegschicken.

„Keine Sorge, Prinzessin“, sagte Chris in beruhigendem Ton, der absolut nicht zu seiner inneren Anspannung passte. „Gespenster gibt es nicht in Wirklichkeit.“

Hexen anscheinend schon.

Jedenfalls drängte sich ihm der Verdacht auf, als die bucklige, alte Frau mit den silbergrauen, hochgesteckten Haaren auf sein Läuten hin die Tür öffnete. „Familie Taylor?“, fragte sie und noch bevor Chris bestätigen konnte, winkte sie mit ausschweifenden Gesten: „Kommen Sie doch bitte herein!“

Es klang wie die Einladung ins Lebkuchenhaus…

Elise griff nach seiner Hand, während sie eintraten. Im Inneren erwartete sie das genaue Gegenteil des Eindrucks, den das Äußere des Hauses erweckte. Die Möbel waren zwar alt, doch auf Hochglanz poliert. Kein Staubfussel benetzte die Bilderrahmen, aus denen verschiedene Gesichter sie den gesamten Flur entlang willkommen hießen. Keine Spinnweben wie in Geisterschlössern und auch keine Pfefferkuchen wie im Märchen.

„Zur Wohnung geht es nach oben“, erklärte die Frau und setzte bereits einen schwerfälligen Schritt auf die erste Treppenstufe, als sie sich besann und sich, über sich selbst schmunzelnd, zu ihnen umdrehte. „Verzeihen Sie meine Vergesslichkeit. Ich wollte keineswegs unhöflich scheinen. Ich bin Mrs. Weyler.“ Sie lachte herzlich und verlor im selben Augenblick jegliche Ähnlichkeit mit einer bösen Hexe. „Wissen Sie, das Alter ist heimtückisch… Manchmal vergesse ich einfach, mich vorzustellen.“

„Ich bin Elise“, hörte Chris voller Überraschung seine Tochter plappern. „Hast du eine Katze?“

„Eine Katze?“, wiederholte Mrs. Weyler freundlich. „Nein. Aber Greta, meine Nachbarin, hat einen kleinen Hund mit blauer Zunge. Wenn du möchtest, nehme ich dich bei Gelegenheit einmal mit. Der kleine RobRoy liebt Kinder und freut sich bestimmt, mit dir zu spielen.“

Ein Strahlen breitete sich auf dem Gesicht des kleinen, blonden Engels aus. „Au ja. Können wir gleich gehen?“

Elise schien beschlossen zu haben hier einzuziehen. Chris war noch nicht so weit, wobei er zugeben musste, dass er auch keine große Lust verspürte, noch weiter zu suchen. Irgendwann wollte er ankommen. Zu Hause sein. Nicht mehr fliehen.

„Vielleicht möchtest du dir zuerst dein Zimmer aussuchen“, schlug Mrs. Weyler vor.

Elise nickte und sie folgten der Vermieterin in das obere Stockwerk.

Nachdem sie die Tür aufgeschlossen hatte, eilte sie zu dem großen Fenster in einem möblierten Wohnzimmer und schloss es hastig. Sofort verstummte der Autolärm, der vermutlich vom nahegelegenen Highway 71 herüberdröhnte.

Die große blaue Couch, die das Wohnzimmer dominierte, wirkte keineswegs alt und antik wie die Einrichtung im Eingangsbereich gewesen war. Auch die hellen Schränke und der große Flachbildschirm waren alles andere als in die Jahre gekommen. „Mein Sohn ist zu seiner Freundin gezogen“, klärte Mrs. Weyler sie auf. „Hat nix mitgenommen. Alles neu eingerichtet und dann kam diese Frau“, sie winkte vielsagend ab. „Naja. Ich bin nicht gern allein. Mein Mann ist vor ein paar Jahren gestorben. Wenn Sie möchten, können Sie die Möbel gerne benutzen.“

Chris blickte sich um. „Danke“, sagte er, obwohl er dieses großzügige Angebot kaum glauben konnte.

Angrenzend an das Wohnzimmer lag eine geräumige Küche unter einer Dachschräge. Weiße Hochglanzfronten waren perfekt zur Raumform eingepasst, so dass jeder Winkel des verschachtelten Raumes ausgenutzt wurde. Spülbecken und Herd schienen nahezu unbenutzt.

