Stephanie Carle - Neubeginn

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In Shreveport, Louisiana, überschlagen sich einmal wieder die Ereignisse. Wenige Tage nachdem das Team um Captain Harper sich neu sortieren musste und Detective Hope Cromworth die Leitung übernommen hat, werden die Polizisten zu einem Tatort gerufen. Eine Frauenleiche mit mysteriösen Tätowierungen gibt zahlreiche Rätsel auf. Nicht genug, dass Hope auf der Abschussliste ihres neuen Vorgesetzten steht und Spielball übler Intrigen einer frustrierten Witwe wird, auch ihr neuer Kollege, der undurchsichtige Detective Christian Taylor macht ihr das Leben schwer. Immer tiefer führen die Spuren der Ermittlung in die dunkle Bandenszene im Untergrund von Bossier City und schließlich steht fest: Nur noch ein Undercover-Einsatz kann Licht ins Dunkel bringen. Doch bei aller Planung haben die Polizisten nicht mit den fatalen Folgen gewissenloser Brutalität und unstillbarer Machtgier gerechnet. Werden sie diese Leichtsinnigkeit am Ende bereuen?

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Ich kenne dich, Shreveport – Stadt der Sünde. Kenne deine Tücken und Gefahren, deine Hinterhältigkeit, deine Fallen und Netze, die du für ahnungslose Fische ausgelegt hast.

Du wirst sie nicht verderben, denn an mir kommst du nicht vorbei: Damals warst du die Stärkere, hast mich fortgejagt, als ich mich nicht mehr an deine Spielregeln halten wollte.

Aber jetzt bin ich zurück. Gewachsen an meinen Fehlern und den Taten anderer, die gegen mich gerichtet waren. Gewachsen am Leben.

Dieses Mal wirst du mich nicht bezwingen.

Dieses Mal werde ich kämpfen.

Und ich weiß, wofür.

Ich bin zurück.

Shreveport.

Stadt der Sünde.

Nimm dich in Acht.

Ich bin zurück!

Dies ist mein Neubeginn!“

Kapitel 1

Samstag, 31. Oktober, 12.00 Uhr

Captain Harpers Beerdigung war eine schöne Trauerzeremonie gewesen. Schön, im Sinne von wertvoll für die Hinterbliebenen. Für die Menschen, die einen geliebten Mitmenschen verloren hatten, und von denen ließ Conrad Harper einige zurück.

In der ersten Reihe hatten seine Frau – in schwarz gekleidet und mit schwarzem Schleier am schwarzen Hütchen – und seine beiden mittlerweile erwachsenen Söhne Platz genommen. Dahinter saßen die übrigen Verwandten und Freunde. Auf der anderen Seite erkannte Hope viele Officer, Detectives und höherrangige Polizisten des Shreveport Police Departments. Der Bürgermeister persönlich war anwesend und las eine Lobesrede, in deren Anschluss das Militär eine Ehrensalve abfeuerte. Alles, was Rang und Namen hatte, schien anwesend zu sein.

Zum Klang von Näher mein Gott zu dir begleiteten die Trauergäste Conrad Harper auf seinem letzten Weg.

Erde zu Erde; Asche zu Asche; Staub zu Staub.

Eine Schippe Sand.

Eine weiße Rose.

Tränen zum Abschied.

Beileidsbekundungen für Familie und Freunde.

Hope hielt sich gänzlich im Abstand zu den übrigen Trauergästen.

In einem schlichten schwarzen Kleid stand sie unter der großen Linde, die dem Friedhof seinen Namen gab, und trauerte dem Menschen hinterher, der für sie vielmehr gewesen war als ein guter Vorgesetzter. Es gelang ihr nicht, die Tränen zurückzuhalten und sie spürte, wie verletzlich der Verlust sie hatte werden lassen.

Conrads Tod hatte sie in einen tiefen Abgrund gestürzt.

Und sie wusste nicht, wie sie aus diesem Gefängnis wieder herauskrabbeln sollte.

Es gab keine Leiter in Aussicht, an der sie hinaufklettern konnte; kein Seil, zum Hangeln; keine helfende Hand, die Hope aus diesem Elend ziehen würde.

Lange nachdem die Trauergäste den Friedhof verlassen hatten, um entweder gleich nach Hause zu gehen oder beim üppigen Leichenschmaus den neuesten Klatsch und Tratsch auszutauschen, stand Hope noch immer unter der Linde und ließ die Gedanken und Erinnerungen vorüberziehen. So vieles, das sie mit Conrad teilte; so viele Momentaufnahmen, die unglaublich wertvoll waren. Seine letzten Worte hatten ihr gegolten.

Du bist für mich die Tochter, die ich nie hatte. Ich liebe dich wie mein eigenes Kind. Du bist ein wundervoller Mensch, ein Spitzen-Detective, eine Klasse-Frau. Lass dir von keinem jemals etwas anderes einreden!

Hope schob den Gedanken weiter, doch er erwies sich als hartnäckiger als die anderen.

Langsam, aber stetig brach die Dunkelheit herein. Hope fröstelte. Sie war es nicht gewohnt, ein Kleid zu tragen und die dünnen Feinstrumpfhosen konnten nicht mit einer Jeans mithalten.

Nachdem sie sich noch einmal versichert hatte, dass wirklich keiner mehr auf dem Friedhof verweilte, näherte sie sich Conrads Grab, das mit lockerer Erde zugeschaufelt und von zahllosen Blumenbouquets und Kränzen überhäuft war.

