Axel Adamitzki - SeelenFee - Buch Drei

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Silvana Larbang, eine junge Frau unserer Zeit, ist erfüllt mit übersinnlichen Fähigkeiten, die es ihr ermöglichen, lebende und auch verstorbene Seelen zu helfen, zu retten und letztlich sogar zu erlösen. Doch noch ist sie sich dieser unvergleichlichen und verantwortungsvollen Veranlagungen nicht bewusst. Erst der schreckliche und viel zu frühe Tod ihrer besten Freundin Melissa lässt all das langsam erwachen. Mühsam, Schritt für Schritt, betritt sie sodann ihren wahren, tief in ihr ruhenden, Lebensweg, der voller Träume, Selbstzweifel und Überraschungen ist.
Neben Silvanas feinfühligem Wesen und ihrer Wahrhaftigkeit sind es surreale Träume – die sie nun so intensiv erlebt wie seit ihrer Kindheit nicht mehr -, die ihr erst verschwommen, doch dann klar und beinahe greifbar ihren Weg mehr und mehr aufzeigen.
Ohne es zu wissen, schöpft sie auf diesem beschwerlichen Weg zusätzlich Kraft aus der Erfüllung eines Versprechens, das sie ihrer verstorbenen Freundin Melissa in einem Traum gegeben hat. Voller Hingabe kümmert sie sich um die kleine Rosa, Melissas Tochter. Und manchmal sieht es so aus, als würde sich das Baby auch um sie kümmern.
All das ereignet sich vor dem Hintergrund eines bürgerlichen Lebens, dem Silvana und Melissa entstammen, und einer Welt des egoistisch blasierten Adels, in die Silvanas verstorbene Freundin aus Liebe eingeheiratet hatte.
Buch 3 von 4

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Was sollte sie antworten? Genau verstand sie all das selbst nicht, doch in ihr spürte Silvana etwas Unbekanntes, etwas, dem nur sie nachgehen konnte. Weil nur du es kannst. Nach Wochen vernahm sie das erste Mal wieder Mels Worte. War es das hier, das nur sie konnte?

Hoffentlich.

»Vertraust du mir, Ray?«

Und das erste Mal nannte sie ihn so, einfach nur Ray. Und es klang nicht befremdlich oder gar unverschämt. Für niemanden. Es klang normal.

»Ja, sicher … Silv.«

Silv! Das war es.

Und genau hier passierte es, wie selbstverständlich und so ganz nebenbei. Aus der »zweiten Melissa« war Silvana, war Silv geworden – für den Moment.

Einen Atemzug lang schloss Silvana die Augen. Nun gab es kein Zurück mehr. Sie würde sich mit all ihren Tagträumen und Wünschen auseinandersetzen müssen. Aber nicht jetzt, später, wenn Rosa wieder – hoffentlich – gesund war!

»Würdest du Paula bitten, die Besucherwohnung für Rosa und mich herzurichten.«

Er blickte zur Tür. Paula war dort eben erschienen, um zu sehen, ob sie etwas tun konnte. Rasend schnell hatte sich herumgesprochen, dass Silvana wieder hier war. Hoffnung erfüllte augenblicklich das Landhaus.

Raymond nickte Paula zu, die sofort verstand und im nächsten Moment schon wieder verschwunden war.

»Wenn Paula so weit ist, dann ziehe ich mich mit Rosa zurück. Allein. Frag mich nicht, warum. Ich muss es tun. Ist das in Ordnung für dich?«

Ohne zu zögern und ohne auf das bestätigende Nicken seines altvertrauten Hausarztes zu warten, sagte er: »Ich vertraue dir, Silv, ohne Wenn und Aber.«

»Und sollte morgen früh nicht die kleinste Besserung erkennbar sein, bringen wir sie gemeinsam nach Konstanz. Und auch dort würde ich nicht von ihrer Seite weichen. Das verspreche ich dir. Und auch dir, meine Kleine.« Sie sah Rose liebevoll an.

*

Eine halbe Stunde später, nachdem sie nachdrücklich zu verstehen gegeben hatte, besonders Paula gegenüber, dass sie nichts mehr benötigen würde – Paula hatte ihr ohnehin noch zwei Flaschen Wasser, einen Orangensaft, einen großen Obstkorb und alles, was für Rosa erforderlich war, hingestellt –, war sie mit Rosa allein.

In Windeseile streife sie die Schuhe ab, legte sich auf das Bett, Rosa neben sich, die noch immer einen Finger umklammert hielt, und warf die wärmende Decke über Rosa und sich, wobei sie das Baby sorgfältig einpackte.

Einen Moment sah sie Rosa an, die ihren Blick reglos erwiderte.

»Was ist, meine Kleine? Was möchtest du? Lieber schnell in dein warmes Bettchen?«

Natürlich konnte Rosa nicht antworten, aber es schien, als rückte sie ein Stück näher an Silvana heran.

»Du willst hier bei mir bleiben? Ja …? Aber wie machen wir das?« Silvana überlegte, und plötzlich fiel ihr das Ritual wieder ein.

»Willst du das? Unser Ritual?«

Rosa lag nun dicht neben ihr und sah sie auffordernd an.

»Aber ich weiß nicht, ob das gut für dich ist.«

Rosa blieb regungslos liegen, die Augen geschlossen – sie schien zu warten.