Darüber hinaus verfügte die Wohnung über ein Badezimmer mit Dusche und Badewanne und zwei weitere Zimmer, von denen sich Elise das größere als ihr Kinderzimmer erwählte. Das übriggebliebene Schlafzimmer war hellblau gestrichen und in der Ecke führte eine schmale Glastür hinaus auf einen Balkon mit Blick auf den hinteren Bereich des Grundstücks, wo auf geschätzten vierzig Quadratmetern eine farbenfrohe Wiese blühte.

„Wenn Sie ab und zu den Rasen für mich mähen würden, kann Elise gerne dort unten spielen“, sagte Mrs. Weyler, als sie Elises sehnsüchtigen Blick bemerkte.

„Ich will hierbleiben, Daddy“, erklärte Elise und gähnte herzhaft.

Chris selbst war auch müde und diese Wohnung in der etwas abgelegenen Finn Street schien der absolute Hauptgewinn zu sein. „Wir würden die Wohnung nehmen, Mrs. Weyler.“

Die Frau nickte erfreut. „Sehr schön. Soll ich Ihnen eine Luftmatratze hochbringen bis Ihre Möbel ankommen?“, fragte sie. „Umzugsfirmen sind manchmal so entsetzlich langsam.“

„Das wäre wirklich sehr nett“, sagte Chris, verzichtete jedoch auf den Zusatz, dass überhaupt keine Möbel hierher unterwegs waren. Sie hatten alles zurückgelassen. Er brauchte nichts, das ihn an sein altes Leben zurückerinnerte. Hier in Shreveport sollte es einen Neubeginn geben. Noch einmal von vorn. Zweite Chance… Dritte Chance, verbesserte er sich und verscheuchte den Gedanken dann aus seinem Kopf.

Montag, 02. November, 8.30 Uhr

Chief Solomon Rice tat so, als wäre Hope überhaupt nicht im Raum. Unruhig trat sie von einem Bein auf das andere, während das Polizeioberhaupt in geschäftiger Hingabe diverse Blätterstapel sortierte.

Wieso um alles in der Welt hatte er sie hereingebeten, wenn er eigentlich noch andere Dinge zu erledigen hatte? Draußen zu warten, wäre definitiv angenehmer gewesen.

Unsicher, ob sie sich räuspern oder anderweitig um Aufmerksamkeit bitten sollte, warf Hope einen verstohlenen Blick auf die Uhr, die hier, wie in jedem anderen Raum des Präsidiums, über der Tür angebracht war. Schon sieben Minuten stand sie nutzlos hier herum und Chief Rice hatte ihr noch nicht einmal einen Stuhl angeboten.

Schließlich nahm sie all ihren Mut zusammen und sagte: „Chief, ich…“

„Sie sind noch nicht dran, Miss Cromworth“, unterbrach Rice sie ruppig.

Hope verstummte sofort. Sie war empört. Miss? Hatte sie gerade richtig gehört? Das war ja wohl die Höhe. Sie als Fräulein zu bezeichnen! Und das im Einundzwanzigsten Jahrhundert!

„So. Jetzt wäre ich soweit“, erklärte Chief Rice dann, bevor Hope sich noch mehr in die Frechheit seiner Bemerkung hineinsteigern konnte. „Ich komme ohne Umschweife zur Sache, dann erleichtern wir uns einiges“, fuhr Rice gelangweilt fort, ohne Hope dabei eines Blickes zu würdigen. „Im Gegensatz zu Conrad – Gott hab ihn selig – bin ich nicht der Ansicht, dass das weibliche Geschlecht im Beruf eines Polizisten gut aufgehoben ist. Frauen gehören an den Herd und kümmern sich um Heim und Kinder.“ Er machte eine theatralische Pause, um seine Aussage wirken zu lassen. „Nun, da es bei Ihnen ja offenbar kein Heim mit Kindern gibt“, er nahm seine Brille ab und musterte sie geringschätzend, „scheinen Sie wohl beschlossen zu haben, Unruhe in diese von Männern aufgebaute Ordnung zu bringen.“

Hope war sprachlos und schockiert. Sie fühlte sich um Jahrhunderte zurückversetzt, in eine Zeit, in der Frauen und Sklaven in etwa die gleichen Rechte hatten. War sie im falschen Film? Slapstick von primitivster Art. Das konnte doch wohl nicht sein Ernst sein! Konnte ein Polizeichef sich wirklich solch eine frauenverachtende Meinung leisten? Und damit Erfolg haben?

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