Conrad hasste Blumen.

Der Gedanke brachte sie zum Lächeln.

Auf einem gigantischen Strauß dunkelroter Rosen prangte ein glitzerndes Herz: „So groß war die Liebe, dass selbst der Tod sie nicht beenden kann.“

Hope legte die Stirn in Falten. Sie kannte Mrs. Harper lediglich von größeren Dienstjubiläen, bei deren offiziellem Teil die Ehefrau des Captains stets zugegen war. Ansonsten hatte sie aus Conrads Erzählungen immer herausgehört, dass die Liebe zu ihm längst nicht so gigantisch war wie ihre Liebe zu Geld und Reputation. Und Conrad stellte eine geeignete Möglichkeit dar, an beides heranzukommen. Von seinen Söhnen hatte Conrad ebenfalls nicht oft gesprochen, doch er verbrachte seine Zeit stets lieber im Polizeipräsidium als zu Hause.

Der Kranz des Shreveport Police Departments verabschiedete Captain Harper mit einem schwarzen Banner „In memoriam“. Kühl und sachlich. Vermutlich erhielt er zum Gedenken daran, dass er sein Leben im Dienst geopfert hatte, eine silberne Ehrentafel im Eingangsbereich des Polizeigebäudes. Und Mrs. Harper und ihre Söhne eine Trauerkarte mit einer stattlichen Summe Witwenrente. Es hätte dieser Frau gar nichts Besseres passieren können…

Hope rügte sich für ihre Gehässigkeit. Diese Gedanken hatten am Grab nichts zu suchen.

Aus der Tüte, die sie mitgebracht hatte, holte Hope eine einzelne Sonnenblume hervor, die in strahlendem Gelb schillerte. „Das ist es, was du mir gegeben hast, Conrad. Sonne. Wärme. Jeden einzelnen Tag. Ich hoffe, von nun an schaffe ich es allein. Sie soll dich begleiten… Dad .“

Hope bettete die Blume an einer eigentlich unauffälligen Stelle am Rand des Erdhügels, doch durch ihre Fröhlichkeit verheißende Farbe sprang sie dennoch sofort ins Auge. Ein Skandal, eine von Lebendigkeit strotzende Sonnenblume auf ein Trauergrab zwischen dunklen, feierlichen Pflanzen zu drapieren. Hope konnte sich das Gerede lebhaft vorstellen. Daher hatte sie auch bewusst darauf verzichtet, ihren Namen zu hinterlassen. Conrad wusste, dass es ihre Art war, Abschied zu nehmen, und das allein zählte.

„Du wirst mir ganz schön fehlen“, murmelte sie unter Tränen und strich sich unsicher durchs Haar, das vom Wind ganz und gar zerzaust war. „Ich hatte mir das anders vorgestellt, weißt du. Dass du es bist, der mich in das neue Amt einführt, der mir seinen Platz übergibt und zu dem ich dennoch immer kommen kann, wenn ich nicht mehr weiter weiß. Der genervte Rentner, weil es ihn in den Fingern juckt, Verhöre selbst zu führen und knifflige Fälle aufzuklären. Weil du selbst alles am besten kannst. Ich habe dich so lieb, Conrad. Und ich verspreche dir, dass ich alles geben werde, dir eine würdige Nachfolgerin zu werden. Ich werde es nicht zu deiner Perfektion schaffen, aber ich gebe mein Bestes. Das schwöre ich dir!“

Samstag, 31. Oktober, 19.00 Uhr

Es war die fünfte Wohnung, die er an diesem Tag besichtigte und da bisher nur Bruchbuden dabei gewesen waren, war Chris dementsprechend genervt. Elise saß in ihrem Kindersitz auf der Rückbank und kuschelte Klopfer, das blaue Kaninchen aus Walt Disneys Bambi.

Chris verzog das Gesicht. Bambis Mutter stirbt. Wie kann man so etwas kleinen Kindern zumuten? Schlimm genug, dass es dieses Schicksal hin und wieder in Wirklichkeit gab. Er wusste nur zu gut, wovon er sprach…

„Wollen wir, Süße?“, fragte er und registrierte das leicht genervte Gesicht seiner Tochter. Ihr ging es offensichtlich nicht anders als ihm. Wer konnte es ihr verdenken? Wenn sie hier auch kein Glück hatten, dann bedeutete das eine weitere Nacht im Auto verbringen und darauf konnten sie beide nur allzu gut verzichten. „Sieht doch von außen schon mal viel besser aus als die letzten…“ Das war eine glatte Lüge, doch immerhin ein Versuch, sie aufzumuntern.

Und auch sich selbst.

Es wirkte weder bei Elise noch bei ihm.

War ja klar.

„Können wir nicht einfach wieder zurückgehen, Daddy?“, fragte Elise.

Chris seufzte. Nein, ich will nicht mehr zurück. Nie mehr. Zu viele Erinnerungen an… Zu viele… Und zu viele Menschen, die die Wahrheit kannten. „Ach Schatz“, sagte er, „du weißt doch, dass ich hier einen Job habe. Deshalb müssen wir auch hier eine Wohnung finden. Milwaukee ist weit weg. Ich kann diese Strecke nicht täglich zurücklegen.“ Das klang auch für eine Vierjährige nachvollziehbar. Hoffte er jedenfalls.

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