»Aber nur kurz, meine Kleine. Und außerdem musst du dafür meine Hand loslassen, damit ich mich ausziehen kann.«

Als hätte sie die Worte verstanden und auch als Bestätigung dafür, dass es das war, was sie sich wünschte, ließ sie Silvanas Finger los. Dieses Baby war unglaublich.

Augenblicke später, als Silvana fast nackt war, lediglich den Slip hatte sie anbehalten, legte sie sich das Baby zwischen die Brüste und zog die Bettdecke wärmend und behütend darüber. Wieder hatte sie diese beschauliche und friedvolle Höhle errichtet. Dennoch … Sie war sich furchtbar unsicher.

»Ich weiß nicht, ob das wirklich gut …« Silvana brach ihren Gedanken ab. Rosa war eingeschlafen. Ein tiefer, fester Schlaf war im Moment über das Baby gekommen. Dass es genau dieser Schlaf war, an exakt der Stelle, an der Rosa nun lag, der einen Teil der Hilfe darstellte, die Rosa jetzt benötigte, hätten nicht nur Dr. Vontell und Raymond angezweifelt – »Das Baby hat hohes Fieber. Selbst die kleinste Anstrengung ist zu vermeiden« –, auch Silvana hätte vor Minuten noch nicht daran geglaubt.

»Aber etwas fehlt noch. Habe ich recht, meine Kleine? Auch wenn du schläfst. Eine Geschichte fehlt.«

Vorsichtig schob Silvana eine Hand unter die Decke und hielt sogleich das Köpfchen des Babys. Es war heiß, sehr heiß. Und im Moment, als erneut Zweifel an all ihrem Handeln in ihr zu nagen begannen, fühlte Silvana, wie ihr etwas durch die Hand in den Körper strömte, etwas, das sich scheinbar in Rosa aufgestaut hatte. Und augenblicklich fiel auch sie in einen tiefen Schlaf.

Ich stehe auf einer Wiese. Nein, es ist keine Wiese, ich schaue mich um. Weit entfernt erkenne ich das Meer. Es ist ein Deich, auf dem ich stehe. Und rechts von mir laben sich Schafe am satten Gras. Alle Schafe sind schwarz, bis auf eines, das zehn Schritte von mir zitternd auf dem Boden kauert – es ist schneeweiß. Ich gehe hinüber und hebe es vorsichtig hoch.

»Was ist mit dir?«

»Da unten, da steht mein Vater. Bitte, bring mich zu ihm.«

Ich blicke nach unten. Auf ein Fleckchen Seegras zwischen Deich und Meer steht jetzt ein Mann, der eben noch nicht da war.

»Der Mann da, dieser Mann, ist … dein Vater?«, frage ich verwundert.

»Ja, und bitte frag nicht weiter. Bitte, Silvana, bring mich nur rasch zu ihm.«

»Du … du kennst mich?«

»Wir alle kennen dich.«

Was?

Ich reiße den Kopf herum, sehe nun beinahe jedes Schaf einzeln an. Aber sie laben sich weiterhin an dem satten Gras. Keines hebt den Kopf, keines blickt mich an.

»Sehen sie mich nicht?«

»Doch. Innerlich. Sie warten auf dich. Sie wissen, du wirst kommen. Auch zu ihnen. Aber nicht heute.«

»Heißt das, ich bin jetzt zu dir gekommen?«

»Ja.«

»Dann hast du auch auf mich gewartet?«

»Ja.«

»Aber … Sie sind schwarz und du bist weiß.«

»Irgendwann wirst du den Unterschied begreifen. Bitte, Silvana, bring mich jetzt zu meinem Vater.«

Sie warten auf mich? Nicht heute? Warum sind sie dann hier? Und was werde ich irgendwann begreifen?, will ich fragen, doch im nächsten Moment schwebe ich schon hinunter zu dem Mann, das weiße Schäfchen auf dem Arm.

Kaum neben ihm springt das Schäfchen auch schon in seine Arme.

»Ich danke dir.«

Doch ist es nun kein Schäfchen mehr, es ist ein kleines Mädchen von vier, fünf Jahren.

Auch die schwarzen Schafe auf dem Deich haben sich verändert. Schwarze Schatten stehen jetzt dort, Schatten, die ich zu kennen glaube. Und dann fällt es mir ein: Ja, es sind die Schatten, die ich als Kind oft gesehen habe.

»Wer sind die?«, frage ich.

»Es sind Seelen.«

»Seelen? Wessen Seelen?«

»Das weiß ich nicht. Ich weiß nur: Sie warten auf dich«, sagt das kleine Mädchen.

Aber noch bevor ich das begreifen kann, sind die Schatten, die Seelen, im Nichts entschwunden.

Der Mann bekommt von all dem nichts mit. Er wirkt abwesend, lediglich die Arme lässt er mühsam oben, um das Kind halten zu können. Und unentwegt blickt er zu einer anderen Stelle vor dem Deich. Dort, hundert Schritte entfernt, steht eine Frau, ganz in Weiß. Sie wartet.

»Wer ist diese Frau? Was will sie?«, frage ich.

Der Mann antwortet nicht. Nur eine entsetzliche Angst überkommt ihn. Er zittert und der Kopf verschwindet zwischen den Schultern, er kann sich nicht bewegen.

»Ich weiß auch nicht, wer sie ist«, sagt das Kind mit ruhiger, überlegter Stimme. »Aber ich muss ihn beschützen.« Und die Augen, eben noch grünbraun, werden erst rot und dann tiefschwarz.

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